Alter: 30; Wollte Sägehölzer mittels eines Schlittens transportieren. Dieser geriet in einer Kurve außer Kontrolle und das Opfer wurde an einen Baum gedrückt. Erlag kurze Zeit später den inneren Verletzungen.
Alter: 33; Schuhmachermeister.
Alter: 0; Schwurgerichtsverhandlung gegen Katharina Strillinger unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Wurde schuldig gesprochen. Urteil: 2,5 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 21; Hilfsarbeiter aus Rosenheim. Wurde in Waidring beerdigt.
Alter: 26; Stürzte sich aus Liebesgram von der Innbrücke in die Fluten. Konnte erst bei der Kettenbrücke aus dem Wasser gezogen werden, war aber schon tot.
Alter: 8 Monate; Kind einer Gastwirtefamilie in Wilten fiel in ein Schaff mit Wasser und ertrank. Mutter hatte es kurz aus den Augen gelassen.
Zeugenvernehmungsprotokoll beim Bezirksamt Reutte in der Streitsache des Josef Lader von Stanzach gegen die Marktgemeinde Imst wegen einer Dienstbarkeit. Es werden die Zeugen Josef Anton Falger, Josef Anton Pfefferle und Franz Josef Karle von Stanzach einvernommen, um wegen des unbefugten Heumähens in Falterschein (Fallerschein) am Sommerberg auszusagen.
Martin Grießmayr, Binder und Bestandsmann auf Schloß Bettenberg, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den Garten am Mühlbach in Kolsaß aus, den er von Paul Wörndle von Rinn gekauft hat.
Siegler: Christof Gärtner, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Philipp Jakob Luz, Diener des Stadtschreibers Thomas Waidmann, Bürger von Hall
Zeugen: Georg Behaimb, Schlosser und Bürger von Hali; Veit Glaser am Mühlbach in Rettenberg; Michael Mayr, Diener des Stadtschreibers
Alter: [unklar]; Wurde bei der Holzarbeit von einem Baumstamm erschlagen.
Alter: 50; Hatte sich in der Nacht aus der Wohnung entfernt und stürzte in den Sillkanal. Wurde erst am 20.1.23 aus dem Inn bei Wörgl gezogen (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 25.1.23, 5).
Alter: 37; Arbeiterin, wollte trotz geschlossener Bahnschranken Geleise überschreiten und wurde von einem Zug getötet.
Alter: 37; 2 Brüder und Jäger wurden oberhalb von Rum von einer Staublawine überrascht. Momentan starke Schneefälle, zwischendurch auch Regen. Einer konnte sich selber befreien, nicht aber der Besitzer der Pension Vorderwaldhof. Leiche konnte erst am 29.4.23 gefunden werden.
Alter: 27; Bahnarbeiter, war im Bahnhof mit Verschub beschäftigt. Geriet zwischen 2 Waggons und wurde überfahren. Wohnsitz war in Hötting.
Alter: 64; Forstarbeiter, wurde von einem fallenden Baum am Brustkorb getroffen. Verstarb an inneren Verletzungen.
Alter: 36; Wollte von Gossensaß über das Sandjoch nach Obernberg gelangen. Geriet am Joch in einen Schneesturm und verfehlte den Weg. Stürzte über felsiges Gelände ab. Wurde zwar noch lebend aufgefunden, starb aber kurz darauf in Obernberg.
Alter: 73; Bauer.
Alter: 2; Nahm das Gewehr des Vaters von der Wand und wollte damit spielen. War aber noch geladen, ein Schuss löste sich und tötete das Kind.
Alter: 62; Südbahninspektor. Wurde beschuldigt, Geld veruntreut zu haben. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 25; Bauernknecht. Starb an schweren Kopfverletzungen im Spital.
Alter: 35; Wurde bei der Arbeit von einem fallenden Baum erschlagen.
Bartholomeus Pizamb von Pradl stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den halben Tenggenhof in Amras aus, den er um 940 Gulden von Hildebrand Zändl, Metzger und Bürger von Innsbruck, gekauft hat.
Siegler: Christof Gärtner, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Thomas Waidmann, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Georg Kässpacher, Bäcker und Bürger von Hall; Hans Frey, fürstlicher Trabant zu Innsbruck; Michael Mayr, Diener des Stadtschreibers
Vermarkungsprotokoll des Ärar-Kesselwaldes (Kösselwaldes); in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Johann Georg Witsch, des Nikolaus Strele, Johann Georg Müller, Anton Pfefferle, Johann Posch, Dr. Kathrein, Josef Dialer, Johann Ladner, Franz Pircher, Paul Walch, Baumeister Christian Müller und den Zeugen Franz Lanbach und Josef Gräber protokolliert der Oberförster Alois üötz und der Forstwart Engelbert Schlauer im Gasthaus zu Namlos auf Grund des am 6.10.1859 geschlossenen Übereinkommens folgendes Vermarkungsprotokoll: Genannte Grenzen beginnen beim Fas(s)elfeilbach und verlaufen talauswärts mit dem Brennhüttlesbach längs des Talbaches, nunmehr Brenntersbach (Branntersbach) genannt.
Anna Zwerger, Witwe nach Georg Reiner zu Praittenwanng (Anweiser: ihr ehelicher Sohn Christian Reiner und Meister Lipp, Bürger und Sattler zu Reutti) verkauft dem Georg Frey, Bürger und Wirt zu Reuti, auch Kirchpropst des St. Anna- Gotteshauses zu Reuti, 45 kr ewige Zinsgülte, welche von ihrem Bruder Martin Zwerger zu Ehenpiihel stammt und jährlich zu Martini fällig wird. Der Zins stammt von einem Acker im Bachfeld, welcher im Osten und Norden an Hans Kurz, im Süden an Christian Kurz und im Westen an den Kirchpropst Georg Frey grenzt, und um 15 Gulden verkauft wird. Siegler: Jakob Klainhanns, Richter zu Emnberg Zeugen: Wolfgang Pürckhel, Gerichtsschreiber, Hans Schraz, Bürger zu Reuti, und Martin Zwerger zu Ehenpühl.
Weiterer Protokollauszug in der Exekutionssache gegen Josef Seiz mit Fristerstreckung.
Liste der zum Schloßurbar Landeck ausständigen Giebigkeiten, die in der Gemeinde Angedair anläßlich der Grundentlastungserkenntnisse von der Dominikaisleuer erhoben wurden. Insgesamt werden 41 Abgabenpflichtige mit einem Gesamtsteueraufkommen von 150 Gulden 4b kr zum Steuertermin auf Martini erhoben.
Hanns Weber zu Swatz auf der Lan und seine Ehefrau Margreth bekunden für ihren Schwager und Vetter Lamprecht Smager, Sohn des Martin Smager, Bürger zu Ratenberg, dass ihm ein halbes Haus aus dem väterlichen Erbe in der Stadt Ratenberg beim Padtürll und ein Lagllehen zu Ratfelden zugefallen sind. Rathrein, Witwe des Schwagers und Bruders Martin Smager und deren gemeinsamer Sohn Lamprecht sollen der Bruderschaft jährlich 6 kr zinsen. Nach dem Tod Rathreins und deren Sohn Lamprecht ist der Zehentpropst berechtigt, die Gülte dieses Hauses von fünf Pfund Berner einzunehmen. Siegler: Bartlmä Chnoll, Bürger zu Ratenberg Zeugen: Christian Prastperger, Gesellpriester zu Rawt, Simon Ockker, Bürger zu Ratenberg und Hans Chrachsnär von Swatz
Bartholme Scherer, Bürger zu Lienz, verkauft der Andreas-Pfarrkirche eine Mahd jenseits der Drau, das Paradeys genannt, am gemeinen Weg nach Dristach und an jenem ins Eichholz um 15 Pfund Pfennige gewöhnlicher Münze. Die Mahd ist freies Burglehen. Siegler: Cristoff Vasolt Zeugen: Ambros Hollaus, Michel Maller, Hanns, Spitalmeister, Pauli Maurer und Hanns Grass
Quittung für Kapitaltilgung