Alter: 13; Stieg mit einer Freundin nach dem Gottesdienst zu einem Hof auf. Wurden von einer Lawine erfasst. Wurde 200m tief in den Kaisererbach geschleudert. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 43; Handwerksbursche, stürzte in der Spielbergklamm ab. Erlitt schwere Verletzungen und konnte nicht rechtzeitig gefunden werden. Starb anscheinend an Erfrieren.
Alter: 55; Metzgermeister, wurde mit seiner Wirtschafterin mit Vergiftungserscheinungen tot in der Wohnung aufgefunden. Verdacht auf ein Verbrechen. Kommission stellte allerdings Tod durch CO Gase aus einem schadhaften Ofen fest.
Alter: 49; Metzgermeister, wurde mit seiner Wirtschafterin mit Vergiftungserscheinungen tot in der Wohnung aufgefunden. Verdacht auf ein Verbrechen. Kommission stellte allerdings Tod durch CO Gase aus einem schadhaften Ofen fest.
Alter: 64; Wollte aus einem Bassin Wasser holen, verlor dabei aber das Gleichgewicht und stürzte hinein. Konnte sich nicht mehr befreien.
Alter: 25; Brauereischlosser aus Kundl. War bei der Demontage einer Anlage in Jenbach beschäftigt. Stürzte von einem Gerüst und erlitt schwere Kopfverletzungen. Starb im Schwazer Spital.
Alter: 39; Hilfsarbeiter in Pradl. Tod durch Vergiften mit Strychnin.
Alter: 56; Zimmermann. Tod durch Erhängen auf seinem Dachboden. Gründe unbekannt.
Alter: 34; Stürzte am Heimweg eine 70m hohe Steilwand neben der Straße in den Prentengraben hinunter. Erlitt tödliche Rückenverletzungen.
Tobias Fenner, Münzmeister von Hall, Franz Anzinger, Münzwardein von Hall, und Hieronimus Täsch bestätigen die Bertorlfsche Anleihe über 1480 Gulden, die Christof Friedrich Stadler, Pfannhausamtsrat, von Adelheid Walter von Waltershausen, geborenerene Kripp, geerbt hat und der Nikolauskirche von Hall übergibt.
Siegler: Stadt Hall (kleines Sekretsiegel von 1661); Christof Friedrich Stadler
Alter: 48; Sprengarbeiter aus Welschtirol. Wurde bei Sprengarbeiten am Bergisel tödlich verletzt.
Alter: 31; Psychische Probleme, stürzte sich aus dem Dachbodenfenster ihres Hauses.
Alter: 38; Gattin einer Tischlermeisters, schwermütig, Tod durch Erhängen.
Alter: 46; Malergehilfe, wurde tot in seinem Zimmer aufgefunden. Tags zuvor brachte man ihn stark alkoholisiert nach Hause. Dürfte in der Nacht erstickt sein.
Alter: 45; Vertreter aus Wilten. Übergab seiner Frau einen Abschiedsbrief und brach danach zusammen. Hatte sich mit Veronal vergiftet.
Alter: 34; Wollte am 18.3. mit einem Kollegen im Zillergrund wildern. Wurden von Jägern gestellt und es begann ein Schusswechsel. Opfer bekam einen gefährlichen Steckschuss in den Rücken ab. War anscheinend ein berüchtigter Wilderer aus St. Jakob/Ahrntal. Wurde ins Innsbrucker Krankenhaus gebracht, wo er nach 2 Tagen starb.
Alter: 48; Sägearbeiter. Seine Leiche wurde am Bahndamm gefunden. Dürfte alkoholisiert am Heimweg einen Zug überhört haben.
Alter: 33; Bauer, trübsinnig, Tod durch Erschießen.
Alter: 65; Durch die Schlucht wird ein neuer Triftsteig gebaut. Opfer war als Sprengmeister angestellt. Versuchte eine Felsennase mit einer Stange zu lösen. Als dies nicht gelang, versuchte er ein Sprengloch zu bohren. Stein löste sich aber zuvor und schleuderte Rangger in die Tiefe.
Alter: 19; Mysteriöser Todesfall veranlasste eine Obduktion. Festgestellt wurde eine Abtreibung durch 2 Frauen, die tödlich endete. Opfer war ein Dienstmädchen aus Achenkirch. Täterinnen wurden ausgeforscht und verhaftet. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 10.5.29, 11 gegen Maria Hüttl (38 Jahre) und Maria Frei. Opfer starb an Luftembolie. Hüttl zu 10 Monaten, Frei zu 4 Monaten schweren Kerkers verurteilt. Anscheinend sterben in Wien auf diese Weise bis zu 500 Frauen/Jahr (!?)
Alter: 65; Vorerst unbekannte Leiche wurde aus der Sill geborgen. Erst am 26.8.1930 (!) identifiziert. Wohnhaft zuletzt in Volderwald.
Quittungen vom Schloßhofkauf
Paul von Ahen, Bürger von Hall, verkauft dem Heinrich dem Haylle, Bürger von Hall, und dessen Frau Dyemut seine Arbeit an der dritten Pfanne im Pfannhaus zu Hall, welche ein 'püren' genannt wird. Die Kaufsumme beträgt 35 Mark gute Meraner Münze.;
Siegler:
Zeugen: Nikolaus Steinhauser, Salzmair zu Hall; Jörg Kirchmayr, Pfleger zu Friedberg, Niklaus Gsell, Geschworener des Amtes zu Hall, Andreas Rotkopf, Halschreiber zu Hall, Hertl Chun, Bergmeister
Schuldzession für die Gemeinde Fendis von den Eheleuten Franz Sailer, welche auf Johann Kirschner von Ladis lautet. Kirschner schuldet seit 26. Nov. 1788 Maria Handls (Ehefrau des Franz Sailer) Erben 369 ü 47 kr. Nach einer Feilzahlung schuldet Kirschner noch 125 Gulden welche an die Gemeinde Vendls zediert werden.
Hans Hinterauer zu Hinterkhürchen, Gericht Windischmatrei, bekundet, daß er der St. Florian und Hl.-Kreuzkapelle ober dem Markt die seit 1694 versicherten 64 Gulden 38 kr von Bartlmä Schweinacher übernommen habe zu bezahlen. Dazu will er weitere 116 Gulden stiften und zu St. Georgi verzinsen. Weiters verpflichtet er sich, für das von Schweinachers Erben gekaufte Hinterkircher-Gütl dem Herrn Pfarrer, welches dem Pfarrurbar freistiftbar ist, zur Sicherstellung zu verpfänden, bis er für die Kapelle das Kapital samt Zinsen bezahlt hat. Siegler: Pfarrer Wilhelm Ernst Lasser Zeugen: Franz Anton Fürst, Schreiber und Lorenz Wols egger, Dienstknecht
Martein Prantstetter, wohnhaft in der Dolschacher Pfarre bei Lienz, Sohn des verstorbenen Jorg Prantstetter, bestätigt den Empfang des Baurechtes der Hube zu Goednach bei Lienz in der Dolschacher Pfarre von Johann Ryepper, Doctor, Domdechant und gemein Capitel des Domstifts Brichsen. Siegler: Ulrich Halbegk, Bürger zu Brichsen Zeugen: Maister Jacob Tirck, Gerber, Sigmundt Mirrl, Hanns Ruczner, alle Bürger zu Brichsen.
Aufkündigung von Kapital der Gemeinde Ried.
Die Bürgermeister von Vils ersuchen das Kreisamt Imst von der Einquartierung der Soldaten im Winter-Standquartier Abstand zu nehmen, da Vils nur 126 Haushalte habe, man durch Transportkosten ohnedies belastet sei, zur Versorgung zu wenig Holz und Nahrung habe und noch an den Schäden der letzten Einquartierung leide.
Verlassenschaftsabhandlung, Insitz- und Entrichtsvertrag nach Matthias Flock, Bauer beim Schmauzer zu Liesfeld. Der am 29. Aug. 1808 Verstorbene hinterlässt der Witwe Katharina geborene Schuster und den mj. Kindern Matthias jun., Anna und Maria einen Reinnachlass von 7294 fl, welchen der Anerbe übernimmt. Die Witwe und die Weichenden werden abgefertigt. Siegler: Paul Inama von Stemeck, Landrichter zu Rattenberg
Johannes Schneller für Brudermeister Augustin Preith 1782: Matthias Recheis von Perfuchs 1791: Bartholomä Schösser an das Almosenamt Landeck 1800: Niklaus Greil von Zatns 1804: Josef Probst von Perfuchs an Johann Juen 1807: Kauf für Josef Stöcker im Eichholz 1807: für Matthäus Scheiber am Bichl und Franz Klainhainz 1813: Franz Jakob Falch, Fettneu, an das Almosenamt Landeck 1812/13: Steuerquittung für das Almosenamt Landeck 1815: Mitgliedschaft für Maria Anna Fisch, Almosenamt 1818: Unterstützung für Genofeva Mazeköpf 1821: Schuldbrief des Josef Scheiber, Perfuchs, für Armenfonds
Schriftverkehr der Gemeinde Hopfgarten nach Salzburg und Innsbruck wegen Wasserschäden an Straßenbauten und deren Behebung, sowie über Konkurrenzbeiträge für die Erhaltung von Wegen, insbesondere die Straßenerhaltung von Haslau bis zum Markt Hopfgarten 1556, die Wasserschäden 1598, die Brückenerhaltung über das Färberbachl 1761, die Überschwemmung des Marktes 1786/87, die Straßenreparatur an der Grenze zu Wörgl 1820, den Straßenzoll 1820 betr. und jüngere Akten.
Christian Premier, Bürger zu Rattenberg, vermacht der Bruderschaft an der Virgiliuskirche zu Rattenberg acht Kreuzer Gült von seinem eigenen Haus in der Stadt Rattenberg, welches neben Lienhard Allthamer liegt und hinten an Lienhard Haller und Urich Gratt grenzt. Siegler: Jörg Schafftoltinger, Bürger zu Rattenberg Zeugen: Ulrich Krautmüllner, Hans Stettner, beide Rattenberg, und Christian Mayer
Schreiben der Repräsentations- und Hofkammer, dem wandernden Gesellen ein Geschenk mitzugeben. Bei Mißachtung wird dem Ladmeister eine Strafe von 10 Thalern angedroht. Es sei ihnen nur erlaubt einem ein- oder durchwandernden Hüttergesellen von der Meisterschaft in Städten 3 kr Schlafgeld zu geben. Die Ladmeister müßten ihnen entweder unentgeltlich einen Schlafplatz zur Verfügung stellen oder ihnen 1 kr geben. Zudem werden fremde Gesellen für höchstens drei Tage entlohnt.
Hans Heinrich Sondier, Richter der Herrschaft Emberg, erstellt auf Bitte des Andreas Recht, Bürgermeister zu Reute, eine urkundliche Abschrift aus dem Gerichtsprotokoll vom 16. Juni, worin Gerichtsschreiber Hans Zwerger die Aussteckung des Rotge(e)ms in der Alpe Raz folgendermaßen abgefaßt hat: Vor dem Pfleger Anton von Rosst, Richter Heinrich Sondier und Gerichtsschreiber Georg Reichart erscheint Bürgermeister Recht, um die Zeugenaussage des Alphirten Oswald Peuntner jun. aufzunehmen. Anläßlich der Aussteckung des Rot(n)gems durch Hans Zwerger wird der Alphirte Peuntner vorgeladen. Er sagt aus, daß der Rotgem von dem Raiten Brunnen an bis an das Tal unter der Ebne mit Kleinvieh und Rossen genutzt wird, am Joch aber nur mit Geißvieh. Dieser Rotgem sei die beste Schneeflucht aus der Alpe Raz. Das Vieh wird auch in der Ebne gehütet. Siegler: Hans Heinrich Sondier, Richter zu Emberg
Georg Anton Moritz, Zahlmeister des Bankal-Zahlamtes bestätigt der Gemeinde Zams, ein Strafgeld von 30 Gulden für ein unbefugt errichtetes Zollhüttl bar erhalten zu haben.
Alter: 8; Stürzte tödlich in den Bergen ab.
Nach Justina Weiller, Ehegattin des Jakob Kollreider, kommt es vor dem Pflegsamtsadjunkten Johann Battista Hofstetter und dem Zeugen Franz Heffter zur Vermögensabhandlung. Die Verstorbene war in erster Ehe mit Anton Vergeiner, Tax er zu Ried, verheiratet. Deren zwei Söhne Anton und Georg sind die einzigen Erbberechtigten. Das Truhen- und Bettgewand wurde bereits an die Erben verteilt. Witwer Kollreider hat bei seiner verstorbenen Gattin 43 fl Schulden. Davon sind Bruderschaftsmessen und Extramessen von 13 fl 18 kr zu bezahlen, weiters die Tctenzehrung, die Totengräber, Almosen 4 fl, Schulfonds, Schreibgeld, Gerichtskosten, Siegelgeld, Aufschreibgeld, die Beisitzer, der Gerichtsdiener, Parteienzehrung und Zeugen. Das Reinvermögen von 17 fl 51 kr ist auf die beiden erblichen Söhne aufzuteilen. Der Witwer und Stiefvater verpflichtet sich, das Erbgeld bar auszubezahlen. Zeugen: Franz und Anton Hefter Siegler: Jakob Christoph Hofstetter, Pfleger zu Anras
Schreiben (Konzept) an das Bezirksamt betreffs des seit einigen Jahren andauernden Streitfalls mit dem Sagschneider und Müllermeister Josef Fink, Antwort (Abschrift) des Kreisamtes (signiert von Bezirkshauptmann Sulzenbacher und Bestätigung der Zustellung durch Regensburger), weiteres Schreiben des Bezirksamtes sowie ein Schreiben von Anwalt Haslwanter.
Sin títuloKonzeptschrift der gesamten Gemeinde Nesselwengle wegen eines Grundtausches und einer Beschwerde gegen den Forstknecht Jakob Riele betreffend die Vergrößerung der Weiden auf den Alpen Lehner und Gehm.
Balthasar Schegkher von Ni(e)dermontani, Pfleger zu Imst, auch Bartlmä Anich zu Lcyclttenberg und Georg Englschalck, Gerichtsschreiber zu Imst, beurkunden den Vergleich, welchen Paul Scheer als Bürgermeister von Imst, Martin Erl, Baumeister, Lienhard Teuch, Hans Ruepp, Hans Fuczan, Thoman am Keller und Kaspar Kolli, sämtliche des Rats zu Imst mit Wolfgaug Strasser. Bürger daselbst, vereinbart haben, nach dem derselbe unbefugterweise an seinem I lause am Platz einen gemauerten Laden zu Verkaufszwecken hergestellt hätte und setzen die Bedingung für die fernere Benützung des Baues fest. Siegler: Balthasar Schegkher
Rundschreiben des Gubemiums betreffend die Mühlenordnung für Tirol und Vorarlberg in 25 Punkten.
Die o.ö. Kammer verpflichtet sich aus genannten Gründen, die Erhaltung der Landstraße von der Genßleite zwischen Söll und Ellmau liegend bis zum Pass Strub gegen eine einmalige Abfertigung von 291 Gulden durch die Anrainer zu übernehmen, was hiemit quittiert wird. Diese Zahlung betrifft die Nachbarschaften unter Erpfendorf, von der Mühlsäule, die Grießbacher, Schredfelder, Klobenbacher, Weindlbacher und Kapeller bis gegen Waidring und Hassenberg. Eine weitere Quittung wird für eine Abfertigungssumme von 349 Gulden 19 kr an die Urbarsuntertanen von Niederhofen, Furth, Hapach, Jagereckln, Aperg und Erpfendorf durch Hans Jakob Mohr, Urbarrichter, Zoll- und Umgeldeinnehmer von Kuefstein ausgestellt.
Sammelposition: Warnung vor österr. Falschgeld, Lehenallodifizierung für Bierbrauer Sebastian Gratl im Mühlgraben, Aufforderung zur Zusammenstellung aller Dienstleistungen für Bayern, Vorladung des Ausschussmannes Alois Feiler von der Ebbser Schranne.