Alter: 23; In der Nähe des Bahnhofes Schaftenau wurde eine Leiche an den Geleisen gefunden. Mann hatte sich sogar dort festgebunden und ließ sich von einem Zug überfahren. Zuvor hatte er alle Dokumente zur Identifikation vernichtet. Man war sich zuerst der Identifikation sicher. Diese musste später aber revidiert werden, da der vermeintlich Tote auftauchte (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 28.10.30, 7). Erst im November konnte der Tote agnostiziert werden. War ein Kirchenmaler aus Hamburg. Wurde in Unterlangkampfen beerdigt.
Alter: 40; Unternahm mit seiner Familie einen Ausflug auf die Burgeralpe am Spielberg. Auf einem Steg verlor er das Gleichgewicht und stürzte einen Steilhang hinunter. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 51; Pflegling entwich aus dem Frauenkloster in Imst. Stammte aus Fiß. Ihre Leiche wurde am 25.10. in einem Stadel bei Karrösten gefunden. Tod durch Erschöpfung und späteres Erfrieren.
Alter: 2; Stürzte vom 2. Stockwerk eines Hauses auf die Straße hinunter und starb an den schweren Verletzungen. War in Pflege bei seiner Großmutter.
Simon Apfalter von Axams stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein Lehen in Axams unterhalb der Kirche aus, das er von seinem Vater Andreas Apfalter übernommen hat.
Siegler: Franz Naupp, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Dr. Paul papprian, oö. Regimentsadvokat und Stadt syndikus von Hall
Zeugen: Hans Winklmayr, Bader von Volders; Andreas von Freising, Schreiber
Alter: 40; Wurde von einem rollenden Stein getroffen.
Alter: 83; Erstickte an Leuchtgas, das unbemerkt austrat.
Alter: 29; Bei einem nächtlichen Einbruch wurde der Täter vom Gendarmen Hermann Graf gestellt. Ließ sich nicht arretieren und ging auf den Beamten los. Dieser gab einen Schuss ab, der den Einbrecher in die Brust traf. Starb an den Verletzungen. War ein mehrfach vorbestrafter Fleischhauergehilfe.
Alter: 19; Arbeiter beim Neubau der Universitätsbrücke. Stürzte aus unbekannten Gründen in den Inn und wurde fortgetrieben.
Alter: 6; Sohn des Forstwartes. Wurde von einem Auto erfasst und an eine Hausmauer gedrückt. Das Fahrzeug war anscheinend zu schnell am Weg.
Alter: 38; Bauernknecht. Tötete sich selber durch einen Stich in den Hals.
Alter: 45; pensionierter Bahnangestellter (!). Starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 47; Obsthändler. Fiel aus einem fahrenden Straßenbahnwagen und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb einen Tag später daran im Spital.
Alter: 27; Gärtner, erschien nicht zur gewohnten Arbeit. Bei der Nachschau wurde er in seinem Bett erschossen aufgefunden. Ursache möglicherweise Beziehungsprobleme. Stammte aus NÖ.
Alter: 42; Gesundheitliche Probleme, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde erst am 9.3.31 in Innsbruck-Reichenau geborgen.
Alter: 7; Kind hatte sich selber stranguliert.
Andreas Premier von Hall und seine Gattin Ursula Paumann, vertreten durch Karl Marpöck, Stadtgerichtsprokurator und Bürger von Hall, verkaufen dem Spital, vertreten durch den Oberpfleger Michael Haller, Gastgeborener und Bürger von Hall, um 25 Gulden einen jährlichen Zins von 1 Gulden von ihrem Haus in Heiligkreuz, welches sie von Eva Paumann, Witwe des Stiftsgärtners Peter Günäller geerbt haben.
Siegler: Ferdinand Trueffer, Pflegsverwalter von Thaur Siegelbitte: Andreas Wirtenberger, Gerichtsschreiber von Thaur
Zeugen: Jakob Gschwendt, Bäckermeister von Thaur; Jo hann Sailler, Diener des Gerichtsschreibers
Alter: 48; Fiel in den Sillkanal, wo er ertrank.
Alter: 29; Wurde von einem Schnellzug in Mühlau überfahren. Nachforschungen ergaben seinen Selbstmord. War Bahnangestellter und stammte aus Hötting. Sein Bruder stürzte am 24.8.30 in den Kalkkögel tödlich ab.
Alter: 43; Malermeister aus Kufstein. Wurde in Hall letztmalig gesehen, wo er Selbstmordabsichten äußerte. Seine Leiche wurde am 7.5. in Bergham (Bayern) aus dem Inn gezogen.
Alter: 22; Tagelöhner, schoss sich eine Kugel in den Kopf.
Alter: 51; Bäuerin zu Ried, depressiv, Tod durch Erhängen.
Alter: 34; Knecht, wurde bei Perfuchsberg von einem Zug überfahren. Hatte sich nach einem Gasthausbesuch den Geleisen entlang nach Hause begeben wollen.
Alter: 26; Sohn eines Wirtes. Erschoss sich in der Küche des elterlichen Gasthauses aus unbekannten Gründen.
Alter: 77; Dürfte nach einem Gasthausbesuch den Steg über die Ötztaler Ache verfehlt haben und stürzte ins Wasser. Seine Leiche wurde einen Tag später bei Winklen geborgen.
Alter: 18; Spenglergehilfe. Stürzte bei Instandhaltungsarbeiten vom Dach und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb daran einen Tag später im Krankenhaus.
Alter: 82; Bauer aus Hinteregg. Stürzte beim Heimgang über einen steilen Hang und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 72; Ehemaliger Abgeordneter, wurde seit einigen Tagen vermisst. Wurde ertrunken im Schwarzsee gefunden. War Pionier der sozialdemokratischen Bewegung in Tirol.
Abschrift des Zoll- und Mautvertrages zwischen Bayern und Tirol aus dem Jahre 1534, angefertigt von Georg Rudolf Geyer, oö. Regimentsregistrator.
Siegler: Georg Rudolf Geyer
Alter: 60; Starb nach einem Sturz von einem Baum.
Alter: 44; Hilfsarbeiter aus Ladis. Bei Aufräumungsarbeiten bei einer Brandstelle stürzte eine Mauer ein und begrub das Opfer.
Alter: 6; Pflegekind in Mösern. Stieg auf eine Mauer und fiel herunter. Erlitt tödliche Kopf- und Rückenverletzungen.
Alter: 60; Tischlergehilfe, sprang vom Innsteg in den Fluss. Konnte in der Nähe der Rauchmühle geborgen werden, war aber bereits ertrunken.
Alter: 61; Wurde am 25.11. in der Waschküchen vom Feuer des Heizkessels erfasst. Kleider begannen zu brennen. Starb 10 Tage später an den Verletzungen im Kufsteiner Krankenhaus.
Alter: 19; Ohne Stellung, daher finanzielle und familiäre Probleme. Stürzte sich beim Peterbrünnl vor einen Zug und wurde auf der Stelle getötet. Stammte aus Silz.
Alter: 70; Müller aus Schwaz. Wurde von einem Radfahrer überholt, bemerkte ihn aber nicht wegen Schwerhörigkeit. Radfahrer stieß ihn nieder und das Opfer starb an den Folgen des Sturzes.
Alter: 9; Kind eines Maurers wurde von einem Auto aus Wien gestreift und zu Boden gestoßen. Trotz schneller Einlieferung ins Spital starb es nach wenigen Stunden.
Alter: 60; Bäuerin, schwermütig, stürzte sich in den Gießenbach, der bei ihrem Haus vorbeifloss.
Alter: 17; Metzgerlehrling, schwermütig, schoss sich mit dem Schussapparat eine Kugel in den Kopf. Stammte aus Salzburg.
Alter: 65; Bauer im Weiler Bockern. Tod durch Erhängen.
Mattheus Zach von Rinn stellt der >Vald auf Stiftung einen Revers über einen Anteil am großen Neurauth im Pfifferlingbichl in Tulfes aus, den er von Wilhelm Walther von Herbstenburg, Richter und Gerichtsschreiber von Ambras, um 118 Gulden gekauft hat.
Siegler: Franz Naupp, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Dr. Paul Papprian, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Matthias Leitner, Schreiber des Stadtsyndikus; Chri stian Tolloi, Hofrichter und Gerichtsschreiber von Wüten; Kaspar Waldreich, Schiffmeister und Bürger von Hall; Jakob Hormayr, Schiffmeister und Bürger von Hall
Alter: 53; Fiel von einer Leiter.