Alter: 26; Hilfsarbeiter aus Pradl, zuständig nach Thaur. Wurde seit längerer Zeit vermisst. Seine Leiche wurde am 6.8.1921 in Kundl aus dem Inn gezogen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 11; Sohn eines Kaminfegermeisters. Ertrank im Schwarzsee.
Alter: 51; Pflegling im Siechenhaus am Innrain. Stürzte sich von der Karwendelbrücke in den Inn und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 18.6. bei Wasserburg geborgen.
Alter: 41; Polizeioberkommissär aus Hamburg. Stürzte im Gerlostal von einer Steinplatte ca. 50m ins Bachbett ab. Konnte noch lebend geborgen werden, starb aber am folgenden Tag im Osrtsspital.
Alter: 19; Münchner Student, Sohn eines Universitätsprofessors. Wollte mit einem Kollegen trotz Schlechtwetters den Predigtstuhl ersteigen. Mussten vor dem Ziel umkehren und Opfer stürzte von einer Felskante ab. Auch Begleiter schwer verletzt, wurde aber von einer Suchgruppe rechtzeitig entdeckt.
Alter: 31; Reichswehrmann der Arbeitergruppe in der Garnison Innsbruck. Wurde bei einem Wagenunfall in der Höttingerau schwer verletzt und starb einen Tag später.
Alter: 50; Wurde bei Bauarbeiten von einem stürzenden Stein am Kopf getroffen und tödlich verletzt.
Peter Platzer von Meran, Stadtschreiber, teilt dem Thomas Waidmann, Stadtschreiber von Hall, mit, daß er das Weyrgut in Hagnach bei Meran übernommen hat, das dem Spital in Hall grundherrlich unterworfen ist. Waidmann solle alles Nötige bei der Stadt veranlassen.
Alter: 24; Bauernsohn, ertrank im Inn.
Sigmund von Kiiepacher vom Kreisamt Imst, teilt dem Josef Kravogl und Josef Perktold mit, daß der Fohlenauftrieb in die Kälberalpe nicht möglich ist, da die Fohlen der Galtalpe laut Auskunft der Imster Bürgerschaft Schaden zufügen. Es wird empfohlen, die Fohlen im sogenannten Kesselwald aufzutreiben.
Alter: 24; Studentinnen aus Deutschland. Wurden lange vermisst und konnten nicht gefunden werden. Innsbrucker Touristen fanden die Leichen am Fuße des Habichts. Kamen aus Fulpmes und dürften die Weg verfehlt haben. Stürzten in eine Schlucht. Waren unzureichend ausgerüstet. Auffindungslohn von 20.000K waren ausgesetzt. Waren jüdischen Glaubens.
Alter: 18; Studentinnen aus Deutschland. Wurden lange vermisst und konnten nicht gefunden werden. Innsbrucker Touristen fanden die Leichen am Fuße des Habichts. Kamen aus Fulpmes und dürften die Weg verfehlt haben. Stürzten in eine Schlucht. Waren unzureichend ausgerüstet. Auffindungslohn von 20.000K waren ausgesetzt. Waren jüdischen Glaubens.
Alter: 35; Bankbeamtin aus München. Stürzte beim Abstieg vom KIitzbühler-Horn-Haus Richtung St. Johann ab. War eine gut ausgerüstete Alpinistin. In Kitzbühel begraben.
Alter: 42; Apotheker aus Bayern, stürzte im Kaisergebirge ab. Seine Leiche wurde in seine Heimatgemeinde überführt.
Alter: 47; Schweres Unglück in Seespitz am Achensee am Pfingstsonntag. Nachdem der Dampfer „Stadt Innsbruck“ angelegt hatte, brach die Brücke und zahlreiche Passagiere stürzten ins Wasser. Viele konnten gerettet werden, dennoch starben 8. Powoden, Sohn eines Schneidermeisters in Innsbruck. Wunderler: Fabriksarbeiterin aus Wattens. Massinger: Gattin eines Schuhmachermeisters in Innsbruck. Zellner: Gattin eines Kaminfegermeisters aus Hall. VonWebern: Private aus Innsbruck. Wauck: Gattin eines Schneidermeisters aus Innsbruck. Mechler: Verkäuferin in Innsbruck. Ströbele: Gattin eines Konditors in Innsbruck. Alle Opfer in Eben aufgebahrt, später in ihren Gemeinden beerdigt.
Alter: 18; Schweres Unglück in Seespitz am Achensee am Pfingstsonntag. Nachdem der Dampfer „Stadt Innsbruck“ angelegt hatte, brach die Brücke und zahlreiche Passagiere stürzten ins Wasser. Viele konnten gerettet werden, dennoch starben 8. Powoden, Sohn eines Schneidermeisters in Innsbruck. Wunderler: Fabriksarbeiterin aus Wattens. Massinger: Gattin eines Schuhmachermeisters in Innsbruck. Zellner: Gattin eines Kaminfegermeisters aus Hall. VonWebern: Private aus Innsbruck. Wauck: Gattin eines Schneidermeisters aus Innsbruck. Mechler: Verkäuferin in Innsbruck. Ströbele: Gattin eines Konditors in Innsbruck. Alle Opfer in Eben aufgebahrt, später in ihren Gemeinden beerdigt.
Alter: 53; Schweres Unglück in Seespitz am Achensee am Pfingstsonntag. Nachdem der Dampfer „Stadt Innsbruck“ angelegt hatte, brach die Brücke und zahlreiche Passagiere stürzten ins Wasser. Viele konnten gerettet werden, dennoch starben 8. Powoden, Sohn eines Schneidermeisters in Innsbruck. Wunderler: Fabriksarbeiterin aus Wattens. Massinger: Gattin eines Schuhmachermeisters in Innsbruck. Zellner: Gattin eines Kaminfegermeisters aus Hall. VonWebern: Private aus Innsbruck. Wauck: Gattin eines Schneidermeisters aus Innsbruck. Mechler: Verkäuferin in Innsbruck. Ströbele: Gattin eines Konditors in Innsbruck. Alle Opfer in Eben aufgebahrt, später in ihren Gemeinden beerdigt.
Alter: 79; Schweres Unglück in Seespitz am Achensee am Pfingstsonntag. Nachdem der Dampfer „Stadt Innsbruck“ angelegt hatte, brach die Brücke und zahlreiche Passagiere stürzten ins Wasser. Viele konnten gerettet werden, dennoch starben 8. Powoden, Sohn eines Schneidermeisters in Innsbruck. Wunderler: Fabriksarbeiterin aus Wattens. Massinger: Gattin eines Schuhmachermeisters in Innsbruck. Zellner: Gattin eines Kaminfegermeisters aus Hall. VonWebern: Private aus Innsbruck. Wauck: Gattin eines Schneidermeisters aus Innsbruck. Mechler: Verkäuferin in Innsbruck. Ströbele: Gattin eines Konditors in Innsbruck. Alle Opfer in Eben aufgebahrt, später in ihren Gemeinden beerdigt.
Alter: 22; Schweres Unglück in Seespitz am Achensee am Pfingstsonntag. Nachdem der Dampfer „Stadt Innsbruck“ angelegt hatte, brach die Brücke und zahlreiche Passagiere stürzten ins Wasser. Viele konnten gerettet werden, dennoch starben 8. Powoden, Sohn eines Schneidermeisters in Innsbruck. Wunderler: Fabriksarbeiterin aus Wattens. Massinger: Gattin eines Schuhmachermeisters in Innsbruck. Zellner: Gattin eines Kaminfegermeisters aus Hall. VonWebern: Private aus Innsbruck. Wauck: Gattin eines Schneidermeisters aus Innsbruck. Mechler: Verkäuferin in Innsbruck. Ströbele: Gattin eines Konditors in Innsbruck. Alle Opfer in Eben aufgebahrt, später in ihren Gemeinden beerdigt.
Alter: 32; Schweres Unglück in Seespitz am Achensee am Pfingstsonntag. Nachdem der Dampfer „Stadt Innsbruck“ angelegt hatte, brach die Brücke und zahlreiche Passagiere stürzten ins Wasser. Viele konnten gerettet werden, dennoch starben 8. Powoden, Sohn eines Schneidermeisters in Innsbruck. Wunderler: Fabriksarbeiterin aus Wattens. Massinger: Gattin eines Schuhmachermeisters in Innsbruck. Zellner: Gattin eines Kaminfegermeisters aus Hall. VonWebern: Private aus Innsbruck. Wauck: Gattin eines Schneidermeisters aus Innsbruck. Mechler: Verkäuferin in Innsbruck. Ströbele: Gattin eines Konditors in Innsbruck. Alle Opfer in Eben aufgebahrt, später in ihren Gemeinden beerdigt.
Zusammenstellung aller Urkunden im Streit um grundherrschafdiche Rechte zwischen dem Spital in Hall und dem Kloster Steingaden (vgl. Urk. Nr. 854). Erwähnt wird ein Übergabebrief der Gertraud von Sähen, geborenerene von Embs, aus dem Jahre 1467.
Alter: [unklar]; Vagabund wurde auf der Festung inhaftiert. Wurde am nächsten Tag erhängt aufgefunden.
Laut obrigkeitlicher Urkunde von 1673 wird der Bürgerschaft zu Imst bestätigt, daß die Alpe Alpeil den Imstern zugehört. Gleichzeitig wird laut Lokalaugenschein den Pfafflarern eine Strafe von 20 Chaler angedroht, die Alpe Alpeil nicht mehr zu befahren und sich nach dem Protokoll von 1766 zu verhallen.
Alter: 26; Schweres Unglück in Seespitz am Achensee am Pfingstsonntag. Nachdem der Dampfer „Stadt Innsbruck“ angelegt hatte, brach die Brücke und zahlreiche Passagiere stürzten ins Wasser. Viele konnten gerettet werden, dennoch starben 8. Powoden, Sohn eines Schneidermeisters in Innsbruck. Wunderler: Fabriksarbeiterin aus Wattens. Massinger: Gattin eines Schuhmachermeisters in Innsbruck. Zellner: Gattin eines Kaminfegermeisters aus Hall. VonWebern: Private aus Innsbruck. Wauck: Gattin eines Schneidermeisters aus Innsbruck. Mechler: Verkäuferin in Innsbruck. Ströbele: Gattin eines Konditors in Innsbruck. Alle Opfer in Eben aufgebahrt, später in ihren Gemeinden beerdigt.
Alter: 5; Schweres Unglück in Seespitz am Achensee am Pfingstsonntag. Nachdem der Dampfer „Stadt Innsbruck“ angelegt hatte, brach die Brücke und zahlreiche Passagiere stürzten ins Wasser. Viele konnten gerettet werden, dennoch starben 8. Powoden, Sohn eines Schneidermeisters in Innsbruck. Wunderler: Fabriksarbeiterin aus Wattens. Massinger: Gattin eines Schuhmachermeisters in Innsbruck. Zellner: Gattin eines Kaminfegermeisters aus Hall. VonWebern: Private aus Innsbruck. Wauck: Gattin eines Schneidermeisters aus Innsbruck. Mechler: Verkäuferin in Innsbruck. Ströbele: Gattin eines Konditors in Innsbruck. Alle Opfer in Eben aufgebahrt, später in ihren Gemeinden beerdigt.
Alter: 19; Sprang am Rückweg von Kramsach in die Brandenberger Ache. Im Totenbuch ist von einem Unglück die Rede.
Alter: 63; Dienstknecht. Wurde bei einem Gewitter von einem Blitz erschlagen.
Alter: 38; Gattin eines Hoteliers, stürzte sich von einer Brücke in den Lech. Leiche bei Letzten geborgen.
Alter: 37; Wollte mit einem Wagen Streu liefern. Dieser kippte um und erdrückte das Opfer.
Alter: 37; Stürzte sich vom 2. Stockwerk des Krankenhauses auf die Straße und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 32; Starb an inneren Verletzungen.
Alter: 9; Schüttete sich heißes Wasser auf den Körper und starb an den Verletzungen 2 Tage später.
Alter: 26; Sensenschmied aus Jenbach. Wurde auf der Flucht von einem Gendarmen erschossen. Wollte anscheinend einem Kriegsheimkehrer Geld stehlen.
Thomas Gleinser von Gleins im Stubai hat von Ge org und Tobias Mäderl von Mieders als Vormunde der Kinder des verstorbenen Jakob Gleinser von Gleins (vgl. Urk. Nr. 887) den halben Gleinserhof gekauft und stellt der Waldaufstiftung einen Revers aus.
Siegler: Michael Worath, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Hans Daxer, Diener des Stadtschreibers Thomas Waidmann
Zeugen: Matthias Paumann von Axams; Andreas Zott, Pfannhausamtsbrunnenknecht und Inwohner von Hall; Matthias Goller, Diener des Stadtschreibers
Alter: 29
Bergmeisterrechnung des Untermarkter Berg meisters Josef Mair, welche dem Bürgermeister Johann Rochus Holer und dem Ratsschreiber Wörz sowie den Gemeinderäten Peter Schwaikhufer, Georg Vischer und Paul Magestail vorgelegt wird. Für aufgenommenes Vieh und Kostgelder werden 18 Gulden 54 kr eingenommen. Für Lohn an die Sennerin und den Beiknccln werden je 9 Gulden und an die Dirn 5 Gulden ausbezahlt. Weitere Ausgaben für Material, Gerätschaften und Lebensmittel betragen 39 Gulden Dem gegenüber stehen Einnahmen für Butterschmalz, Käse, Zieger und Ausmeßgeld von 10 Gulden Weitere Einnahmen an Kuhgeldern sowie Ausgaben für Roggen, Gerste, Türken, Fisolen usw. sind verzeichnet.
Für die Mündel Johann Nepomuk und Maria Gertraud Mayr erfolgt nach Johann Anton Mayr und dessen ebenfalls verstorbene Witwe Maria Elisabeth geborene Wohlgemuth die vormundschaftliche Vermögensabrechnung für die Jahre 1760 bis 1771, da nach zehnjähriger Gerhabschaft Martin Niderwiser, Jakober und Hans Weiller, Hausier, beide zu Reichn in Anras verlangten, sich dieser Aufgabe endlich zu entledigen. Als neue Gerhaben werden Anton Peter Mayr und Karl Aigner, Wirt zu Abfaltersbach bestimmt. Sie errechnen an väterlichem und mütterlichem Erbvermögen samt Zinsen für Johann Nepomuk 3417 fl und für Jungfrau Maria 3092 fl. Nach Abzug der jährlichen Ausgaben für Kost und Kleidung von 330 bzw, 388 fl sowie der gemeinsamen 'Taxen', Spesen und Rechnungslegungsgebühren wird ein Gesamtvermögen von 5862 fl errechnet, wovon der Sohn 3072 fl 32 kr und die Tochter 2789 fl 40 kr zu erhalten haben. Vor dem hochfürstlichen Kommissar Jakob Christoph Hofstetter zu Piazoll mit dem Beisitzer Matthias Anton Hefter, Gerichtsanwalt sowie dem Aktuar Franz Xaver Hefter erstatten die alten und neuen Ger haben das Handanloben. Zeugen: Niklaus Anton Hibier und Franz Xaver Hefter Siegler: Jakob Christoph Hofstetter
Erhard Egger und Franz Waldner, Inwohner und Lederer zu Windischmatrei, verkaufen als Vormund für Christian und Margaretha, Kinder des Christian Gleinzer sei., mit Zustimmung der Urbarsobrigkeit dem Martin Rubisayer, Bürger allda, drei und drei Achtel Griesfleck in einem Stück unter dem Markt liegend um eine ungenannte Geldsumme. Der Grund grenzt im Osten an das Pizan und Matthias Aichpergers Gereith, im Süden an Sebastian Wol(f)segger, im Westen an Georg Unterlercher und im Norden an den Weg, der von der Brücke nach Seblas führt. Siegler: Wolfgang Lasser, Pfleger und Urbaramtmann Zeugen: Christian Waldner, Schuester und Simon Hueber, beide Inwohner zu Windischmatrei
Wilhalm Rueff, Bürger zu Lienz, verkauft sein Feld hinter der St. Michels-Kirche am Rindermarkt, das freien Eigen ist, um 52 Pfund Pfennige gewöhnlicher Münze der St. Andreas Pfarrkirche zu Lienz. Damit erlischt auch der jährliche Zins von zwei Pfund Pfennigen. Siegler: selbst
Schreiben, worin die alten Jagdprivilegien der Un tertanen von Laudegg bestätigt werden.
Die verbürgerten Untertanen und Rodfuhrleute des Stadtls Vils nehmen zur aufgehobenen Zulage von 5 kr je Faß Stellung. Mit der Begründung des o.ö. Gubemiums, daß die Landstraße von Vils über Oy nach Pfronten in guten Zustand gebracht wurde und beabsichtigt sei, das Weggeld von 3 kr nach Nesslwang ebenfalls aufzuheben, wurde diese Zulage aufgehoben. Die Rodlöhner sind der Meinung, daß eine solche Aufhebung nur landesweit einheitlich möglich sei, wenn überall gleiche Straßenverhältnisse herrschen. Es werden Preissteigerungen für Hafer, die unterschiedlich schwierigen und langen Wege sowie die verschiedenen Umrechnungskurse gegen die Abschaffung des Weggeldes ins Treffen geführt, weiters die engen Ortsdurchfahrten, die schwierige Archdurchquerung am Steinach zu Pfronten, welche bei Regenwetter mehrere Tage nicht passierbar sei. Weitere Furten bei Ried zu Pfronten, in Weischbach und die weglose Strecke vom Gschwendt ober Nößlwang bis zur Wertachpruggen verteuern die Transportkosten, sodaß der alte Lohn von 25 kr je Faß nicht zu halten sei. Von diesem Lohn müssen noch die 3 kr Weggeld an Nesslwang bezahlt werden, was auch den Rodfuhrleuten von Pfronten schwerfalle, denn damit sei gerade das Futter an Flafer und Heu für das Pferd zu finanzieren, jedoch nicht der Fuhrmann und der Wagen. Daher bitte man um Beibehaltung des Fuhrlohnes von 30 kr je Faß.