Alter: 25; Tourist aus Deutschland, verließ Zell/Ziller Richtung Tuxertal und wurde seither vermisst. Sein Skelett fand man am 1.8.1930 im Dorfseegebiet (Tux) in einer Felsrinne.
Alter: 45
Elias Schöttl, Stadtgerichtsverwalter und Bürger von Hall, bestätigt im Beisein des Michael Worath d.Ä., Bürgermeisteramtsverwalter, Michael Högwein, Ratsbürger von Hai!, Michael Worath d.J., Ratsbürger von Hall, Jeremias Kolb, Stadtschreiber, Philipp Selzam, Diener des Stadtgerichtsschreibers, Joachim Oberperger und Andreas Ludwig, Stadtgerichtsverpflichtete, daß der verstorbene Hans Christof Forcher, Bürgermeister von Hall, ein Legai von insgesamt 350 Gulden für die Nikolauskirche und das Stadtalmosen vermacht hat.
Siegler: Elias Schöttl
Alter: 26; Mechaniker in München. Stürzte von der Dreitorspitze tödlich ab. Seine Leiche wurde geborgen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 48; Leiche des Fabrikanten aus Chemnitz wurde in Längenfeld am Ufer der Ache gefunden. War am Rückweg von Gurgl nach Zwieselstein am Abend in den Fluss geraten.
Alter: 29; Elektriker des Elektrizitätswerk Reutte. Bei einem Arbeitsauftrag in Pfronten erhängte er sich auf einem Dachboden. Stammte aus Salzburg.
Alter: 45; Familie Schnell (Vater, Mutter, Sohn) und die Gattin des Bürgermeisters aus Haag in Bayern waren im Kaisergebirge auf Wanderung. Gerieten in ein schweres Unwetter am Weg von der Gruttenhütte zum Ellmauer Halt. Wurden vom Steig weggeschwemmt und über den Abgrund geworfen. 3 Tote, nur Frau Schnell überlebte schwer verletzt. Große Überschwemmungen in ganz Tirol.
Alter: 13; Familie Schnell (Vater, Mutter, Sohn) und die Gattin des Bürgermeisters aus Haag in Bayern waren im Kaisergebirge auf Wanderung. Gerieten in ein schweres Unwetter am Weg von der Gruttenhütte zum Ellmauer Halt. Wurden vom Steig weggeschwemmt und über den Abgrund geworfen. 3 Tote, nur Frau Schnell überlebte schwer verletzt. Große Überschwemmungen in ganz Tirol.
Alter: 42; Familie Schnell (Vater, Mutter, Sohn) und die Gattin des Bürgermeisters aus Haag in Bayern waren im Kaisergebirge auf Wanderung. Gerieten in ein schweres Unwetter am Weg von der Gruttenhütte zum Ellmauer Halt. Wurden vom Steig weggeschwemmt und über den Abgrund geworfen. 3 Tote, nur Frau Schnell überlebte schwer verletzt. Große Überschwemmungen in ganz Tirol.
Alter: 33; Schwere Unwetter auch im oberen Wipptal. Gletscherbruch löste Mure aus, die die Kaser des Bauern Schmölzer erfasste. Stall und Stube wurden fortgeschwemmt. In den Erdmassen wurde Bäuerin getötet, der Bauer schwer verletzt.
Alter: 59; Pensionierter Bahnschaffner aus Rotholz. Stürzte am Heimweg von Bärenbad nach Pertisau im Tristenautal 100m tief ab.
Alter: 29; Hilfsarbeiter aus Wattens. Tod durch Erhängen.
Alter: 59; Buchhändler aus Berlin auf Sommerfrische. Wurde von einem Stein erschlagen, der sich in einem Steinbruch löste.
Alter: 30; Verunglückte tödlich beim Holzziehen. Stammte aus Längenfeld.
Franz Waidmann, Bevollmächtigter des Spitals von Hall, bestätigt den Erhalt von 50 Gulden, die ihm 1657 Philipp Gundner, Kurat von St. Waldburg in Ulten, anstelle seines Bruders Hans Gundner von Lana, der 1649 ein Darlehen über 190 Gulden erhielt, übergeborenen hat. Weitere 35 Gulden 30 Kreuzer erhält Waidmann 1659.
Alter: 5; Starb an schweren Kopfverletzungen in der chirurgischen Klinik.
Alter: 52; Bahnarbeiter. Tod durch Erhängen.
Alter: [unklar]; Maurer aus Schwaz. Sollte in der Strafanstalt Suben (OÖ) Anstreicharbeiten ausführen. Geriet mit Starkstrom in Berührung und war sofort tot.
Alter: 48; Wirtschafterin, geriet in Innsbruck in den Inn und wurde fortgetrieben. Am 23.9. in Mils/Hall angeschwemmt und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 51; Zugsführer im Alpenjägerregiment. Erschoss sich in seiner Wohnung.
Alter: 48; Hilfsarbeiter, Tod durch Erschießen.
Alter: 67; Medizinalrat aus Düsseldorf. Stürzte beim Aufstieg zur Hermann-Barth-Hütte tödlich ab. War ohne Führer unterwegs.
Alter: 41; Entfernte sich am 4.9. von Innsbruck und fuhr nach Häring. In einem Gasthaus schloss er sich in einem Zimmer ein und vergiftete sich. Hatte nervliche Probleme. Flüchtete ein paar Tage zuvor aus Südtirol vor den Faschisten.
Alter: 1.5; Jüngstes Kind des Totengräbers fiel in die Sill und ertrank.
Alter: 18; Stürzte bei den Grubeißentürmen an der Nordkette tödlich ab. War Maler und stammte aus Nürnberg. Ursache war ein Seilriss.
Alter: 25
Alter: 23; Elektrotechniker aus Innsbruck. Stürzte aus einer Höhe von 200m von der Fleischbank-Ostwand tödlich ab.
Alter: 71; Tod durch Erschießen.
Alter: 14; Sohn eines Gastwirtes, stürzte vom Hafelekar ab und erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 48; Zahnarzt aus Riga. Stürzte in der Nähe der Dominikushütte tödlich ab. Sein Sohn Philippe Halsman (22 Jahre) holte Hilfe. Rettungsexpedition fand den Toten allerdings in mysteriösen Umständen. Hatte eingeschlagenen Schädel, ein blutverschmierter Stein lag in der Nähe. Der Sohn wurde in Haft genommen. Schon im 1. Bericht gab es einen Verdacht auf Vatermord. Dieser hatte die Tour ausdrücklich ohne Führer machen wollen. Anscheinend hatte der Vater zuvor bei mehreren Gesprächen Bedenken wegen des Verhaltens seines Sohnes gemacht. Mehrere Zeugen bemerkten einen Streit zwischen beiden. Eine Obduktion ergab, dass der Absturz nicht tödlich gewesen sein konnte. Durch einen Schlag auf den Kopf schien das Opfer ohnmächtig geworden sein. Lag mit Gesicht am Boden. Tod eher durch Ersticken! Sein Sohn wurde später berühmter Fotograf in Paris. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 13.12.28, 9 ff. Nach 5 Tagen Verhandlung, Tumulte im Zuschauerraum. Räumung des Saales. Urteil: 10 Jahre schwerer Kerker, allerdings Berufungsankündigung durch den Verteidiger. Angeklagter versuchte sich danach die Pulsadern zu öffnen. Ein Berufungsverfahren in Wien (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 14.3.29, 7) wurde wieder nach Innsbruck verwiesen. Neue Verhandlung ab 9.9.29. Es wurde sogar eine Ortsbeschau durch die Geschworenen vorgenommen. Neues medizinisches Gutachten spricht von Mord. Sogar der präparierte Kopf des Opfers wurde den Geschworenen gezeigt. Nach 14 Tagen neuerliche Vertagung. Neubeginn der Verhandlungen am 17.10.1929: Neues Urteil: 4 Jahre schwerer Kerker. Neuerliche Revisionsverhandlung in Wien ab 20.1.1930. Oberster Gerichtshof bestätigte allerdings das Urteil. Wiederaufnahme könnte allerdings nochmals erfolgen. Endgültige Begnadigung durch Präsident Miklas am 30.9.1930.
Alter: 39; Chauffeur, bekam als Anerkennung für eine Arbeit von der Witwe Maria Völlenklee eine kleine Flasche Schnaps mit Aufschrift „Enzian“. Diese hatte sie im Zimmer ihres verstorbenen Mannes gefunden. Das Opfer teilte den Inhalt mit 2 weiteren Kollegen. Bald traten Vergiftungserscheinungen auf. Wurden ins Spital eingeliefert, wo Opfer bald starb. Möglicherweise war Strychnin in der Flasche.
Alter: 50; Bahnarbeiter, wurde am Nordportal des Schlossbergtunnels von einem Schnellzug überfahren und getötet. Wohnhaft in Ellbögen. Benutzte die Gleisstrecke als Heimweg.
Alter: 29; Eisenbahnschaffner, wurde im Bahnhof von einem Personenzug überfahren und auf der Stelle getötet.
Alter: 48; Knecht, starb an einem Beckenbruch und an inneren Verletzungen im Zamser Spital.
Alter: 34; Wanderte mit seinem Begleiter im Gleirschtal (Sellrain). Hatten bereits 8 Tage Hochgebirgstour hinter sich. Opfer stürzte tödlich am Gleirschtaler Ferner ab. Kollege konnte ihn nicht am Seil halten. War Glasschleifer in Wilten.
Alter: 77; Stürzte beim Kirchgang in den Mühlbach.
Alter: [unklar]; Arbeiter, erlitt in einem Steinbruch tödliche Verletzungen.
Ludwig Maximilian Reichsgraf von Hoditz, Käm merer von Erzherzog Leopold Wilhelm, Bischof von Passau, Ollmütz und Preßlau, bestätigt, daß sein Kämmerling Hieronimus Nolf von Hall in Tirol die Witwe Anna Maria Scholz nach katholischem Ritus heiraten will.
Siegler: Ludwig Maximilian Reichsgraf von Hoditz
Alter: 68; Frau aus Hainzenberg wurde seit einigen Tagen vermisst. Am Heimweg von der Schwarzachalpe verirrte sie sich im dichten Nebel und stürzte über eine hohe Felswand ab.
Alter: [unklar]; Schneidermeister, wurde seit über einen Monat vermisst. Seine Leiche wurde am 17.9. in Wasserburg (Bayern) angeschwemmt und dort begraben.
Alter: 22; Gerbergehilfe aus Haslach. Gesundheitliche Probleme. Stammte aus OÖ. Tod durch Erschießen.
Alter: 55; Zwischen Pill und Weer wurde von einem Diplomaten der USA in Rom (Harald Dittmann) ein Mann überfahren. Ob er zu schnell fuhr, konnte nicht geklärt werden. Der Tote war alkoholisiert und sollte in die Schwazer Klinik gebracht werden, starb aber schon vor der Einlieferung. War bei der TIWAG beschäftigt. Stammte aus Krain.