Verschiedene Schreiben an den Wirt Anton Oppacher betr. den Jagdhund Pfeifferl 1821; -weiters wegen einer Wienreise und Spesenvergütung 1827; wegen eines Weintransports 1826; - wegen Berufung der Abgeordneten Sebastian Hechenbleikner von Kufstein und Anton Oppacher am Jochberg zum Landtag (Ausschusskonress) 1832; - betr. Übersendung eines Kaiserbildnisses als Kupferstich 1837; - Übersendung eines Portraits des Präsidenten Wilczek mit Widmung durch Kreishauptmann Gasteiger 1849; - Dankschreiben für das Portrait des Präsidenten Wilczek 1849.
Zwischen den Kizpichler Vierteln St. Johann und Kirchdorf als Kläger mit genannten zahlreichen Abgeordneten einerseits und den Vierteln Jochberg, Reith, Pillersee und Kossen als Beklagte anderseits kommt es wegen der Aufteilung der Militärverpflegungskosten zum Vergleich. Wegen der Entfernung der beklagten vier Viertel von der Straße werden diese vom Durchmarsch des Militärs kaum betroffen. Für die Abgleichung sollen die Pferde- und Mundportionen neu bewertet werden. So ergeben die 29.440 Mundportionen je 12 kr und die 10.345 Pferdeportionen zu je 6 kr, insgesamt 6922 Gulden 30 kr. Diesen Betrag sollen die vier Viertel in zwei Raten zu genannten Bedingungen abgelten. Künftig sollen die Beklagten bei Truppendurchmärschen ihren Anteil in natura beitragen. Die Stadt Kizpichl hat ihr Zehntel den sechs Vierteln zu vergüten. Siegler: Johann Paul Meitinger, Kommissär, und Bernhard Christoph von Pflaumem, Pfleger
112/1: Protokoll, Beschluss und Kaufvertrag zum Neubau Messnerhaus, bestehend aus 4 Schreiben, 1875
112/2: Versteigerungsprotokoll zum Messnerhaus, 1877
112/3: Abschrift über den Verkauf des Messnerhauses, 1975
Schuldbrief des Matthias Gruber zu Übertra für Stefan Oberthaler zu Oberkolls. Gruber bestätigt, daß er 200 Gulden bar von Oberthaler empfangen habe. Dafür zinst er jährlich 3 1/2 % zu Candidi bei gegenseitiger halbjähriger Kündigungsfrist. Als Sicherstellung verpfändet der Schuldner sein gesamtes Vermögen. Zeugen: Valentin Flätscher und Anton Hefter Siegler: Johann Battista Hofsteller, Pfleger der Herrschaft Anras
Augsburg: Kaiser Maximilian stiftet ein ewiges Licht beim Grabe des Grafen Leonhard von Görz für 10 fl Rh. jährlich, Siegler: selbst
Neueinstufung in Bonitätsklassen
Der Gemeindeausschuß von Nesslwengl unter Jörg Fässer und Andreas Rief ersucht die Obrigkeit, von den neu hinzugezogenen 10 bis 12 Fremden das Einkaufgeld gemäß Gemeindebeschluß von 1710 einzufordern, da sie auch die Holz- und Weiderechte beanspruchen. Die in der Liste angeführten 10 renitenten Zuzügler sollen entweder das Einkaufgeld bezahlen oder aller Rechte verlustig werden.
Gleichlautend wie Nr. S102.
Dienstvertrag zwischen Johann Nidermoser, Oberführer, und Augustin Neuschwendter, Unterführer des Marktes Hopfgarten, einerseits und dem angehenden Holzmeister Michael Spötzenstätter anderseits, anlässlich der bevorstehenden Holzarbeit im Steinberger Wald nach dem Abgang des ehemaligen Holzmeisters Bartlmä Margreiter.
Klageschrift wegen verbotenen Schafauftriebs auf der Kundler Weide und Klage der Liesfelder gegen Hans Rueprechter wegen strittiger Prechelstube.
Schuldbriefe, Zessionen und Quittungen für das Almosenamt des Kirchspiels Landeck von Jakob Partoll, der Rosari-Bruderschaft, Silvester Heis, Jakob Pohl, Michael Erhard zu Perfuchs, Josef Schüler, Peter Schimpfössl, Josef Anton Handle, Christian Sies (Sieß), Bernhard Schwaikofer von Kapp], Josef Jakob Spiss, Johann Wohlfartcr zu Brüggen, Anton Winkler auf dem Bichl, Franz Mallaun von Urgen, Alois Sies von Perfuchsberg (Fuchsberg), Regina Schuhes, Ursula Schimpfösl, Alois Schüler zu Brüggen, Josepha Winkler, Franz Anton Zobl zu Perjen(n), Engelbert Waibel zu Brüggen, Johann Lauggas zu Perfuchs, Anna Sophia Scheiber zu Perfuchs, Georg Schüler zu Perjen(n), Johann Marth zu Perfuchsberg, Peter Trenkwalder von Zams, Philipp Geiger, Josef Kleinheinz von Perfuchsberg, Anton Tschon von Bichl usw. Da diese Schuldbriefe in den Gerichtsprotokollen (Verfachbücher) verfacht sind, kann eine Regestierung unterbleiben.
Herzog Leopold IV. von Osterreich befiehlt allen Zöllnern und Mautnern in Tirol, daß sie für die Armen und Bedürftigen des Spitals zu Hall 12 Fuder Wein als Speisewein von der Etsch nach Hall zollfrei transportieren lassen sollen.;
Siegler: Leopold IV.
Zwei Schuldbriefe für die Gemeinde Fendis von Johann Schranz über 191 Gulden 46 kr, von Alois Speiser über 69 Gulden und vom selben für die Schulstiftung über 61 Gulden Unterschriften: Alois Speiser, Johann Lechleitner, Ortsvorsteher, und Josef Sailer, Zehentverwalter
Alter: 40; Magd, wurde bei der Holzarbeit von einem fallenden Baum getroffen.
Schuldbrief über 25 Gulden von Johann Raaß für die Gemeinde Ried.
Margarethe Stainer, Witwe nach Gregor Wibmer, Maria Stainer, Ehefrau des Paul Trattner in der Lublaß (Lublas), sowie Agnes und Maria Stainer, und deren Schwester Barbara übergeben ihrem Bruder und Vetter Balthasar Stainer das Bergwies! Mauereben oder Mayreben, die Wiese Unterthreuen oder Plasischgerin, das Hinterauer-Bergmähdl, alle 3 Stück auf der Ruedam.er Alm unter Treuen gelegen, sowie das Musiggen-Rergmähdl am Stainberg und das Nasen-Bergmähdl am Bretterkogl (Perterkogl), welche Ausbrüche aus dem Hinterauengut sind. Genannte Grundstücke sind dem Erzstift Salzburg zu Beutellehen grundrechtbar. Siegler: Amtssiegel der Hofkammer Unterschriften: Christoph Moriz Faber, Hof meiste reiverwalter, Johann Baptist Khäserer Zeugen: Dominikus Donatus Forstlehner, Bergrichter, Johann Wolfgang Jud, Schreiber, Sebastian Wollgemueth, Gastgeborene
Erzherzog Sigmund Franz bekundet von seiner Stadt Insprugg aus, daß ihn die Leute zu Praitewang und Reute gebeten haben, ihnen die Weide am Berg Harlander und Ligveist zu verleihen und dazu ihren Mitbürger Peter Pachter als Lehenträger zu nominieren. Nach dem Tode sowohl seines Bruders Erzherzog Ferdinand Karl als auch des Lehenträgers Christoph Öxl erfolgt nach ausge schriebener Lehensberufung die Neubelehnung an Pachler. Der jährliche Zins und Dienst ist auf das Schloß Ehmberg zu leisten. Siegler: Der Aussteller
Die Bürgermeister Gotthard Koz und Leopold Pez von Vils richten wegen der abgebrannten Mühle des Peter Triendl an das Gubemium eine Bittschrift und danken gleichzeitig für das Sammelpatent, das jedoch innerhalb der Gemeinde nicht den erhofften Erfolg brachte. Es wird daher der Vorschlag eingebracht, über die Kreisämter und Gerichte die Ortsgeistlichkeit über die Kanzeln zu Sammlungen zu veranlassen. Ohne diese Hilfe könne der verarmte Müller weder eine Haus- noch eine Mahlmühle aufbauen, da das sehr arme Örtl oder Gericht Vils dazu außerstande sei. Es solle daher von der Modalität ab gegangen werden, daß bei einem einzigen abgebrannten Haus keine landesweite Sammlung möglich sei. - Auch dieses Gesuch wird abgelehnt, doch eine Verlängerung der Sammelfrist auf zwei Monate gestattet.
Original Papier 3 Stücke, 5 Blatt
Christian Selawer, Bürger zu Rattenberg, verkauft dem erwürdigen Bruder Johann Zechenttner, Prior des Augustinerklosters zu Rattenberg, dem Jakob Toph, Spitalsmeister des Hl.-Geist-Spitals zu Rattenberg, und der Stadt Rattenberg ein Stück Grund um 40 Mark Zahlbemer. Der Grund grenzt hinten an das Spital bei dem Ländtor an der Neuzeil und an die Ringmauer. Siegler: Hans Münchawer, Pfleger, Stadt- und Landrichter zu Rattenberg Zeugen: Christian Kraal, LienhardNallss, Zacharias Purgklechen
Schreiben der Kreishauptmannschaft Hall: Gewerbefreiheit für die Knöpf und kleine Crepinmacherei. Den Posamentierern bleibt nur mehr die große Crepinarbeit.
Elias Praunegger von Axams stellt der Waldaufstif tung einen Revers über ein Haus in Axams aus, das er von Martin Rofner von Axams eingetauscht hat.
Siegler: Kaspar Waldreich, Stadtrichter von Hall Jakob Praxmarer, genannt Täxer von Axams
Alter: 4
Alter: 45; Maschinenwärter des Elektrizitätswerkes. Verunglückte bei Holzarbeiten beim Schützenkogel tödlich.
Alter: 14; In der Nähe der Uni-Bibliothek versuchte der Schüler einen Bus mit seinem Rad zu überholen. Kam aus dem Gleichgewicht und stürzte vor den Bus. Dessen Vorderrad überrollte ihn und verursachte tödliche Brustverletzungen beim Opfer. Fuhr anscheinend ein ungeeignetes Damenfahrrad.
Alter: 17; Schriftsetzer bzw. Automechaniker aus Rosenheim. Stürzten am Zettenkaiser tödlich ab, da ein Sicherungskarabiner ausbrach. Hatten ihn nicht tief genug in den Fels getrieben.
Alter: 19; Schriftsetzer bzw. Automechaniker aus Rosenheim. Stürzten am Zettenkaiser tödlich ab, da ein Sicherungskarabiner ausbrach. Hatten ihn nicht tief genug in den Fels getrieben.
Alter: 43; Oberbauarbeiten an der Arlberg-Bahnstrecke. 5 Arbeiter waren auf einer Draisine und bemerkten im letzten Moment das Annähern eines Zuges. 3 konnten rechtzeitig abspringen, Opfer wurde von der Draisine geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 39; Vorerst unbekannte Leiche wurde in der Nähe des Planötzenhofes gefunden. Später identifiziert äls Melker beim Rößlwirt. Tod durch Erschießen.
Alter: 33; Kellermeister aus Innsbruck. Stürzte beim Edelweißsuchen am Schwarzkopf tödlich ab. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 50; Kriegsinvalider aus der Steiermark. Wurde tot aus dem Inn gezogen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 51; Am 17.7. fand am Fuß der Hohen Geige eine Gedenktafelenthüllung statt. Am Folgetag wollten die Opfer den Berg ersteigen, gerieten aber in einen totalen Wetterumschwung mit Kälte und Schneefall. Trafen bis Abend nicht mehr in der Chemnitzer Hütte ein. Ein Suchtrupp fand zuerst 3 davon tot am Seil hängend auf, Lotterhos später, etwas entfernt. Der versuchte noch Hilfe zu holen. Stürzten ab, hatten allerdings nur leichtere Verletzungen. Dürften danach erfroren sein. Stammten aus Chemnitz.
Alter: 52; Am 17.7. fand am Fuß der Hohen Geige eine Gedenktafelenthüllung statt. Am Folgetag wollten die Opfer den Berg ersteigen, gerieten aber in einen totalen Wetterumschwung mit Kälte und Schneefall. Trafen bis Abend nicht mehr in der Chemnitzer Hütte ein. Ein Suchtrupp fand zuerst 3 davon tot am Seil hängend auf, Lotterhos später, etwas entfernt. Der versuchte noch Hilfe zu holen. Stürzten ab, hatten allerdings nur leichtere Verletzungen. Dürften danach erfroren sein. Stammten aus Chemnitz.
Alter: [unklar]; Leiche eines Unbekannten wurde aus dem Inn gezogen und im Ortsfriedhof begraben.
Martin Rofner von Axams stellt der Waldaufstif tung einen Revers über das Gut in der Alpergasse in Axams aus, das er von Elias Praunegger von Axams eingetauscht hat. Jakob Praxmarer von Axams, genannt Täxer
Alter: 45; Am 17.7. fand am Fuß der Hohen Geige eine Gedenktafelenthüllung statt. Am Folgetag wollten die Opfer den Berg ersteigen, gerieten aber in einen totalen Wetterumschwung mit Kälte und Schneefall. Trafen bis Abend nicht mehr in der Chemnitzer Hütte ein. Ein Suchtrupp fand zuerst 3 davon tot am Seil hängend auf, Lotterhos später, etwas entfernt. Der versuchte noch Hilfe zu holen. Stürzten ab, hatten allerdings nur leichtere Verletzungen. Dürften danach erfroren sein. Stammten aus Chemnitz.
Alter: 24; Am 17.7. fand am Fuß der Hohen Geige eine Gedenktafelenthüllung statt. Am Folgetag wollten die Opfer den Berg ersteigen, gerieten aber in einen totalen Wetterumschwung mit Kälte und Schneefall. Trafen bis Abend nicht mehr in der Chemnitzer Hütte ein. Ein Suchtrupp fand zuerst 3 davon tot am Seil hängend auf, Lotterhos später, etwas entfernt. Der versuchte noch Hilfe zu holen. Stürzten ab, hatten allerdings nur leichtere Verletzungen. Dürften danach erfroren sein. Stammten aus Chemnitz.
Alter: 20; 2 Touristen aus Kirchbichl/Tirol wollten den Schesapalagletscher überqueren, wurden dabei aber von einem Schneesturm überrascht. Verirrten sich, wobei das Opfer eingeschneit wurde und erfror. Seine Leiche wurde in die Heimatgemeinde überführt.
Alter: 23; Teilnehmer am Bundesturnfest in Innsbruck. Wurde am Solstein Opfer des Wetterumschwungs. Stammte aus Reichenberg.
Alter: 23; Hilfsarbeiter im Magnesitwerk. Stürzte in der Nacht am Weg zum Penkenhaus über eine 25m hohe Felswand ab. Wurde in Lanersbach begraben. Stammte aus Kärnten.
Alter: 35; War mit ihrem Bruder am Feld in Seehaus mit Strohaufladen beschäftigt. Beim Verketten des Deckbaumes (Wiesbaum) riss die Befestigung und der Balken schleuderte das Opfer vom Wagen. Erlitt schwere Wirbelsäulenverletzungen. Starb einen Tag später in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 68; Privatbeamter aus Wien, hatte gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 8; Fiel bei einem Neubau in eine Kalkgrube. Erlitt schwere Verätzungen, an denen er 2 Tage später im Innsbrucker Krankenhaus starb.