Vergleichsprotokoll der Waldservitutenausgleichskommission zwischen der Gemeinde Imst und dem k.k. Ärar wegen Überlassung der Forstrechte im Ebnig- (Ebnich-), Kreuzerund Schiergreit- (Schongreit-)Staatswald, im Hinter- und Fallerwald (Völlerwald), im Imster Tschirganlwald im Milsbergwald, im Putzen-, Lochfallen-, Hahntennenund Eibentalwaid, im Kalk(s)öfeies-, Oar- (Eyer-) und Weißschrofenwald (Weisschrofenwald) sowie im Ebmerwald. Die Bevollmächtigten der Gemeinde Imst sind: Alois Plattner, Leo Wolf, Anton Pfefferte, Martin Ambacher, Paul Walch, Paul Schüler, Josef Dialer, Johann Georg Witsch, Franz Anton Bock, Josef Gstrein, Alois Grissemann und Paul Mages.
Genealogische Daten des Thomas Reißer und seiner beiden Ehen mit Barbara Math, geschlossen am 27. Feber 1585, und Sabina Örber, genannt Wandula, am 25. November 1602. Zusammengestellt wurden die Daten von Georg Schnitzer, Organist und Mesner.
Alter: 30; Junger Mann stürzte sich vom Schlossberg in die Tiefe. Vermuteter Grund: Liebeskummer.
Alter: 23; Tourist aus München. Wurde auf einer Tour auf den Gsallkopf im Kaunertal von einem Stein tödlich getroffen.
Alter: 27; Mitglieder des akademischen Alpenvereins München wollten den Karlspitz von der Gaudeamushütte aus erklimmen. Opfer stürzte beim Aufstieg an die 150m tief ab. Leiche wurde nach Kufstein gebracht.
Alter: 24; Bei der Heuarbeit zog ein schweres Gewitter auf. Opfer wollte sich in einem Stadel davor schützen, in den aber ein Blitz einschlug.
Alter: 21; Student aus Tübingen. Wollte mit einem Kollegen den Gletscher an der Gefrorenen Wand erreichen. Glitt dort aus und stürzte in die Tiefe. Erlitt tödliche Kopfverletzungen. Wurde in Lanersbach neben dem Engländer begraben.
Alter: 12; Sohn eines Maurers. Geriet beim Spielen in den Inn und ertrank. Leiche Anfang August in Klosterau (Bayern) aus dem Inn geborgen.
Alter: 20; Tochter und Mutter waren bei der Heuarbeit am Gattererberg. Als ein Gewitter aufkam, suchten sie Schutz in einem Heustadel, wo aber ein Blitz einschlug. Die Tochter wurde getötet, Mutter schwer verletzt.
Alter: 26; Vorerst unbekannte Leiche wurde am Innufer aufgefunden. Später identifiziert als Vertragsbediensteter aus Innsbruck. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 77; Gesundheitliche Probleme, stürzte sich in den Inn.
Alter: 28; Assistenzarzt an der Innsbrucker Klinik. Wollte mit einem Kollegen im Bereich Solstein einen Felsen erklettern. Griff brach aus und er stürzte an die 200m in die Tiefe.
Alter: 35; In der Nähe des Brandherdes des vorigen Tages wurde die Leiche einer Frau gefunden. Wurde identifiziert als Vagabundin mit tödlichen Kopfverletzungen.
Lokalaugenscheinprotokoll und Vergleichsschriften von den Imster Alpen zwischen dem Markt Imst und den Gemeinden Pfafflar und Gramais wegen unbefugten Grasmähens und Viehpfändcns. Die Gemeinde Pfafflar wird mit ihrem Anspruch auf das gemeinschaftliche Eigentum der Ochsenalpe und des Kreuzjoches verwiesen. Im Urteil vom 18. Mai 1850 wird begründet, daß sämtliche Zeugenaussagen iibereinstimmen, daß die Marktgemeinde Imst von jeher allein die Hirten für die Ochsenalpe anstellle und für diese den Lohn bezahlte, sowie den Baumeister bestellte und die laufenden Unkosten bestritt. Pfafflar hat hingegen nur ein Weiderecht ausgeübt. Es wird bestätigt, daß die Pfafflarer ihre Schafe seit jeher auf das Kreuzjoch ungehindert auftrieben, sobald Imst seine Ochsen, Stiere und Pferde von der Ochsenalpe abgetrieben hat.
Aufstellung des Hans Waidmann, Be vollmächtigter des Spitals in Hall, über alle Forderungen an das Kloster Steingaden bezüglich des Seenhofes in Algund (vgl. llrk. Nr. 889).
Alter: 12; Starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 37; Thurner-Bauer. Geistig verwirrt. Stürzte sich in die Ache.
Alter: 23; Student aus Cambrigde (England). Stürzte beim Edelweißpflücken über 100m im Weitental ab.
Alter: 13; Schusterlehrling und ein Hüteknabe. Ertranken in den Lehmgruben.
Alter: 15; Schusterlehrling und ein Hüteknabe. Ertranken in den Lehmgruben.
Alter: 44; Spenglermeister, war auf einem Dach mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt. Am Dachboden verstrickte er sich in den Wäscheleinen und erdrosselte sich dabei. Obwohl er schnell gefunden wurde, blieben Wiederbelebungsversuche erfolglos. War Obmann der Genossenschaft der Spenglermeister.
Alter: 28; Bergbauarbeiter, geriet im Matzköpfelstollen ins Wasser und ertrank darin.
Alter: 26; Pflegling des Armenhauses. Wollte Wasser holen, erlitt einen epileptischen Anfall und ertrank im Bach.
Alter: 22; 9 Touristen stiegen in die Winklerschlucht im Wilden Kaiser, um auf die Karlspitze zu gelangen. Aufkommendes schlechtes Wetter mit Nebel und Schnee. Mussten übernachten. Frau, aus München stammend, starb an Erschöpfung, Mann aus Wien kurze Zeit später. Rettungsexpedition kam zu spät.
Alter: 29; 9 Touristen stiegen in die Winklerschlucht im Wilden Kaiser, um auf die Karlspitze zu gelangen. Aufkommendes schlechtes Wetter mit Nebel und Schnee. Mussten übernachten. Frau, aus München stammend, starb an Erschöpfung, Mann aus Wien kurze Zeit später. Rettungsexpedition kam zu spät.
Alter: 3; Fiel in einen Brunnen, wo er ertrank.
Vom königlichen Landgericht wird die Klage des Johann Georg Strele jun. bezüglich der Imster Ochsenaipe wegen Mangel eines Rechtsgrundes abgewiesen.
Alter: 27; Wollte mit einem Kollegen die Bettelwurf-Nordwand erklettern. Wurde von einem losen Stein am Kopf getroffen und stürzte gegen das Fallbachkar ab.
Alter: 31; Bahnarbeiter, wollte auf einen Waggon aufspringen. Stolperte dabei und geriet unter die Räder.
Alter: 26; Versuchte mit Kollegen den Zinken zu ersteigen. Schlechtes Wetter, am Abstieg rutschte er aus und stürzte über eine 100m hohe Felswand ab.
Alter: 18; Schülergruppe der Innsbrucker Gewerbeschule machte Ausflug übers Lamsenjoch ins Falzthurntal. Opfer, Sohn eines BB-Oberrevidenten, stürzte über einen ca. 100m hohen Felsblock ab und starb bald darauf. Wurde nach Innsbruck überführt.
Alter: 24; Stürzte neben einem Weg in den Graben. Tödliche Kopfverletzungen. Vorausgegangen war möglicherweise ein epileptischer Anfall.
Alter: 54; Wurde in ihrer Villa tot aufgefunden. Hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten und sich noch zusätzlich erhängt. Gründe unbekannt.
Alter: 61; Wurde am Südportal des Bergiseltunnels tot aufgefunden. Wohnte im Siechenhaus, hatte große gesundheitliche Probleme, wurde schwermütig.
Alter: [unklar]; Sohn des Bürgermeisters. Bohne geriet ihm in die Luftröhre. Starb im Spital.
Alter: 18; Schweres Gewitter in Finsing. Hüterbub wurde von einem Blitz getroffen, dazu 15 Kühe getötet. Stammte aus Angerberg.
Alter: 14; Lehrmädchen in einem Damenmodengeschäft. Beim Abkehren eines Daches glitt sie aus und stürzte 3 Stockwerke in die Tiefe. Tödliche Verletzungen.
Amandus Egg, Wirt und Gastgeborener zu Flaurling, bestätigt den Erhalt von 100 Gulden, die er Elisabeth Schluderpacher, geborenerene Löftier, geliehen hatte.
Siegler: Amandus Egg
Vermarkungsprotokoll für die Alpe Alpeil zwischen der Gemeinde Pfafflar und der Imster Alpe. Da der alte Zaun nicht mehr erhalten ist, so wird beschlossen, um in Zukunft Streitigkeiten zu vermeiden, eine ordentliche Ausmarkung vorzunehmen. Von Seite des Marktes Imst, kommen Fidel Jais und Johann Anpacher, Baumeister, und von Seite der Gemeinde Pfafflar der Anwalt Josef Perl, Clemens Krapacher und Kaspar Korb. Die von ihnen schon vor drei Jahren vorgenommene Ausmarkong wird nunmehr bei Gericht protokolliert. Genannte Grenzbeschreibung bei der sogenannten Mutte (Muthe) wird von den genannten Abgeordneten protokolliert und vom Bürgermeister Matthias Recheis und dem derzeitigen Baumeister Josef Pirchner eigenhändig unterschrieben.
Alter: 14; Ertrank beim Baden.
Alter: 53; Starb nach einem Sturz vom Dach an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 66; Pfründner, ertrank im Gschnitzerbach.
Alter: 71; Geriet am Heimweg vom Gasthaus in der Nähe der Eisenbahnbrücke über die Bahnböschung und erlitt tödliche Kopfverletzungen.