Alter: 64; Bauer in Lindach. Verletzte sich bei der Holzarbeit tödlich.
Alter: 52; Geistig verwirrte Frau stürzte sich in den Inn und wurde fortgetrieben. Aus dem Todesanzeigenteil.
Fremdenbuch Brennbichl. Vordruck mit Schreib und Taufnahme des Fremden, dessen Beruf, Geburtsort und Vaterland sowie Alter, Reisebegleitung, Tag der Ankunft, woher er kommt, Reisepaß oder andere Dokumente, Tag und Richtung der erfolgten Abreise. Auf ca. 200 Seiten, unpaginiert werden in chronologischer Folge die durchreisenden Gäste mit ihren eigenhändigen Eintragungen vermerkt. Die überwiegenden Herkunftsorte sind Leipzig, Dresden, Berlin, Sachsen, Mailand, Wien, Frankfurt, aber auch England, Ungarn und Böhmen. Auch Prominente, wie Erzherzog Johann am 7. Juni 1856 oder Erzbischof Vinzenz von Freising am 18. Aug. 1856 usw. sind eigenhändig vermerkt.
Christof Graßweger, Bäckermeister und Bürger von Hall, hat nicht zuletzt wegen der aufopfernden Pflege durch seine Frau Anna Schmid eine schwere Krankheit überstanden, weshalb er ihr trotz seines Testamentes vom 19. Jänner 1631 zusätzlich noch 200 Gulden schenkt, die er dem Oswald Velderer von Wattens als Darlehen gewährt hat.
Siegler: Andreas Wilderer, Bürgermeister von Hall Siegelbitte: Hans Seelz, Diener des Stadtschreibers Ferdinand Marstaller
Zeugen: Mattheus Schwegerl, Bäcker und Bürger von Hall; Jakob Felber, Kessler und Bürger von Hall; Michael Grueber, Getreidehändler und Bürger von Hall
Alter: 58; Bahnwächter, fiel aus dem fahrenden Zug und zog sich schwere Verletzungen zu. Starb im Spital von Schwaz.
Alter: 7; Fiel in den Mühlbach und ertrank. Aus dem
Alter: 53; Stürzte über eine Stiege. Zuerst nur Beinbruch konstatiert, starb später aber an inneren Verletzungen.
Alter: 24; Skitourengeher aus Deutschland wanderten von Kühtai nach Gries/Sellrain. Am Rückweg gerieten sie unterhalb des Gaiskogels bei Haggen unter eine große Staublawine. Bürgermeister von St. Sigmund wurde alarmiert, der sich mit ein paar Bauern auf die Suche machte. Zuerst wurde Frau gefunden, später die restlichen Opfer. Boyrott erst Ende April. Stammten alle aus Berlin. Bruder der Frau Wegener wollte Leichen nach Berlin bringen. Bei Ludwigstadt ereignete sich ein großes Zugsunglück, wo der Bruder starb!
Alter: 36; Skitourengeher aus Deutschland wanderten von Kühtai nach Gries/Sellrain. Am Rückweg gerieten sie unterhalb des Gaiskogels bei Haggen unter eine große Staublawine. Bürgermeister von St. Sigmund wurde alarmiert, der sich mit ein paar Bauern auf die Suche machte. Zuerst wurde Frau gefunden, später die restlichen Opfer. Boyrott erst Ende April. Stammten alle aus Berlin. Bruder der Frau Wegener wollte Leichen nach Berlin bringen. Bei Ludwigstadt ereignete sich ein großes Zugsunglück, wo der Bruder starb!
Alter: 37; Skitourengeher aus Deutschland wanderten von Kühtai nach Gries/Sellrain. Am Rückweg gerieten sie unterhalb des Gaiskogels bei Haggen unter eine große Staublawine. Bürgermeister von St. Sigmund wurde alarmiert, der sich mit ein paar Bauern auf die Suche machte. Zuerst wurde Frau gefunden, später die restlichen Opfer. Boyrott erst Ende April. Stammten alle aus Berlin. Bruder der Frau Wegener wollte Leichen nach Berlin bringen. Bei Ludwigstadt ereignete sich ein großes Zugsunglück, wo der Bruder starb!
Alter: 27; Skitourengeher aus Deutschland wanderten von Kühtai nach Gries/Sellrain. Am Rückweg gerieten sie unterhalb des Gaiskogels bei Haggen unter eine große Staublawine. Bürgermeister von St. Sigmund wurde alarmiert, der sich mit ein paar Bauern auf die Suche machte. Zuerst wurde Frau gefunden, später die restlichen Opfer. Boyrott erst Ende April. Stammten alle aus Berlin. Bruder der Frau Wegener wollte Leichen nach Berlin bringen. Bei Ludwigstadt ereignete sich ein großes Zugsunglück, wo der Bruder starb!
Alter: 27; Skitourengeher aus Deutschland wanderten von Kühtai nach Gries/Sellrain. Am Rückweg gerieten sie unterhalb des Gaiskogels bei Haggen unter eine große Staublawine. Bürgermeister von St. Sigmund wurde alarmiert, der sich mit ein paar Bauern auf die Suche machte. Zuerst wurde Frau gefunden, später die restlichen Opfer. Boyrott erst Ende April. Stammten alle aus Berlin. Bruder der Frau Wegener wollte Leichen nach Berlin bringen. Bei Ludwigstadt ereignete sich ein großes Zugsunglück, wo der Bruder starb!
Alter: 22; Sohn eines Kaufmannes, Dipl.Ing. Anscheinend Liebeskummer. Tod durch Vergiften. Erst ein Jahr später wurde sein Selbstmord erwähnt, als sich sein Bruder erschoss. In der Todesanzeige: Tod nach kurzer Krankheit.
Alter: 20; Student aus München. Wollte mit einem Kollegen von der Willersalpe mit Skiern abfahren. Verloren sich im Schneesturm, Opfer kam im Tal nicht an. Suchtrupp fand ihn abgestürzt am Fuße eines Felsen. Wurden im Vorjahr unter schwierigsten Bedingungen von der Frau Hitt geholt.
Alter: 59
Wanderbuch des Johann Walch, fehlte 1992
Jonas Perkmüller, Erzkastner und Bürger von Hall, bestimmt in seinem Testament, daß die armen Leute bei seinem Tode 25 Gulden erhalten, die Liebfrauenbruderschaft des Klosters Wilten 10 Gulden, die Fronleichnamsbruderschaften zu Hall, Thaur und Heiligkreuz jeweils 25 Gulden und der Haller Apotheker Elias Schöttl ein Silberschiff. Semem Verwandten Georg Wurmser, Bürger von Hall, erläßt er eine Schuld von 400 Gulden, außerdem erhält dieser seinen Kleiderkasten in der Stubenkammer. Das uneheliche Kind des verstorbenen Hans Perkmüller erhält 50 Gulden. Die Gattin Cecilia Seepichler bekommt den Baumgarten samt Haus in der Fassergasse neben dem Failbad und dem Mühlbach sowie ein Drittel der Hinterlassenschaft.
Siegler: Andreas Wilderer, Bürgermeister von Hall; Philipp Pardeller, Haischreiber; Hans Erber, Pfannhausamtskassier; Mattheus Sailer, Metzgermeister und Bürger von Hall
Zeugen: Elias Schöttl; Ferdinand Marstaller, Stadtschreiber und Bürger von Hall; Tobias Mayr, Diener des Stadtschreibers
Alter: 28; Starb nach einem Unfall an der schweren Verletzung der Halswirbelsäule.
Alter: 18; War geistig verwirrt. Stürzte in den Werkkanal und ertrank.
Alter: 48; Bahnbediensteter, geistig verwirrt. Tod durch Erschießen.
Alter: 55; Maurer, schwermütig, erhängte sich in seinem Haus in Gärberbach unter schwerem Alkoholeinfluss.
Alter: 24; Bediensteter in der Hechtseegastwirtschaft. Hantierte mit einer Armeepistole. Schuss ging los und Kugel drang ihm von unten in den Kopf. Verstarb im Spital in Kufstein. Stammte aus dem Pinzgau.
Alter: 28; Bauer und Zimmermann. Erlitt bei einem Absturz im Gebirge tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 52; Hafnermeister, schwermütig. Tod durch Erhängen.
Alter: 23; Wollte mit mehreren Kollegen Bergheu oberhalb des Weilers Weixmannstall holen. Abgehende Lawine riss Opfer über einen Felsen. Tödliche Verletzungen.
Alter: 25; Elektromonteur. Bei Reparaturarbeiten geriet ein von ihm abgezwickter Draht in die Hochspannung und tötete ihn auf der Stelle.
Alter: 61; Bildhauer in Mehrn. Wurde ertrunken aufgefunden.
Alter: 20; Stürzte von einem Gerüst beim Kasernenbau in Bregenz ab und verletzte sich tödlich.
-Georg Gärtner, Bierbrauer und Bürger von Hall, und seine Gattin Magdalena Konrad, vertreten durch Hans Schmidt, Gerichtsprokurator und Inwohner von Hall, haben von Matthias Moser, Lädier und Bürger von Hall, als Vertreter der Leprosen 200 Gulden erhalten, womit sie einen Schuldbrief von Hans Anzinger, Münzamtsgegenhändler, aus dem Jahre 1623 auslösen. Sie erhöhen das Kapital auf 250 Gulden lind zahlen jährlich 6 % Zinsen. Sie verpfänden ihr Haus in der Ffaffengasse (~ Waldaufstralie 10), das im Osten an die Erben des Thomas Rauscher, im Süden an die Gasse, im Westen an den Schlosser Georg Kolb und im Norden an den Friedhof grenzt.
Siegler: Matthias Aichinger, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Maximilian Linggahöl, Diener des Stadtschreibers Ferdinand Marstaller, Bürger von Hall
Zeugen: Martin Zimmermann, Fässer und Bürger von Hall; Erhard Egerdacher, Bäcker und Bürger von Hall
Entlassungsschein für Johann Walch. Der Fatrouillführer Johann Walch von Imst, geborene 1827, ledig, von Beruf Schuster, hat sieben Jahre sechs Monate und 23 Tage als gemeiner Soldat und Fatrouillführer und dann in der Reserve 2 Jahre und vier Monate sowie 9 Jahre und 10 Monate und 23 Tage treu und redlich gedient. Seinem Wunsche gemäß wird er aus dem Militärdienst entlassen und sein Wohlverhalten bestätigt. Wegen seiner guten Aufführung wird er als Stellvertreter empfohlen. Gleichzeitig gilt dieser Entlassungsschein als Passierschein.
Alter: 44; Gerichtsbeamter, wollte über die Geleisanlagen zum Bahnhof gelangen. Durch die hohen Schneemassen dürfte er einen Zug nicht bemerkt haben und wurde von diesem auf der Stelle getötet.
Alter: 61; Hilfsarbeiterin in der Firma Jenny&Schindler. Wollte den Aufzugsschacht auskehren. Übersah den Lift, der sie erdrückte.
Alter: 23; Insasse im Gefangenenhaus. Tod durch Erhängen.
Alter: 62; In der Sylvesternacht versuchte ein Bursche einen Böller zu präparieren. Gerade als seine Mutter vorbeikam, explodierte die Patrone und tötete die Frau.
Alter: 22; Knecht, erhängte sich in einem Stadel.
Alter: 15; Sehr ergiebige Schneefälle ab Ende November 1923. Viele Lawinenabgänge in allen Teilen Tirols. 7 Skitourengeher stiegen von der Wildschönau auf das Feldalpenhorn auf. Ein Teilnehmer fuhr Richtung Wildschönau ab, die restlichen Richtung Kelchsau. Nur 3 konnten den Ort erreichen, 3 wurden knapp unterhalb des Gipfels von einer Lawine verschüttet. Suchtrupp, auch mit Hunden, konnten lange Verschüttete nicht finden. Erst bei einem neuerlichen Versuch am 1./2.5. geglückt. Opfer waren Gymnasiasten aus bekannten Innsbrucker Familien. Daten in
Alter: 17; Sehr ergiebige Schneefälle ab Ende November 1923. Viele Lawinenabgänge in allen Teilen Tirols. 7 Skitourengeher stiegen von der Wildschönau auf das Feldalpenhorn auf. Ein Teilnehmer fuhr Richtung Wildschönau ab, die restlichen Richtung Kelchsau. Nur 3 konnten den Ort erreichen, 3 wurden knapp unterhalb des Gipfels von einer Lawine verschüttet. Suchtrupp, auch mit Hunden, konnten lange Verschüttete nicht finden. Erst bei einem neuerlichen Versuch am 1./2.5. geglückt. Opfer waren Gymnasiasten aus bekannten Innsbrucker Familien. Daten in
Alter: 14; Sehr ergiebige Schneefälle ab Ende November 1923. Viele Lawinenabgänge in allen Teilen Tirols. 7 Skitourengeher stiegen von der Wildschönau auf das Feldalpenhorn auf. Ein Teilnehmer fuhr Richtung Wildschönau ab, die restlichen Richtung Kelchsau. Nur 3 konnten den Ort erreichen, 3 wurden knapp unterhalb des Gipfels von einer Lawine verschüttet. Suchtrupp, auch mit Hunden, konnten lange Verschüttete nicht finden. Erst bei einem neuerlichen Versuch am 1./2.5. geglückt. Opfer waren Gymnasiasten aus bekannten Innsbrucker Familien. Daten in
Alter: 29; Gruppe von 5 Steyrern wurde von einer Lawine verschüttet, 2 konnten nur mehr tot geborgen werden. Wurden im Ortsfriedhof begraben. Wurden im Mai exhumiert und in die Schweiz zur Verbrennung gebracht. Große Kritik in Allgemeiner Tiroler Azeiger (22.5.24, 6)
Alter: 21; Gruppe von 5 Steyrern wurde von einer Lawine verschüttet, 2 konnten nur mehr tot geborgen werden. Wurden im Ortsfriedhof begraben. Wurden im Mai exhumiert und in die Schweiz zur Verbrennung gebracht. Große Kritik in Allgemeiner Tiroler Azeiger (22.5.24, 6)
Nikolaus Anngerer vom Tulferberg in Tulfes ver kauft mit grundherrlichem Konsens der Waldaufstiftung um 200 Gulden dem Hans Miller, Gastgeborener zu Tulfes, ein Grundstück in der Galdraun am Tulferberg.
Siegler: Stadt Hall Siegelbitte: Maximilian Linggahöl, Diener des Stadtschreiber Ferdinand Marstaller, Bürger von Hall
Zeugen: Abraham Höltaller, Brothiiter und Bürger von Hall; Hans Greil von Tulfes; Hans Freier von Rinn
Alter: 62; Ehemaliger Händler vom Riedberg. Tod durch Erschießen. Wurde trotz Protests des Sohnes in ungeweihter Erde bestattet.