Alter: 57; Stukkateurmeister aus dem Montafon. War in der Nacht am Heimweg zu seiner Wohnung in Landeck. Geriet über eine Böschung und stürzte in einen Wassergraben. War auf der Stelle tot.
Alter: [unklar]; Medizinalrat aus Düsseldorf. Wurde tot im Bett aufgefunden. Weilte auf Urlaub in Mösern. Sehr spät wurde erkannt, dass eine Vergiftung mit Veronal vorlag. Dürfte allerdings irrtümlich eine Einschlafdosis zu hoch dosiert haben.
Alter: 24; Förster, stieg mit seinen Skiern auf das Unterberger Horn. Am Nachmittag verabschiedete er sich von Kollegen und wollte den Gipfel nochmals besteigen. Muss sich aber bei der Abfahrt schwer verletzt haben. Erreichte zwar noch eine Hütte, starb dort aber an inneren Verletzungen.
Alter: 51; Tagelöhner aus Völs. Starb an einer tödlichen Arbeitsverletzung im Stadtspital.
Matthias Stainlechner im Zimmertal (Gern. Ampaß) in Ampaß stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein halbes Lehen im Zimmertal aus, das er tun 104 Gulden von seinem Bruder Simon Stainlechner gekauft hat.
Siegler: Michael Haller, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Dr. Paul Papprian, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter; Matteus Miller, Gerichtsverpflichteter von Vol derwald; Martin Achzehner von Obenwaldt; Gail Pircher vom Zimmertal
Alter: 5; Kind wurde in der Leopoldstraße von einem Auto überfahren. Überquerte die Straße ohne auf Fahrzeuge zu achten. Erlag bald darauf den Verletzungen im Krankenhaus.
Alter: 26; Hilfsarbeiter, fuhr mit seinem Motorrad von Mühlau stadteinwärts. Wollte einem Zugkarren ausweichen und stieß dabei mit einem LKW zusammen. Erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er im Krankenhaus starb.
Alter: 39; Ingenieur aus dem Rheinland. Wurde seit dem Winter vermisst und konnte nicht gefunden werden. War von Mittenwald aufgebrochen und wollte durch die Leutasch zur Meilenhütte aufsteigen. Seine Leiche wurde am 8.9. in der Berglental-Klamm entdeckt und in Partenkirchen beerdigt.
Alter: 21; Mädchen wurde sehr geschwächt ins Innsbrucker Spital gebracht, wo es bald darauf starb. Wurde Opfer einer Abtreibung. Stammte aus Ellbögen.
Alter: 23; Eine verweste Leiche wurde am 11.6.1932 am Weg vom Obernberger See zum Sandjoch gefunden. Der Mann dürfte versucht haben, illegal die Grenze zu überschreiten. War Kaufmann und stammte aus dem Rheinland.
Alter: 20; Gruppe von 9 deutschen Studenten versuchte eine umfangreiche Skitour von Parthenen nach Galtür und weiter durchs Lareintal übers Ritzenjoch zur Heidelberger Hütte. Kurz vor dem Ritzenjoch verließen dem Opfer die Kräfte. Wegen der eingebrochenen Nacht konnte erst am Folgetag Hilfe geholt. Opfer starb an Erfrieren.
Alter: 19; Handelsschüler und Skilehreraspirant aus Salzburg. Überquerte vom Glemmtal aus mit einem Kollegen den Gamshag. Bei der Abfahrt Richtung Jochberg lösten sie ein Schneebrett aus, das beide verschüttete. Opfer konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 47; Zimmermann vom Kupfnerberg. Versuchte einen Baumstamm zu seinem Haus zu ziehen. Rutschte am vereisten Weg aus, wobei der Stamm seinen Kopf an einen Stein drückte. Verstarb schnell an den schweren Verletzungen.
Alter: 51; Rutschte am Heimweg vom Zinterberg aus und stürzte über einen 200m tiefen Berghang in den Lahnbach ab. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 71; Knecht in Astegg. Starb an schweren Kopfverletzungen.
Der 1675 verstorbene Haller Bürger meister Ignaz Veldprunner hat in seinem 1673 errichteten Testament der Nikolauskirche von Hall 300 Gulden für einen Jahrtag gestiftet. Die Witwe Maria Cleophe Flader hat die Summe bezahlt.
Siegler: Bischöfliches Ordinariat von Brüten; Stadt Hall; Stadtpfarrer von Hall
Alter: 38; Psychische Probleme, stürzte sich in den Inn.
Alter: [unklar]; Restaurantpächter im Bahnhof Imst. Lebte im Winter mit seiner Frau in der Jägerhütte auf der Karrer Alpe. Ging zu Tal, um Proviant zu holen. Beim Rückweg ermattete er durch den eingesetzten Schneefall und erfror kurz vor dem Ziel. Wurde erst nach Tagen vermisst, da er zu spät als abgängig gemeldet wurde.
Alter: 23; Spenglergehilfe, war seit einigen Tagen abgängig. Wurde am 23.3. auf einem Dachboden erhängt aufgefunden. War schwermütig wegen einer Kündigung.
Alter: 26; Bergführer aus Sölden. Begleitete einen Berliner Herrn durch das Berner Oberland. Bei einer Gratwanderung am Mönch traten sie ein Schneebrett los, das sie in die Tiefe riss. Beide konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 70; Wollte im Stall seines Bruders ein junges Pferd putzen. Dieses drückte ihn aber gegen die Wand und er erlitt tödliche, innere Verletzungen.
Alter: 54; Dienstmann. Tod durch Erhängen.
Alter: 31; Bundesbahnangestellter aus Wien. Löste bei einer Skitour ins Fotschertal eine Lawine aus, die ihn verschüttete. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 33; Leiche wurde am Timmelsjoch gefunden und agnostiziert. Stammte aus Mailand und wollte nach Österreich gelangen. Dürfte im Tiefschnee nicht mehr weitergekommen sein und erfror. War Lackierer, wurde 17.8.1932 gefunden und in Sölden begraben.
Alter: 23; Drogist aus Kärnten. Tod durch Erschießen.
Alter: 29; Hausdiener aus Böhmen. Wurde am 28.3. tot in seinem Zimmer aufgefunden. Starb an einer CO-Vergiftung.
Alter: 17; Gymnasiast aus Nürnberg. War mit Kollegen in der Wildschönau, um Skitouren zu machen. Lehnte sich am Balkon seiner Unterkunft gegen das Geländer, das brach. Stürzte dadurch ein Stockwerk hinunter. Starb an den schweren Kopfverletzungen während seiner Einlieferung ins Kundler Spital.
Alter: 83; Geachteter Bauer in Hartberg, fühlte sich gekränkt. Tod durch Erhängen.
Josef Reichler von Tulfes stellt der Waldaufstif tung einen Revers über das Köchlergut in Tulfes aus, das er von seinem Vater Martin Reichler geerbt hat.
Siegler: Michael Haller, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Silbergasser, Stadtschreibereibedienter
Zeugen: Veit Schmider von Tulfes; Paul Gräßl, Stadtschrei bereibedienter
Alter: 3.5; Kind eines Stadtarbeiters. Lief in der Höttingerau vor einen LKW und wurde niedergestoßen. Starb bald an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 3; 2 Söhne des Altbürgermeisters fanden einen Kugelstutzen und begannen daran herumzuhantieren. Der ältere (5 Jahre) konnte sogar die Sicherung entsperren, sodass ein Schuss losging. Dieser traf seinen jüngeren Bruder, der sofort tot war.
Alter: 45; Verunglückte in Unterberg beim Holzfällen tödlich.
Alter: 24; Chauffeur, wurde in der Garage seines Bruders tot aufgefunden. Hatte sich dort eingesperrt, auf den Boden gelegt und ein Auto gestartet. Starb an dessen Abgasen.
Alter: 42; Redakteur der „Volkszeitung“, wurde tot aus dem Sillkanal geborgen. Dürfte im alkoholisierten Zustand am Abend den Sillsteg überquert haben. Dabei brach das Geländer und das Opfer stürzte ins Wasser. Stammte aus Reutte und engagierte sich im Arbeiter- und Soldatenrat. War Kommandant des Schutzbundes in Innsbruck.
Alter: 59; Korbflechter aus Silz. Familiäre Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 44; Technischer Beamter aus Wattens, erschoss sich aus unbekannten Gründen im Prater.
Alter: 21; Student aus Dresden. Unternahm mit 3 Kollegen eine Skitour von der Berliner Hütte auf den Großen Möseler. Glitt bei einer eisigen Abfahrt aus und verletzte sich tödlich.
Alter: 52; Gattin eines Kaufmannes. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 68; Aufräumerin in der Firma Perlmooser. Gesundheitliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Michael Mayr von Oleins im Stubai, vertreten durch Christian Gleinser, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein Viertel des Ulmenhofes in Oleins aus, das er von seinem Vater Ruprecht Mayr geerbt hat.
Siegler: Michael Haller, Stadtrichter von Hall
Alter: 4; Geriet beim Spielen am Ufer des Inns ins Wasser und ertrank.
Alter: 25; Tischler, arbeitslos, stammte aus OÖ. Kaufte sich in Innsbruck eine Pistole und erschoss sich damit in der Rumer Mure.
Alter: 23; Kaminkehrergehilfe. Stürzte bei der Arbeit vom Dach eines Hauses in der Andreas-Hofer-Straße. Starb bald danach im Spital an den Verletzungen. Zuerst wurde ein Arbeitsunfall vermutet, der später jedoch auf Selbstmord korrigiert wurde. Schrieb einen Abschiedsbrief, hatte Beziehungsprobleme.