Alter: 36; Knecht beim Gwercherwirt in Aschau. Transportierte Holz mit einem Pferdeschlitten. An einer eisigen Stelle scheute das Tier, schlug aus und traf das Opfer in die Brust. Starb an den schweren Verletzungen im Schwazer Spital.
Alter: 34; Starb nach einem Überkonsum von Schlafmitteln. Anscheinend aber kein Selbstmord.
Alter: 40; Oberstleutnant beim Radfahrerbataillon. Hatte familiäre Probleme. Tod durch Vergiften. Nachträglich wurde versucht, dies als Unfall darzustellen. Nahm immer höhere Dosen Veronal gegen Schlaflosigkeit.
Alter: 68; Arbeiter in der Zementfabrik. Schob einen mit Koks beladenen Rollwagen zu einem Aufzugschacht. Bemerkte nicht, dass Lift noch nicht da war und stürzte mit dem Wagen in die Tiefe. Verstarb an den schweren Verletzungen im Wörgler Spital.
Alter: 20; Erschoss sich auf der Terrasse der Seegrube. Hatte anscheinend Beziehungsprobleme.
Jakob Hormayr, Nauschiffmeister und Bürger von Hall, verkauft mit grundberrlicher Zustimmung des Martin Ehrenreich Freiherr zu Schneeburg dem königlichen Damenstift einen Anger im Eichat bei der Unteren Gaißiedt, der im Osten an das Damenstift, im Süden an Martin Riedmüllers Erben, im Westen an die Hertergasse und im Norden an die Straße nach Mils grenzt. Der Kaufpreis beträgt 600 Gulden.
Siegler: Johann Vischer, Stadtrichter von Hall; Martin Ehrenreich Freiherr von Schneeburg
Zeugen: Johann Lenardt, Stadtschreiber; Hans Rämb, Ratsdiener und Bürger von Hall
Alter: 20; Bahnarbeiter, wurde von einem fallenden Wurzelstock erschlagen.
Alter: 22; Kaufmännischer Angestellter aus Berlin. Machte eine Tour auf die Lechaschauer Alpe. Stürzte über einen Felsen ab und erlitt tödliche Rückenverletzungen.
Alter: 6; Kind eines Fabriksarbeiters aus Wattenberg. Fiel von einem Behelfssteg in einen Kanal des Vomperbaches.
Alter: 38; Redakteur aus Berlin. Wurde nach einer Tour lange vermisst. Seine Leiche wurde am 28.6. im Almajurtal gefunden und an Hand von Dokumenten identifiziert. Dürfte damals unter eine Lawine geraten sein.
Alter: 82; Wurde im Kanal vom Plansee für das Elektrizitätswerk in Reutte ertrunken aufgefunden.
Alter: 1; Kind eines Dienstmädchen. Starb im Spital an den schweren Verletzungen.
Alter: 40; Wollte sein Hausdach ausbessern und kam dabei mit der elektrischen Leitung in Kontakt. Wurde sofort getötet.
Alter: 32; Arbeiter, war in Mühlau mit Erdarbeiten beschäftigt. Dabei stürzte eine Betonmauer ein, die das Opfer verschüttete. Wurde von den Erdmassen erdrückt. Wurde in Hall begraben.
Alter: [unklar]; War Insasse der Heilanstalt Hochzirl. Wollte in der Schlossbachklamm Blumen suchen und stürzte dort an die 50m in die Tiefe. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 61; Pensionierter Justizkanzleidirektor. Stürzte in der Nähe des „Ploner Hofes“ ab und verletzte sich dabei tödlich. Hatte eine Absperrung nicht beachtet.
Alter: 48; Bauer, stürzte in den Mühlbach und ertrank dort.
Veit Singer von Axams stellt der Waldaufstiftung einen Revers über das Bestandsrecht eines ganzen Lehens in Axams aus, das er von Elias Braunegger eingetauscht hat.
Siegler: Johann Vischer, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Johann Lenardt, Stadtschreiber von Hall
Zeugen: Veit Kolb, Zinseinnehmer der Gotteshäuser in Hall; Paul Baumann von Absam
Alter: 18; Bahnarbeiter.
Alter: 74; Seine Leiche wurde nördlich der Fraktion Burgstein am 10.3. gefunden. Dürfte am Heimweg im Wald vor Erschöpfung erfroren sein.
Alter: 22; Sohn eines Gasthofbesitzers in Oberaudorf. Wurde auf der neuen Innbrücke Niederndorf-Oberaudorf von einem Auto erfasst und mitgeschleift. Erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Alter: 51; War an der Kreissäge mit Holzschneiden beschäftigt. Dabei brach ein Stück Holz ab und traf das Opfer an der Brust. Starb an inneren Verletzungen.
Alter: 20; Staatlich geprüfter Skilehrer im Alpengasthof „Hochbrunn“. Fuhr am Abend ins Tal Und löste dabei oberhalb der Streifalpe ein Schneebrett aus, das ihn verschüttete. Seine Abwesenheit wurde erst am Folgetag bemerkt, Rettung kam daher zu spät. Stammte aus München.
Alter: 22; Student der Pharmazie, vergiftete sich mit Zyankali.
Alter: 24; Träger, beschäftigt in der Pforzheimer Hütte im Gleirschertal (Sellrain). Geriet beim Gang ins Tal unter eine Lawine. Wurde am 17.3. gefunden. Stammte aus NÖ. Wurde in Völs begraben.
Alter: 6; Sohn eines Bauern in Rieden. Stürzte am Heimweg von der Schule in Weißenbach in den Lech. Stieg auf das Geländer eines Steges, das brach.
Alter: 19; Student aus Berlin. Trotz Warnungen versuchte er von der Gerlossteiner Hütte eine Skitour zu machen. Durch starken Föhn lockerte sich die Schneedecke und das Opfer löste eine Lawine aus, die ihn verschüttete. Konnte nicht mehr rechtzeitig gefunden werden.
Alter: [unklar]; Student aus Innsbruck. Kam im Mt. Blanc-Gebiet unter eine Lawine und konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 48; Bäckermeister, geistig verwirrt. Tod durch Erhängen.
Linhart Nidennpos und Gili Lengholtzer, Zechmeister der Hl. Geist-Kirche und des Spitals zu Lienz, verleihen das Baurecht auf ein Gereut jenseits der Drau dem Fridreich Schmid, Mitbürger zu Lienz und Margret seiner Ehefrau. Der Zins beträgt 6 Schilling mit der Auflage, das Grundstück gegen die Drau abzusichern. Siegler: Cristoff Vasolt, Landrichter zu Lienz Zeugen: Wolfgang Ruef, Linhart Tischler, Peter Stranner, alle drei Bürger zu Lienz
Abrechnungen über 296 Gulden vom 15. bis 18. April 1809 der Schützenkompanie des Hauptmanns Anton Oppacher, für den Ober- und Unterleutnant, den Fähnrich, den Chirurgen und die Mannschaft. Weiters eine Standes- oder Verpflegungsliste für 120 Mann und eine Berechnung für die Naturalien sowie eine Reinschrift. Berechnung samt Standes- und Verpflegungsliste für 11 Tage vom 19. bis 29. April für 125 Mann in der Höhe von über 838 Gulden Weitere Standeslisten und Berechnungen vom 30. April bis 14. Mai für 239 Mann, vom 30. Juni bis 24. Juli für 122 Mann und vom 24. Sept. bis 18. Okt.1809 für 133 Mann. Zwei Transportlisten nach Kufstein, Kossen, Pass Strub, nach Unken usw.
Die o.ö. Hofkammer bekundet, dass die Landstraße von der Grenze bis zum Pass Strub aus Kammermitteln repariert wurde. Dafür sollten von jedem Zugvieh 6 kr eingehoben werden, was der Gerichtsausschuss wegen des Weggelds, Zolls und Neujahrsgroschen freiwillig mit einer Einmalzahlung von 1250 Gulden für die betroffenen Orte auf der Prama, an der Strub, zu Grub, zu Walchsee usw. abwenden möchte. Es wird quittiert, dass der Zöllner zu Patsch Hans Jakob Payr diesen Betrag bar erhalten hat. Damit wird der Käsaufschlag, die Neujahrsmaut, sowie der Weglohn für Salz und andere Viktualien (außer Wein, Branntwein und andere Kaufmannsgüter) erlassen. Künftig soll die Landstraße ohne Hilfe der Landgerichtsuntertanen erhalten werden. Die Stadt Kitzbühel wird ihre Quote selbst beitragen. 16!St. Johann i.T. Pergament Abschr. 36 x 67 cm, anh. S. ausgebrochen, Notariatssignet, mit Beglaubigung von 1714 durch Notar Maximilian Anton Stremer; Papier Abschr. mit Vidimierungsklausel unbeglaubigt
Bartlmä Knoll, Hans Stettner, beide Bürger zu Rattenberg, und Thomas Grueber im Lantal, Gerhaben des Hans Gannser, mj. Sohn nach Jörg Gannser, Bürger zu Rattenberg, vermachen der Bruderschaft an der Virgiliuskirche zu Rattenberg eine ewige Gült von sechs 1b Berner von seinem Haus in der Stadt Rattenberg. Es liegt zwischen den Häusern des Heinrich Mewrel und Stefan Hymmperger und grenzt hinten an den Friedhof und vorne an den Platz. Siegler: Hans Münchawer, Pfleger, Stadt- und Landrichter zu Rattenberg Zeugen: Jakob Hügenawer, Bürger zu Rattenberg, Thomas Gastei von Radvelden
Wegen der Holz-, Weide- und Durchtriebs-Servitute auf dein Frödenegg-Walde zwischen der berechtigten Gemeinde Angedair und den Nachbargemeinden Kappl und See kommt es zur Regulierung. Ebenso werden unter Gemeindevorsteher Josef Kolb die Servitute der Hochgallmigger Alpe mit Fließ geregelt, weiters die im Nederamtsmais, die Dienstbarkeiten im Schwarz-, Gramlach-, Keller- und Sackwald mit der Gemeinde Perfuchs, in der Thialwaldung mit Perfuchs und Hochgalhnigg. Wegen zahlreicher Almrechte des kommt es mit den Gemein den Kaisers und Kapp] zur Regulierung und mit Perfuchs wegen des Perjcn(n)er Auele. Wegen der Ziegenweide in Angedair beantragt Reutte eine Berichtigung. Fiss rekurriert wegen des Schneefliichtrechtes auf Schongampen und Plazör, was durch Mirusterialerlaß abgelehnt wird.
Herzog Leopold IV. von Österreich befiehlt dem Parzifal von Wynegg, daß er die Haller Bürger am Zoll zu Zirl zollfrei durchfahren lassen soll, wie dies auch für die Innsbrucker Bürger gelte.;
Schreiben der Kreishauptmannschaft Hall an das Stadtmagistrat Kufstein: Die Professionisten, sowohl zünftige als auch unzünftige, werden angehalten, ein Muster aller Waren mit Preisangabe an die Kreishauptmannschaft zu senden.
Weidevertrag
Die o.ö. Kammer richtet über den Pfleger zu Ehmberg wegen Mängel in der Rodordnung zwischen Tannhaimb und Kleinneßlbang an die Salzrodfuhrleute die Verfügung, die Eigennützigkeit der Kleinneßlbanger einzustellen, bei sonstiger Strafe. Salzfaktor Lorenz Tauscher ist daran zu erinnern, sich nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen. Thomas Tauscher soll beim Einkassieren der Rodfuhrleute und beim Wechsel der Fuhren die angemessene Gleichheit walten zu lassen.
Die Gemeinde Zams stellt bei der Gerichtsobrigkeit zu Landeck eine hypothekarische Sicherstellung für die Roratestiflung. Zwei anonyme Stifter errichten für die Pfarrkirche Zams eine Stiftung für die Rorate- oder Engelämter in der Adventzeit mit einem Kap'lal von 800 Gulden bzw. 165 Gulden Das Stiftungsvei mögen von 965 Gulden wird bei der Gemeinde Zams sicher veranlagt und jährlich zu Weihnachten mit 4 % verzinst. Die Zinsen von 38 Gulden 36 kr sind vom jeweiligen Dorfvogt zur Bestreitung der Ämter verläßlich zu überbringen. Bei der am 25. Juli erfolgten Dorfveisammlung wurde das Gemeindevermögen (insbesondere die liegenden Güter) als Sicherstellung zum Fürpfand verschrieben Zur Bekräftigung haben der Dorfvogl Matthias Greill und die Vierer Peter Norz, Romanus Nagl, Jakob Salzgeber und Severin Streng den Pfleger der Herrschaft Landeck die Siegelbitte erstattet und um Ausfertigung dreier Reverse gebeten: ein Instrument kommt in das Archiv der gelstl. Kanzlei Brixen, das zweite in die Pfarrkirche und das dritte in die Gemeindeverwahrung. Siegler: Johann Josef Stöckhl, Pfleger zu Landeck Zeugen: Josef Lannderer und Jakob Greill von der Ge richtskanzlei
Schuldbrief über 30 Gulden von Katharina Wolf für die Gemeinde Ried.
Alter: 67; Bauer.
Nach Ableben des Johann Thomas Mayr, Pfarrer zu Layen, wird von dessen Erben in Anras die Rechnungslegung von Franz Ruez, Waldaufseher und Weinschreiber zu Layen gerichtlich angefordert um einen Extrakt aus der Gemeinschaftsrechung anzufertigen. Es geht um die Verrechnung von 640 Gulden wovon 170 Gulden an Margreth Hilber, ehemaligen Häuserin des Pfarrers. samt Zinsen zu erstatten sind. Der Restbetrag wird für allfällig auftretende Schulden zurückbehalten. Weitere aushaftende Guthaben aus der Erbmasse sind bei Franz Ignaz von Pillati und bei Ursula Grämbstaller laut Schuldbrief von 1783 veranlagt. Eine Zuteilung an die Erben soll erst bei der Abhandlung erfolgen. Unterschriften: Johann Perathan(n)er, Benefiziat und Josef Alius Perathaner, Kooperator zu Sillian. Franz Kelz und Felix Urban Lunz, als Vertreter der Pater Anton von Mayrischen Erben. Zeugen: Philipp Jakob Miller, Gerichtsschreiber und Simon Oberrudiferia, Schreiber