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1558 Aug. 5 - 8 Elbigenalp
AT GemA Elbigenalp 7-9-11 · Einzelstück · 1558-08-05 - 1558-08-08
Teil von Gemeindeverwaltung

Wegen Grenzstreitigkeiten in der Alpe Alperschon kommt es zwischen den Gerichtsuntertanen zu Lanndegg und denen im Lechtal zu der Älbigen Alb, Gericht Emberg, vor der kaiserlichen Kommission unter Christoph von Wehingen, Pfleger zu Laudegg, und Balthasar Schegkh, Pfleger zu Umbst, lt. Befehl Kaiser Ferdinands vom 2. Juli 1558 zum Lokalaugenschein und Vergleich. Dabei berufen sich beide Teile auf den Vergleich von 1481 unter Jakob vom Embß, Vogt zu Pludenz, der beim Augenschein am 5. Aug. präzisiert wird. Die Landecker Prokuratoren Joes Schwarz, Georg Schimpffössl, Zacharias Lechleutter, Jakob Waldner, Georg Kneußl, Gail Parfueß und Hans Schurle besichtigen die Grenzen mit den Lechtaler Prokuratoren Hans Schwarz, Hans Schueler, Oswald Synger und Erasmus Loeß. Die neue Mark soll durch Paul Scheer, Bürger zu Umbst, und Hans Schranz von Schönlärch ausgezeigt werden. Weidegrenze ist der Mazigbach bis zur Einmündung in den Alperschonbach. Genannte Grenzen beim Egkhof werden verbessert, und Zäune vom Spitzeck beim Brunnen bis zum Lutternach durch die Landecker errichtet. 13 Marksteine bis zum Greytspitz werden genannt. Ab St. Veitstag soll genannte Grenze bei den Zwerchwänden für die Landecker gelten. Die Einhaltung geloben genannte Prokuratoren. Siegler: die kaiserlichen Kommissare Zeugen: Paul Scheer, Hans Schranz, Peter Payr, Simon Sailer zu Ried und Blasi Hackhenschmidt zu Bruz

1613 Mai 17
AT GemA Elmen 7-9-11 · Einzelstück · 1613-05-17
Teil von Gemeindeverwaltung

Bannwaldbrief für die Gemeinde und Nachbarschaft Elbmen. Mit Bewilligung des Burghard Layman, Hauptmann und Pfleger der Festung und Herrschaft Emnberg, und des Waldmeisters Christoph Zeiller wird der Wald, weil es ein Jungwald ist, am Elbmer Berg mit genannten Grenzen, worin die zu Stanzach mit ihrem Vieh Waldweiderechte haben, in Bann gelegt. Dieser Wald grenzt im Osten bei Sigls Prandt vom Lech in das Schröfle, gerade hinauf in den Boden bis zum Grat, der Kugelwelzen nach hinein an die Nehrenwand, hinab in das Rappental und dem Tal nach bis an den Lech hinunter. Künftig dürfen dort weder Elbmer noch die von Stannzach Holz hauen. Dieser Wald gehört künftig den Elbmem allein, doch dürfen sie ohne Vorwissen weder Forchen, Feichten noch Lärchen hauen, sondern müssen um Bewilligung beim Waldmeister zu Emberg ansuchen. Zur Erhaltung der Häuser, Stadel und anderer Gebäude, sowie zur Hausnotdurft soll der Waldhüter Holz zuweisen. Wer widerrechtlich Holz schlägt, wird je Stange mit 1 Gulden und je Ast mit 12 kr und Pfändung des Holzes bestraft. Die Einhaltung geloben Hans Schwarz, Gerichtsanwalt im untern Lechtal, Jakob Lechleutner, Georg Wesle, Martin Küeg und Hans Gündtherr für Elbmen, dann Jakob und Wolfgang Lechleutner, Hans und Wolfgang Winkler und Oswald Sprenger für Stanzach, dem Forstknecht David Schneller. Siegler: Burghard Leyman, Pfleger

1575 März 3 Innsbruck
AT GemA Holzgau 7-9-11 · Einzelstück · 1575-03-03
Teil von Gemeindeverwaltung

Erzherzog Ferdinand II. von Tirol bestellt den Forstknecht im Lechtal, Georg Schneller, zum Waldmeister über alle Wälder und Hölzer im Lechtal, Herrschaft Emberg, bis auf Widerruf. Er darf ohne Bewilligung des Emberger Pflegers kein Holz schlagen lassen. Holzschläge sind nach der Waldordnung auszuzeigen und das Kammergut und die Maißen zu pflegen. Besonders auf die Waldweiden, das Brennen und Schwenden, auf das Lörgatbohren, auf den Holzverkauf usw. ist zu achten. Zur Aufsicht hat er Rieger zu bestellen, welche die Holzentnahme für den Hausbedarf überwachen, sowie die Waldfrevler zu melden. Er hat auch die Aufsicht im Kaiser, in der Ret und Madaw, in Gramaiß, in Pschlabs, auch Pfafler, welche zum Gericht Landeck bzw. Imst gehören und muß Übertretungen dem Waldmeister im Oberinntal, Paul Sturm, melden. Schneller hat sich genau an die röm. kath. Lehre zu halten und darauf zu schwören. An Jahressold erhält er 8 Gulden vom Pfleger, aufgeteilt auf die Quatemberszeit, sowie 1/6 der Strafen. Für jeden ausgezeigten Holzstamm erhält er 3 kr als Spesenvergütung.

1797/98 - 1875 Kodex
AT GemA Jungholz 7-9-11 · Serie · 1797 - 1875
Teil von Gemeindeverwaltung

Johannes Kleiner wird vom Ehrenberger Pfleger Alois Froschauer zum neuen Amtmann bestimmt, um das neue Steuerbuch für die Gemeinde Jungholz mit allen Gutsinhabem, auch jenen von Wertach, in der Reihenfolge der 38 Hausnummern, welche 1870 mit roter Tinte geändert werden, anzulegen. Auf 314 Seiten folgen die Grundstücksbeschreibungen, deren Größe, Bonität und Taxierung. Alle Veränderungen werden bis 1875 evident gehalten. Ab S. 316 folgt eine Steuertabelle der Grundbesitzer in der Reihenfolge der Grundbesitzbögen. Nach ca. 50 Leerseiten folgen die Wertacher Grundbesitzer, welche nach Ehrenberg Steuer bezahlen. Am Schluß werden von 1815 bis 1856 die Kuraten, Provisoren und Pfarrer chronikartig verzeichnet.

1672 Feber 24
AT GemA Pflach 7-9-11 · Einzelstück · 1672-02-24
Teil von Gemeindeverwaltung

Gemeindebeschluß und Ordnungsbrief der Gemeinde und Nachbarschaft Pflach, Pfarre Praittenwang, betreffend Festsetzung der Zuzugs- und Einkaufgelder. Vor Franz Karl von Rosst, Pfleger der Festung und Herrschaft Emnberg, dem Richter Johann Pfaundler und genannten Beisitzern und Zeugen vergleicht man sich mit den Zuzüglern Lorenz Torwertl, Simon Trexl, Hans Trexl, Kaspar Schweiggle, Matthäus Griesser, Hans Schennach, Müller, Michael Henggi, Jakob Hochrainer, Matthäus Holzhay und Sigmund Griesser, daß diese ein Einkaufgeld von 10 Gulden und für jede Frau 5 ft zu bezahlen oder jährlich an Zins 3 kr je Gulden abzustatten haben. Bis Lichtmeß müssen noch weitere in Pflach wohnende Personen das Zuzugsgeld entrichten, nämlich Michael Seuiter, Georg Kölle, Bartlmä Schwaiger, Hans Storff, Josef Pflanzer, Ursula Rösch, Anna Nigg, Maria Jäger, Katharina Platner, Regina Höss, Anna Mesmer, Margret Zimmerman, Ursula Kloz, Maria Ulkes, Margret Kerler, Maria Urtier, Katharina Rid und Elisabeth Schmizer. Künftig dürfen ohne Konsens der Obrigkeit keine Fremden zuziehen, was von allen Anwesenden gelobt wird. Siegler: Pfleger Franz Karl von Rosst und Richter Johann Pfaundler Zeugen und Beisitzer: Georg Reichart, Gerichtsschreiber, Andrä Kecht und Christoph Ginner, beide Bürger zu Reiti

1560 Sept. 18 Tannheim
AT GemA Schattwald 7-9-11 · Serie · 1560-09-18
Teil von Gemeindeverwaltung

Zwischen den Nachbarn zu der Cappel auf Thanhaim und den Nachbarn zu Pfranndn in der Herrschaft Füssen kommt es wegen der Grenzmarken am Cappeler Gschwandt und Berg trotz des (1539) aufgerichteten Vertrages wegen Holzschlägerung und Übergenuß zu einer Tagsatzung in Thanhaym. vor dem Emberger Pfleger Georg Khannz, dem Richter Georg Frannckh, dem Füssener Propst Hanns Prayt und dem Vogtamtsverwalter Benedikt Dorffner. Bei der Begehung wird festgestellt, daß die Schlägerungen durch die Pfrontener wegen unklarer Marken zwischen dem Kopf und der Klingenmark erfolgt seien. Unter Obmann Georg Frannckh, Hans Müller zum Kazensteig, Konrad Thanhaimer und Hans Lienhardt zur Kappel einerseits, sowie von Pfranndto (!) der Obmann Benedikt Dorffner, Heinrich Sacher, Martin Eehaim zu der Kappel und Hans Streli am Steinach sollen einvemehmlich die Marken neu bestimmt werden. Genannte 11 Marken werden auf Tannen, Buchen und Weißtannen angebracht. Von den beiden Obleuten wird vereinbart, daß jenes Holz, welches auf dem an 29ISchattwald Kappel zugemarkten Teil liegt, denen zu der Kappel zugehören soll. Das Schwenden jenseits der Grenze ist künftig beiden Teilen untersagt. Die Weide steht wie bisher den Kappelern ungehindert zu, doch dürfen die von Pfranndto (!) ihren Viehtrieb durch den Kappeier Gschwandt mit dem Nachleger auf dem alten Alpweg führen. Siegler: Georg Khannz, Pfleger zu Ehrenberg, Hans Prayt, Propst der Herrschaft Füssen Zeugen: Georg Frannckh, Richter, Benedikt Dorffner zu Füessen,, Konrad Mayr, Zöllner, Anton Füegenschuech, Amtmann zu Thanhaym, Matthäus Todeller, Hans Mosauer und Urban Pabl, alle von Pfronten

1432 Sept. 14 (Samstag nach Liebfrauentag)
AT GemA Tannheim 7-9-11 · Einzelstück · 1432-09-14
Teil von Gemeindeverwaltung

Die ganze Gemein im Lechtal, Reich und Arm, bekennt, daß sie von den Umsassen zu Tanheym und in dem Albgew, die zur Herrschaft Östereich (!) gehören, jährlich 10 Gulden an Hilfssteuer erhalten, welche sie lt. Ehehaft nach Erenbergk zu entrichten haben. Die von Tanham und aus dem Albgew sollen künftig diese 10 Gulden direkt nach Erenbergk zu Hilf geben, nachdem die gnädige Herrschaft von Österich (!) diese von Herzog Fridreich stammende Hilfssteuer von Rudolf Henny und den Gebrüdern Erkinger von Haymenhofen gekauft hat. Siegler: Hans Koller, Richter zu Eremberg Zeugen der Siegelbitte: Herr Achacy, Pfarrer im Lechtal zu der untern Kirchen, Rudolf Recher von Ymbst, Hartman Metzger von Füssen

15. Jahrhundert
AT GemA Zams 7-9-11 · Serie
Teil von Gemeindeverwaltung

Weistum von Zams, welches die alten Rechte und Gewohnheiten der Freisassen des Gerichtes Landeck verzeichnet. Der freie Zuzug geht auf die Freiheiten König Heinrichs von Böhmen zurück und regelt u.a. die Steuerpflichten. Es wird die Strafe bei Totschlag, bei Flucht und bei freiwilliger Stellung festgesetzt. Es werden die Taidinge zu Weihnachten und Pfingsten terminisiert, die Aufgaben des Dorivogtes bestimmt, die Jagdrechte der Herrschaft umschrieben untldas Dienstjahr geregelt. Bei Beraubung eines Stadels soll die Hand abgeschlagen und die Geldstrafe zur Hälfte dem Richter und zur Hälfte dem Schrofensteiner bezahlt werden. Weners wird das Weinmaß geregelt, das Pfandrecht der Wirte, der Warenverkauf der Freisassen. Wer sich bei Totschlag nicht auf Wiesberg oder Schrofenstein stellt, kann sich dem Richter in Landeck überantworten. In der Dinggasse zu Zams sollen alle Maße und Waagen einheitlich sein. Weiters werden alle Holzriesen namentlich genannt. Die Haltung von Stieren, Widdern und Wintervieh wird geregelt, ebenso werden die Weidenutzung, die Weidegrenzen, der Viehtrieb, die Brückenerhaltung, die Schneeflucht, die Holznutzung und das Pofelrecht, festgeschrieben.

1428 Jän. 22 (St. Vinzenztag) Salzburg
AT GemA Hopfgarten i. B. 7-9-11 · Einzelstück · 1428-01-22
Teil von Gemeindeverwaltung

Erzbischof Eberhard (IV.) von Salzburg bestätigt die von seinen Vorgängern den Erzbischöfen Gregor und Eberhard (HI.) verliehenen Wochenmärkte zu Hopfgarten in der Herschaft Ytter für genannte Waren. Der offene Wochenmarkt soll jeden Montag abgehalten werden. Siegler: Der Aussteller

1815 Nov. 6 Wien
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-11 · Einzelstück · 1815-11-06
Teil von Gemeindeverwaltung

Kaiser Franz I. verleiht der Gemeinde Kirchdorf die Freiheit, zwei Jahrmärkte für Hornvieh, Pferde und Getreide einschließlich der gewöhnlichen Krämerei abzuhalten. Die beiden Märkte sind jährlich am Faschingsmontag und am Montag vor Allerheiligen durchzuführen. Siegler: Kaiser Franz I., mit Orig. Unterschrift

(1789) 1837 ca.
AT GemA Kössen 7-9-11 · Serie · 1789 - 1837
Teil von Gemeindeverwaltung

Schätzungsprotokoll über das Moosberger Werchat im Viertl Küssen mit der Kat. Nr. 305 bis 447. In Fortsetzung des Küssener Katasters wird 50 Jahre später eine Abschrift des Josefinischen Katasters angefertigt und auf Liegenschaftsveränderungen im Verfachbuch verwiesen. Die am Deckblatt nachträglich angegebene Jahreszahl 1787 ist falsch.

Weiderechsstreit zwischen Zams und Angedair
AT StA Landeck B-2-11 · Einzelstück · 1656
Teil von Gemeindeverwaltung

Replik der Gemeinde Angedair als Kläger gegen die Gemeinde Zams, welche auf die Klage vom 6. April betreffend die Weiderechte auf Patscheid, Griesbichl (Grießbühel), Wiesach und Spatwiesen Einspruch erhebt.

1335 I 14 (Samstag nach Erhard) Tirol
AT StA Hall i. T. II-b-11 · Einzelstück · 1335-01-14
Teil von Stadtverwaltung

König Heinrich von Böhmen erlaubt den Bürgern der Stadt Hall, daß sie die Holzhütte ('gezimmer auf dem wasen und auf der scheide zu Hall') abtragen, allerdings sollten die genannten Schmiedehäuser und alle gemauerten Bauteile erhalten bleiben. Ebenso soll das Salzbad und das Holzhüterhaus bestehen bleiben. Umbauten an den gemauerten Teilen dürfen nur mit der Zustimmung des Landesrursten erfolgen.;

Siegler: König Heinrich

AT GemA Ischgl 7-9-11 · Einzelstück · 1503-01-29
Teil von Gemeindeverwaltung

Abt Heinrich von St. Marienberg im Vinschgau, Bistum Chur, und der gemeine Konvent genehmigen als Grundherrschaft den Kauf des Hanslin Zengerlin, Gerhab des Peter Gfal, für den halben Hof und Lehen Ydhof, gelegen zu Ischgl (Ysgell), den vorher Jakob Gfall von Pfunds innehatte. Für die dem Gotteshaus Marienberg zugehörigen Baurechte soll Peter Gfall in den Ydhof 165 Mark Berner zahlen. Der Herrenzins an das Gotteshaus ist nach Ausweisung der (Urbar)register und laut Lehenbrief zu entrichten. Siegler: Abt Heinrich von St. Marienberg und Konvent

1533 Okt. 6 (Montag nach St. Michael)
AT GemA Vorderhornbach 7-9-11 · Einzelstück · 1533-10-06
Teil von Gemeindeverwaltung

Im Streit zwischen Hans Tieffenbrun zu dem Horenberg, Hans Kerle sen. zu Weissenbach, Hans Kerle jun. zu der Wenglen und Wolfgang, Meister Konrad zu Lech als bevollmächtigte Prokuratoren der vier Orte der Pfarre Aschaw einerseits, und den Bevollmächtigten der Nachbarschaft zu dem Horenbach namens Oswald und Hans Günther, sowie Hans Köpfte anderseits, wird entschieden, daß die vom Horenbach ewig den 13. Teil der Landsteuer zu geben haben, und zu allen Kriegszügen den 13. Mann zu stellen oder zu besolden haben. Am Holz und Wald im Errach haben die vom Horenbach keinerlei Anspruch. Siegler: Wolfgang Khuon, Richter zu Erenberg, Augustin Beyrer, Anwalt vom Gotteshaus Füssen, und Hans Hess, Mair zu Aschaw

1840 ca. Kodex
AT GemA Weißenbach 7-9-11 · Einzelstück · 1840
Teil von Gemeindeverwaltung

Verzeichnis aller Grundstücke der Gemeinde, geordnet nach den Höfen Hotter, Humppen, Schaflis, Reutten, Dirren, Christlis und Kerlis, Zitten, Laggen, Eden- und Oberhof werden alle Hausbesitzer namentlich verzeichnet und deren Grundstücke in Skizzen mit Länge mal Breite und Katasternummer vermerkt.