Die Stadt Hall schuldet dem Haller Bürger Chunrad Graentner 200 Mark minus 17 Pfund Berner Meraner Münze für von ihm gekauften Wein. Der Fälligkeitstermin ist der folgende Frauentag zu Lichtmeß.;
Siegler: Stadt Hall
Kodex I: Aufschreibbuch des Kellerwirts über die bei ihm konsumierten Speisen und Getränke anlässlich von Begräbnissen, Hochzeiten usw. Die detaillierten Rechnungen werden jahrweise für jeden Schuldner zusammengefasst und abgerechnet. Für jeden Gast, der bei ihm in der Kreide steht, wird ein eigenes Blatt eröffnet, das über mehrere Jahre fortgeführt und dann getilgt wird. Aus dem vorangestellten Register geht hervor, dass z. B. für Schulmeister Peter Stumpf, Hans Perauer oder Hans Puterstainer immer weitere Seiten für ihre Konsumationsschulden eröffnet wurden.
Balthasar Tengg, Urbarpropst des Klosters Seeon, in der Oberen Wiltsobenansesshaft, verkauft dem Josef Freiherrn von Tannenberg seinen sechsten Teil aus dem Ridlerischen Zehent zu Kundl und Liesfelden um 1500 fl und 15 Thaler Leutkauf. Der Verkäufer hat diesen Zehent von Barbara Lündtner (Anweiser: Veit Bruno Schmidt, Bürgermeister und Gastgeber zu Ratemberg), Witwe des Johann Meitinger, Posthalter und Gastgeber zu Kundl, am 7. Mai 1688 gekauft. Siegler: Ferdinand Franz von Spinnzi, Hauptmann der Festung, Stadt und Herrschaft Ratemberg und Balthasar Tengg
Zeugnis (Empfehlungsschreiben) über den "geistigen Herren" Stefan Krismer, Provisor in Mils bei Imst, der 1809 als "Feld Pater" wirkte. Ausgestellt 1814 in Hall/Tirol, unterschrieben und gesiegelt von Martin Firler als "damaliger comandant" [Anm.: Krismer (1777-1869), genannt Karrer Stöffele, und Firler (1779-1837) galten als enge Vertraute von Andreas Hofer]
Sin títuloJakob Riser, den man nennt Messerschmied zu Tarrenz, beurkundet das Übereinkommen mit Wolfgang Scheer als Pfleger des Spitals zu Imst in Betreff der Übergabe einer Egarten von 12 Metzen Land auf Plizen im Tarrenzer (Tarrenter) Besuch für die von ihm dem Spital schuldigen auf seinem Haus zu Imst haftenden Posten. Siegler: Stefan Tesch, Anwalt des Landgerichtes zu Imst Zeugen: Urban Tumbler, Gerichtsschreiber zu Imst, Hans Purgstainer zu Ried und Jörg Klammer.
Martin Hechenperger von Silz quittiert als Kurator für die Mündel Anna und Anton Hechenperger (Kinder nach Andrä Hechenperger und Regina Gapp), daß er aus der Schuldobligation vom 30. Jän. 1740 bereits früher 350 ff und nunmehr weitere 500 ff vom Gerichtsverpffichteten Josef Kölle und vom Dorfvogt Thomas Richle von Vendls zu Lichtmeß bar erhalten habe. Siegler: Franz Karl Graf Clari, Pfandsinhaber der Herrschaften St. Petersberg und Wiesberg Siegelbitte an: Johann Christian Wagner, Richter der Herrschaft St. Petersberg
Alter: 23; Kaufmann und Private aus München, dürften auf der Birkkarspitze abgestürzt sein. Verletzungen waren nicht tödlich aber später erfroren. Wurden in Scharnitz begraben, wobei bei Mülle ein evangelischer Pastor aus Innsbruck anwesend war.
Alter: 31; Kaufmann und Private aus München, dürften auf der Birkkarspitze abgestürzt sein. Verletzungen waren nicht tödlich aber später erfroren. Wurden in Scharnitz begraben, wobei bei Mülle ein evangelischer Pastor aus Innsbruck anwesend war.
Alter: 2; Starb nach dem Verzehr von giftigen Beeren.
Alter: 18; Ließ einen Papierdrachen steigen, der an einem Metalldraht befestigt war. Dieser flog in die Drähte einer Hochspannungsleitung. Stromschlag war tödlich.
Alter: 28; Wurde beim Pulverturm tot aus dem Inn gezogen. Wurde von Angehörigen identifiziert und als schwermütig beschrieben.
Alter: 50; Buchhalterin, ihre Leiche wurde am 20.9.1920 bei Schwaz aus dem Inn gezogen und im Stadtfriedhof beerdigt.
Alter: 13; Starb an einer Pilzvergiftung.
Alter: 34; Leiche einer jungen Frau wurde aus dem Inn gezogen. Später identifiziert und in Voldöpp beerdigt.
Alter: 64; Tod durch Ertrinken.
Alter: 17; Zahntechniker aus München. Machte mit einem Kollegen mehrere Touren im Kaisergebirge. Versuchte auch die Schanzer Wände zu erklettern, stürzte aber in der Nähe der Teufelskanzel ab.
Die Repräsentation und Hofkammer erläßt an die Gerichtsobrigkeit Imst die gedruckte Verordnung, daß aufgegriffene Vaganten nicht in das Zuchthaus zu schicken sind sondern am nächsten Werbeplatz dem Militär zu übergeben sind.
Martin Pfänner, Tagwerker und Inwohner von Hall, hat um 230 Gulden von Friedrich Höpperger von Thaur ein Haus am Kugelanger gekauft, welches im Osten an Hans Zingel, im Süden an die Gasse und im Westen bzw. Norden an Hans Riedmairs Witwe grenzt. Er stellt der Nikolauskirche einen Revers aus (vgl. Urk. Nr. 857).
Siegler: Hans Schaur, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Thomas Waidmann, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Georg Koflach, Inwohner und Salzbergwerksver wandter; Christof Mölser, Inwohner und Salzbergarbeiter; Friedrich Stänngl von Thaur
Alter: [unklar]; Schüler ertrank beim Versuch die Sill oberhalb der Schlucht zu überqueren. War mit seiner Klasse bei einem Ausflug unter der Leitung von Franz Thurner (!). Bei einem Rollenspiel wurde er von der Strömung erfasst und fortgetrieben. Suche blieb erfolglos. Franz Thurner mit einer Darstellung des Unfalls.
Alter: 60; Stürzte beim Waschen in die Isar und ertrank.
Alter: 19; 4 Kollegen aus München wollten am 24.8. von der Coburger Hütte aus den Grünstein (Mieminger Kette) erklimmen. Schlechtwettereinbruch mit Kälte und Schnee. Rettungsexpedition konnte lange nicht ausrücken. Man fand sie schließlich erfroren in den Bergen. Bergung der ersten beiden vorläufig nicht möglich.
Alter: 17; 4 Kollegen aus München wollten am 24.8. von der Coburger Hütte aus den Grünstein (Mieminger Kette) erklimmen. Schlechtwettereinbruch mit Kälte und Schnee. Rettungsexpedition konnte lange nicht ausrücken. Man fand sie schließlich erfroren in den Bergen. Bergung der ersten beiden vorläufig nicht möglich.
Alter: 19; 4 Kollegen aus München wollten am 24.8. von der Coburger Hütte aus den Grünstein (Mieminger Kette) erklimmen. Schlechtwettereinbruch mit Kälte und Schnee. Rettungsexpedition konnte lange nicht ausrücken. Man fand sie schließlich erfroren in den Bergen. Bergung der ersten beiden vorläufig nicht möglich.
Alter: [unklar]; 4 Kollegen aus München wollten am 24.8. von der Coburger Hütte aus den Grünstein (Mieminger Kette) erklimmen. Schlechtwettereinbruch mit Kälte und Schnee. Rettungsexpedition konnte lange nicht ausrücken. Man fand sie schließlich erfroren in den Bergen. Bergung der ersten beiden vorläufig nicht möglich.
Alter: 50; Schneidergehilfe. Tod durch Erhängen.
Alter: 27; Vermessungsbeamter aus Stettin. Geriet beim Abstieg von der Zugspitze in ein schweres Gewitter. Vor der Wiener-Neustädter-Hütte stürzte er ab.
Alter: 26; Fabrikant. Schnitt sich die Kehle durch.
Alter: [unklar]; Leiche eines Unbekannten wurde bei Kufstein aus dem Inn gezogen. Im Stadtfriedhof beerdigt.
Alter: 10; Kind starb an einer Pilzvergiftung in der Klinik.
Spitalverwalter Andrä Moyle ersucht das Landgericht, daß er wegen der großen Militärdurchzüge künftig von der Einquartierung des Militärs befreit werden möchte. Es sei allgemein bekannt, daß er nur eine einzige Stube, besitze und nicht seine kleinen Kinder im Winter in eine kalte Kammer verlegen könne. Da er überdies eine Branntweinschenke betreibe, ist eine Einquartierung von Soldaten nicht ratsam. Überdies ist er als Spitalverwalter mit einer Amtskasse belastet und somit laut Gubernialentscheidung wie jeder Kassenbeamte von der Militäreinquartierung zu befreien.
Mattheus Marpeck, Gerichtsverwalter und -Schrei ber von Rettenberg, bestätigt das am 21. April. 1617 ergangene Urteil gegen Georg Schwaiger von Vögelsberg, der wegen Überschuldung sein Vermögen den Gläubigem cediert hatte. Darunter befindet sich Gabriel Schwarz, Stadtgerichtsprokurator und Bürger von Hall, als Vormund der Maria, Tochter des Georg Wilderer, Nauschiffmeister von Hall, und seiner Gattin Elisabeth Schnize^, der einen Schuldbrief von 1582 über 113 Gulden 4 Kreuzer inklusive fälliger Zinsen vorlegt.
Siegler: Mattheus Marpeck
Alter: 65; Reitknecht aus Mähren. Ertrank im Inn.
Alter: 8; Älteste Söhne des Reintalwirtes in Musau. Dürften beim Baden im Lech von der Strömung erfasst worden sein.
Alter: 9; Älteste Söhne des Reintalwirtes in Musau. Dürften beim Baden im Lech von der Strömung erfasst worden sein.
Alter: 29; Lehrer aus Wien. Wurde vermisst, jetzt fand man seine Leiche an der Südseite der Frau-Hitt. Wurde nach Hötting überführt. Beerdigt in St. Nikolaus.
Alter: 48; Verunglückte bei der Holzarbeit am 31.7. Starb nun an den Verletzungen.
Alter: [unklar]; Bediensteter im Haller Krankenhaus. Geistig verwirrt, Tod durch Erhängen.
Alter: 29; Bibliothekar der Uni München, Sohn des Landesgerichtspräsidenten in Kempten. Wurde lange Zeit vermisst. Trug sich noch ins Gipfelbuch des Pendlings (Brandenberger Alpen) ein und muss beim Abstieg abgestürzte sein. Seine Leiche erst am 22.3.1921 gefunden. Identifiziert durch mitaufgefundenen Gegenständen.
Alter: 24; Bankbeamter, war mit Kollegen am Weg zur Villerspitze. Durch Ausbrechen eines Griffes stürzte er ca. 200m in die Tiefe. Wurde in seine Heimat Saalfelden überführt.
Alter: 17; Bursche, Tagelöhner aus Götzens, wollte im Längental Edelweiß suchen und stürzte dabei ab.
Alter: 17; Student aus Stuttgart. Stürzte im Kaisergebirge (Scheffauer-Sonneck) ab und verletzte ich tödlich.
Alter: 20; Buchdrucker, wollte die Speckkarspitze ersteigen. Durch vorausgehende Bergsteiger wurde eine Steinlawine ausgelöst, die ihn traf. Stürzte über 100m weit ab. Leiche wurde nach Hall gebracht.
Pfleger Josef Anton Ebner erteilt Hauptmann Andrä Moyle den Auftrag bis übermorgen also den 14. Sept., die zwei Kompanien des Gerichts Imst nach Landeck marschieren zu lassen, und zu warten bis die Landecker Schützen abmarschbereit sind. Die Imster Schützen sollen sodann gemeinsam mit der Landecker Kompanie ausmarschieren. Es haben sich also die Imster Scharf- und Flintenschützen der zweiten Kompanie um 8.00 Uhr in Imst zu treffen.