Wolf Hofer, Urbarrichter der Propstei Ytter, bekundet, dass er vom Markt Hopfgarten am 14. März die Erlaubnis erhalten habe, das Brunnenwasser aus dem gemeinen Bad zu seinem Haus führen zu dürfen. Er bestätigt durch diesen Revers, dass er sich an allen Kosten des Brunnens jederzeit beteiligen werde, solange er dieses Wasser beansprucht.
Abschrift der Ordnung des Müller- und Bäckerhandwerkes zu Meran in zwei Exemplaren.;
Die Regierung in Innspruck antwortet dem Pflegsverwalter Johann Baptist Gerold wegen des in Rufenall eingefallenen Viehs, daß Pruz, Kauns und Faggen einen anderen Vorschlag machen oder sich um einen Vergleich bemühen sollen, um die Abgrenzung durch Zaun oder Graben zu umgehen. Über den Erfolg soll sodann berichtet werden.
Armenstandsverzeichnisse und Armenfondsrechnungen für die Gemeinde Aurach zur Versorgung im Armenhaus, für Ausstattung oder für die Unterstützung mittels Hilfsgelder.
Requirierungsquittungen für Vieh.
Kodex VIII: Schuldenbuch des Wirtes auf dem Keller über die Schulden seiner Gäste nach Konsumation von Speisen und Getränken (vgl. oben Nr. 77-83).
Schreiben des Kreisamtes über Ableben des Pfarrers Jakob Ignaz Saxer und den testamentarischen Verfügungen, u.a. Stiftung einer Jahrtagsmesse.
Sem títuloZwischen Burghard Layman, von und zu Liebenaw, Pfleger zu Emberg, und Jakob Komman, Bürger zu Reuti, Besteher, kommt es zu nachfolgendem Bestandsvertrag für die Dauer von 5 Jahren von Georgi 1610 bis Georgi 1615. Layman überläßt Komman die vor kurzem neben der Herrenbehausung neu erbaute Behausung am Stainenberg und zwei Gewölbe im Herrenhaus, weiters den Stall an der Pfister, welche derzeit Peter Wünd, Bäcker, innehat, weiters einen Baumgarten und einen Frühgarten auf dem Rain bei der Straße. Dafür ist jährlich zu Georgi ein Bestandszins von 12 Gulden zu bezahlen.
Alter: 45; Arbeiter im städtischen Bauhof. Geriet zwischen 2 Straßenwalzen und wurde dabei erdrückt. Am Gericht angeklagt wurde der Monteur (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 23.5.24, 8), der die Straßenwalze leitete. Wurde aber in 1. Instanz freigesprochen.
Alter: 48; Bahnangestellter. Geriet beim Verschieben unter eine Zugsgarnitur und wurde schwer verletzt. Starb in der Innsbrucker Klinik.
Alter: 69; Wurde in der Mariahilfer Straße von einem Auto überfahren. Tödliche Wirbelsäulenverletzung. Große Kritik an zunehmenden Rasern in der Stadt.
Alter: 58; Bergarbeiter bei der Perlmooser Zementfabrik in Kirchbichl. War auf seine Frau eifersüchtig und geriet mit ihr in Streit. Warf sie aus dem Haus und versperrte die Tür. Legte Feuer. Steckte sich eine Dynamitpatrone in den Mund und zündete sie. Kopf wurde vom Rumpf gerissen. Schilderung dieses Vorfalles auch von Landeskulturratspräsidenten Andreas Thaler, der Augenzeuge war in Allgemeiner Tiroler Anzeiger (25.4., 6).
Alter: 32; Täter tauchte am 2.4. beim Pfarrer in Walchsee auf und kündigte seinen Selbstmord an. Entfernte sich dann und schoss sich vor einem Gasthaus 2 Kugeln in die Brust. Wurde ins Kufsteiner Spital gebracht, wo er 2 Tage später verstarb. Geld für seine Beerdigung wurde vor der Pfarrhofstür gefunden.
Alter: 32; Bahnangestellter, erschoss sich in seiner Wohnung mit einem Revolver. Begründung in einem Abschiedsschreiben: Liebeskummer.
Alter: 40; Bäckergehilfe, stürzte am Rißlsteig oberhalb Rauschbrunnen ab. Dürfte auf der eisigen Unterlage ausgerutscht sein. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 60; Schuhmacher, erhängte sich in seiner Wohnung. Wirtschaftliche Probleme.
Alter: 54; Holzarbeiter. Verließ am Abend das Gasthaus „Zur Maut“ Richtung Oberau. Stürzte beim großen Tunnel in die Ache. Früher auch sein Vater (1880er-Jahre) und sein Bruder fast an der gleichen Stelle verunglückt.
Alter: 24; Arbeiter in der Haller Saline. Versuchte einen nicht abgegangenen Sprengschuss zu bergen, als dieser aber doch explodierte. Stammte aus Absam. Kollege aus Thaur wurde schwer verletzt.
Alter: 16
Kaiser Leopold I. verleiht dem Bürgermeister lind der ganzen Gemeinde des Marktes Imst verschiedene Freiheiten und Privilegien, welche schon am 7. Juni 1782 vom Grafen Meinhard II. dem Markt Imst, mittlerweile zur Stadt erhoben, für das Niederlagrecht gegeben wurden. Diese Rechte wurden von König Heinrich am 16. Okt. 1312 anläßlich der Stadterhebung konfirmiert und den Freiheiten, welche die Stadt Innsbruck hat, gleichgestellt. Auch Erzherzog Rudolf IV. und nachfolgende genannte Herrscher haben diese Rechte erneuert. Die allen Privilegiern Rudolt IV. und Meinhard II. sind in lateinischer Sprache inseriert. Auch von den anderen Herrschern wie König Heinrich von Böhmen, Herzog Albrecht, Herzog Friedrich, König Maximilian, Kaiser Ferdinand, Erzherzog Ferdinand, Maximilian III., Leopold V. Ferdinand III., Ferdinand Karl sind die Markt- und Stadtprivilegienkonfirmationen inseriert. In den allen Privilegien wird die Errichtung einer Stadtmauer gestattet, wofür ein Steuernachlaß von 10 Jahren genehmigt wird. Siegler: Kaiser Leopold I.
Felizitas Tunckhlstainer, Gattin des Schwazer Handelsmannes Hans Perckhofer, vertreten durch Christof Tschueggen von Schwaz, verkauft um 880 Gulden ihrer Schwester Maria Tunckhlstainer, Gattin des Michael Worath d.Ä., Handelsmann und Ratsbürger von Hall, den halben Teil desTunckhlstainerhauses in der Bachgasse und am Kurzen Graben (— Eugenstraße 2). Es grenzt im Osten an den Bach, der zwischen diesem Haus und dem des Balthasar Staudacher (= Eugenstraße 4) hindurch zur Eselsmühle fließt, im Süden und Westen an das große Tunckhlstainerische Wirtshaus ( - Kurzer Graben 8) und im Norden an die Gasse.
Siegler: Hans Perkhofer; Christof Tschueggen
Alter: 19; Holzarbeiter waren in Dollmannsbach mit Holzschlägern beschäftigt. Schneebrett löste sich und begrub die Arbeiter. Alle konnten sich retten, bis auf das Opfer.
Alter: [unklar]; Pflegling im Stadtspital, alkoholkrank, sprang von der Brücke in den Inn.
Alter: 76; Geriet unter eine Dachlawine. Schwere Verletzung, an denen sie kurz darauf starb.
Alter: 47; Frau war seit längerer Zeit abgängig. Ihre Leiche wurde nun unterhalb der Fallensteinerhalde gefunden. Wurde am Weg zum Kogelmoos von einer Lawine überrascht und verschüttet. Später ausgeapert. Am 9.4.1924 gefunden am Folgetag begraben.
Alter: 23; In der Nähe von Innsbruck (Peterbrünnl) wurde eine Leiche aus dem Inn geborgen und identifiziert. Bauernsohn aus Telfs-Hinterberg.
Alter: 31; Erlitt bei einem Absturz tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 24; Sensenschmied. Erschoss sich im WC eines Gasthauses.
Alter: 47; Steuerdirektor, erschoss sich in seiner Kanzlei. Schwermütig.
Alter: 43; Niederwieser-Bauer. Geistig verwirrt. Tod durch Erhängen.
Alter: 17; Knecht. Anscheinend plötzliche Sinnesverwirrung. Erhängte sich in einem Pferdestall.
2 Gewerbeaufschreibbücher des Johann Leo Wolf von Imst über Fleischlieferungen.
Christian Ruech von Schönberg stellt der Waldauf stiftung einen Revers über ein Viertel des Ulmenhofes in Oleins aus, das er um 514 Gulden gekauft hat.
Siegler: Oswald Haller, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Ferdinand Marstaller, Stadtschreiber und Bürger von Hall
Zeugen: Barlholomeus Spiltenner von Großvolderberg; Martin Lener auf dem Aichach in Thaur; Christian Portnervon Schönberg
Alter: 16; Bei einem schweren Gewitter schlug ein Blitz in den Kirchturm ein und tötete den Burschen, der wetterläutete.
Alter: 61; Wurde bei der Holzarbeit von einem triftenden Baumstamm (Musel) tödlich am Kopf verletzt.
Alter: 23; In der Saggenkaserne erschoss sich ein Kanonier wegen gesundheitlicher Probleme. Stammte aus OÖ.
Alter: 43; Hüttenarbeiter im Jenbacher Werk, erschoss sich vor dem Haus eines Bauernmädchens. Diese wies seine Werbungen ab.
Alter: 18; Fuhrknecht, wollte Wagen aus einem Stall ziehen, als vom Dach eine Schneelawine niederging.
Alter: 44; Arbeiter in der Zellulosefabrik. Bei einer Nachtschicht geriet er unter eine Trommel einer Waschmaschine und wurde erdrückt.
Alter: 14 Monate; Frau warf ihr Kind in den Amtsbach, das sie vorher erwürgt hatte. Handelte sich um eine Eifersuchtstat. Täuschte ein Verbrechen vor. Mann brachte sie (Sinaida Gurenkowa, 23 Jahre) aus Russland mit. Leiche des Kindes wurde schnell gefunden. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 3.6.24, 8: Geschworene erkannten zwar auf Mord, allerdings in Sinnesverwirrung. Urteil Freispruch!! Publikum brach in Jubelgeschrei aus!
Alter: 4; Sohn eines Plattenmachers. Fiel rücklings in ein Schaff mit heißer Waschlauge. Schneller Tod.
Alter: 28; Stationsgehilfe in Kufstein. Wurde seit Ende Februar vermisst, seine Leiche am 8.7. am Königsgrat gefunden. Dürfte von der Dunkelheit überrascht worden sein. Schlief ein und erfror (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 12.7., 7).
Alter: 86; Tod durch Erschießen. Große Todesanzeige, aber keinen Hinweis auf die Todesart.