Alter: 65; Leiche des lange Zeit Vermissten wurde am 12.3. 1930 auf der Ebnet gefunden.
Alter: 66; Nervenleidend, erhängte sich in ihrer Wohnung.
Alter: 63; Bauer, ertrank im Inn.
Bürgermeister und Rat der Stadt Hall bestätigen den Erhalt von 300 Gulden vom Stadtpfarrer Stefan Gifl, wofür jährlich 15 Gulden an Zinsen fällig werden, die zur besseren Beleuchtung der Kirche des Franziskanerklosters verwendet werden sollen.
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel von 1661)
Alter: [unklar]; Ältere Frau, auswärtig, ertrank in der Brandenberger Ache. Hatte die Holztrift nicht bemerkt und wurde von der Flut fortgetragen. Schien schwerhörig gewesen zu sein.
Alter: 0; Schwurgerichtsverhandlung gegen Berta Feichtinger (31 Jahre) am 15.5.1935 (!) Sie gestand am 15.8.1929 ihr neugeborenes Kind in der Brixentaler Ache ertränkt und die Leiche anschließend vergraben zu haben. War zu dieser Zeit Dienstmagd in Ampass. Hatte danach geheiratet und behauptete, dass ihr Kind in Pflege in Südtirol sei. Lüge konnte erst 1935 aufgedeckt werden. Urteil: Viele Milderungsgründe, 1 Jahr schwerer Kerker.
Alter: 23; Student aus Bayern, wurde am Osthang des Stallenjoches tot aufgefunden. Stürzte beim Edelweißsuchen ab.
Alter: 49; Tierarzt aus Landshut. Seit längerer Zeit vermisst, wurde am 7.9. am Nordhang des Kraxentragers tot aufgefunden.
Alter: 28; Holländische Bankbeamte, wollten eine Gletschertour in den hinteren Ötztaler Ferner machen. Kehrten davon nicht mehr zurück. Große Suche, allerdings unterbrochen von schlechtem Wetter. Ihre Leichen wurden am 16.9. gefunden. Anscheinend wurden 10.000S Finderprämie ausgesetzt, allerdings in Allgemeiner Tiroler Anzeiger (21.11.29, 9) dementiert.
Alter: 28; Holländische Bankbeamte, wollten eine Gletschertour in den hinteren Ötztaler Ferner machen. Kehrten davon nicht mehr zurück. Große Suche, allerdings unterbrochen von schlechtem Wetter. Ihre Leichen wurden am 16.9. gefunden. Anscheinend wurden 10.000S Finderprämie ausgesetzt, allerdings in Allgemeiner Tiroler Anzeiger (21.11.29, 9) dementiert.
Alter: 29; Schneider aus Nürnberg. Versuchte mit einer Gruppe von Gschnitz aus über den Tribulaun zur Magdeburger Hütte im Pflerschtal zu gelangen. Gerieten in einen totalen Wettersturz mit Schneefall. Unter der Magdeburger Scharte verließen ihn die Kräfte und er starb an Erschöpfung.
Alter: 58; Hatte Beziehungsprobleme, stürzte sich in die Sill und wurde fortgetrieben. Einen Tag später wurde ihre Leiche in der Reichenau geborgen.
Alter: 65; Viehhändler vom Zellberg. Geriet am Nachhauseweg in die Zillertaler Ache und ertrank. Sogar Verbrechen vermutet. Obduktion ergab jedoch Unfall.
Alter: [unklar]; Opfer wollte mit einem Kollegen mit einem Faltboot von Zirl Innabwärts fahren. Bei Martinsbühel kenterte das Boot, wobei sich das Opfer nicht mehr aus den Fluten retten konnte. War Hochschüler und stammte aus Hall.
Alter: 14; verunglückte tödlich beim Holztriften.
Auszug aus dem Protokoll der Verlassenschaftsabhandlung nach dem Tode des Hans Wunderer d.Ä. vom Zörnlaibhof in Lana, Gericht Stein unter Lebenberg.
Alter: 50; Auf der Lechneralpe spielten einige Burschen Karten und tranken dabei Schnaps. Ein Streit eskalierte und Geir Alois (19), Bauernsohn, stach dem Opfer, einem Senner, ein Messer in den Bauch. Ärztliche Hilfe kam zu spät. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 9.12.29, 12: Durch viele Milderungsgründe (?) 3 Monate Arrest, durch Untersuchungshaft bereits verbüßt! Staatsanwaltschaft berief dagegen. Oberster Gerichtshof erhöhte die Strafe auf 8 Monate.
Alter: 3.5; Kind eines Bauern in Oberhofen. Wurde in der Nähe des Kanzingbaches von einem Zug überfahren. War etwas schwerhörig und starb bald an den schweren Verletzungen.
Alter: 25; Elekromonteur und Pumpenwärter des Achenseekraftwerkes. Öffnete aus unbekannten Gründen das Schutzgitter der Hochspannungsleitung und kam mit dem Draht in Kontakt. Wurde sofort getötet.
Alter: 22; Frau, schwermütig, sprang mit ihrer kleinen Tochter in den Inn. Spielende Kinder bemerkten dies und schrien um Hilfe. So konnte zwar noch das Kleinkind gerettet werden, nicht aber die Mutter.
Alter: 7; Wollte im Inn schwimmen. Geriet in eine starke Strömung und ertrank. Seine Leiche wurde in Hall aus dem Fluss geborgen und dort begraben.
Alter: 7; Spielte mit anderen Kindern am Ufer des Inns. Watete zu weit in den Fluss und wurde von der Strömung mitgerissen.
Alter: 56; Wurde am Ufer des Inns erschossen aufgefunden. Tagelöhner, war in Häring wohnhaft und hatte mehrere Kerkerstrafen hinter sich. Seine Leiche wurde 11.7. gefunden und ins Anatomische Institut nach Innsbruck überführt.
Alter: 6; Mädchen einer deutschen Urlauberfamilie wanderte entlang der Ruetz und geriet bei Neder in die Strömung. Wurde fortgetrieben.
Alter: 29; Kellner, erschoss sich in der Nähe des Tivoli mit einem Revolver.
Alter: 52; Bahnangestellter aus Bayern. Machte mit seiner Frau eine Tour zum Stripsenjoch und weiter über das Ellmauer Tor. Beim Abstieg strauchelte er und stürzte 40m tief ab. Starb an den schweren Rückenverletzungen.
Alter: 50; Die Leiche des Mannes wurde beim Prügelbau aus dem Inn geborgen.
Christian Lener von Raitis (Gern. Mutters) stellt der Waldaufstiftung einen Revers über einen Hof in Raitis aus, den er von Jakob Spän von Raitis gekauft hat.
Siegler: Siegelbitte:
Zeugen: Hans Salzburger, Stadtrichter von Hall Jeremias Kolb, Stadtschreiber und Bürger von Hall Blasy Hänn von Raitis; Andreas Braunegger auf der Scheibe
Alter: 36; War mit Felsräumarbeiten bei der Bahn auf der Strecke Landeck-Schönwies beschäftigt. Stürzte dabei 60m tief ab und war sofort tot. Stammte aus Zams.
Alter: 20; Starb nach einem Sturz aus einem Fenster an schweren Kopfverletzungen. Die Leiche wurde nach Pasing/München überführt.
Alter: 80; War auf einer Wiese mit Mähen beschäftigt. Geriet dabei über eine Böschung und fiel auf Steine im Bachbett. Erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er einen Tag später verstarb.
Alter: 49; Bauer in Brennbichl. Wurde vom Auto des Franz Fink überfahren und schwer verletzt. Hatte unachtsam die Straße überquert. Starb noch am gleichen Tag im Spital von Imst.
Alter: 25; Apothekergehilfe aus Ulm. Stürzte beim Abstieg vom Totenkirchl 30m tief ab. War alleine am Weg. In seiner Familie fand sein Bruder durch einen Flugzeugabsturz den Tod, seine Schwester durch einen Sturz vom 2. Stock.
Alter: 19; Kanonier der Artillerieabteilung erschoss sich nach einem anscheinend unberechtigten Vorwurf der Obrigkeit.
Alter: 20; Münchner Gesellschaft vergnügte sich auf einer Hütte am Marienbergjoch in den Mieminger Alpen. Kleiner ausgebrochener Brand erschreckte das Opfer, das aus dem Fenster sprang. Fiel aus geringer Höhe auf den felsigen Boden und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 66; Vorerst unbekannte Leiche wurde in einem Wassertümpel gefunden. Später identifiziert als Hilfsarbeiter aus Kramsach.
Alter: 6; Kind des Schachtnerwirtes. Rutschte beim Trockenbachteich aus, stürzte ins Wasser und konnte nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.
Alter: 20; Wollte mit 2 weiteren Kollegen eine Tour in den Wilden Kaiser machen. Beim Aufstieg zur Kleinen Halt verstiegen sie sich und konnten nicht mehr weiter. Opfer wollte in der Dämmerung weiterklettern, stürzte dabei aber 200m tief ab.
Schreiben an Franz Waidmann in Meran bezüglich einiger Mißstände, die die dem Spital in Hall gehörenden Weingüter betreffen. Der Hilberhof ist nicht nur durch das Hochwasser, sondern auch durch die Nachlässigkeit des Pächters heruntergekommen. Der Weinzins des Rigi- und des Hilberhofes an das Spital soll getrennt gelagert und nicht zusammengeschüttet werden. Der neue Besitzer des Weyerhofes Peter Veßmayr hat noch keine Urkunde vom Spital erhalten.
Alter: 53; Tod durch Erschießen.
Alter: 75; Pfründnerin. Stürzte sich in die Ötztaler Ache. Ihre Leiche wurde bei Huben aus dem Bach gezogen.
Alter: 32; Elektromonteur aus Rattenberg, stieg auf einen Leitungsmasten, um eine Lichtleitung zu befestigen. Kam mit dem Hauptdraht in Berührung (410V) und wurde sofort getötet.