Zwischen Sebastian Wachtlechner am Gran d(t)eggergut und Mathes Gasser kommt es zu einem Anwünschungsvertrag. Da Wachtlechner keine Leibserben hat, übergibt er seine Güter, die er mit seinem Schwager Michael Fegl am 9. April 1714 durch Teilung erhalten hat, seinem an Sohnes statt angenommenen Mathes Gasser, der ihn nach seinem Tod beerben soll. Er übergibt das Viertel Grand(t)eggergut auf Zedlach, die Stadillbergwiese, die Pschorzmahd (Bsorzmahd) und ein halbes Mühlrecht im Bach in Tyroll zu genannten Bedingungen. Siegler: Johann Sigmund Rosst, Herrschaftsverwalter zu Lienz, Wolfgang Lasser, Pfleger Zeugen: Franz Anton Fürst und Johann Wolfgang Jud, Schreiber
Schreiben des Gemeindevorstehers Alois Draxl über die Vergabe des Fischereirechts sowie zwei Schreiben der kk. Bezirkshauptmannschaft zur Jagd
Gemeinde FlirschErzherzog Sigmund Franz konfirmiert auf Bitte der Bürgerschaft und Gemeinde der Pfarre Praitewang mehrere Privilegien, Ordnungen und Freiheiten König Maximilians vom 6. Juni 1494 (vgl. Nr. 9), Kaiser Ferdinands vom 8. Aug. 1558 und vom 31. Jän. 1559 sowie Erzherzogin Claudias vom 2. April 1644, welche alle wörtlich inseriert sind. Überdies verleiht Ferdinand Karl die alte durch Kriegsunruhen verlorene Wappenfreiheit: nämlich einen roten oder rubinfarbenen Schild, dessen Mitte eine weiße oder silberfarbene Zwerchstraße abteilt, auf deren Grund drei grüne Bühel mit je einem grünen Tannenbaum erscheinen. Siegler: Der Aussteller
Bürgermeister Hans Ruepp, Rat und Gemeinde Imst bewilligen dem Bartlmä Anich zu Leichtenburg und seiner Frau Anna Griesstetter, Tochter der Margaret Flamm den Hausbrunnen, wie denselben sein Vorgänger Christoph Hörburger und seine Frau Margaret Flamm auf Lebenszeit in dem Hause am Platz zu Imst von der Gemeinde erlangt haben, gegen einen Jahreszins von 5 lb Berner. Siegler: Hans Ruepp und Bartlmä Anich
Jahresrechnung der Bürgerschaft von Vils für das Kalenderjahr 1787 (vgl. Nr. 100). Die zugehörigen Quittungen liegen unter Nr. 101. Es zeigt sich ein Überschuß von 143 Gulden (gerundet).
Sammelposition: Verzeichnis der Ausgewanderten aus Rettenschöss seit 1806, Lieferungsquittung, Rechnungen und Quittungen der Anna Gradl, Verpflegsrechnung der Kordonsoldaten beim Oberwirt zu Ebbs; Verzeichnis der Untertanen aus der Schranne Ebbs, welche in ausländischen Diensten stehen.
Protokoll zwischen Kundl und Liesfeld betreffend den Streit um Weide, Wald und Archenbau.
Stellungnahme der Gemeinde Vendels an die Gerichtsobrigkeit wegen der vom Oberstleutnant Bach vorgebrachten Beeinträchtigungen im Schloßwald vom 28. April. Vendels benütze zwar mit Kälbern und Stieren diese Waldweide und treibe das Rindvieh nach Rufmal auf, doch ist eine Beschädigung der jungen Bäume nicht zu befürchten, da zur gleichen Zeit Holzfällungen geschehen. Die Gemeinde verbürgt sich, daß für erwiesene Schäden gehaftet werde. Es wird zugegeben, daß die Hirtenhütte allenfalls auf Bachschem Grund stehen könnte. Die Wiese in Rufinal ist 1496 durch Tausch an die Gemeinde übergegangen.
Vertrag bezüglich der Verbauung des Baches in Hagnach bei Meran und bezüglich der -Kostenaufteilung.
Siegler: Kaspar Weilandt, Kelleramtsgegenschreiber von Ti rol
Alter: 32; Erlitt tödliche Kopfverletzungen beim Steinbrechen.
Alter: 22; Rauferei zwischen 2 Arbeitern. Ein dritter Gast wollte den Streit schlichten und wurde vom Knecht Johann Gschwendtner mit einer Druckluftflasche (Chabesoflasche) auf den Kopf geschlagen. Starb einen Tag später an den Verletzungen. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 23.6.30, 11: Beteiligte hatten schon früher größere Differenzen. Geschworene wurden vom Richter belehrt, erst dann kam es zu einer Verurteilung. Allerdings wegen Notwehrüberschreitung nur zu 5 Monaten Arrest.
Alter: 23; 2 Skitourengruppen versuchten von der Jamtalhütte aus die Jamspitze zu erreichen. Die vorausgehende Gruppe, hauptsächlich Wiener, löste eine Lawine aus, die die folgende Gruppe zum Teil verschüttete. Diese bestand aus Deutschen. 3 Frauen davon konnten nur mehr tot geborgen werden. Wurden in ihre Heimatstädte überführt (Heilbronn, Stuttgart, München).
Alter: 25; 2 Skitourengruppen versuchten von der Jamtalhütte aus die Jamspitze zu erreichen. Die vorausgehende Gruppe, hauptsächlich Wiener, löste eine Lawine aus, die die folgende Gruppe zum Teil verschüttete. Diese bestand aus Deutschen. 3 Frauen davon konnten nur mehr tot geborgen werden. Wurden in ihre Heimatstädte überführt (Heilbronn, Stuttgart, München).
Alter: 24; 2 Skitourengruppen versuchten von der Jamtalhütte aus die Jamspitze zu erreichen. Die vorausgehende Gruppe, hauptsächlich Wiener, löste eine Lawine aus, die die folgende Gruppe zum Teil verschüttete. Diese bestand aus Deutschen. 3 Frauen davon konnten nur mehr tot geborgen werden. Wurden in ihre Heimatstädte überführt (Heilbronn, Stuttgart, München).
Alter: 14; Sohn eines Totengräbers. Dürfte sich beim Spiel erhängt haben. Ursprünglich sogar Selbstmord vermutet.
Alter: 25; Bodenleger aus Innsbruck. Fuhr ins Unterinntal. Vor Kundl verlor er die Herrschaft über sein Motorrad und geriet ins Schleudern. Erlitt schwere Kopfverletzungen an denen er im Wörgler Krankenhaus starb.
Alter: 34; Zwischen 2 Pfleglingen im Fürsorgeheim brach ein Streit aus. Josef Spielmann (77 Jahre) versetzte einem Körperbehinderten einen Stoß, der ihn so schwer verletzte, dass er daran starb.
Alter: 41; War im Schoberwald mit Holzarbeiten beschäftigt. Wollte einen Baum absägen, der unvermutet abbrach und das Opfer erdrückte.
Alter: 57; Arbeiter in der Pappendeckelfabrik. Wurde in der Fabrik von einem rotierenden Mühlstein erfasst, wobei ihn der Brustkorb eingedrückt wurde.
Alter: 28; Bauernsohn, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 3
Kostenaufteilungsschlüssel für die Verbauung des Baches in Obermais gemäß eines alten Vertrages von 1613. Danach hat das dem Spital in Hall grundherrlich unterstehende Hilbergut lü Gulden 36 Kreuzer zu zahlen.
Siegler: Kaspar Weilandt, Kelleramtsgegenschreiber von Ti rol
Alter: 58; Gattin eines Maschinisten in Wilten. Vergiftete sich in ihrer Wohnung mit Leuchtgas.
Alter: 51; Verbrannte Leiche wurde in der Strohscheune des Korthhofes am Kleinvolderberg gefunden. Erkannt als geisteskranke Frau aus Hötting.
Alter: 36; Wirtssohn in Mariastein, Viehhändler. Stürzte sich in den Mühlbach.
Alter: 49; Bürgermeister von Pflach. Fuhr mit einem Kollegen jeweils mit ihren Motorrädern von Reutte nach Pflach. Auf dem Weg bemerkte sein Kollege sein Fehlen. Fuhr zurück und fand ihn schwerverletzt auf der Straße. Opfer dürfte an einen Alleebaum geprallt sein, wobei er tödliche Rückenverletzungen erlitt.
Alter: 3.5; Stürzte von einer Leiter und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb daran in der Schwazer Klinik.
Alter: 32; Forstwart, fuhr mit seiner Frau per Motorrad durch die Kranebitter Allee Richtung Zirl. Wolle einen Fahrradfahrer überholen, der jedoch unvermutet nach links abzweigte. Beim Ausweichmanöver fuhr er gegen einen Baum. Starb an den erlittenen Kopfverletzungen im Krankenhaus. Wurde in Zirl begraben.
Alter: 2.5; Sohn eines Kaufmannes. Erlitt Verbrühungen des 2. und 3. Grades und starb in der Hautklinik.
Alter: 56; Buchbindermeister, allerdings arbeitslos. Ertrank in einem kleinen Bach in Amras. Dürfte in der Nacht im alkoholisierten Zustand ins Bachbett gestürzt sein. Stammte aus der Steiermark.
Alter: 26; Leiche eines Mannes wurde unterhalb der Felsen des Hechenberges aufgefunden. Identifiziert als Beamter aus Innsbruck. Stürzte beim Plateniglsuchen ab.
Alter: 38; Auto eines Universitäts-Professors stieß mit einem Linienbus zusammen. Mitfahrerin war Gattin eines anderen Universitätsprofessors. Sie wurde an die Windschutzscheibe geschleudert und starb einen Tag später an den Verletzungen. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 14.2.31, 20 gegen beide Chauffeure. Wurden aber beide freigesprochen.
Alter: 38; Glitt auf seinem Holzfloß aus und stürzte ins Wasser. Konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Matthias Norz, Futtermeister der Erzherzogin Anna, und Hans Pambgartner. Hofsattler und Bürger von Innsbruck, kaufen von Karl von Graben, Milizhauptmann der Tiroler Landstände in Innsbruck, die Obermühle im Kerschtal bei Innsbruck mit allen Rechten. Das Haus ist vor Jahren abgeboreneannt. Darüber stellen sie der Waldaufstiftung einen Revers aus.
Siegler: Matthias Norz; Hans Pambgartner
Zeugen: Georg Migiz, Feldwebel und Bürger von Hall; Ge org Gruber, Müller von Sistrans
Alter: 71; Ihre Leiche wurde aus dem Mühlbach geborgen. Im Matrikenbuch findet sich der Vermerk "Psychische Probleme".
Alter: 20; Küchenbedienstete. Tod durch Vergiften.
Alter: 45; Deutsch-Amerikaner, wohnte mit seiner Frau sehr abgeschieden im Hummelbichel beim Schwarzsee. Schuss dürfte sich beim Reinigen eines Gewehres gelöst und ihn tödlich verletzt haben.
Alter: 49; Bauer in Silz. Stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 13.5. in Innsbruck aus den Inn gezogen.
Alter: 37; Wollte bei Verschubarbeiten auf einen Waggon aufspringen, verfehlte aber das Trittbrett und wurde von den folgenden Wagen überrollt. Wurde in Wilten begraben.
Alter: 67; Bekannter Gastwirt in Stams, erhielt von einem Pferd einen Huftritt, sodass er zu Boden geschleudert wurde. Starb an den schweren Kopfverletzungen. War mit der Haller Linie der Speckbacherfamilie verwandt.
Alter: 41; Hilfsmonteur aus OÖ. Wurde beim Eierdiebstahl ertappt und wurde von Gottfried Neuner gestellt. Im Handgemenge drohte der Dieb mit einer Hacke. Nach einer Flucht wurde Neuner vom Täter mit einem Messer verletzt. Sein Bruder Johann Neuner schoss darauf 2x auf ihn und verletzte ihn tödlich. Toter wurde nach Zell/Ziller überstellt.
Alter: 54; Wollte einen Zuchtstier nach Reutte bringen. Nach kurzem Freilauf attackierte dieser das Opfer und drückte ihm den Brustkorb ein.
Alter: 56; Erhängte sich in einer Arrestzelle des Bezirksgerichts. War Magazineur im Kirchbichler Zementwerk und stammte aus Salzburg.