Alter: 36; Gastwirt aus Augsburg. Sein Wagen kam zwischen Reutte und Pflach von der Straße ab und stürzte über die Böschung. Erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 61; Straßenarbeiter, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Alter: 45; Arbeiter beim Neubau der Nervenklinik am Innrain. Durch Einsturz einer Zimmerdecke geriet er unter den Beton und wurde erschlagen.
Alter: 31; Beim Bau der Pitztaler Straße sollte eine Sprengung durchgeführt werden. Diese ging zu früh los und verletzte 3 Arbeiter schwer. Einer davon starb im Krankenhaus Zams. Stammte aus Lechaschau.
Alter: 19; Burschen stiegen vom Hallerangerhaus den Nordhang des Lafatscher hinauf. Frontmann rutschte im Neuschnee aus und riss seine Kollegen über eine 200m hohe Wand mit. Opfer waren Buchhandlungsgehilfe, Handelsangestellter und Schüler der Elektrotechnik. Sehr schwierige Bergung, die erst am 4.10. glückte.
Alter: 20; Burschen stiegen vom Hallerangerhaus den Nordhang des Lafatscher hinauf. Frontmann rutschte im Neuschnee aus und riss seine Kollegen über eine 200m hohe Wand mit. Opfer waren Buchhandlungsgehilfe, Handelsangestellter und Schüler der Elektrotechnik. Sehr schwierige Bergung, die erst am 4.10. glückte.
Nach Ursula Aussersdorfer, Witwe des Kaspar Grablechner, geweste Ehewirtin Obermayers zu Asch, erfolgt die Vermögensabhandlung vor dem Gerichtsverpflichteten Josef Oberhofer und dem Johann Battista zu Plazoll, Pflegamtsadjunkt. Die erbberechtigten Kinder sind: Kaspar, derzeit im Welschland, Martha, Ursula und Helena, verehelicht mit Josef Aichner. Die Inventur samt Truheninhalt ergab höchstens 9 Gulden und wurde unter den Erben bereits aufgeteilt. Einziges Vermögen ist ein ausstehendes Guthaben vom 6. März 1781 von 158 Gulden was mit 3 % Verzinsung 171 Gulden 49 kr ergibt. Der Korn- und Schmalzvorrat beträgt 10 Gulden Davon sind Krankenkosten, zwei Versehgänge, Funeralkosten, das Austeilbrot, der Totengräber, die Totentruhe, Salz- und Herbergskosten, der Mesner, die Kerzen, der Kooperator für mehrmaliges Providieren und ein Legat für die Josef Aichnerischen Kinder zu bestreiten. Für Extramessen, Schulfonds, Besieglung, Schreibgelder, Abhandlungskosten, Gerichtsdiener, ProtokollAufschlagen, Zeugengeld, Wirtszehrung, Ausstellgeld und den Pfleger fallen 55 Gulden an. Das Reinvermögen von 116 Gulden ist auf die 3 Töchter aufzuteilen, da Kaspar schon ausbezahlt wurde. Siegler: Jakob Christoph Hofstetter, Pfleger zu Anras
Zeitgenössische Abschrift eines Originalprotokolls der Verlassenschaftsabhandlung nach Josef Alois Erhart, verstorben am 18. Oktober 1855 in Flirsch, verheiratet mit Margaretha Zangerl und Vater der fünf Kinder Kassian (1837), Johann (1840), Johanna Franziska (1841), Anna Maria (1845) und Maria Magdalena (*1850). Bestätigung des Protokolls durch die Beamten Thaler und Malfertheiner sowie dem Bezirkshauptmann Sulzenbacher.
Zonder titelAnläßlich des Grenzvertrages vom 15. Sept. 1670 zwischen Tyrol und dem Hochstift Augspurg wird von den Obrigkeiten in Ernberg, Rettenberg und Füssen sowie den mitinteressierten Untertanen der Pfarren Thanhaimb, Hindelang und Pfranten alle sechs Jahre eine neue Visitation der Grenzmarken vorgenommen. Ernberg ist durch den Pfleger Johann Gaudenz von Rosst, Forstüberreiter Martin Zwerger, Forstknecht Jakob Ruef, Michael Koch und Michael Zitt vertreten. Es sollen die Marken von dem Windhaag, auch Steinenberg herab, bis hinunter in die Mitte der Ebene durchgegangen und renoviert werden, wozu genannte Deputierte abgeschickt werden. Vom höchsten Zinken des Stainenberg bis zum Weissenbach werden insgesamt 128 Grenzpunkte ausführlich beschrieben, ohne jedoch die Abstände zueinander anzugeben. Als Markierungen dienen Bäume, Legersteine, Wappensteine oder markante Geländepunkte, welche ganz unversehrt vorgefunden werden. Somit stimmt diese Begehung mit den Grenzprotokollen von 1670, 1677, 1685 und 1692 überein.
Erzherzogin Claudia bestätigt den offenen Viehmarkt, welchen Erzherzog Ferdinand am 14. Juli 1569 jährlich für den 3. Sept. verliehen hat (vgl. Nr. 58). Nach Ratifizierung dieser wörtlich inserierten Urkunde wird auf Bitte des Marktes Reutte diese Marktfreiheit konfirmiert und der Viehmarkt nach jahre langer kriegsbedingter Unterbrechung wiederum errichtet, jedoch am 11. Sept. statt wie bisher am 3. Sept. Siegler: Claudias erzfürstliches Sekretsiegel
Franziskaner-Theologe
Verleihung von Grundstücken in der Erlau durch die landesfürstliche Regierung zu Salzburg über den Urbargerichtsverwalter Wolf Straßguet zu Ütter und dessen Nachfolger. Für Hausgärten und Weiden erhalten die Bürgerschaft von Hopfgarten oder einzelne Bittsteller die sog. Bürgerauen oder Einfänge, namentlich Bartlmä Wieflperger, Hans Rauch, Christian Purcklechner, Georg Mayr, Martin Angerer, Hans Lederer, Marx Ruprecht Resch, Georg Walcher zu Rambstött, Dominikus Angerer, Joachim Leithner und Lorenz Nideranckher, Hans Nideranckher, Hans Hienerspichler, Johann Rottmayr, Martin Hollaus und Peter Pockenauer.
Sammelposition: Rechnungslegung über die durchgeführten Schott erfuhren der Schranne Ebbs, Formblatt für Viehbeschreibung.
Friedrich Unger, Bürger zu Rattenberg, und seine Ehefrau Elsbeth, stiften der Bruderschaft an der Virgiliuskirche zu Rattenberg zwei lb Berner Gült von ihrem eigenen Haus in der Stadt Rattenberg, zwischen Hans dem Gswinden und Lienhard Pruckslegl gelegen. Siegler: Jörg Schafftlmayr (?) Bürger zu Rattenberg Zeugen: Kunz Ranneger, Peter Kranperger, Friedrich Planer und Sigmund Eyspacher, alle zu Rattenberg wohnhaft
Schreiben der Kreishauptmannschaft Hall wegen Unterhöhlung des altherabgebrachten Zunftwesens und Übergang zur Fabrikation.
Die Interessenten der Frülrjahrsweide in der Gemeinde Liesfeld einigen sich gütlich, die Aue und den sog. Einfang zu genannten Bedingungen zu nutzen. Die Einhaltung geloben nach der Verlesung: Peter Gschwentner, Matthäus Hager, Jakob Empacher, Simon Sulzenbacher, Michael Margreiter, Josef Pichler, Matthias Flock, Michael Ruepprechter, Matthias Egerdacher, Johann Sappl, Leonhard Baldemair, Katharina Schneirieder, Johann Flock, Simon Thumer, Michael Hager und Leonhard Spielthener. Siegler: Johann Heinrich Aperger zu Friedheim
Agnes, Bürgerin von Hall und Gattin des Chunrad von Mattray, übergibt den Sondersiechen zu Hall einen jährlichen Zins von einem Pfund Berner Geld von ihrem Haus, Hofstatt und Baumgarten zu Hall. Dieses Haus hat sie geerbt und es liegt zu Egelhausen beim Mühlbach und grenzt an das Haus des Sighart des Kramers. Der Baumgarten grenzt an das 'gazzel, da man in das Leffaelt vert'.;
Siegler:
Zeugen: Rudolf der Fuchsrnagen, Bürger von Hall Heinrich Präntel, Peter Stich, Albrecht Faustner, Peter Fürer, Hans Grünholtzer, Bürger von Hall, Nykla Winchler von Brixen
Namensverzeichnis für die Wasserrod von Fendis betreffend den unteren Feldwaal, den zweiten Feldwaal, den Leilachwaal, den Prömstallwaal, den Saurswaal, den Hamtswaal, den Wässerwieswaal, den Waal auf der Gespandt, den Matschepichlwaal, den Kirchmahdwaal, den obersten und niedersten Waal.
Sammelposition betr. Schmalzbeschreibung für das Viertel Jochberg und eine Beschreibung des sog. Bürgerschmalzes von 1831, Schuldscheine und Quittungen 1833, Quittungen 1838, Rechnungen und Quittungen 1848, Stellungnahmen zu Landtagsbeschlüssen o.J.
Holzbezug für Schloßgüter
Georg Sailer, Bürger zu Imst, verkauft dem Hans Schmidl, Pfleger des Spitals zu Imst, 5 lb Berner Geld Grundzins aus dem 1/2 Roßanger daselbst. Siegler: Balthasar Schegg von Ni(e)dermontani, Pfleger zu Imst Zeugen: Paul Scheer, Bürgermeister, Martin Erb, Hans Hueber und Bartlmä Mesner, Bürger zu Imst und Georg Englschalk, Gerichtsschreiber
Simon Schröckhueber auf Zedlach quittiert, daß er und sein mithausender Bruder Matthias ihrer Schwester Anna an mütterlichem Erbe 19 Gulden 2 kr sowie 20 Gulden verliehenes Geld samt Zinsen, somit insgesamt 49 Gulden schulden. Die Gebrüder bestätigen, die jährliche Fälligkeit zu Georgi samt Zinsen und geben ihr Vermögen zur Pfand sicher Stellung. Siegler: Wolfgang Lasser, Pfleger Zeugen: Andrä Ganzer zu Ganz (Gänzen) und Alban Lagner an der Gassen
Kaiser M a x i m i 1 i an befiehlt der Herrschaft Luentz sowie den Gerichten Heinfels und Anrass die Stellung von je 200 wohl ausgerüsteten Männern.
Wie Nr. 102.
Jenebein Fröch, Tischler zu Zams quittiert der Gemeinde Zams, vertreten durch den Dorfvogt Josef Länderer, 1t. Buch und eigener Aufzeichnungen 37 Gulden an Sitzgeldern zu schulden, diese jährlich zu Martini zu verzinsen und bei Aufkündigung zu Lichtmeß zurückzuzahlen. Siegler: Ludwig Linser, Gerichtsverwalter Siegelbitte an: Josef Holer, Anwalt zu Zams Zeugen: Georg Zobl, Adam Göbhart
Allgemeine Feuerlöschordnung für das offene Land in Tirol in 59 Paragraphen, gedruckt bei Johann Thomas Trattner, k.k. Hofdrucker und Buchhändler in Innsbruck.
Die o.ö. Hofkammer bekundet, dass die Landstraße von der Genßleute in Söll bis zum Pass Strub durch die Ortschaften Going, Rehrobüchl, Oberndorf, St. Johann, Erpfendorf, Waidring und bis zur Gerichtsgrenze stark ausgefahren ist und die Brücken baufällig sind. Daher sollen die Anrainer, welche die Zollbefreiung genießen, einen Beitrag als Auskaufgeld leisten. Franz Voglsanger, Wirt zu St. Johann, muss die Straße von der Stopfenau beim Schulhäusl über das Schulmeister-Haus-Brüggl bis in die Au nach Oberndorf und die Alb-Brücke über die Ache erhalten. Gegen eine Zahlung von 300 Gulden an den Zoll- und Umgeldeinnehmer Hans Jakob Mohr kauft Voglsanger sich von allen Reparaturverpflichtungen los und genießt weiterhin die Zollbefreiung, was ihm quittiert wird. Nur im Falle von Elementarereignissen, wenn Gefahr im Verzug ist, muss er den Straßenmeister unterstützen. Siegler: Johann Franz von Coreth, Johann Ferdinand von Stachlburg und Josef Christian von Pacher
1765 Nov. 22: Gemein-Schluß wegen rückständiger Archenkosten 1766 Jän. 10: Anbringen an das Gericht wegen ArchenkostenTeilung 1766 Jän. 24: Entgegnung der Zweidrittelgemeinden zur Klage 1766 März 28: Auszug über den Steuerschlüssel 1766 ? Gedenkschrift wegen der Brückenerhaltung (Fragment) Abschrift des Anbringens vom 10.1.1766; 1766 Nov. 18: Beglaubigte Vergleichsabschrift wegen Archenkosten 1766 Nov. 23 Stellungnahme von Schnann mit Unterschriften 1766 Nov. 23 Vergleichsabschlag der Gemeinde Pettneu 1766 Nov. 25 Ablehnung von Flirsch wegen Vergleichszahlung 1766 Nov. 30 Stellungnahme der Gemeindeversammlung Perjen(n) 1766? 3 Archenberechmmgen und Beitragslisten 1766? Stellungnahme der Bruggfelder (Pruggfelder) Archeninhaber 1768 Jän. 12: Archenrechnung des Archenmeisters Adam Prantauer 1773 Jän. 19: Rechnung für Archenkassier Klemens Mayrhofer 1773 Jän. 12: Rechnung für die Perfuchser Arche 1776 Dez. 1: Beschwerde wegen falscher Archenverbauung
Alter: 62
Georg Einkhomer von Thaur und seine Gattin Anna Stängl, vertreten durch Wilhelm Leitl, Wirt von Thaur, verkaufen um 50 Gulden der Anna Schmid einen Teil ihres Kammerlandes im Thaurer Feld, welches dem Pfarrwidum von Thaur grundherrlich unterworfen ist.
Siegler: Mattheus Obrist, Pfarrer von Thaur
Zeugen: Ulrich Troger, Leinwebermeister von Thaur; Matthias Narr, Schneidermeister von Thaur; Johann Lenardt, Gerichtsschreiber von Thaur; Stefan Prandt, Schreiber
Alter: 49; Ihre Leiche wurde am Ufer des Lechs bei Musau gefunden. Todesursache war vorerst ungewiss, später ergab Untersuchung: Tod durch Ertrinken.
Alter: 19; Burschen stiegen vom Hallerangerhaus den Nordhang des Lafatscher hinauf. Frontmann rutschte im Neuschnee aus und riss seine Kollegen über eine 200m hohe Wand mit. Opfer waren Buchhandlungsgehilfe, Handelsangestellter und Schüler der Elektrotechnik. Sehr schwierige Bergung, die erst am 4.10. glückte.
Alter: 22; Stürzte vom Predigtstuhl im Kaisergebirge tödlich ab. War Student aus Stuttgart. Sehr schwierige Bergung.
Alter: 21; Im Jenbacher Bahnhof wurde am Dach eines Waggons eine verkohlte Leiche gefunden. Der Schuhmacher aus dem Ort dürfte bei der Heimfahrt aus Innsbruck auf das Dach des Waggons gestiegen sein und bei Schwaz in den Starkstrom geraten sein. Die Leiche wurde erst am Rückweg des Zuges von Kufstein entdeckt.
Alter: 15; Sohn des Eggerbauern, stieg aus Übermut beim Bahnhof auf einen Hochspannungsmasten. Berührte die Leitung und fiel brennend zu Boden. Starb am folgenden Tag.
Alter: 22; Student aus Innsbruck. Stürzte von der Schüsselkarspitze im Wettersteingebirge ab, Nach einem Riss des Sicherungsseiles. War sofort tot. Bekannter Innsbrucker Skisportler.
Alter: 41; Hilfsarbeiter aus Hötting. Stand auf der Ladefläche eines fahrenden LKWs. Fiel aus unbekannten Gründen auf die Straße und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: [unklar]; Kleinbauer aus Oberperfuß. Wurde wegen eines Diebstahls von der Polizei in Zirl arretiert. Erhängte sich in seiner Zelle.
Alter: 84; Stürzte im Ziegelstadel vom Heuboden auf die Tenne und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 55; Verletzte sich tödlich bei einem Absturz. Stammte aus Planeil bei Schlanders.
Alter: [unklar]; Burschen feierten im Gasthaus „Ebner“. Dabei geriet das Opfer mit dem Bauarbeiter Max Weber (22 Jahre) in Streit. Dieser entfernte sich von der Gruppe und besorgte sich ein Messer. Dieses stach er unvermutet dem Opfer in die Brust, worauf es verblutete. Täter flüchtete, wurde aber bald verhaftet. Bruder des Opfers verunglückte letztes Jahr tödlich auf der Herbstmesse. Schwurgerichtsverhandlung gegen Max Weber in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 11.12.28, 8: Urteil: 6 Jahre schwerer Kerker.
Nachdem der Stiefsohn Bartholomeus Baumgartner geheiratet und Haus samt Hufschmiede übernommen hat, wird dem Andreas Holzer, Hufschmiedmeister und Bürger von Hall, von Bürgermeister und Rat der Stadt Hall mit Zustimmung des Handwerks solange gestattet, einen Laden mit Eisenwaren zu führen, bis eine andere Hufschmiede frei wird.
Siegler: Stadt Hall (kleines Sekretsiegel)
Alter: 53