Alter: 32; Verunglückte tödlich in einem Steinbruch.
Alter: 23; Wollte mit dem Rad über einen Steg über den Faggenbach fahren. Verlor das Gleichgewicht und stürzte ins Wasser. Wurde in den Inn getrieben und konnte nicht mehr gefunden werden. Stammte aus Serfaus.
Alter: [unklar]; Hirte und Fassbinder, fiel in den Inn und wurde fortgeschwemmt. Stammte aus Ried/Oberinntal.
Alter: 25; Student, erschoss sich am Innrain.
Alter: 2.5; Kind eines Bauern zu Gugglberg.
Alter: 6.5; Opfer hatte sich auf ein Geländer gesetzt, verlor das Gleichgewicht und stürzte rücklings in den Dorfbach. Konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 42; Tapezierer, war seit Anfang Mai vermisst. Seine Leiche wurde am 21.6. in Bayern aus dem Inn geborgen. War arbeitslos, äußerte mehrfach Selbstmordabsichten.
Alter: 32; Fahrer eines LKWs des Hüttenwerkes (ohne Fahrerlizenz). Geriet über die Mauerkante der Kasbachverbauung und stürzte in den Bach. Wurde dabei tödlich verletzt, 3 Mitfahrer blieben unverletzt.
Alter: 23; Erschoss sich in einem Gasthof mit einer Pistole. Sollte einrücken. Stammte aus NÖ.
Alter: 18; Wollte mit 3 Kollegen in Scharnitz oberhalb der Porta Claudia Platenigl suchen. Glitt aus und stürzte in die Tiefe. Sohn eines Kaufmannes in Innsbruck.
Alter: 61; Stürzte beim Rückweg von einem Patienten auf einem Bergbauernhof über steiles Gelände ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 18; Wurde bei Holzarbeiten von einem Baum erschlagen.
Die Vertreter der Tiroler Landstände (siehe
Siegler) verkaufen um 400 Gulden dem Abraham Welser von Wagrain einen jährlichen Zins von 20 Gulden.
Siegler: Paulus, Abt von Stams (Prälatenstaud); Mareus, Propst von Neustift (Prälatenstand); Christof von Welsberg (Adelsstand); Jakob Trapp von Bisein (Adelsstand); Hans Kauffmann, Ratsbürger und Stadtschreiber von Meran (Bürgerstand); Paul Altmayr, Ratsbürger von Innsbruck (Bürgerstand); Paul Altmayr, Ratsbürger von Innsbruck (Bürgerstandl; Dr. Hans Christof Leiß von Kaltem (Bauernstand); Georg Payr, Freisasse zu Prug (Bauernstand)
Alter: 52; Eheprobleme. Erhängte sich in ihrer Wohnung.
Alter: 12; Wollte mit anderen Kindern in Winkelheim Holz aus dem hochgehenden Inn fischen. Verlor das Gleichgewicht und stürzte ins Wasser. Leiche konnte vorerst nicht gefunden werden.
Alter: 3; Sohn eines Händlers
Alter: 56; War in Gemeindeobsorge, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 51; Leiche des Malermeisters wurde am Ufer des Inns vor Stans gefunden. Kleider lagen in Schwaz am Ufer. Geistig verwirrt.
Alter: 23; Touristen aus München. Wollten vom Brandenburgerhaus nach Vent wandern. Gerieten vom Weg ab und erfroren. Ihre Leichen wurden geborgen und am 26.4.1924 in Ortsfriedhof begraben.
Alter: 29; Touristen aus München. Wollten vom Brandenburgerhaus nach Vent wandern. Gerieten vom Weg ab und erfroren. Ihre Leichen wurden geborgen und am 26.4.1924 in Ortsfriedhof begraben.
Alter: 25; Bauernsohn. Ertrank im Ortsbach. Ein epileptischer Anfall dürfte vorausgegangen sein.
Alter: 15; Fabriksarbeiterin. Starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 59; Gattin eines Hofrates. Tod durch Erhängen.
Georg Wurmser, Bürger von Hall, und seine Frau EvaTäsch haben laut Erbteilung vom 18. April 1622 von ihrem Vater bzw. Schwiegervater Christof Täsch, Bürgermeister von Imst, insgesamt 2782 Gulden 7 Kreuzer und 3 Vierer geerbt, wovon jedoch ein Teil uneinbringlich ist. Als Sicherheit für das ii. die Ehe eingeboreneachte Vermögen verschreibt Georg Wurmser seiner Frau einen Acker im Thaurer Feld in der Größe von einem Viertel Tagbau.
Siegler: Oswald Haller, Stadtrichter von Hall; Georg Wurm ser
Zeugen: Hans Nätschgart, Saumsattler und Bürger von Hall; Kaspar Vintl, Saumsattler und Bürger von Hall; Jeremias Kolb, Diener des Stadtschreibers
Alter: 12; Sohn eines k.k. Hüttenarbeiters. Wurde tot aus dem Wasser gezogen.
Christoph Mair. Bürger zu Imst, verkauft dem Spital daselbst 4 lb Berner Grundzins aus einer Mannmahd in 'Taleyr', des Obermarktes zu Imst. Siegler: Christoph Herburger, Pfleger und Richter zu Imst Zeugen: Hans Peener, Oswald Waldpurger, Jakob Sprenger, Bürger zu Imst
Gemeinderechnung des Gemeindekassiers Wolf
Schriftverkehr der Kirchenvorstehung Jochberg an das Landgericht wegen der rückständigen Dominikaisteuer. 8/'Jochberg
Asti Schuchlär, Bürger zu Rattenberg und seine Ehefrau Agnes verkaufen der Bruderschaft zu Rattenberg zwei lb Berner jährliche Gült auf ihrem eigenen Haus in der Stadt zu Rattenberg, welches zwischen dem Haus Bryzy des Chürschners und des Hupffen liegt. Siegler: Bartlmä der Chnoll, Bürger zu Rattenberg Zeugen: Thomas Grub er, Hans Eckker und Jörg Hochsteter, alle Bürger zu Rattenberg
Gesellenbuch des Bierbrauerhandwerks zu Kufstein.
Bartlmä Reitter, Könighauser und dessen ältester Sohn als Vermögensbesitzer, Kramer, Bier- und Branntweinschanker am Pichl unter Anras verbürgen sich für ihren Sohn bzw. Bruder Bartlmä, welcher sich als Handwerker in Anras ansiedeln möchte. Nach seiner Wanderschaft als Sattlergesell will sich Bartlmä Reitter jun. in seinem Geburtsort Anras niederlassen und heiraten. Derzeit wohnt er in der Zacherischen Behausung als Inwohner, doch ist geplant, in die königshauserische Wohnung zu übersiedeln. Dort will er gegen Hauszins wohnen, bis sich eine Gelegenheit ergibt. Daß er von der Nachbarschaft keine Gemein beanspruche, wird von Reitter sen. und Sohn Josef durch Revers versichert. Zeugen: Anton Niklaus Hibler und Anton Vinzenz Hefter
Niklaus Wibmer übergibt den Kindern des Georg Wibmer namens Georg, Peter, Balthasar, Martin und Eva seinen bisher innegehabten Hof mit 7/12 Lehensanteilen am Gut zu Hinterau in Kaitenhaus unterm Schloß Weißenstein nahe an der Matreier Landstraße liegend, mit Feuer- und Futterbehausung, Acker, einem Mahdstück, dem gemeinen Weiderecht als Beutellehen des Erzstiftes Salzburg, Siegel: Hofkammeramtssiegel Unterschriften: Hofmeistereiverwalter Adam Khienperger und Christoph Moriz Faber Zeugen: Johann Klettenhamber, Gerichtsprokurator und Martin Rubisazer, beide Bürger zu Windischmatrei
Hanns Haennj, Bürger zu Lienz und Dorothea, seine Ehefrau, verkaufen ein Stück Mahd und Baurecht, die die Dorothea geerbt hat,unter der Kollenn gelegen. Die Grundstücke grenzen an der Wi1halmyn Rueffin Feld, an den Anger des Jorg Lengholzer, an die gemeine Straße und sind zwei Mähder groß. Sie werden an die Heiliggeistkirche und das Spital zu Lienz verkauft um 33 Rheinische Gulden. Mahd und Baurecht rühren als Lehen von den Luegern und derselben Herrschaft her. Siegler: Cristoff Vasolt, Stadtrichter zu Lienz Zeugen: Ambros Hollaus, Wolfganng Kemppner und Nicklas Hellenstainer, alle drei Bürger zu Lienz
Servitutenregulierung mit Fließ im Urgberg
Das o.ö. Regiment in Insprugg fordert Pfleger Franz Karl von Rosst auf, die vom Obristjägermeisteramt geklagten Untertanen von Danhaimb wegen der Gemspirsch einzuvemehmen und darüber zu berichten.
Thomas Gstyr zu Rifenal (Rofenahl) am Zammer berg verkauft an die Gemeinde Zams unter Christian Wächter als Dorfvogt, seine von Christoph Schlater eingetauschte Galtwiese, das Hochmannemalul, frei und eigen, 2 Mannmahd groß um 35 Gulden und 30 kr verehrten Leutkauf. Der oberste Teil hat inmitten einen Markstein und einen Feichtenbaum mit eingebautem Kreuz und ist mit einem Zaun der Alp versehen. Siegler: Magnus Meinhard Vischer von Rosenburg, Pfleger der Herrschaft Landeck Siegelbitte an: Balthasar Grisseman, Gerichtsverpflichteter und Gastgeborenezu Zams Zeugen: Josef Holer, Gastgeborene Georg Schueler, Paul Gitterl, Franz Lins und Kaspar Nagl Quittungsvermerk von 1730... Gstyr quittiert dem Dorfvogt den Empfang des Kaufgeldes samt Zinsen im Beisein seines Vetters Christian Gstyr und Christoph Schlater, beide Zantmerberg, Christian Rudig und Josef Holer zu Zams mit eigener Unterschrift.
Neuerliche Bitte der Vilser Rodfuhrleute an das o.ö. Gubemium, den alten Rodlohn von 30 kr je Faß beibehalten zu dürfen. Unter anderem wird begründet, daß die Vilser Rodfuhrleute mit vier Stunden Transportzeit einen doppelt so langen Weg hätten wie die von Reitti. Trotzdem erhalten sie für den doppelten Weg nur um 2 kr mehr. Ein hiesiger Rodmann benötige bei gutem Weg 12 Stunden, bis er wieder zu Hause ist, bei rauhem Weg sogar 14 Stunden.
Josef Anton Ignaz Graf Tannenberg, Freiherr zu Tratzberg, und Johann Josef Felix Spergser verpachten dem Johann Sulzenpacher, Bauer zu Liesfelden, Pfarre Kundl, von ihren sämtlichen Gütern in der Gemeinde Liesfelden den Getreide- und Flachszehent auf fünf Jahre um 220 fl Bestandszins jährlich zu genannten Bedingungen. Siegler: Anton Dominikus Gärtner, Johann Sulzenpacher
Waldverteilungsurkunde für Angedair, Per fuchs und Stanz durch den Bezirkshauptmann. Laut Servitutenvergleich von 1847 überließ das Ärar den Gemeinden nach dem Verhältnis ihrer eingeforsteten Gemeindeinitglieder den Hütlleswald (Fliitlswald) und den Gramlach-,Kellerle- und Sackwald. Zur Vermeidung von Unzukömmlichkeiten erfolgt nunmehr zwischen den Gemeinden die Waldteilung, welche sich auf das Vermarkungspiotokoll und den Plan von 1850 bezieht. Weitere 21 Vertragspunkte werden geregelt und von zahlreichen Gemeindemitgliedern, wie Vorsteher Franz Grissemann von Angedair, Alois Nigg von Peifuchs und Vorsteher Johann Prantauer von Stanz unterfertigt. Zeugen: Martin Erhärt, Brüggen, Josef Walch, Angedair
Alter: 25; Wurde bei der Holzarbeit von einem Baum getroffen.
Schuldobligation für Karl Federl(e) von Innsbruck von der Gemeinde Ried über 500 Gulden.