Alter: 27; Bahnarbeiter aus Radfeld, Sohn des Bürgermeisters. Versuchte vom fahrenden Personenzug abspringen und wurde überrollt.
Alter: 16; Knecht, stürzte auf einer Alm tödlich ab.
Alter: 40; Holzarbeiter aus Baumkirchen. Wurde von einem fallenden Baum erschlagen. Beerdigung am Ortsfriedhof.
Alter: 18; Schlosser aus Wien. Stürzte oberhalb der Oberrißalm ab. Schwere Verletzungen, erlag daran einen Tag später im Krankenhaus Innsbruck.
Alter: 65; Arbeiter in der Glasschleiferei. Ließ sich schon eine Woche früher die Sterbesakramente geben. Tod durch einen Stich ins Herz.
Alter: 20; Schlossergehilfe aus München. Stürzte im Wilden Kaiser ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 23; Kaufmannssohn, stürzte im Gebiet des Lamsenjoches beim Edelweißpflücken ab.
Alter: 9; Ging nach dem Gottesdienst mit mehreren Kollegen nach Hause. Durch Übermut stolperte er und fiel über einen felsigen Abhang hinunter. Tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 52; Stürzte auf der Musaueralpe ab und starb an den schweren Kopfverletzungen. Stammte aus Schlesien.
Alter: 2; Wurde in der Schlafkammer erstickt aufgefunden. Holz in der Nähe des Ofens begann zu schwelen und setzte tödlichen Rauch in die Luft.
Bürgermeister Josef Anton Eiter, Vorsteher Georg Waldhart, Vorsteher Franz Josef Hammerle und Gemeinderat Georg Lechleitner sowie Matthias Thurner, Vorsteher erklären vor dem Bezirksamt Imst, daß die Zufahrtsberechtigten Gemeinden Imst, Karrösten, Imsterbcrg, Mils, Boden und Pfafflar gegen die Forstbehörde protestieren, weil ihre Rechte auf der Ochsenalpe beschränkt werden.
Kaspar Lener von Schönberg stellt der Waldauf stiftung einen Revers über drei Viertel des Ulmhofes auf Oleins aus, die er um 1500 Gulden von Valtin Mayr von Oleins gekauft hat.
Siegler: Christof Garttner, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Friedrich Prez, Diener des Stadtschreibers Thomas Waidmann, Bürger von Hall
Zeugen: Peter Jhenebein von Steinach; Martin Schaber von Steinach; Kaspar Ölhafen von Götzens
Alter: [unklar]; Viele Zeitungsberichte, u.a. auch im Ausland über das Verschwinden des Schweizer Touristen. Verdacht eines Raubmordes. Wollte von Ischgl über die Jamtalhütte auf das Fluchthorn steigen. Hatte sich noch ins Gipfelbuch eingetragen. Musste beim Abstieg über felsiges Gelände abgestürzt sein. Versorgte Wunden selber, muss dann aber in eine Gletscherspalte gefallen sein. Rechtsanwälte der Witwe setzten Theorie von einem Raubmord in die Welt, um Österreich zu zwingen, die kostenintensive Bergung der Leiche zu übernehmen.
Alter: 31; Kaufmann aus Stuttgart. Stürzte im Gebiet der Otto-Barth-Hütte (Hermann von Barth?) über 200m tief ab. Wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 11; Tochter eines Fliesenlegers fiel in den Inn als sie einem Huhn nachjagen wollte und wurde fortgetrieben. Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 72; Möglicherweise Blitzschlag entfachte Großbrand in Hochgallmig bei Fließ. Frau wurde danach vermisst. Verkohlte Leiche erst eine Woche später entdeckt.
Alter: 24; Angestellter bei der Bahn aus Innsbruck. Versuchte mit 2 Kollegen im Schmirntal Edelweiß suchen. Stürzte dabei ab und verletzte sich tödlich. Wurde in Mühlau begraben.
Alter: 38; Gattin eines Bahnschaffners. Nach der Todesanzeige in den Innsbrucker Nachrichten (16.8.) hatte sie gesundheitliche Probleme. Tod durch Vergiften.
Alter: 22; Tourist aus Westfalen. Stürzte am Brunnenstein tödlich ab. Seine Leiche wurde lange nicht gefunden - erst am 5.5.1925 - und im Ortsfriedhof beerdigt.
Alter: 1.5; Fiel in ein Schaff mit heißem Wasser. Tödliche Verbrühungen.
Alter: 20; Bahnarbeiter. Bekam Laufpass von seiner Geliebten. Legte sich deswegen auf die Geleise und ließ sich vom Zug überfahren.
Alter: 9; Wollte im hochwasserführenden Ziller Holz herausfischen. Stürzte dabei von einer Brücke in den Fluss und konnte nicht mehr gerettet werden.
Sogenannte 'Ratstafel', worin alle Amtsträ ger der Stadt, vom Stadtrichter bis zum Gemeinen Redner, verzeichnet sind.
Alter: 38; Durch eine Gerichtsverhandlung wurde er am 22.8.1861 zum Tode durch den Strang verurteilt. Wurde öffentlich am Prügelbauplatz gehängt. „Gewaltwoferl“ aus Kössen (*2.4.1823). Ihm konnten die Morde an Elisabeth Berger (31.5.1860) und Anna Foidl (26.3.1861) nachgewiesen werden. Ein Gnadengesuch wurde vom Kaiser abgelehnt. Kritik am Massenauflauf, v.a. von Frauen. Scharfrichter (Helbok?) mit Gehilfen kam aus Prag. Nachbetrachtung nur in der Schützen Zeitung . Bericht darüber in Allgemeiner Tiroler Anzeiger (11.4.1931, 7)
Die Finanzprokuratur Innsbruck richtet an den Gerichtsadvokaten Dr. Karl Kathrein in Imst ein Schreiben, daß die Landesforstdirektion das Nachtragsübereinkommen vom 6. Okt. 1859 zum modifizierten Vergleich vom 16. Okt. 185 7 bezüglich des Kesselwaldes (Kößlwaldes) in der Imster Ochsenalpe genehmige.
Alter: 25; Heizer, stürzte bei der Arbeit von der Lokomotive und erlitt tödliche Verletzungen.