Alter: 61; Leiche wurde im Inn entdeckt und geborgen. Dürfte durch einen Sturz bewusstlos geworden sein und ist anschließend ertrunken.
Alter: 21; Dienstmädchen, stürzte sich vom Dach eines Hauses in Pradl in die Tiefe. Grund waren vermutlich Beziehungsprobleme. Kündigte ihren Selbstmord in einem Brief an. Stammte aus OÖ.
Alter: 40; Reisender aus Kärnten. Erhängte sich in einem Heustadel bei den Allerheiligenhöfe.
Alter: 22; Knecht, Tod durch eine Dynamitpatrone, die er im Mund zur Explosion brachte. Wurde als Verfasser mehrerer Drohbriefe bekannt. Sollte demnächst dafür vor Gericht erscheinen.
Alter: 62; Pensionierter Finanzwachbeamter, lange vermisst, wurde am 18.1. in der Nähe des Pulverturmes als Leiche angeschwemmt.
Alter: 57; Baupolier, starb nach einem Sturz vom Dache.
Alter: 26; Tod durch Vergiften.
Alter: 30; Fiel beim Viehfüttern vom Heustock auf die Tenne hinunter. Erlitt schwere Rückenverletzungen, an denen sie bald darauf starb.
Alter: 6; Sohn eines Hilfsarbeiters, lief unvermutet vor ein Postauto und wurde überfahren. Erlitt schwere Verletzungen, an denen er im Spital starb. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 6.8.30, 10: Angeklagt war der Buschauffeur Max Kronspies, da er angeblich zu schnell gefahren sei. Zeugen verneinten dies, das Kind sei unvermutet vom Gehsteig gelaufen. Urteil: Freispruch.
Alter: 25; Arbeiter beim Bau der Achenseestraße, stammte aus Kufstein. Schwermütig. Selbstmord wahrscheinlich.
Alter: 39; Sozialdemokratischer Gemeinderat, Salinenbeamter. Berufliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 63
Balthasar Wallpach, Brudermeister der Tischler und Bürger von Hall, und Marx Anhell, Tischlermeister und Bürger von Hall, erlauben dem Martin Weber, Tischlergeselle, daß er, der in Hall sein Handwerk gelernt hat, sich in Thaur verehelichen und sich niederlassen kann. Außerdem kann er nach Ablauf eines Jahres bei Freiwerden einer Meisterstelle zum Meister in Hall aufgenommen werden.
Siegler: Johann Vischer, Stadtrichter von Hall
Alter: 7; Stürzte von einem Felsen und verstarb an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 1.5; Kind eines Wagnermeisters, war mit seinem Bruder (4 Jahre) alleine zu Haus. Dieser gelangte an Zündhölzer und entflammte eines davon. Kleid des Opfers begann zu brennen. Starb einen Tag später in der Klinik. Mutter gebar am gleichen Tag ein Kind es bekam den Namen Dora.
Alter: 29; Chauffeur aus Innsbruck, fuhr nach Zirl und versuchte seine Geliebte zu erschießen. 3 Kugeln trafen sie, wurde aber nicht lebensgefährlich verletzt. Tätet richtete sich danach selber.
Alter: 35; Gastwirt „Zum Wilden Mann“ ins Lans. Geriet mit seinem Motorrad bei der Heimfahrt am 12.12. vor Zirl ins Schleudern und erlitt schwere innere Verletzungen. Diese wurden scheinbar unterschätzt, er starb daran 3 Tage später in der Klinik.
Alter: 61; Hilfsarbeiter. Saß mit einer Gruppe in einem Gasthaus beisammen. Eine Pistole machte die Runde, schien aber gesichert zu sein, trotzdem löste sich ein Schuss und traf das Opfer in die Brust.
Alter: 53; Schneidermeister aus Kufstein. Seine Leiche wurde in einem Tümpel (Schanzerlacke) gefunden. Dürfte in der Nacht am Nachhauseweg hineingeraten sein.
Alter: 41; Korbflechter, dürfte im alkoholisierten Zustand von der Brücke bei Weer in den Inn gestürzt sein. Seine Leiche wurde am 2.5. bei Stans angeschwemmt und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 2.5; Bauernkind aus Gschwent, erlitt durch heißes Wasser tödliche Verbrühungen.
Alter: 61; Bauer aus Spadegg. Schwermütig. Schnitt sich die Kehle durch und stürzte sich anschließend in den Inn.
Alter: 46; Besuchte ihre Tochter in Mariathal. Machte anschließend einen Spaziergang zum Krummsee. Muss dort ausgerutscht und in den See gestürzt sein. Ihre Leiche wurde am 9.3.1930 gefunden.
Alter: 23; Bahnbauarbeiter aus Nauders. wurde durch ein gelöstes Felsstück getroffen und tödlich verletzt.
Johann Stainperger, Barbier, Wundarzt und Bürger von Hall, und seine Gattin Rosina Speister, vertreten durch Karl Marpeck, Stadtgerichtsprokurator von Hall, stellen der Nikolauskirche in Hall einen Revers über ihre Badebehausung an der Fassergasse am Mühlbach (heute: Amtsbachgasse 5) aus, die sie um 850 Gulden von Elisabeth Miller, Witwe des Hans Georg Hueber, Barbier, Wundarzt und Bürger von Hall, gekauft haben. Das Haus grenzt im Osten an die Gasse, im Süden an den Garten, im Westen an das Münzrinnwerk und im Norden an die Landstraße.
Siegler: Johann Vischer, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Hans Dietrich Farcher, Diener des Stadtschreibers Johann Lenardt
Zeugen: Ferdinand Franz Zändl, Bürger von Innsbruck; Carl Hueber, Portenwirker und Bürger von Innsbruck
Alter: 26; Tischlergehilfe in Kastengstatt. Trübsinnig, Tod durch Erhängen.
Alter: 20; Knecht beim Rueppenbauern aus Going. War des Diebstahls verdächtigt. Tod durch Erhängen.
Alter: 22; Student der Technischen Hochschule Wien aus Ehrwald. Sohn des Betriebsleiters der Zugspitzbahn. Wollte mit Kollegen vom Zugspitzplatt durchs Reintal abfahren. Wurden von einer Lawine verschüttet, aus der das Opfer nur mehr tot geborgen werden konnte.
Alter: 38; Knecht beim Grantnerbauern aus Kirchdorf. Schwermütig, Tod durch Erhängen.
Alter: 69; Mann wurde lange Zeit vermisst, am 15.4.1930 wurde seine Leiche in der Windauer Ache gefunden. Dürfte im alkoholisierten Zustand in den Bach geraten sein. Stammte aus Kirchberg.
Alter: 80; Pensionierter Oberst. Wurde in der Stadt am 31.12. von einem Polizeiauto angefahren und schwer verletzt. Grund war unachtsames Überqueren der Straße. Starb einen Tag später in der Klinik.
Alter: 59; Tischlermeister, gesundheitliche Probleme, Tod durch Erhängen.
Alter: 34; Fuhr mit einer Rodel die Villerstraße hinunter. Diese geriet dem Opfer außer Kontrolle und er wurde gegen einen Postautobus geschleudert. Starb an den Verletzungen im Spital.
Alter: 60; Vorerst unbekannte Leiche wurde auf einem Bahndamm in Mühlau gefunden. Später identifiziert als Bindermeister aus Innsbruck.
Alter: 38; Schwester eines Ziegenhirten, wohnte in einer Holzbaracke. Dort fiel ihr am 18.12. eine Petroleumlampe auf den Boden, wobei ihre Kleider Feuer fingen. Stürzte sich ins Freie und konnte mit Mühe die Flammen ersticken. Mittlerweile brannte die Hütte, wo noch ihr 2 Monate altes Kind war. Lief nochmals zurück und warf es aus dem Fenster. Sie erlitt weitere Brandwunden, an denen sie am 6.1. im Innsbrucker Krankenhaus starb.
Alter: 46; Verunglückte in den Bergen.
Hofdekret an die Kammer in Inns bruck, die ausständige Zinszahlung aus dem Pfannhausamt an die Stadt Hall bzw. die Nikolauskirche zu leisten (vgl. Urk. 1103).
Alter: 27; 2 Arbeiter im Steinbruch von St. Gertraudi wurden durch eine explodierende Dynamitpatrone über einen Abhang geschleudert. Beide erlitten schwere Verletzungen, Drolle, ein Mineur aus Kärnten, starb kurz darauf.
Alter: 2; Mutter war mit Wäschereiarbeiten beschäftigt. Bemerkte ihr Kind nicht, das in die Waschküche kam. Dieses stürzte rücklings in ein Schaff mit heißer Lauge. Starb an den Verbrühungen einen Tag später.
Alter: 34; Tod durch Erhängen, hatte anscheinend den Tod ihres 7-jähringen Sohnes nicht überwunden.
Alter: 21; Sohn eines Gastwirtes, dürfte in seiner Wohnung aus Versehen den Gashahn geöffnet haben und schlief anschließend ein.
Alter: 22; Tischlereilehrling. Wurde in der Werkstatt von einem Holzstück am Hinterkopf getroffen, das von einer Kreissäge absprang. Starb bald darauf.