Georg Christof Graf von Arzt, Obristjägermeister von Erzherzog Ferdinand Karl, verleiht der Stadt Hall und dem Dorf Heiligkreuz das Recht, zui Abgrenzung gegen Rum, Thaur und Arzl und zum besseren Schutz ihrer Wuti und Weide in der Haller Au einen Erddamm errichten zu dürfen, der 3 Werkschuh hoch, dessen Sohle 4 Werkschuh breit und dessen Krone 2 Werkschuh breit sein darf.
Siegler: Georg Christof Graf von Arzt
Alter: 33; Wurde bei einer Jagd angeschossen und starb an den Verletzungen.
Alter: 18; Wurde von ihrem Stiefbruder Philipp Praxmarer (27 Jahre) erschossen. Dieser war ein berüchtigter Brandleger und auch für den Brand am 15.7.1925 in Kauns verantwortlich. 13 Häuser fielen dabei zum Opfer. Wurde immer wieder gestellt, konnte aber entkommen. Konnte danach über die italienische Grenze flüchten. Tauchte nun wieder auf und forderte von der Stiefschwester Geld. Als sie ihm das verweigerte, schoss er sie nieder. Täter flüchtete, wurde aber von Gendarmen verfolgt. Wurde in der Nähe des Schlosses Biedenegg bei Fließ in einem Heustadel von einem Hund aufgespürt. Dort schoss Praxmarer auf die Patrouille, wurde aber selber von einem Gegenschuss in die Schläfe tödlich verletzt. (Fließ)
Alter: 27; Wurde von ihrem Stiefbruder Philipp Praxmarer (27 Jahre) erschossen. Dieser war ein berüchtigter Brandleger und auch für den Brand am 15.7.1925 in Kauns verantwortlich. 13 Häuser fielen dabei zum Opfer. Wurde immer wieder gestellt, konnte aber entkommen. Konnte danach über die italienische Grenze flüchten. Tauchte nun wieder auf und forderte von der Stiefschwester Geld. Als sie ihm das verweigerte, schoss er sie nieder. Täter flüchtete, wurde aber von Gendarmen verfolgt. Wurde in der Nähe des Schlosses Biedenegg bei Fließ in einem Heustadel von einem Hund aufgespürt. Dort schoss Praxmarer auf die Patrouille, wurde aber selber von einem Gegenschuss in die Schläfe tödlich verletzt. (Fließ)
Alter: 19; Student aus Rostock. Seine stark verweste Leiche wurde im Bachbett im Kaisergebiet aufgefunden und konnte erst nach langer Zeit identifiziert werden. Vermutet wurde auch ein Verbrechen. Obduktion in München ergab aber, dass es sich um einen Alpinunfall gehandelt hat. Musste am Weg zum Brentenjoch im Gaisbachgraben abgestürzt sein. Ausländische Medien sprechen zwischendurch sogar von einem „Fememord“.
Alter: 34; Bundesbahnbediensteter, nervenleidend. Tod durch Erschießen.
Alter: 50; Näherin in Hötting, gebürtig in Paris. Wurde tot aufgefunden. Erlitt nach einem Sturz eine Schädelbasisfraktur.
Alter: 30; Glasschleifer, gesundheitliche Probleme. Schoss sich am Grab seiner Eltern eine Kugel ins Herz.
Alter: 22; Vorerst unbekannte Frau stürzte sich von der Innbrücke in den Fluss und wurde fortgetrieben. Am Folgetag identifiziert. War Hausgehilfin in Hötting aus NÖ. Ihre Leiche wurde am 20.3. in Hall angeschwemmt.
Alter: 27; Wollte Heu vom Arzberg führen. Schlitten geriet außer Kontrolle und er wurde an einen Zaun gedrückt. Starb 2 Tage später im Schwazer Spital.
Alter: 57; Ledige Frau aus Hannover. Erhängte sich in ihrem Zimmer am Fensterkreuz.
Alter: 78; Seine Leiche wurde am Inn gefunden. Dürfte in der Nacht über eine Böschung gekollert sein und landete mit dem Gesicht am Ufer des Flusses. War wohnhaft in Götzens.
Thomas Moser, Müllermeister am Eichat in Absam, verkauft um 100 Gulden dem Spital in Hall, vertreten durch Oswald Haller, Gastgeborener und Ratsbürger von Hall, von seiner Mühle im Eichat einen jährlichen Zins von 5 Gulden.
Siegler: Johann Lenärdt, Pflegsverwalter von Thaur
Zeugen: Peter Noflatscher, Müllermeister von Absam; Jo hann Egger, Gerichtschreiber von Thaur; Johann Payr, Schreiber; Karl Prenner
Alter: 57; Starb nach einem Sturz vom Baum.
Alter: 29; Schmiedegehilfe aus Bad Aussee. Leitete mit einem Schlauch Gas in sein Schlafzimmer. Gründe: Schwermut und Arbeitslosigkeit.
Alter: [unklar]; Erhängte sich aus unbekannten Gründen am Dachboden seines Hauses.
Alter: 58; Maurer, familiäre Probleme, erhängte sich am Dachboden seiner Wohnung.
Alter: 26; Handlungsgehilfe, Schriftsetzer bzw Mechaniker aus Leipzig. Wurden in der Nähe des Padasterhauses von einer Lawine verschüttet. Ihre Leichen konnten lange nicht gefunden werden und wurden erst am 20.-27.6. ausgegraben.
Alter: 22; Handlungsgehilfe, Schriftsetzer bzw Mechaniker aus Leipzig. Wurden in der Nähe des Padasterhauses von einer Lawine verschüttet. Ihre Leichen konnten lange nicht gefunden werden und wurden erst am 20.-27.6. ausgegraben.
Alter: 21; Handlungsgehilfe, Schriftsetzer bzw Mechaniker aus Leipzig. Wurden in der Nähe des Padasterhauses von einer Lawine verschüttet. Ihre Leichen konnten lange nicht gefunden werden und wurden erst am 20.-27.6. ausgegraben.
Alter: 49; Hilfsarbeiter, stürzte über eine Stiege in seinem Wohnhaus. Erlitt schwere Kopfverletzungen, denen er im Spital Innsbruck erlag. Fremdeinwirkung?
Alter: 36; Bahnarbeiter aus Hochfilzen. Gesundheitliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 25; Versuchte mit einem Kollegen von der Heilbronner Hütte aus den Patteriol zu ersteigen. Die letzte Etappe bewältigte er alleine. Kehrte nicht mehr zurück. Rettungsexpedition aus St. Anton fand seine Leiche am 3.3. am Nordabhang des Berges.
Alter: 39; Bahnarbeiter, stammte aus Böhmen. Hatte familiäre Probleme und schoss sich eine Schrotladung in den Bauch. Starb bald danach im Krankenhaus Innsbruck.
Der 1654 verstorbene Adam Franz, Bürgermeister von Hall, hat in seinem Testament 300 Gulden für einen ewigen Jahrtag bei der Nikolauskirche in Hall gestiftet.
Siegler: Brixner hochgeistliches Offizium; Stadt Hall; Mi chael Worath, Vertreter der Witwe; Peter Täsch, Schwiegersohn des Verstorbenen
Alter: 56; Erlitt tödliche Verletzungen bei einem Sturz in eine Abortgrube.
Alter: 24; Hilfsarbeiter, Beziehungsprobleme. Schoss sich eine Kugel ins Herz. Stammte aus dem Burgenland. Bestattet in Elbingenalp.
Alter: 45; Zimmermann aus Imst. Fiel von einer Brücke in den Rhein und ertrank. Wurde erst am 30.5. bei Hard geborgen.
Alter: 19; Pferdeknecht aus Salzburg. Tod durch Erhängen.
Alter: 39; Regierungsbaurat aus Dresden. Brach von der Karlsruher Hütte mit Skiern Richtung Gurgler Ferner auf. Ohne Skier stürzte er an einer eisigen Stelle und fiel in einen Tümpel der Gurgler Ache. Konnte die Schneewände nicht mehr hochklettern und ertrank.
Alter: 26; Bauernbursch. Wollte einen Sack Roggen nach Ochsengarten bringen. Am Silzer Sattel schienen ihn die Kräfte verlassen zu haben und er kam nicht mehr weiter. Wurde erst am Folgetag entdeckt. Starb kurze Zeit daheim.
Alter: 20; Soldat bei der Kraftwagenabteilung. Erschoss sich mit seinem Dienstgewehr. Stammte aus Reutte.
Alter: 24; War im Bahnhof Hall mit Aufladen von Eisenschrott beschäftigt. Dabei kam er mit einer Starkstromleitung in Berührung. Erlitt tödliche Verbrennungen. Gerichtsverhandlung gegen Josef Weiß weil er Waggons innerhalb der Stromleitungen abstellte (normalerweise in oberbaulosen Zonen, diese waren diesmal aber alle besetzt). Urteil: 2 Monate schwerer Arrest, aber bedingt.
Alter: 28; Chemiestudent aus Kaufbeuren. Stürzte an der Nordwand der „Roten Flüh“ ab. Wollte mit Skiern aufsteigen, für die das Gelände aber ungeeignet war. Stürzte über 200m tief ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 52; Kaufmann in der Bruneckerstraße. Erschoss sich in seiner Kanzlei mit einem Revolver.
Alter: 20; Knecht. Arbeitete in einer Sandgrube, als höhere Schichten einstürzten. Konnte zwar schnell ausgegraben werden, seine Verletzungen waren aber tödlich.
Alter: 27
Michael Schalhardt, Müllermeister im Eisental im Burgfrieden Hall und Bürger von Hall, verkauft um 500 Gulden der Fronleichnamsbruderschaft von Hall (Brudermeister Christof Mader, Bürger von Hall) einen jährlichen Zins von 25 Gulden von seinem Haus samt Mühle mit drei Mühlsteinen.
Siegler: Johann Lenardt, Pflegsverwalter von Thaur
Zeugen: Michael Khirner von Rum; Georg Grat! von Thaur; Johann Egger, Gerichtsschreiber von Thaur; Johann Payr
Alter: 28; Neben dem Bahndamm wurde eine vorerst unbekannte Leiche entdeckt. Der Mann hatte sich erschossen. Später identifiziert als Bahnschaffner aus Wien mit familiären Problemen. Wurde in Innsbruck begraben.
Alter: 42; Schweres Autounglück bei Sölden. Zu einem Begräbnis in Längenfeld wollte eine Gruppe von 8 Trauernden mit dem Auto des Gastwirtes Isidor Riml - ein Verwandter des Verstorbenen - fahren. Martin Riml (19 Jahre), Neffe des Gastwirtes, lenkte das Auto. Nach Passieren des Tunnels geriet das Auto in einer scharfen Kurve über die Böschung und stürzte ca. 16m in eine Schlucht. Julius Moro war Notar in Silz und einer der besten Sportler Tirols. Die Grüners waren Brüder und Bauern. Julius Moro wurde in Silz beerdigt.
Alter: 28; Schweres Autounglück bei Sölden. Zu einem Begräbnis in Längenfeld wollte eine Gruppe von 8 Trauernden mit dem Auto des Gastwirtes Isidor Riml - ein Verwandter des Verstorbenen - fahren. Martin Riml (19 Jahre), Neffe des Gastwirtes, lenkte das Auto. Nach Passieren des Tunnels geriet das Auto in einer scharfen Kurve über die Böschung und stürzte ca. 16m in eine Schlucht. Julius Moro war Notar in Silz und einer der besten Sportler Tirols. Die Grüners waren Brüder und Bauern. Julius Moro wurde in Silz beerdigt.