Alter: 47; Maurer, kam in einer Sägerei einer Turbine zu nahe und wurde tödlich verletzt. Stammte aus Virgen.
Alter: 25; Ging anscheinend auf den Geleisen und bemerkte einen Zug nicht, der ihn überfuhr. Identifizierung anhand gefundener Papiere.
Alter: 22; Leiche des Erfurters wurde 4.11. am Fuße des Tribulauns gefunden. War Schlosser und wollte scheinbar nach Südtirol gelangen. Dürfte den Weg verfehlt haben und abgestürzt sein. Im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 26; Waren mit Holzdrift in der Ache beschäftigt. Beim Lösen eines Fuchses (Staues) gerieten sie unters Wasser und erstranken.
Alter: 20; Waren mit Holzdrift in der Ache beschäftigt. Beim Lösen eines Fuchses (Staues) gerieten sie unters Wasser und erstranken.
Vermögensabhandlung nach Barbara Walch, welche am 30.12.1828 im ledigen Stande zu Imst verstarb. Da die Eltern Josef Walch und Elisabeth geborene Deutschmann bereits verstorben sind, sind die Geschwister Johann Walch, Seilermeister bzw. dessen nachgelassene Kinder Johann Walch jun. Bierwirt, Jakob Walch, Seiler und Elisabeth Walch, Frau des Hutmachermeisters Jakob Kopp erbberechtigt. Weitere Erben sind Jakob Walch, Weher, Joachim Walch, Bauersmann, zu Imst und die Kinder des Matthias Walch namens Lorenz, Judith, Kreszenz, Ursula, Anna und Regina. Nach Abzug genannter Legate verbleibt ein teilbares Reinvermögen von 576 Gulden welches auf die vier erblichen Geschwister bzw. deren Nachkommen aufgeteilt wird. Unterschrift: Landrichter Kink
Alter: 27; Kellnerin, nach Untersuchungen geriet sie zufällig in den Fluss und ertrank.
gien. Erzherzog Leopold V. bestätigt der Stadt Hall und ihren Gotteshäusern alle althergeboreneachten Privile
Siegler: Erzherzog Leopold V. (1626 datiertes Siegel)
Weigerung der Inhaber von Anteilen am Gstalls, bei den Kosten der Verarchung etwas beizutragen.
Sebastian Unterrainer, Bergrichter und Waldmeister der Herrschaft Küzpichl bekundet, dass ihn Christian Oberhäuser zu Weiblendorf auf dem Prunhof, Be vollmächtigter der sechs Viertier der Herrschaft Küzpichl, veranlasst habe, eine beglaubigte Befehlsabschrift der o.ö. Regierung vom 5. April 1675 bezüglich des Ziegen- und Schafauftriebs in Holzschlägen anfertigen zu lassen. Siegler: Der Aussteller
Meisterbuch des Bierbrauerhandwerks.
Vertrag zwischen den "Zehenten" Grins und Rallsberg (Strengen) mit Flirsch über die Teilung mehrerer Alpe mit Rechten und Pflichten, u.a. Alpen Dawin und Gampernun, signiert von Josef Ladner, Gemeindevorsteher Leo Perkhofer sowie Vinzenz Sieß, Johann Georg Schönach und Jakob Lorenz.
Gemeinde FlirschJörg Lengholzer, Bürger zu Lienz, Sohn des Peter Lengholzer, verkauft seine Schwaig und Wiese ob Wincklaren, genannt im Lantsching, die jetzt Michel baut, dem Vicarius zu Stall, Caspar Sturezer, um 213 Rheinische Gulden. Siegler: Jorg Pewerbegkh und Cristoff Vasolt, Stadtrichter zu Lienz Zeugen: Jorg Tachsser, Jacob Schawer, Lucas Pekh, alle drei Bürger zu Lienz
Burghard Layman, Pfleger zu Emnberg, verleiht dem Christian Helbmer jun., Bürger und Bäckermeister zu Füessen, auf dessen Bitte seine Pfister- und Bäckerbehausung samt einem Garten auf dem Rain zu Stainenberg bestandsweise auf fünf Jahre ab St. Johannis-Sonnwende. Das dort gebackene Brot soll auch auf den freien Markt nach Reuti und an andere des Gerichts geliefert werden. Helbmer darf jährlich 20 Klafter Prügelholz aus dem Zwißlpachwald auf eigen Kosten nach vorheriger Auszeigung treiben lassen. Während der Be Standszeit darf Helbmer auch zwei Schweine zu genannten Bedingungen halten. Zur Erhaltung des Daches über der Pfister muß er alle zwei oder drei Jahre die Fichtenschindeln ausbessem und umdrehen. Die Pfister ist in gutem baulichen Zustand zu halten und den Kamin alle 8 Tage fleißig zu kehren. Der jährliche Bestandzins beträgt 6 Gulden und zu Pfingsten ein Ei, Brezen oder Fochazen (=Weizenbrot ohne Germ). Im ersten oder zweiten Bestandsjahr, kann die Pfister aufgekündigt werden, wenn der Bäcker nicht den Vorstellungen entspricht. Er muß alle Schäden ersetzen und die Pfister nach halbjähriger Kündigungsfrist übergeben. Die Einhaltung dieses Bestandsvertrags gelobt Christian Elelbmer bei Überreichung des Spanzettels. Zeugen: Wilhelm Leutl, Gerichtsschreiber, Balthasar Moßpacher und Georg Kager, beide Bürger zu Füessen
Der Rat und die ganze Gemein des Marktes zu Imst (Umbst) erteilen dem Ulrich Grabherr, derzeit Bürgermeister daselbst, die volle Gewalt als Prokurator, im Namen des Marktes zu handeln. Siegler: Wolfgang Lösch, Pfleger und Richter zu Imst Zeugen: Peter Wackher, Jakob Schultheus zu Arzl, Georg Jhennewein zu Wenns, Christan Schueler genannt Maurer und Lienhard Aigner, beide zu Wald
Kodex VII: Schuldenbuch (Corent-Schulden-Buch) der Familie Marberger, Wirt auf dem Keller in Oberau (vgl. oben Nr. 77 - 82).
Steuervorschreibung für das Viertel Niederndorf und Nachtrag zur Wustungssteuer.
Die Gemeinden Pruz, Kaunß und Faggen wenden sich bezüglich des vom ehemaligen Pfleger Philipp Andrä Sterzinger am 25. Aug. 1762 (vgl. Nr. 79) ergangenen Urteils wegen der Viehpfändung durch Fendis an die Regierung in Innsbruck, weil die bei den Bergmähdem vorgeschriebenen Gräben ungewöhnlich seien, hingegen die Errichtung von Zäunen durch die Waldordnung verboten ist. Die Grenzüberschreitungen durch das Vieh seien daher unvermeidlich.
Alter: 43; Fuhmann, verunglückte tödlich beim Straßenbau in Finstermünz.
Nach Abschluß des Bestandskontraktes der Jakob Weiller’schen Kinder Maria, Margreth, Theresia und Brigitta Weiller mit der Mutter Helena geborene Kroll (vgl. Nr. 90) kommt es zur Güter- und Fahrnisbeschreibung. Die Soldbehausung am Pichl, genannt Purgeier, samt Bier- und Branntweinschank ist dem fürstlichen Urbar zinsflichtig. Diese Liegenschaft hat der Verstorbene von seinem gleichnamigen Vater am 17. April 1758 von seinem gleichnamigen Vater um 460 Gulden samt einer Weberstelle um 60 Gulden und einem zu gekauften Grundstück geerbt. Drei Kühe und ein Kalb werden mit 60 Gulden 30 kr bewertet. Das umfangreiche Inventar des Kramladens, samt Stube, Kammer, Küche, Krautkeller und Bierkeller wird auf 1103 Gulden 32 kr geschätzt. Siegler: Jakob Christoph Hofstetter von Plazoll, Pfleger der Herrschaft Anras
Vermarkungsprot. mit Fiss wegen Alpe Urgen
Kammerbefehl an den Pfleger zu Ehrenberg wegen der Exzesse beim Pirschen nach Wildbret, welchen das Obristjägermeisteramt gegen die Untertanen im Gericht Ehrenberg und Vils bereits am 28. Nov. 1689 veranlaßt hatte.
Anton Zangerl, Rotgerber zu Zams, vergleicht sich vor versammelter Gemeinde wegen einer Viehweide. Da Zangerl Vieh wintert und im Frühjahr und Herbst auf die Angermahd treibt, soll er künftig so lange er die Atzung nutzt, jährlich 1 Gulden 38 kr Atzgeld bezahlen. Da Zangerl der Gemeinde für die l^iten-Atzung 26 Gulden bezahlt hat, wovon Zams jährlich 1 Gulden 18 kr Zins genießt, hat er nur noch einen Rest von 20 kr zu entrichten, wozu er sich durch Unterschrift verpflichtet. Nachtrag vom 28. Dez. 1753: Anton Zangerl, Rotgerbermeister, verpflichtet sich für den aus den Jahren 1728 bis 1753 noch offenen Atzungsabtragsrest von 4 Gulden 32 kr, welcher ihm hiemit nachgesehen wird, die gemeinen ßrunnentrichln durch seinen Obstgarten neben dem Dorfbach ohne weiteren Ersatz ständig führen zu lassen.
Ansprüche des Ärars wegen der ausständigen Fischwasserentschädigung an 6/Hopfgarten i.B. die Bürgerschaft von Hopfgarten, welche durch die Holztrift auf der Windauer Ache am Fischbestand erwachsen sind.
Friedrich Schäffler, Bürger zu Rattenberg, verkauft der Bruderschaft zu Rattenberg für den Gottesdienst in der Virgiliuskirche eine Gült von drei lb Berner Meraner Münze auf seinen beiden Häusern in der Stadt zu Rattenberg. Der Verkäufer erhält für ein lb Gült 20 lb Berner Geld. Die Häuser liegen zwischen dem Haus Jörg des Nölsen und Christian Reysnsacks. Die Gült ist jährlich zwischen Michaeli und Martini an die Zehentpröpste der Bruderschaft zu entrichten bei sonstiger Pfändung. Siegler: Bartlmä der Knoll, Bürger zu Rattenberg Zeugen: Oswald Schef, Christian Premier und Bertel Chäspacher, alle Bürger zu Rattenberg
Vils wird aufgefordert, alle Grundstücke und Hutweiden auszustecken und zum Ackerbau oder als Wiesmähder zu verwenden. Darauf wird berichtet, daß die Hutweiden schon 1771 ausgesteckt wurden und nur noch steinige oder von Wasser bedrohte Gründe vorhanden seien. Man benötige dringend mehr Viehweiden, da die Alpen wegen der Schneelage nur zwischen Ende Juni und Anfang September bestoßen werden können. Von den Hutweiden hat die Bürgerschaft 13.984 Klafter ausgemessen und verteilt. Bereits 1702 wurde ein Großteil der Hutweiden zu Äckern urbar gemacht. Die noch vorhandenen öden Gründe sind sehr rauh und kaum mit Wasen oder Erde sondern nur mit Sand und Steinen bedeckt. Die etwas besseren Gründe sind durch Überschwemmung bedroht und sehr klein. Die wenigen noch unaufgeteilten Hutweiden benötigen die Musauer dringend als Viehweiden, da sie die Alpen nur 3 Monate nutzen können.
Gemeinderechnungen über die Ausgaben und Einnahmen der Landgemeinde Aurach unter Kassier Johann Filzer und Vorsteher Johann Obermoser. Weitere Gemeindevorsteher sind Johann Hechenberger 1836, Johann Filzer 1837, Alois Obermoser 1838 usw.
Überarbeitung der Dorf- und Archenordnung für Kundl und Liesfelden von 1739. Vor Landlichte Wiser und Schreiber Georg Mayrhofer sind seitens Kundl Pfarrer Thomas Sebastian Prosser, Benefiziat Georg losch, Johann Kaysermann, Posthalter Kaspar Oberlindober, Bierbrauer Anton Giglmayr, Ruepp Meixner, Bartlmä Rispacher, Urban Abenthum, Johann Wolfarter, Bartlmä Abi, Simon Seepacher, Georg Wiechenthaler und Andrä Hintermayr anwesend, seitens Biesfeld Veit Hueber, Jakob Hager und Simon Margreitter Überdies wird Kaspar Hausperger das Einkaufgeld nachgelassen, weil er der Gemeinde Wasserrechte an seinem Ziehbrunnen einräumt. Die Gemeinderechnungen des Josef Oberrauch, des Jakob Kayserman, des Bartlmä Rispacher und des Johann Wolfarter werden überprüft und erläutert. Siegler: Franz Anton Wiser, Stadt und Landrichter als Vorsitzer
Zwischen Blasius Paterer und seinem Eidam Matthäus Wibmer, Sohn des Michael Wibmer, alle auf Zedlach hausend, kommt es zu einem Anwünschungsvertrag. Da Paterer keinen männlichen Nachkommen hat, nimmt er seinen Schwiegersohn Matthäus Wibmer als Erbsohn an Kindes statt an, damit er einst das Han(n)sergut auf Zedlach und eine halbe Schwaig zu Gru(e)ben samt halben Einfang in der Seinizen erbe. Dafür soll Wibmer alle Schulden über-'nehmen und Paterers Tochter Katharina, nunmehr Ehefrau Wibraers, 100 Gulden 3 Kühe, 1 Kalb, 5 Schafe, Federbett, Truhe, Eherock und Joppe als Muttergut sicherstellen. Paterer behält sich ein Vermögen von 300 Gulden zurück, welches zu genannten Bedingungen vererbt wird.
Gemeinderechnung des Anton Wolf, Kassier
Tilgungsliste für die Abzahlung der Schloßgüter und Berechnung der Zinsen von 76 Parteien mit insgesamt 101 Gulden 28 1/2 kr, sowie eine Nachtrag^ iste vom 5. November 1858, welche vom Vorsteher Franz Grissemann quittiert ist.
Alheit die Maendlin, Bürgerin von Hall, übereignet nach ihrem Tode dem St. Nikolaus Gotteshaus und dem Hl. Geist Spital zu Hall ihr Haus samt Hofstatt und Garten, welches zinsfrei ist und in der oberen Stadt in der Agramsgasse liegt. Anrainer sind des Nyezzen Haus und die öde Hofstatt vor dem Besitz des Niklaus Klaubauf. Ihre Dienerin Maetzel erhält das Wohnrecht auf Lebzeit, erst dann sollen die zwei Gotteshäuser frei verfügen können. Für dieses Wohnrecht sollen sie jedoch jährlich 1 Pfund Berner Zins erhalten.;
Siegler:
Zeugen: Ludweyg der Slazpeken, Bürger von Hall Andreas Stich, Perchtold Stolbrokh, Heinrich Rauhe, Peter Fuerer, Bürger von Hall
Alter: 19; Kellnerin.
Alter: 25; 2 Personen fuhren von Achenkirch mit einem Auto Richtung Pertisau. In der Nähe des Haselbaches geriet der Wagen über die Böschung und stürzte in den Achensee. Chauffeur aus Jenbach wurde durch das Lenkrad erdrückt, Postwirt Huber von Scholastika konnte mit viel Mühe gerettet werden. Auto am nächsten Tag geborgen.
Alter: 29; Kaufmann aus Darmstadt.
Alter: 21; Zollbeamter aus Kufstein. Wollte mit einem Kollegen von Innsbruck nach Hall mit einem Faltboot fahren. Bei Ampass kenterte das Boot und beide fielen ins Wasser. Opfer wurde fortgetrieben und ertrank. Leiche vorerst nicht gefunden. Erst am 16.8.1924 in Schwaz aus dem Inn gezogen!
Alter: 2; Stürzte in Bruggen aus dem Fenster und fiel 3m tief auf einen Betonboden. Starb am folgenden Tag an den Verletzungen.
Alter: 15; Vorerst unbekannte Leiche wurde am 22.10. in Kundl angeschwemmt. Genaue Beschreibung, erst später identifiziert. Stammte aus Graz.
Alter: 54; Frau eines Oberrevidenten. Stürzte sich aus dem Fenster. Große Todesanzeige in den Innsbrucker Nachrichten. Dort "friedlich entschlafen"!
Alter: 34; Tochter eines Schneidermeisters. Fuhr mit einem Wagen aufs Feld. Als vorgespannte Kühe scheuten, sprang sie ab, kam dabei aber zu Sturz und prallte mit dem Kopf auf einen Stein.
Alter: 24; Grund anscheinend Beziehungsprobleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 41; Wurde am Waldrand mit einem Kopfschuss aufgefunden. Starb kurz nach seiner Entdeckung im Krankenhaus in Hall. Stammte aus Innsbruck.