Alter: 26
Alter: 64; Tagelöhner, Pflegling aus Stams, nervenleidend, erhängte sich am Dachboden des Versorgungshauses.
Alter: 52; Bäuerin, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde am 4.6. in Kramsach angeschwemmt.
Alter: 18; Schneidergehilfe, ertrank im Hütenmühlsee beim Baden.
Alter: 59; Bauer, wurde durch Scheuen des Pferdes vom Wagen geschleudert und wurde längere Zeit mitgeschleift. Starb im Krankenhaus Reit/Winkel.
Alter: 56; Frau eines Bahnbeamten. Tod durch Erhängen.
Alter: 8; Kind eines Arbeiters. Stürzte in die Kelchsauer Ache und ertrank.
Alter: 40; Maler, in Innsbruck wohnhaft. Stammte aus Thüringen. Stürzte von der Speckkarnordwand ab. Ein Kollege fand ihn noch lebend an, er starb aber an den schweren Rückenverletzungen. Bergungstrupp brachte ihn übers Hallerangerhaus nach Absam.
Alter: 42; Krankenpflegerin, schwermütig durch Gesundheitsprobleme. Tod durch Vergiften.
Alter: 32; Postbeamter aus Wien. Wurde unterhalb der Parseierspitze tot aufgefunden. War ohne Führer am Weg.
Alter: 70; Totengräber, wurde schon seit Monaten vermisst. Seine Leiche wurde am 28.11. bei der Schrotwiese zufällig gefunden. Diese war ehemals sein Eigentum. Tod durch Erhängen.
(nach 1665) Abschrift der 46 Artikel umfassenden Handwerksordnung für die Glaser in Tirol, besonders in den kaiserlichen 'beeden Haubtstetten Innsprugg und Hall'.
Alter: 10; Sohn eines Meßners und Organisten fiel in den Inn, als seine Mutter bei Heuarbeiten war. Leiche wurde am 11.5.1864 gefunden.
Alter: 1.5; Sohn eines Tischlermeisters. Starb nach dem Trinken einer giftigen Flüssigkeit.
Alter: [unklar]; Kleidungsstücke wurde am Inn gefunden. Mann stürzte sich in den Inn und wurde nicht gefunden. War Invalider, aus Axams stammend.
Alter: [unklar]; Malerlehrling, ertrank beim Baden in der Zillertaler Ache. War zwar Schwimmer unterschätzte aber die kräftige Strömung.
Alter: 34; Beim Einbringen von Holzstämmen in die Ache wurde das Opfer in den Bach geworfen. Konnte sich nicht mehr befreien. Stammte aus Stumm.
Alter: 21; Studentin aus USA. Lenkte ein Auto durch die Kranebitter Allee stadtauswärts. Mit dabei waren ihre Mutter und Schwester. Ein Kind lief plötzlich auf die Straße, die Fahrerin verriss das Auto und fuhr gegen einen Baum. Erlitt dabei schwere Kopfverletzungen, an denen sie in der Innsbrucker Klinik starb.
Alter: 10; Spielte in der Nähe der Mariahilfer-Brücke mit einem Ball am Inn. Als dieser in den Fluss fiel, wollte das Kind ihn herausholen, wurde aber von den Fluten fortgeschwemmt.
Alter: 50; Ein Auto mit mehreren Insassen fuhr von Landeck Richtung Nauders. Bei Finstermünz kam ihnen der Handlungsreisende Fuchs aus Bregenz mit einem Motorrad auf der falschen Straßenseite entgegen. Auto wollte ausweichen, stürzte dabei über die Böschung, wobei der Motorradfahrer mitgerissen wurde. Fielen in den Stillebach. Der Fahrer, ein Justizrentmeister aus Schlesien und der Motorradfahrer ertranken.
Alter: 21; Ein Auto mit mehreren Insassen fuhr von Landeck Richtung Nauders. Bei Finstermünz kam ihnen der Handlungsreisende Fuchs aus Bregenz mit einem Motorrad auf der falschen Straßenseite entgegen. Auto wollte ausweichen, stürzte dabei über die Böschung, wobei der Motorradfahrer mitgerissen wurde. Fielen in den Stillebach. Der Fahrer, ein Justizrentmeister aus Schlesien und der Motorradfahrer ertranken.
Alter: 1; Tochter eines Bahnwächters. Wurde von einem Personenzug überfahren und auf der Stelle getötet.
Alter: 29; Wurde beim Räumen einer Bergwiese von einem kollernden Stein am Kopf getroffen. Starb am folgenden Tag.
Adam Franz Kripp schreibt der Stadt Hall als Ver treterin des Stadtspitals, daß der Zins von 3 Pfund Berner von einem Mannmahd im Haller Feld ein Grundzins ist. Dieser Grund ist dem Mairhof Krippach grundherrlich unterworfen und hat im Falle des Todes des Bischofs von Augsburg oder des Obermairs der Hofmark Absam einen halben Grundzins zu entrichten, wie dies das Urbar und der Kaufbrief von Friedrich Beck von 1502 beweisen (vgl. Urk. Nr. 1088).
Siegler: Adam Franz Kripp
Alter: 21; Bergarbeiter, starb durch einen Sturz in einem Stollen.
Alter: 19; Ungarischer Staatsbürger, in Hamburg wohnhaft. Versuchte über das Breitlehner Joch ins Ötztal zu gelangen. Schien sich im Schlechtwetter verirrt zu haben und stürzte über eine 30m hohe Felswand ab. Seine Leiche wurde von einem Waldarbeiter gefunden.
Alter: 65; Kündigte schon länger ihren Selbstmord an. Konnte zwar aus dem Inn gezogen werden, war aber schon ertrunken.
Alter: 47; Gattin eines Bundesbahnbeamten. Nervenleidend, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche konnte bald geborgen werden.
Alter: 23; Fleischhauergehilfe, geriet durch ein scheues Pferd unter einen Wagen. Wurde über 500m mitgeschleift und starb an den Verletzungen.
Alter: 16; Tagelöhner, sprang auf ein Auto mit Zugspitzgästen auf das Trittbrett. Sein Bruder war der Lenker, bemerkte dies aber nicht. In einer schmalen Stelle des Dorfes wurde das Opfer an eine Hausmauer gedrückt und tödlich verletzt. Wurde noch nach Krekelmoos in Reutte gebracht und erhielt ½ l Blut vom Bruder, allerdings ohne Erfolg.
Alter: 32; Maurer, in Kufstein beschäftigt. Fuhr mit einem Rad durch die Ortschaft und stieß mit einem Auto aus Kundl zusammen. Wurde zur Seite geschleudert und stürzte mit dem Kopf auf einen Stein. Verletzte sich dabei tödlich. Stammte aus Kärnten.
Alter: 56; Gattin eines Regierungsrates. Erhängte sich in ihrer Wohnung in Saggen.
Alter: 22; War mit dem Graben einer Wasserleitung beschäftigt. Dadurch wurde eine Böschungsmauer instabil, die auf das Opfer fiel. Erlitt schwere Quetschungen im Unterleib, an denen es im Schwazer Spital starb.
Alter: 70; Kaufmann aus Holland. War Mitfahrer in einem Auto, das über eine Böschung stürzte. Kam darunter zum Liegen und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Student in Innsbruck aus Oldenburg. Versucht mit Kollegen die Ostwand der Dreitorspitze zu besteigen. Verlor dabei den Halt und stürzte ins Seil. Pendelte dabei aber an die Felswand und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Die Ober- und Unterlochmair und Engeler Gutsinhaber, sowie Anton Peter Mayr bringen an, daß ihnen laut Waldteilung von 1661, 1670 und 1699 (vgl. Urk. Nr. 23) zur Erhaltung der Stadel und Stalle ein Wald zugeteilt werden solle. Da aber die übrigen Anraser Interessenten unerlaubte Eingriffe machen und sie in ihrer Nutzung hindern, bitten sie, ihnen diesen Anspruch privat durch Aussteckung zuzueignen. Gerichtsverpflichteter Peter Vergeiner hat nach beiliegender Skizze den Wald ausgezeigt unter Berücksichtigung, daß der Dasser-Brannten-Wald in Bann bleiben solle. Die beklagten Oberkollser, Dobreiter, Dafatscher und Anraser und die ebenfalls einberufenen Söllhäusler bitten um Aufschiebung der Verhandlung, welche ihnen für sechs Wochen und drei Tag gewährt wird. Wenn kein Einspruch erfolgt, hat es wegen des übrigen Waldes beim alten zu verbleiben. Zeugen: Peter Vergeiner, Latscheider Begis.ubigungsvermerk vom 14. SepL 1785
Georg Weber im Obern Dorf zu Imst verkauft dem Thoman am Keller als Pfleger des Hl. Geist-Spitals daselbst 5 lb Berner Grundzins aus mehreren Äckern und Gründen im Obern Dorf. Siegler: Balthasar Schegkh von Ni(e)dermontani, Pfleger zu Imst Zeugen: Oswald Schreyjäckh, Gerichtsschreiber zu Imst, Hans Mesner, Adam und Oswald Tagwercher, Gebrüder daselbst.
Vor dem Pfleger Jeremias Holer und Gerichtsschreiber Jakob Scheich erscheinen zur Gerichtskonferenz die Ausgeschossenen vom Markt Reiti mit Bürgermeister Johann Amann, von den umliegenden Orten, vom Lechtal usw. mit genannten Personen, sowie von Tannheim mit Michael Zitt, Wirt im Schattwald, und Hans Lang im Gschwendt. Der Gerichtsausschuß beschließt, daß die Kopfund Vermögenssteuer durch die Anwälte in ihrem jeweiligen Distrikt mit Beiziehung zweier Unparteiischer beschrieben und die Verzeichnisse der Obrigkeit zugeschickt werden sollen. Demnach ist die Belegungssteuer zweimal jährlich einzutreiben. Es wird ersucht, einen Teil der Steuern im Gericht einbehalten zu dürfen. Bezüglich des Kornmarktes in Reiti wird beschlossen, den dortigen Bürgern das Vorkaufsrecht einzuräumen. Gleichzeitig ist es den Untertanen verboten, am Kommarkt in Füessen in den nächsten sechs Wochen einzukaufen. Mit Obristleutnant Baron Heindl soll wegen des Heugeldes und der Pferdeportionen eine andere Abgeltung erfolgen. Das Siegel- und Taxgeld ist neu zu regeln. Die kostspieligen Neuerungen des Forstüberreiters sollen aufgehoben werden. Die freie Gemspirsch soll allen übrigen Gemeinden des Gerichts zugestanden und die Kuchlsteuer aufgehoben werden.
Erzherzog Ferdinand Rarl konfirmiert dem Markt Reitti das Privileg des erhöhten Pflaster- und Weggeldes, welches seine Mutter Erzherzogin Claudia am 16. Feber 1646 ausgestellt hat. Diese Zollfreiheit ist wörtlich inseriert und wird auf die nächsten fünf Jahre bestätigt und verlängert. Siegler: Der Aussteller
Kaiser Leopold I. ratifiziert den Vergleich, welcher zwischen der Stadt und den sechs Viertlem des Landgerichtes Kizpichl am 24. Feber 1696 (vgl. Urk. Nr. 92) geschlossen wurde. Es geht um die Kostenaufteilung nach dem Steuerschlüssel für Wachten und Kriegsschäden. Nach der Landsteuer haben die Stadt 12 und die Viertier 105 Steuerknechte, was etwa dem Verhältnisl:9 entspricht, obwohl das Steueraufkommen aus der Stadt zurückgegangen ist. Demnach soll bei Fuhren und Vorspann die Konkurrenz von der Stadt ein Zehntel betragen, bei den Soldatendurchzügen hingegen ein Siebentel. Der Steueranschlag beträgt für die Stadt nur noch ein Zehntel. Von 100 Gulden Steuer soll die Stadt 1 Gulden 15 kr Landsteuer entrichten. Auch die städtischen Güter, welche 1691 lt. Beschreibung Leitgebs im Landgericht liegen, sind bei der Stadt zu veranschlagen. Die Urteilskosten sind je zur Hälfte zu tragen. Die Stadt ist beim inserierten Vergleich durch Paul Rohrbacher, Stadtschreiber zu Hall, und Christian Milbacher, Stadtschreiber zu Kizpichl, vertreten, das Landgericht durch Georg Seywald zu Wiesenschwang, Simon Oberhäuser am Mayrhof im Jochberg und Bartlmä Edenhauser zu Weissenpach im Pillersee. Siegler: Der Aussteller
Magdalena, Witwe des Peter Trenckschalb zu Rattenberg, vermacht im Sinne ihres verstorbenen Gatten der Bruderschaft an der Virgiliuskirche zu Rattenberg jährlich einen lb Berner ewige Gült von ihrem eigenen halben Haus in der Statt Rattenberg. Es liegt zwischen Peter Neuberders und Kunz Läudsidlers Häusern. Der Zins ist jährlich dem Zunftmeister zwischen Michaeli und Martini auszuhändigen. Siegler: Jörg Schafftoltinger, Bürger zu Rattenberg Zeugen: Melchior Churschner, Inwohner zu Rattenberg, Lamprecht Kaltschmid von Rattvelden, Marx Präschier von Purrckhausen
Hanns Gamperger, Bürger zu Lienz, verkauft aus Notdurft sein Gereut jenseits der Drau dem Andre Schuester, Bürger zu Lienz,um 25 Gulden Rheinisch. Das Gereut grenzt an Andre Schuesters, Gereut, an Hanns Mulner's Gereut, an das Gereut des Spitals, an des Troyer Gereut, ist Burglehen und anderthalb Mähder groß. Es zinst jährlich der Hl. Geistkirche auf Schloß Prugk. Siegler: Hanns Lenghol tzer, Stadtrichter Zeugen: Lucas Peckh, Peter Stranner, Wolfgang Ruef, alle drei Bürger zu Lienz
Vereinbarung der Marktgemeinde mit Christian Ager in der Haslau wegen Anlage einer Holzlände nach Aushackung des Görttingerwaldes und ein weiterer Vergleich wegen Benützung der Holzlände vom 5. März 1768.