Showing 46940 results

Archival description
13230 results with digital objects Show results with digital objects
Sammlungen
AT GemA Spiss 1 · Archive group
Sammlungen
AT GemA Hochfilzen 1 · Archive group
Sammlungen
AT GemA Hopfgarten i. B. 1 · Archive group
Sammlungen
AT GemA Kirchberg i. T. 1 · Archive group
Sammlungen
AT GemA St. Johann i. T. 1 · Archive group
Sammlungen
AT GemA St. Ulrich a. P. 1 · Archive group
Sammlungen
AT GemA Münster 1 · Archive group
Sammlungen
AT GemA Wildschönau 1 · Archive group
1726 April 3 Kufstein
AT GemA Ebbs B-2-1 · Item · 1726-04-03
Part of Gemeindeverwaltung

Stadt- und Landrichter Georg Egger von Kuefstain beurkundet eine Schuld verschreibung von 950 fl für Hans Anis er, Bäckermeister zu Ebbs. Adam Gschwentner, Salpetermacher (Solliter) zu Ebbs, hat anlässlich des Kaufes des Braunsecklgutes zu Oberndorf, welches dem Augustinerkloster Rattenberg grundrechtbar ist, folgende Schulden von Gogl übernommen: bei Sebastian Hochegger zu Waydring 657 fl, bei Martin Gast, Wirt zu Ebbs 63 fl 48 kr, bei Georg Glarcher zu Ebbs 17 fl, beim Landgericht Kueffstain mehrere Strafgelder wegen eines Raufhandels durch dessen Sohn Johann Gschwentner, bei Maria Pradler, Wirtin zu Kueffstain, 7 fl 28 kr, bei Jakob Holzer zu Aichlwang 17 fl 32 kr und weitere 6 fl bei der Nachbarschaft Ebbs für Schichtfuhren bei dem Archengebäude. Weitere 168 fl 36 kr hat Gschwentner dem Hans Aniser bar bezahlt. Siegler: Georg Egger, Stadt- und Landrichter Gelöbnis an: Johann Christoph Frölich von Frölichspurg Zeugen: Jakob Perihaller zu Mohrspach, und Anton Dominikus Gärtner, Schreiber der Landgerichtsschreiberei

AT GemA Fendels 2-2-1 · Item · 1455-11-25
Part of Gemeindeverwaltung

Hans Ras verkauft eine Gülte von 2 lb aus Haus, Hof und Hofstatt samt Baumgarten zu Kawnnes unter der St. Jakobskirche dem Matthias Hochueber um 45 Pfund Zahlbemer, welche jährlich am St. Gallentag zu zinsen ist. Der Hof grenzt an die Gemeindestraße, an das Haus des Jakob Wammas, an Michael Rauchs Haus und den gemeinen Weg. Siegler: Matheis von Wall Zeugen der Siegelbitte: Hans Wammas, Peter Schedel und Jakob Kufemer, alle drei zu Kawns RV: umb zway lb gelts von Hans Rassen, gehörend Jacob Anthoffer zu Glums, der hats geordnet gen Winkler

AT GemA Thurn 7-9-10 · Item · 1455-07-22
Part of Gemeindeverwaltung

Linhard Hewfler, Stadt und Landrichter zu Lienz, nimmt auf Anrufung der Gemeinschaft von Thur(e)n wegen des Grenzverlaufs der Alm unter dem Flewnitz-Kofel eine Kundschaitsaussage entgegen. Es werden vorgeladen und nach einer Rechtsbelehrung einvernommen: Niklas Gradner, Christian Singer am Gaimberg, Christian Mair, Andrä Damerbitz, Hans Chalser, Lorenz Mesner von Unser-Frauen-Kirche, Hans Graff Müller, Florian Ander, Mathes Vorher und Hans Weber. Sie sagen aus, daß sie vormals nie gehört hätten, daß die Gberdrumer kein Weiderecht in der Alm 'Inder-Flewnitz' hätten. Hans Krachsner sagt aus, daß genannte Grenze mit genannten Marken zwischen Oberdrum und Thurn so zu verstehen ist, daß alles jenseits zu Oberdrum und alles diesseits zu Thurn gehört. Siegler: Linhard Hewfler Zeugen: Hans Lenz, Martin Fosel und Wolfgang Ungerer, alle drei Bürger zu Lienz

1409 Sept. 29, Lienz
AT GemA Matrei i. O. B-2-10 · Item · 1409-09-29
Part of Gemeindeverwaltung

Am 7. Juli 1514 vidimiert der Brixner Notar Niklas Mauracher auf Bitte des Hans Nußdorfer für Michael Freiherr zu Woikenstein einen alten Vertrag mit 3 Siegeln, welcher zwischen Bischof Eberhard von Salzburg, Graf Heinrich von Görz und den Bauleuten der Kataialm (Almen Catel) und Brosnig abgeschlossen wurde. Erasmus, Burggraf von Lienz, Niklaus von Weispriach und Peter auf der Maur bekunden, daß Bischof Eberhard den Bauleuten auf der Kataialm (Zötel) und Brosnig, weiche die 2 Schwaigen innehaben, 28 Rinder und 120 Stück Kleinvieh auftreiben dürfen, hingegen die Alm Brosnig ausschließlich den Mit(te)idorfern und Zediachern vom Markt Matrei mit je 2 Ochsen und 2 Stieren zusteht. Von der Ruckhenperger Alm, genannt Auernig, sollen die Salzburger und Görzer Bauleute nach ihrem Wissen oder der Entscheidung des Obmannes handeln. Wegen des Langnitzarbaches (Langknizenbachs) in Defereggen soll ein Augenschein gemacht werden. Vom Zollweg, der von den Gerichtsleuten aus Lienz, Virgen und Defereggen benutzt wird, darf keine Maut eingehoben werden. Was Wilhelm von Weng in Mittersill einhebt, ist unzulässig und vom Herrn zu Salzburg abzuschaffen. Der Kauf und Verkauf beim Markt zu St. Jakob i. D. ist für die Leute der beiden Herrschaften uneingeschränkt. Der Schmid von Defereggen soll seinen Anger weiter umfangen. Wegen der Gö(r)tschacher Alm haben die Trattenberger (Dratenberger) innerhalb genannter Grenzen keinerlei Rechte, wie von den Gö(r)tschachern und Gödnaehern nachgewiesen wurde. Zeugen des Transumpts: Ulrich Mitscheller, Gregor Seemann und Christoph Vasolt, Landrichter zu Lienz Notar: Niklaus Mauracher, Notar zu Brixen mit Signet

1606 März 17
AT GemA Heinfels 7-9-10 · Item · 1606-03-17
Part of Gemeindeverwaltung

Tessenberg klagt Panzendorf wegen unerlaubter Nutzung des Sag- und Zimmerholzes im Schatt- oder Panzendorferwald. Nach erfolgter Gerichtshandlung und Einvernahme der Kundschaften am 29. Febr. 1604 kommt es zum Befehl des Fürstbischofs Christoph Andreas von Brixen, welcher hier inseriert ist: Es sollen die Tessenberger den Mitgenuß im Panzendorfer Wald haben, doch nur zur notwendigen Erbauung und Erhaltung ihrer Häuser. Wegen des weggeführten Holzes und der daraus entstandenen Unkosten sollen die Panzendorfer den Tessenbergern Schadenersatz leisten. Gegen diesen am 2. März 1806 erfolgten Befehl erhebt Panzendorf Einspruch und wendet u. a. ein, daß die Tessenberger auch zur Erbringung des Robotholzes auf Schloß Heinfels verpflichtet seien. Panzendorf lehnt daher einen Vergleich ab. Über diesen Sachverhalt verlangen beide Parteien die Ausstellung einer Ausfertigung. Siegler: Sigmund Mor, Landrichter zu Heinfels Zeugen: Peter Purwalder, Christoph Schärlinger und Marx Zingerl, alle Bürger zu Sillian

1683 Febr. 13
AT GemA Kals a. G. 7-9-10 · Series · 1683-02-13
Part of Gemeindeverwaltung

Mattheus auf Arnig, Gericht Kals seßhaft, verkauft dem Georg Hollaus zwei Äcker, 'Gliben-Äckher' genannt, die der St. Andreas-Pfarrkirche in Lienz zinspflichtig (8 kr und 1 Stiftskreuzer) und dem Pfarrer von Kals zehentpflichtig sind (1 Vierling Roggen und 2 Vierling Hafer). Weiters muß die landesfürstliche Steuer mit 10 kr pro Jahr entrichtet werden. Kaufpreis: 164 Gulden und 1 Taler Leutkauf. Siegler: Christof Mor von Sonnegg, Anwalt von Kais Michael Aigner, Kirchprobst von Lienz Zeugen: Johann Christof Mor von Sonnegg, Johann Andreas Mor von Sonegg Cristof Koller, Landgerichtsschreiber, Michael Gorizer von Lienz

AT GemA Ischgl 7-9-10 · Item · 1466-08-24
Part of Gemeindeverwaltung

Herzog Sigmund, Graf zu Tirol etc. bekundet, daß der Patscheythof unter dem Schroten in Paznaun gelegen, als verschwiegenes Lehen heimgefallen ist. Somit wird dieser Hof mit seinen Zugehörungen seinem getreuen Jackli von Plan und dessen Bruder Pliny erblich verliehen. Die jährlichen Zinsen fallen dem Kellenamt zu. Siegler: Herzog Sigmund

(1672)
AT GemA Pfunds 7-9-10 · Series · 1672
Part of Gemeindeverwaltung

Verleihbriefe des Stamser Zehents aus dem 17. Jhdt. 1) 20. Juni 1603 Abt Melchior verleiht den Stamser Zehent gegen 30 Mut Roggen und 30 Gerte Urk. fehlt 2) 25. Aug. 1615 Der Stamser Abt Thomas nimmt die Neubelehnung vor. Urk. fehlt 3) 17. Juli 1631 Abt Paulus von Stams verleiht den Zehent. Vgl. Urk. Nr. 47 4) 16. Nov. 1638 Abt Bernhard verleiht den Zehent. Vgl. Urk. Nr. 48 5) 19. Dez. 1660 Abt Augustin verleiht den Zehent. Urk. fehlt 6) 20. Sept. 1672 Abt Georg verleiht den Zehent Urk. fehlt

1470 Nov. 30
AT GemA Prutz 7-9-10 · Item · 1470-11-30
Part of Gemeindeverwaltung

Hans Vogt, Pfleger zu Laudegg, bestätigt einen Vergleich zwischen denen von Prutz, Entbruck (Eneprukgen), Ried, Pendels (Vendels) und Obertösens mit denen von Kauns, (Tri)taggen, Falpetan (VaSpctenn) und Kaunerial wegen der Verpeilalpe (Alpen Valpevl), Fissladalpe (Aslad) und Genatsch zu einem Vergleich. Ried hat den Genuß der Alpen Stalan(t)z und Stotöllalpe (Steinfell), Obertösens und Alpe Nyderporz, Pendels die Frühjahrsweide, die anderen haben die Alpen Pal kau ns (Albkawns), Nasse rein (Nasarem), Galrutt (Galdratt), Aifens (Ayscns), Putschenberg und das Kupp-Alpl. Die von Valpetenn sollen Palkaüns zu genannten Bedingungen nutzen. Die den Kaunern zugesproclienen Alpen können nach der Abfahrt von den Valpclerinern besucht werden. Die Alpen Gsall (Gfäll) und Madatsch sollen ungenutzt bleiben. Bei Viehseuchen soll das Vieh auf die Alm getrieben werden. Kauns soll getrennt von Prutz, Ried und Pendels die Alpen nutzen. Alles andere soll wie von alters her genutzt werden. Siegler: Hans Vogt Zeugen der Siegelbitte: Hans Frey, Lienhart Wacker, beide Laudegg, Hans Grutsch von Fiß (Fuß)

AT GemA Ried i. O. 7-9-10 · Item · 1426-12-27
Part of Gemeindeverwaltung

Hans Kötterly und seine Frau Margret von Ried verkaufen um 45 Pfund Zahlberner dem Hans Fräncklein von Schönegge und seiner Frau Elspet 3 Pfund Geld, welche auf dem Haus des Verkäufers (Anrainer: Mühlbach, gemeiner Weg, Schöneggen, Baumgarten) und einem Anger jenseits des Baches (Anrainer: gemeiner Weg) liegen sollen; unberührt davon bleiben 5 Pfund Berner, die jährlich an Hans Kristans Sohn im Ort von dem unteren Baumgarten und dem oben genannten Anger gegeben werden. Weiters werden mit den 3 Pfund belastet ein Anger jenseits des Mühlbaches (Anrainer: Vendlär Weg), wovon jährlich 2 Schot Schmalz der ULF-Kirche in Prutz gezinst werden, und ein Acker (Anrainer: Kögleins Playe, Mühle). Siegler: Lienhart der Kayßer Zeugender Siegelbitte: Haintz Kögly, Hans Zayn, Ulrich Grainell, alle von Ried

1793 April 3 Reutte Kodex
AT GemA Lechaschau B-9-10 · Item · 1793-04-03
Part of Gemeindeverwaltung

Josef Anton Nauß, Oberschreiber zu Ehrenberg, nimmt für die Gemeinden Lech, Wengle und Höfen eine Neutaxierung der Grundsteuer vor, wobei er in den Vorbemerkungen auch auf Weißenbach und Hornbach Bezug nimmt. Etlandschaftlicher Instruktion ist von der ersten Katastraltaxierung für Lech, Wengle und Höfen eine Bemessungsgrundlage von 134639 Gulden festgesetzt worden, welche in Lech bei Äckern mit 33 1/2 kr, bei Wiesen und Wäldern mit 23 kr je Gulden abzusetzen ist. Somit betragen die neuen Steuersätze 69.283 Gulden. die Landschaftssteuer beträgt für Lech 181 Gulden (gerundet), Wengle 110 Gulden, Höfen 125 Gulden, Weißenbach 136 Gulden und Hombach 70 Gulden, somit für die ganze Pfarre 622 Gulden. Insgesamt werden in Lech 1066 Liegenschaften samt Eigentümer, Größe, Grenzen, Nachbarn, Taxierung, Steueraufkommen, Besitzverhältnisse und Giebigkeiten erfaßt.

1545 Mai 8
AT GemA Nesselwängle 7-9-10 · Item · 1545-05-08
Part of Gemeindeverwaltung

Vor dem Pflegsverwalter und Emberger Richter Wolfgang Lifpegger (Lufpegger) nimmt der Ausschuß der ganzen Gemeinde und Pfarrmenig zu Tannhaimb den Priester Georg Temb auf sein Begehren als Prediger und Seelsorger unter folgenden Bedingungen auf: Er soll in den nächsten zwei Jahren in der St. Nikolaus-Pfarrkirche die üblichen Gottesdienste, zu denen ein jeder Pfarrer verpflichtet ist, halten. An Sonntagen und gebotenen Feiertagen soll er zudem das Wort Gottes und Evangelium von der Kanzel öffentlich verkünden. Weiters soll er alle kranken Personen mit dem Sakrament versehen und speisen, wie es einem ehrlichen und redlichen Priester geziemt. Dafür sollen ihm zweimal jährlich zu St. Michael und am weißen Sonntag je 40 Gulden von der Gemein bar bezahlt werden. Weiters verpflichtet sich der Ausschuß, ihm alle anfallenden Jahrtags- und Opfergelder sowie den Pfarrhof zu Tanhaimb für zwei Jahre zu überlassen. Es bleibt den Tannheimem Vorbehalten, ob sie nach Ablauf der zwei Jahre den Herrn Pfarrer noch länger behalten wollen. Sollte er die Pfarre verlassen, so wird ihm eine Summe Geld als Abfertigung gleich wie seinem Vorgänger Johann Seynig geboten.

AT GemA Schattwald 7-9-10 · Series · ? - 1539-12-10
Part of Gemeindeverwaltung

Wolfgang Run, Anwalt, Hans Karlin, Richter (als Vertreter des Emberger Pflegers Jakob von Thunn), Hans Breit, Verweser der Pflege und Propst zu Füssen, Matthäus Teurler, Vogt zu Füssen und Hans Koch, Amtmann auf Thannheym, Pfarre Pfronntham, einerseits und die Nachbarschaft auf Cappl zu Fanheim (!) anderseits vergleichen sich nach vorgenommenem Lokalaugenschein wegen des Holzhauens im sog. Kapeller Schwandt gütlich. Capell ist vertreten durch die geschworenen Gerichtsleute Loy Rutennpach, Konrad Hafn, Forstknecht, Konrad Thanheymer, genannt Conlin; Pfronnthen durch Michael Hafn im Dorf und Heinrich Rath zu der Cappl, beide Hauptleute, auch Paul Puchler am Stainach, Hans Strobl zu Creuzegg, Martin Partlin, Peter Landrer im Dritteil und Martin Kumerlin im Ried, welche die Einhaltung des Vergleichs geloben. Genannte Marken beginnen an der Vils und reichen weiter bis an den höchsten Kopf im Schwanndt und gerade in der Klingenmark. Jenseits dieser Mark darf von keiner der Parteien Holz auf der jeweils anderen Seite gehauen werden .Jedoch wird denen von Pfronten der Viehtrieb entlang des alten Alpweges im Capeller Schwand gestattet. Bezüglich der Schadensgutmachung sollen sich die Parteien an das von der königlichen Regierung unter Kaiser Karl ergangene Urteil vom 17. Juni 1521 halten. Demnach sollen gegenseitig keine weiteren Forderungen gestellt werden. Siegler: obgenannte vier Amtleute