Alter: 41; Sattler- und Tapeziermeister. Finanzielle Probleme, erhängte sich in seiner Werkstatt.
Martin Zwelfer von Mieders im Stubai stellt der Waldaufstiflung einen Revers über einen Anteil am Zirggenhof oberhalb von Mieders aus, den er von Jenewein Mayr und Martin Wiser als Verwalter der Verlassenschaft des Martin Triendl gekauft und mit jenem Teil vereinigt hat, den er bereits besitzt. Jakob Hormayr, Stadtrichter von Hall
Siegler: Siegelbitte: Dr. Paul Papprian, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Georg Peintner, Schreiber des Stadtsyndikus; Joachim Bartl, Bankmetzger und Bürger von Hali; Hieronimus Kindl von Mieders
Alter: 52; Bahnarbeiter aus Borgo. Wollte Holzstücke von einem Felsvorsprung beim Sonnenburghügel werfen uns stürzte dabei ab.
Alter: 29; Bankbeamter, machte mit mehreren Kollegen eine Skitour auf das Birgitzköpfl. Bei der Abfahrt trennte er sich von der Gruppe und fuhr gegen die Nockspitze ab. Löste dabei eine Lawine aus, die ihn verschüttete. Suchtrupp konnte ihn nur mehr tot bergen. War ein bekannter Alpinist und sollte heuer bei einer Kaukasusexpedition dabei sein.
Alter: 51; Insassin des Milser Josefinums. Entfernte sich in einem unbewachten Augenblick kletterte auf einen Mast und warf einen Draht über die Hochspannungsleitung. Wurde heruntergeschleudert und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 21; Student aus Deutschland. Schoss sich vor einigen Tagen eine Kugel in den Kopf. Starb nun im Spital an den Verletzungen.
Alter: 54; Schuhmachermeister, erhängte sich in seinem Schlafzimmer. Hatte familiäre Probleme.
Alter: 1; Sohn eines Zoll-Oberrevisors in Nauders.
Alter: 24; Wurde von einer Lawine verschüttet und seine Leiche konnte nicht gefunden werden!
Alter: 21; Bauernsohn, erhängte sich am Dachboden des Hofes.
Alter: 22; Knecht, erschoss sich aus unbekannten Gründen.
Alter: 28; Gruppe von 5 Personen fuhr vom Meißnerhaus am Patscherkofel Richtung Vikartal ab. Lösten eine Lawine aus, die alle verschüttete. Einer konnte sich sofort befreien und holte Hilfe. Die Suchexpedition wurde ebenfalls verschüttet, die sich aber unversehrt aus dem Schnee befreien konnte. Müller war ein staatlicher Skilehrer aus Wien, Rainer stammte aus Villach, Wiedner (Verkäuferin) aus Innsbruck. Die Leiche von Müller wurde erst am 17.5. gefunden.
Alter: 19; Gruppe von 5 Personen fuhr vom Meißnerhaus am Patscherkofel Richtung Vikartal ab. Lösten eine Lawine aus, die alle verschüttete. Einer konnte sich sofort befreien und holte Hilfe. Die Suchexpedition wurde ebenfalls verschüttet, die sich aber unversehrt aus dem Schnee befreien konnte. Müller war ein staatlicher Skilehrer aus Wien, Rainer stammte aus Villach, Wiedner (Verkäuferin) aus Innsbruck. Die Leiche von Müller wurde erst am 17.5. gefunden.
Christian Mägerl von Thaur stellt der Nikolauskir che in Hall einen Revers über sein Haus in Thaur aus, das er von Hans Salzburger, Salzschiffmeister und Bürger von Hall, gekauft hat, der es seinerseits 1674 von Georg Hueter gekauft hat. Mägerl ist mit Ursula Karl verheiratet, die durch Anton Apfalter von Thaur vertreten wird.
Siegler: Jakob Hormayr, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Dr. Paul Papprian, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Matthias Leitner, Schreiber des Stadtsyndikus; Ge org Sailler von Thaur; Hans Gebhart von Rum
Alter: 3 Monate; Wurde im Schlaf erdrückt.
Alter: 18; Gruppe von 5 Personen fuhr vom Meißnerhaus am Patscherkofel Richtung Vikartal ab. Lösten eine Lawine aus, die alle verschüttete. Einer konnte sich sofort befreien und holte Hilfe. Die Suchexpedition wurde ebenfalls verschüttet, die sich aber unversehrt aus dem Schnee befreien konnte. Müller war ein staatlicher Skilehrer aus Wien, Rainer stammte aus Villach, Wiedner (Verkäuferin) aus Innsbruck. Die Leiche von Müller wurde erst am 17.5. gefunden.
Alter: 38; Knecht, fiel beim Rechenhof in eine Pfütze und ertrank. Vorausgegangen dürfte ein epileptischer Anfall sein.
Alter: 28; Kaufmann aus Prag. Erhängte sich aus unbekannten Gründen in einem WC eines Hotels.
Alter: 19; Sohn des Kommerzialrates Gruder aus Innsbruck Eine Liebesaffäre dürfte der Grund der Tat gewesen sein. Tod durch Erschießen.
Alter: 51; Im Steinbruch „Himmelreich“ außerhalb von Wattens wurden Aufräumarbeiten durchgeführt. Aufgeschlichtete Steine begannen zu rollen und trafen ein Fuhrwerk mit Arbeitern. Mehrere wurden verletzt, dazu ein Toter. Der stammte aus Nassereith.
Alter: 61; Vorerst unbekannter Mann sprang in den Inn und ging unter. Kleider lagen am Ufer. Nach den gefundenen Dokumenten war er ein Konditor aus Häselgehr. Seine Leiche wurde am 6.4. bei Stans angeschwemmt.
Alter: 74; Ging von Inneralpbach nach Hause. Durch einen Schwächeanfall gelang es ihm nicht mehr ganz, sein Heim zu erreichen. Erfror in der Nascht bei großer Kälte.
Alter: [unklar]; Studenten aus Wiesbaden waren mit einem heimischen Führer unterwegs. Wollten von der Wiesbadener Hütte zur Jamtal Hütte aufsteigen. Bei der Fahrt über den Jamtalgletscher löste das Opfer eine Lawine aus und wurde verschüttet. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 32; Gattin des Bezirkshauptmannes Paul anderLan war herzleidend. Muss in der Küche durch einen Schwindelanfall einen Topf mit Wasser ausgeleert haben, wobei die Gasflamme gelöscht wurde. Ausströmendes Gas erstickte das Opfer. Laut Matrikenbuch "Selbstmord".
Alter: 37; Erschoss ich im WC des Hauptbahnhofes. Stammte aus NÖ, wohnte zuletzt in Schwaz. War Privatbeamter.
Lucas Peckh , Bürger zu Lienz, verkauft seinen Acker am Elamweg, der an die Acker des Peham, an den Acker des Ernnst Glaser grenzt und der 1 1/4 Arl Baus und Burglehen ist um 16 Gulden Rheinisch dem Andre Peham. Siegler: Cristan Stubenfol, Stadtrichter Zeugen: Hanns Lengholczer, Jorg Ludenfrosch, Jorg Pawrnfeint, alle drei Bürger zu Lienz
(Kaufbrief?) für Oswald Hörting von der St. Johannes- und St. Laurenzkirche zu Imst. Siegler: Georg Scheck von Ni(e)dermontani Zeugen: Paul Englschalkh, Georg Heiserer, Melchior Schwaz, Bürger zu Imst, Georg Cuenrad zu Timmls (Thumbls), Jcnewein Wacker zu Arz(e)l und Georg Schabenseckhl zu Karrösten
Kaiser Leopold verleiht nach dem Ableben seines Vetters Erzherzog Sigmund Franz als dessen rechtmäßiger Nachfolger und nunmehriger Landesfürst auf Bitte der Leute zu Praitewang und Reute die Wun und Weide auf dem Berg Harlander und Ligveist. Als Lehenträger wird von den Mitbürgern zu Reute Peter Pachter vorgeschlagen, welcher namens des Marktes Reute mit den Weiderechten zu genannten Bedingungen neu belehnt wird. Siegler: Der Aussteller
Tauschabsprache zwischen der Gemeinde Fendis und dem Rochus Schranz von Fendis nach einem Abstimmungsergebnis von 37 zu 2 wegen eines öden Gemeingrundes mit 209 Klaftern im sog. Bach gelegen gegen ein Stück Bergwiese in der Schliere mit 617 Klaftern zu genannten Bedingungen.
Alter: 56; Bei Aschau wurde an 18.6.1851 eine Leiche aus der Zilltertaler Ache geborgen. Konnte später identifiziert werden.
Auszug aus der Gemeindewaldteilung zu Asch und Winkl aus den Jahren 1771, 1772, 1775, 1783 und 1787. Dabei wird bezüglich der Bannlegung bemerkt, daß der Wald zwischen Vorwiesen und Mösern vom Heunperg an bis in das Tschogglrastbrantl, weiters der Spielpichlwald samt dem ganzen Lerche geschützt ist und das jeder Übertreter nach Größe der Aushackung unnachsichtig bestraft wird. Doch wird den anliegenden Wieseninhabern hievon das nötige Zaun- und Gadenholz zugestanden.
Das Kreisamt im Oberinntal richtet wegen der Vieh- und Getreideausfuhr folgenden Erlaß an das Pflegamt: Obwohl das Gericht Vils außerhalb des Zollkordons hegt und in Zollsachen als ausländisch behandelt wird, gestattet das Gubemium die freie Komausfuhr und Viehausfuhr. Außerhalb dieses Kordons darf nur ganz mageres und ganz ausgewachsenes Vieh exportiert werden.
Sammelposition: Requiriermigsaufforderung, Anweisung zur Erstellung einer Verpflegungstabelle für Truppen, detailliertes Requirierungsdekret an die vier Gemeinden der Schranne Ebbs, Getreidezuweisung an Sebastian Gradl für Militärbrot, Zuweisung von 500 fl Steuerffeibetrag für Verpflegung des französischen Militärs, Requirierungsbefehl für zwei Militärpferde, Einquartierung von 5 französischen Kompanien mit ca. 500 Mann, Anordnung zur Hilfestellung für die französischen Soldaten, Verpflegungsprotokoll samt Quittungen für die französischen Truppen vom 28. Feber bis 7. März, Quittungen für 876 und 777 Brotlaibe, Tabelle der verpflegten Truppen.
Erhebungen zu den Wasserverwüstungen im Brixental, Rechnung über die Archenbaukosten beim Ramstättergut, Schätzungsprotokoll nach Augenschein durch Gemeindevorsteher Josef Fuchs nach den Elementarschäden vom 28729. Juli 1840, Namensverzeichnisse der Geschädigten, nachträgliche Schätzungen nach der Überschwemmung vom 20721. Aug., weitere tabellarische Schadenserhebungen in den Gemeinden Hopfgarten, Itter, Westendorf, Kirchberg und Brixen; Verteilungsausweise über die eingegangenen milden Beiträge; Behördenschriftgut und gesammelte Rechnungen, Quittungen, Protokolle über die Wiederherstellung der Archen, Straßen und Gerinne.
Verzeichnis der 41 Fratschler, 6 Brauereien und 32 Wirte des Landerichtes Kitzbühel. Um 1826 gibt es sechs Fratschler im Jochberger Viertel, nämlich Jäger Stöger, Mößner in Aurach, Hechenmoßer, Bei der Bitten, Jodelbichel und Bei der Wacht. Der Extrakt der Steuerfassionen weist für das Viertel St. Johann vier reale Wirtsgerechtigkeiten aus. - Die Weinwirte des Gerichtes Kitzbühel richten an den Kreishauptmann eine Petition wegen der unverhältnismäßigen Belastungen. Im Vergleich zu anderen Gerichten ist das Umgeld vom Wein doppelt zu entrichten. Zudem schade die Befugnis des Kochens warmer Speisen in Bierschenken der ehemaligen Wirtsgerechtsame. Die Besteuerung sei wegen des hoch angesetzten Grundwertes zu hoch. Bei der Konkurrenz von 81 Weinschenken in einem Gerichtsbezirk sei der Ruin vieler Familien zu befürchten, zumal es zu viele Bierschenken mit verdächtigem Gesindel gebe. In einem weiteren Schreiben richtet man sich gegen die Zunahme der Bierwirte, die auch die Befugnis der Weinschank haben. 2 Papier Konzepte und 2 Abschr.
Protokoll der gemeinschaftlichen Unterredung (Gemeindeversammlung) bezüglich Freilassung von Schweinen, Gänsen und Schafen, der Höhe der Grasgelder, der Entschädigung für Archenschichten, für den Archenmeister und wegen der Tagesspesen nach Rattenberg.
Kaufvertrag zwischen Josefa Schlatter aus Flirsch und Josef Zauser (Hauser) aus Kappl betreffs Übernahme einer Behausung, Stall und Stadel sowie Grundstücke am Flirscherberg.
Gemeinde FlirschKaufvertrag mit Serfaus
Schreiben des Pflegers zu Ehmberg an den Augsburger Pflegsverwalter zu Sonthoven und Großnesslwang wegen der kaiserlichen Privilegien zu einem Jahrmarkt im Bogen in der Pfarre Tannheimb. Angeblich wurden von fremden und ausländischen Händlern Vieh aus den Almen außerhalb des Bogens entlang der Wege zum Verkauf angeboten, ohne dafür das Marktstandgeld bezahlt zu haben. Dieser Mißbrauch und Betrug zum Schaden der Herrschaft und zum Nachteil der Tannheimer, welche das Standgeld verlieren, wird nach der neuen Marktordnung ausdrücklich untersagt. Alles außerhalb des Bogens angetroffene Vieh wird zur fraglichen Zeit als Marktvieh angesehen.
Vor geistlicher und weltlicher Obrigkeit bringt die Gemeinde Zams namens des Pfarrmesneramtcs ihren Anspruch auf eine Mahd in der Oberpatscheid, 7 Mannmahd groß, vor, welche laut Mesnerinstruktion von 1662, 1707 und 1733 dem Mesneramt zugehört, jedoch von Maria Gitterle, Zircherische Witwe, beansprucht wird. Sie solle diese Mahd wieder zurückstellen, falls sie den Kauf nicht nachweisen oder ihr Eigentum nicht ausreichend belegen kann. Nach vorgenommenem Augenschein beharrt sie auf ihrem langjährigen Besitz, weshalb ein gütlicher Vergleich vereinbart wird. Durch einbrechendes Wasser wurde die Größe des Grundes vermindert und ist daher strittig. Wegen des geringen Wertes wird ihr der Grund zugesprochen. Dafür soll sie zum neuen Glockengebäude 12 Gulden 30 kr bar bezahlen und als eine Art Stiftung und Guttat einbringen, was die Vergleichspartner dem Pfleger geloben: für Maria Gitterle ihr Sohn Josef Zircher und der Anweiser Johann Zanngerl und für die Gemeinde der Dorfvogt Matthias Greil, im Beisein des Anwalts von Zams Josef Holer.
Zahlungsbestätigungen und Steuerquittungen für das Almosenamt in Landeck.
Vergleiche Urkunde Nr. 186;
Matthias Rüepler am Lagnig, Gericht Windischmatrei, quittiert seinen Brüdern Georg, Josef und Jakob Rüepler in der Seinizen, daß das Erbe seiner Eltern nach Stephan Rüepler oder Perger und Katharina geborene Unterrainer bar entrichtet wurde, um damit das Lasserische Güetl am Lagnig samt Fahrnissen zu kaufen. Er verzichtet daher auf alle weiteren Forderungen an seine Brüder. Siegler: Wolf Lasser zu Zollheim, Pfleger Zeugen: Dominikus Donatus Forstlechner, Bergrichter und Johann Wolfgang Jud, Schreiber