Alter: 21; Jäger aus dem Leutasch, geriet im Gasthaus „Affenhausen“ in Streit mit 4 Telfer Burschen. Prügelei endete für das Opfer tödlich.
Alter: 25; Knecht aus Ramsberg. Wurde von der Kurbel einer Maschine erfasst und zu Boden geschleudert. Starb an inneren Verletzungen.
Alter: 2; Verletzte sich tödlich bei einem Sturz ins siedende Wasser.
Alter: 47; Kriegsinvalide, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 46; Erlitt bei der Holzarbeit schwere Verletzungen, an denen er 3 Tage später verstarb.
Alter: 68; ehemaliger Krämer.
Alter: 23; Knecht am Pillberg. Tod durch Erschießen.
Alter: 38; Bezirksrichter, gebürtig in Dalmatien. Tod durch Erhängen. Seine Leiche wurde erst nach 10 Tagen entdeckt und am Rande des Ortsfriedhofes begraben.
Alter: 22; Magistratsbediensteter und Versicherungsbeamter aus München. Durch schlechte Witterung und Dunkelheit mussten sie zu viert im Wilden Kaiser biwakieren. Am nächsten Tag erreichten zwei von ihnen die Kaindlhütte. Ein Suchtrupp fand die Opfer unterhalb des Hackenkopfes tot auf.
Alter: 41; Weibliche Leiche wurde am 27.12. aus dem Inn geborgen. War anscheinend psychisch krank und stammte aus Thaur.
Tobias Mägerl von Oleins im Stubai stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den halben Gleinserhof im Stubai aus, den er von seinem Vetter Thomas Gleinser eingetauscht hat. 1589 hat Ruprecht Gleinser seinem Sohn Martin einen Grund zur Erbauung eines Hauses übergeborenen.
Siegler: Christof Gärtner, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Michael Mayr, Diener des Stadtschreibers Thomas Waidmann, Bürger von Hall
Zeugen: Jhenebein Hofer von Stubai; Michael Gleinser von Stubai
Die Gemeinde Inist reicht durch den Bürgermeiste rstellverfreier Johann Georg Witsch eine Besitzstörungsklage gegen das Forstärar, vertreten durch die k.k. Finanzprokuratur in Innsbruck, ein. Auf der Ochsenalpe treibt die Marktgemeinde alljährlich ihr Galtvieh und die Pferde auf. Daneben werden auch 500 bis 600 Schafe von den Gemeindebürgern aufgetrieben. Heuer weideten diese Schafe hauptsächlich auf Obernamlos (Obernamles) und Kreuzjoch. In der Nacht vom 22. - 23. Aug. pfändete der Forstwart Engelbert Schiatter von Berwang mit zwei weiteren Männern ca. 150 Schafe der Gemeinden linst und Pfafflar. Trotz energischen Widerslandes durch den Hirten Peter Jäger, wurden drei dieser zu Imst gehörigen Schafe abgetrieben. Wegen dieser Besitzstörung erhebt Imst die Klage.
Alter: 21; Magistratsbediensteter und Versicherungsbeamter aus München. Durch schlechte Witterung und Dunkelheit mussten sie zu viert im Wilden Kaiser biwakieren. Am nächsten Tag erreichten zwei von ihnen die Kaindlhütte. Ein Suchtrupp fand die Opfer unterhalb des Hackenkopfes tot auf.
Alter: 30; Starb durch einen Schuss in den Kopf aus seinem Jagdgewehr.
Alter: 58; Bauer aus Amras und sein Knecht Albert Hosp (36 Jahre) trieben an die 200 Schafe von Sellrain nach Hause. Bei der Mautstelle vor Kematen brachen Schafe in einen Krautgarten ein und begannen zu grasen. Der Mautpächter Holzknecht geriet dadurch in Rage und stach auf die beiden Begleiter ein. Wurden in die Klinik Innsbruck gebracht, wo der Bauer bald darauf starb.
Alter: 11; War auf einer Alm beschäftigt. Stüzte dabei ab und wurde nicht rechtzeitig gefunden. Starb an Unterkühlung.
Alter: 21; Bursche wurde wegen Diebstahls verhaftet und sollte, an den Händen gefesselt, ins Landesgericht gebracht werden. Auf der Innbrücke sprang er übers Geländer und verschwand in den Wellen.
Alter: 2; Kind eines Bauern in Fliess. Ertrank im Inn.
Alter: 74; Gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen. Geachtete Kufsteiner Persönlichkeit.
Alter: 28; Hirte, wollte von der Schachenalpe zum Gottesdienst wandern. Finanzwachmann Josef Scharf wollte seinen Rucksack durchsuchen. Widerstand vom Opfer. Anscheinend ungewollt löste sich ein Schuss aus der Pistole des Beamten und traf das Opfer tödlich in der Brust. Mehrere Burschen gingen nun tätlich gegen Scharf vor, erst der Pfarrer konnte die Lage entschärfen. Dennoch wurde er bis nach Elbingenalp verfolgt und mit mehreren Hieben traktiert. Im Laufe der Woche wurden über 80 Gendarmen zur Deeskalierung ins Lechtal geschickt. Mehrere Verhaftungen folgten. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 17.4.23, 6: Großer Aufstand von Burschen gegen die Obrigkeit. Täter wurde mehrfach geschlagen, einige Wachbeamte entwaffnet. Anklage neben Scharf auch gegen 34 Burschen. Scharf wegen fahrlässiger Tötung zu 3 Monaten strengen Arrest verurteilt.
Alter: 49; Rechnungsrat aus Wien, starb aus Erschöpfung. Seine Leiche wurde bei Vermessungsarbeiten im Stilluptal erst am 2.8.1927 gefunden und konnte anhand seiner Papiere identifiziert werden. Wurde in Mayrhofen begraben (Innsbrucker Nachrichten 6.8.1927, 8).
Alter: [unklar]; Unbekannter Mann tauchte beim Grattenwirt auf und wollte ein Zimmer. Dies konnte ihm nicht gewährt werden. Daraufhin nahm er eine Pistole und erschoss sich.
Die Gemeinde Imst richtet an die o.ö. Regierung eine Bitte. Da im letzten Winter und auch dieses Jahr auf der Alpe und Weide im Patscheil (? Partschöll) durch Lawinen und Windwurf viel Holz umgerissen wurde und nur wenige Bäume stehen geblieben sind, ist zu befürchten, daß auch die wenigen Bäume umgeworfen werden und dadurch die Weide schwer geschädigt wird. Derzeit könne das Vieh dort nicht weiden, da das Holz erst aufgearbeitet werden muß. Das durch den Lahnstrich und Windwurf verdorbene Holz kann weder vom Pfannhausamt in Hall noch von unseren Mitbürgern verwertet und auch nicht an den Inn transportiert werden. Es muß daher vor Ort mit größter Mühe aufgearbeitet und mit Verlust verkauft werden. Da vor einigen Jahren die Imster den Kesselwald (Kößclwald) inne hatten, ihn jedoch den Augsburgern verkauft hatten, wird gebeten, das noch stehende Hotz umzuschlagen, die Weide zu räumen und das Holz ebenfalls verkaufen zu dürfen.
Josef Told von Amras hat von Ambrosius Ress als Vormund der Töchter des Veit Haider einen Acker von 1/2 Jauch bei der Sill sowie eine Wiese gekauft und stellt darüber der Waldaufstiftung einen Revers aus.
Siegler: Johann Georg Praun, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Dr. Bartholomeus Sartori, oö. Regimentsadvokat und Stadtsyndikus von Hall
Zeugen: Leopold Spillmann von Amras; Johann Georg Stockher von Amras
Alter: 3; Starb an den schweren Brandwunden.
Alter: 27; Arbeiter im Elektrizitätswerk. Stürzte bei Reparaturarbeiten von einem Leitungsmast. Erlag den schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus.