Zwischen den Gemeinden Imst und Mils kommt es nach der Zeugeneinvernahme einvernehmlich zu einer Grundablöse. Unter dem Pfannhausamtswaldmeister Georg Benno Zeissler, Paul Wörz von Imst und Jakob Mossauer, sowie von der Gemeinde Mils unter Peter Unser, Isak Heinz und Josef Hemerle kommt es zum Lokalaugenschein der gesetzten Marksteine auf dem Milser Berg. Da der Herrr Kommissar wegen unbequemen Weges nicht selbst hinaufgehen will, werden genannte Vertreter zur Begehung abgeschickt. Nach Beschreibung genannter Grenzsteine bringen die Milser vor, daß sie allzeit das unter dem Weg stehende Holz gehackt und bis vor 11 Jahren ungehindert genutzt hätten. Dagegen wird von Seite der Imster vorgebracht, daß die sogenannte Große Wiese laut Kundschaftslibel! von 1543 ihnen zustehe. Das von der Remission vorgeschlagene Vergleichsprotokoll wird vom Markt Imst abgelehnt, weshalb es nur zur Protokollierung dieser Grenzbegehung kommt.
Alter: 63; Fassbinder, starb infolge eines Sturzes an den schweren Kopfverletzungen. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 46; Städtischer Sicherheitswachmann. Hatte Auseinandersetzungen mit seiner Frau, war anscheinend stark alkoholisiert. Versuchte die Frau zu attackieren. Diese griff sich eine Pistole und schoss 3x auf ihren Mann. Treffer waren tödlich.
Alter: 21; Knecht, ertrank bei der Holzarbeit.
Alter: 32; Knecht beim Mitterhausbauern. Geriet beim Streuziehen unter den Schlitten und wurde erdrückt.
Alter: 58; Arbeiter in der Weberei. Wurde am 7.2. von den Treibriemen erfasst und lebensgefährlich verletzt. Starb an den Verletzungen 5 Tage später.
Alter: 44; Polizei erhob Nachforschungen bei einem Einbruch. Schwenter Leonhard jun. (15 Jahre) sollte dazu einvernommen werden. Am Weg zur Polizeistation begegnete ihnen sein Vater, der schnell gegen die Beamten aggressiv wurde. Konnte nicht beruhigt werden. Insp. Guckler gab einen Pistolenschuss auf den Vater ab, der tödlich traf. Laut Allgemeiner Tiroler Anzeiger (17.2.21, S. 5) kam es zu Turbulenzen beim Begräbnis mit Differenzen durch Sozialdemokraten.
Alter: 42; Frau wurde von ihrem Ehemann Franz Neußl mit einem Messer tödlich verletzt. Auch der anwesende Innsbrucker Musiker Georg Kleisner (Freund der Tochter) wurde schwer verletzt. Uhrmacher, aus OÖ stammend, fand seine Wohnung versperrt vor und drang gewaltsam ein. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 24.9.21, 9; Frau führte Geschäft während seiner Zeit an der Front. Kehrte nervenleidend zurück. Immer wieder schwere Differenzen mit der Frau. Diese wollte sogar Scheidung. Urteil: Freispruch (!!) wegen seines krankhaften Zustandes.
Alter: 16; Vorerst unbekannter, junger Mann wurde von einem Zug getötet. Unfall stellte sich später als Selbstmord heraus. Stammte aus der Region Mödling. Wurde in Arzl begraben.
Alter: 49; Wurde bei der Holzarbeit oberhalb von Kranebitten von einem fallenden Baumstamm getroffen. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 51; Frau eines Ofenmeisters. Fiel in den Werkskanal der Perlmooser Zementfabrik. Wollte Ofenröhren reinigen und verlor das Gleichgewicht.
Alter: 46; Wollte vom Mühlbach Wasser umleiten. Seine Leitung war unterbrochen. Staublawine löste sich und erfasste das Opfer. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Die Gemeindsleute der Alpe Falterschein schreiben an die o.ö. Regierung und beziehen sich auf den Pfleger der Herrschaft Ehrenberg Herrn Anton von Rost und die gegen sie vom Imster Bürgermeister eingebrachte Klage betreffend die Alpnutzung.
Schreiben der Regierung, daß nach der abge haltenen Tagsatzung, bei der Martin Wettin als Vertreter der Waldaufstiftung anwesend war, Bartholomeus Jäger den Adelshof zu Axams grundherrlich verliehen bekommen soll.
Alter: 86; Starb nach einem Sturz vom Balkon.
Alter: 18; Schlosser. Durch ungeschickte Handhabung eines Gewehres durch einen Kollegen wurde das Opfer durch die geschlossene Tür von einer Gewehrkugel am Kopf getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 71; Wollte in der Nacht zu seinem ehemaligen Hof gehen, der aber nicht mehr bewohnt war. Schlief ein und erfror. Geistig verwirrt.
Alter: 19; War beim Wegebau im Tegestal beschäftigt. Rutschte dabei aus und stürzte über 100m in die Tiefe. Stammte aus Anras/Lienz.
Alter: 33; Bauernsohn, verübte Selbstmord indem er einen Eisendraht auf die Hochspannungsleitung warf. Schwere Verletzungen auch bei einem Helfer, der auch in den Stromkreis geriet.
Alter: 30; Müllermeister. Verunglückte am 27.12. in seiner Mühle, als er den Treibriemen seiner elektrischen Anlage zu Nahe kam. Wurde erfasst und mehrmals gegen die Wand gedrückt. Verletzungen zuerst unterschätzt, starb daran eine Woche später in der Innsbrucker Klinik nach mehreren Operationen. War hochgeachtete Ortspersönlichkeit.
Alter: 29; Malerlehrling, sprang vom fahrenden Zug ab und wurde überfahren. Starb in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 8; Wollten am Inn Eislaufen. Durch Tauwetter war das Eis nicht mehr tragfähig. Brachen durch und sie gerieten in ein ca. 2m tiefes Wasser. Unglück wurde von außen nicht bemerkt. Waren miteinander verwandt, Moser war Ziehsohn.
Alter: 8; Wollten am Inn Eislaufen. Durch Tauwetter war das Eis nicht mehr tragfähig. Brachen durch und sie gerieten in ein ca. 2m tiefes Wasser. Unglück wurde von außen nicht bemerkt. Waren miteinander verwandt, Moser war Ziehsohn.
Alter: 9; Wollten am Inn Eislaufen. Durch Tauwetter war das Eis nicht mehr tragfähig. Brachen durch und sie gerieten in ein ca. 2m tiefes Wasser. Unglück wurde von außen nicht bemerkt. Waren miteinander verwandt, Moser war Ziehsohn.
Alter: 8; Wollten am Inn Eislaufen. Durch Tauwetter war das Eis nicht mehr tragfähig. Brachen durch und sie gerieten in ein ca. 2m tiefes Wasser. Unglück wurde von außen nicht bemerkt. Waren miteinander verwandt, Moser war Ziehsohn.
Abschrift der Urkunde vom 25. April 1600 betref fend die Nutzungsrechte der Alpinhaber auf der Alpe Falterschein, Pfarre Berwang.
Hans Tanner, Metzger und Bürger von Hall sowie seine Gattin Susanna Vorster, vertreten durch Paul Reinperger, Riemermeister und Bürger von Hall, bestätigen, von ihrem Vater bzw. Schwiegervater Degenhart Vorster 805 Gulden erhalten zu haben, wovon 300 Gulden als Mitgift und der Rest als Erbe nach der Mutter Gertraud Vorster, geborenerene Schenoerger, anzusehen sind.
Siegler: Hans Tanner; Paul Reinperger
Alter: 5
Alter: 41; Wollte sich am traditionellen Neujahrspöllern beteiligen. Hatte Eisenrohre vorbereitet, die er mit Schießpulver füllte. Begann die Zündschnüre anzuzünden. Bei der 2. gelang dies zu spät, wobei der 1. Körper bereits explodierte. Opfer wurde sofort getötet.
Alter: 57; Mechaniker, geistig verwirrt. Stürzte sich in den Inn.
Alter: 22; Beamter in der Karbidfabrik. Tod durch Erschießen. Stammte aus Dänemark. In einem Abschiedsbrief gab er berufliche Probleme bekannt.
Alter: 63; Erhängte sich in der Arrestzelle des Bezirksgerichts. War wegen Wilddiebstahl angeklagt, was er immer bestritt. Stammte aus Kössen.
Alter: 42; Stürzte über felsiges Gelände tödlich ab.
Alter: 24; 3 Bauern wurden beim Heuziehen von einer Staublawine im Gartnertal erfasst. Namen in keiner Zeitung genannt.
Alter: 30; 3 Bauern wurden beim Heuziehen von einer Staublawine im Gartnertal erfasst. Namen in keiner Zeitung genannt.
Alter: 45; 3 Bauern wurden beim Heuziehen von einer Staublawine im Gartnertal erfasst. Namen in keiner Zeitung genannt.
Alter: 35; Wagner aus Mittersill, geistig verwirrt. Tod durch Erhängen.
Alter: 20; Bauerntochter, wurde beim Holzziehen tödlich verletzt.
Zwischen den Alpinhabern der Alpe Falterschein (Valderschein) Pfarre Berwang, Gericht Ehrenberg, kommt es wegen der Weiderechte vor dem Richter Jakob Klainhans von Ehrenberg und genannten Beisitzern zu einem Vergleich. Dem Christian Winkler und dem Hans Negele gebühren innerhalb genannter Grenzen die Weiderechte. Ebenso haben beide das Recht, ihre Ziegen bis in den Schwarzen Brunnen und das Verborgene Karli aufzutreiben. Der andere Alpteil gehört dem Christian Kloz Bartlmä Stainer Jakob Ulsess, Adam Fridel, Hans Kerli und Christian Regensburger mit genannten Grenzen. Der dritte Teil gehört dem Wolf Lechleutner und Sigmund Winkler mit genannten Grenzen. Dieser dritte Teil hat allein wie von alters her das Recht denen von Imst, wenn sie mit ihrem Vieh am Sommerberg auffahren, die Weide zuzugestehen, ohne daß dies die Nachbarn von Fallerschein verhindern können. Weitere Rechte werden dem Wolf Lechleutner eingeräumt: Der vierte Almteil gehört Paul und Georg Singer und Matthäus Fridl. Diese Weideteilung geloben alle Beteiligten einzuhalten. Siegler: Jakob Kleinhans Zeugen: Georg Frank, Salzgegenhändler, Wolfgang Finkl, Ge richtsschreiber, Urban Renn, Christoph und Hans Fetter, Waldmeister in Ehrenberg und Jeremias Henngi, alle Bürger zu Reutte
Alter: 54; Kuhhirte aus St. Leonhard/Passeier. Starb nach einem Sturz von einem Felsen.
Die Regierung läd die Vertreter der Stadt Hall für den 7. Mai 1618 um 7.00 Uhr morgens zur Tagsatzung in der Angelegenheit der Verleihung des Adlshofes in Axams an den Rotgärber Bartholomeus Jäger.
Alter: 50; Freu eines Photographen und Hausbesitzers. Schwermütig, stürzte sich in den Inn.