Alter: 64; Pfründner im Armenhaus.
Alter: 26; Arbeiter.
Alter: 21; Student der Forstwirtschaft aus Essen. Kehrte von einer Tour auf den Ramolkogel nicht mehr zurück. Wurde jahrelang vermisst. Am 11.8.1932 als Skelett aufgefunden und identifiziert. Wurde im Obergurgler Friedhof beerdigt.
Alter: 28; Kellnerin im Fernpasshotel. Schwermütig, stürzte sich in den Blindsee.
Alter: 18; Gymnasiast aus Wien. Stieg auf den Spielberg um Edelweiß zu suchen. Wurde seitdem vermisst. Seine Leiche wurde erst am 24.8.1926 am Spielberg aufgefunden und nach Wien überführt.
Alter: 50; Arbeiter, stürzte sich im Ort Faggen in den Faggenbach und wurde sofort fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 18.10. in Pettnau (Inzing) aus dem Inn gezogen und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 38; Herumziehende Gruppe (in der Zeitung Zigeuner) gerieten in Streit. Ein Mann versetzte dabei seinem Schwiegervater einen Schlag mit einem Schleifstein. Dieser setzte sich zur Wehr und verletzte seinen Schwiegersohn schwer. Starb in Wörgl an den Verletzungen und wurde im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 61; Knecht in Bichlwang. Tod durch Erhängen.
Alter: 24; Bäckermeister und seine Frau erstickten durch ausströmende Gase aus dem Backofen.
Michael Rüngger, Rädermachermeister und Bürger von Hall, hat von Michael Högwein d.J., Gastgeborener und Bürger von Hall, als Vormund des Simon Platianer, Sohn des Andreas Platianer d.Ä., einen Stadel am Kugelanger gekauft, den er zu einer Wohnung und einer Werkstätte ausbauen will. Die Stadt gibt dazu die Erlaubnis, wenn er zum Nachbarhaus eine Trennwand aufführt und einen entsprechend großen Platz vor dem Haus für die zu reparierenden Wägen schafft.
Siegler: Philipp Naupp, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Johann Sebastian Zehenntner, Diener des Stadt schreibers Ferdinand Marstaller, Bürger von Hall
Zeugen: Georg Sebald, Säckler und Bürger von Hall; Veit Spaunz, Seiler und Bürger von Hall
Alter: 36; Arbeiter bei einem Bauern in Lechleiten. Tod durch Erhängen. Stammte aus Bayern.
Alter: 33; Kaufmann aus Stuttgart. Stürzte am Weg ins Schochenalptal ab.
Alter: 46; Regierungsbaurat aus Potsdam. War mit seiner Frau auf einer Tour von der Berliner Hütte zur Furtschagler Hütte (Zemmgrund). Rutschte auf einer Felsplatte aus und stürzte an die 100m tief ab. Schwierige Bergung.
Alter: 20; Fabriksarbeiter, ertrank beim Baden im Inn.
Alter: 28; Stollenarbeiter beim Bau des Achenseekraftwerkes. Machte mit 20 Kollegen eine Tour ins Rofangebiet, um Edelweiß zu suchen. Am Roßkopf glitt er aus und stürzte in die Tiefe.
Alter: 21; Schneidergehilfe aus Böhmen. Badete mit Kollegen im Inn. Geriet in einen Strudel und tauchte nicht mehr auf. Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: 33; Bahnarbeiter aus Wörgl. Nach einem Besuch bei Verwandten, wollte er im Inn baden. Ging plötzlich unter. Auch Herzschlag möglich.
Alter: 52; Bauer, schoss sich in Arzl eine Kugel in den Kopf.
Alter: 55; Bauer, wurde auf einer Alm im Märzengrund von einem Kalb so lange attackiert bis er schwer verletzt war. Wurde erst am folgenden Tag gefunden, starb aber am Transport ins Tal.
Alter: 39; Arbeiter aus Brandenberg. War in der Lehmgrube des Tonwerkes beschäftigt. Rutschte aus und stürzte 12m ab. Starb an einem Genickbruch.
Gilg Mayr, Bäckermeister und Bürger von Hall, und seine Gattin Barbara Hueber, vertreten durch Christof Kittenrainer, Metzgermeister und Bürger von Hall, setzen sich in ihrem Testament gegenseitig als Erben ein. Lediglich Barbara Hueber bestimmt zusätzlich, daß bei ihrem Tod die Rosenkranzbruderschaft in Wüten 4 Gulden und die armen Leute 4 Star Brot erhalten sollen.
Siegler: Adam Franz, Bürgermeister von Hall Siegelbitte: Daniel Paur, Diener des Stadtschreibers Ferdinand Marstaller, Bürger von Hall
Zeugen: Hans Mang, Uhrmacher und Bürger von Hall; Ge org Singlsperger, Maler und Bürger von Hall
Alter: 24; Bäckermeister und seine Frau erstickten durch ausströmende Gase aus dem Backofen.
Alter: 27; Zollamtspraktikant aus Innsbruck, stürzte in den Zillertaler Alpen (Stilluptal, Lappenscharte) beim Edelweißsuchen tödlich ab.
Alter: 57; Erhängte sich in der Böllerhütte oberhalb der Kirche. Hatte sich zuvor noch tiefe Schnittwunden beigebracht. Nachträglicher Eklat, da Pfarrer Meinhard ihn nicht begraben wollte. Angehörige des Opfers randalierten. Erst durch Kooperator Othmar ohne kirchliche Weihen beerdigt.
Alter: 21; 2 Töchter eines Professors aus Schwäbisch-Hall unternahmen eine Tour auf die Salbwiesen. Wollten Edelweiß pflücken. Ältere war durch das Schlechtwetter bald erschöpft. Jüngere versuchte mit Kollegen Hilfe zu holen, die aber zu spät kam. Starb an Erschöpfung.
Alter: 27; Extrem schlechtes Wetter mit Schneefall bedingte schwere Unfälle. Am Totenkirchl erfroren 4 Touristen, 4 konnten gerettet werden. Tote kamen alle aus München.
Alter: 20; Extrem schlechtes Wetter mit Schneefall bedingte schwere Unfälle. Am Totenkirchl erfroren 4 Touristen, 4 konnten gerettet werden. Tote kamen alle aus München.
Alter: 23; Extrem schlechtes Wetter mit Schneefall bedingte schwere Unfälle. Am Totenkirchl erfroren 4 Touristen, 4 konnten gerettet werden. Tote kamen alle aus München.
Alter: 27; Extrem schlechtes Wetter mit Schneefall bedingte schwere Unfälle. Am Totenkirchl erfroren 4 Touristen, 4 konnten gerettet werden. Tote kamen alle aus München.
Alter: 41; Bergführer, stürzte im Kaisergebirge tödlich ab.
Alter: 72; Tischlermeister, wurde in Kaunserberg von seinem Sohn Anton hinterrücks mit einem Beil erschlagen. Dieser wurde kurz vorher aus der Psychiatrie in Hall entlassen.
Alter: 31; Tourist aus Viersen im Rheinland. Stürzte im Stilluptal beim Edelweißsuchen tödlich ab. War lange vermisst. Erst am 11.8.1927 am Tristener gefunden und anhand seiner Ausrüstungsgegenständen identifiziert.
Alter: 77
Alter: 55; Streit unter Karrnern. Opfer (Hadernsammler) wurde von Chrysanth Grünauer (Korbflechter) mit einem Messer am Oberarm verletzt. Traf die Schlagader und Opfer verblutete daran nach kurzer Zeit.
Alter: 16; Sohn eines Wirtes, stürzte am Solstein ab. Starb einen Tag später an den Verletzungen.
Alter: 26; Ertrank im Inn und wurde lange nicht gefunden. Erst am 26.10.1925.
Alter: 63; Stürzte sich bei Ebbs in den Inn, Stammte aus Kufstein. Leiche wurde einen Tag später hinter der Grenze aus dem Fluss geborgen.
Alter: 2; Ertrank in einem Brunnentrog.
Alter: 49; Ehemaliger Lokführer. Gesundheitliche Probleme, erschoss sich in seiner Wohnung in Pradl.
Alter: 16; Spenglerlehrling. Stieg bei der Arbeit aus einem Dachfester und stürzte ab, da er noch nicht angeseilt war, 5 Stockwerke auf die Straße hinunter. Erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 19; Student aus Preußen. Stürzte im Kaisergebirge tödlich ab. Seine Leiche wurde in die Heimat überführt.
Alter: 46; Batschari-Fahrt durch Tirol. Von Innsbruck-Zirlerberg-Garmisch-Fernpass und weiter über den Arlberg. Ein Auto der Tiroler Landesregierung fuhr in die Gegenrichtung. Chauffeur war Schärmer, Mitfahrer Ing. Dr. Gollitschek (Hochbaureferat des Handelsministeriums). Am Fernpass kam ihnen ein Presseauto der Fernfahrt entgegen, allerdings auf der falschen Fahrspur. Nur in Österreich wird noch links gefahren! Gollitschek befand sich auf einer Dienstfahrt zum neuen Zollamtsgebäude in Ehrwald. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.3.26, 9: Angeklagt war Ernst Geyl, der den Pressewagen gelenkt hatte. Zu hohe Geschwindigkeit zusätzlich. Schwerer Maybachwagen gegen einen leichten Steyrer. Urteil vertagt. Am 24.3.26 zu 7 Wochen schweren Arrest verurteilt, allerdings bedingt. Berufungsinstanz änderte das Urteil auf 4 Monate schweren Kerker (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.6.1926, 11)
Alter: 36; Batschari-Fahrt durch Tirol. Von Innsbruck-Zirlerberg-Garmisch-Fernpass und weiter über den Arlberg. Ein Auto der Tiroler Landesregierung fuhr in die Gegenrichtung. Chauffeur war Schärmer, Mitfahrer Ing. Dr. Gollitschek (Hochbaureferat des Handelsministeriums). Am Fernpass kam ihnen ein Presseauto der Fernfahrt entgegen, allerdings auf der falschen Fahrspur. Nur in Österreich wird noch links gefahren! Gollitschek befand sich auf einer Dienstfahrt zum neuen Zollamtsgebäude in Ehrwald. Gerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.3.26, 9: Angeklagt war Ernst Geyl, der den Pressewagen gelenkt hatte. Zu hohe Geschwindigkeit zusätzlich. Schwerer Maybachwagen gegen einen leichten Steyrer. Urteil vertagt. Am 24.3.26 zu 7 Wochen schweren Arrest verurteilt, allerdings bedingt. Berufungsinstanz änderte das Urteil auf 4 Monate schweren Kerker (Allgemeiner Tiroler Anzeiger 4.6.1926, 11)
In mehreren Schreiben stellt Georg Straf, verheiratet mit einer Haller Bürgerstochter, die Bitte, ihn als Bürger in Hall aufzunehmen und ihm die Ausübung seines Handwerks zu erlauben. Das Haller Schneiderhandwerk war bisher dagegen, zwei Schnei- der namens Lienhard und Hans Kumpfmüller hatten ihn sogar bedroht, weil er zwischenzeitlich sein Gewerbe in Heiligkreuz 'am Herthauser Brückl' ausgeübt hat.