Alter: 18; Skifahrergruppe aus Stuttgart geriet in einer Staublawine am Zirleseck. Ein Mann konnte nur mehr tot geborgen werden. Wurde nach Hindelang überführt.
Alter: [unklar]; 2 Skifahrer aus Leipzig versuchten eine Tour von der Heidelbergerhütte auf die Osennenköpfe. Beim Durchqueren eines Steilhanges löste sich eine Lawine und verschüttete das Opfer. Rettungstrupp fand es nur mehr tot auf.
Alter: [unklar]; War mit 3 Kollegen im Gebiet der Roßwildalpe auf einer Skitour. Gerieten alle in eine Lawine, Opfer konnte nicht rechtzeitig geborgen werden. Kaufmannsohn aus München.
Alter: 31; Bahnbediensteter aus Völs. Schoss sich an seinem Arbeitsplatz im Westbahnhof eine Kugel in die Brust. Starb an den Verletzungen im Krankenhaus.
Alter: 87; Firmeninhaber, schon seit einigen Jahren erblindet. Tod durch Erhängen.
Alter: 61; Arbeiter, finanzielle Probleme (50S monatliche Rente!). Tod durch Erhängen. Darüber wieder Streit mit der „Volkszeitung“
Alter: 51; Arbeiter im Steinbruch in Mauken aus Breitenbach. Bei einer Sprengung suchte er nur mangelhafte Deckung und wurde von einem Stein am Kopf getroffen. Starb auf der Stelle.
Alter: 25; Bahnarbeiter, geriet beim Verschubdienst am Westbahnhof zwischen eine Mauer und einem Waggon und wurde erdrückt.
Alter: 59; Eisenbahnbediensteter, wollte an seinem Hause Ziegel am Kamin austauschen. Glitt dabei aus und stürzte in die Tiefe. Starb am nächsten Tag in der Zamser Klinik.
Alter: 26; Monteur, kam im Westbahnhof einer Starkstromleitung zu nahe. Erlitt schwere Brandwunden an denen er im Spital starb.
Matthias Weiss, Bäckermeister von Schwaz, stellt der Waldaufstiftimg einen Revers über ein Haus samt Bäckerpfiste sowie einen von Martin Siberer, Gastgeborener von Schwaz, gekauften Grund in Schwaz aus, das er von seiner Mutter Katharina Wiert, Witwe des Mattheus Weiss,. Bäckermeister von Schwaz, geerbt hat. Das Haus grenzt im Osten und Süden an die Landstraße, im Westen an Marx Plazer, Rotgerber von Schwaz, und im Norden an den Inn.
Siegler: Christof Mader, Stadtrichter von Hall Siegelbitte:
Zeugen: Veit Kolb, Diener des Jeremias Kolb, Stadtschreiber und Bürger von Hall Hans Hueter von Thaur; Georg Rinner von Wattens
Alter: 17; Sohn eines Webers geriet in den Inn und ertrank. Seine Leiche wurde in Kufstein geborgen und dort am 8.12.1863 begraben.
Alter: 28; Hilfsarbeiter aus Telfs, schwermütig, Schoss sich eine Kugel ins Herz.
Alter: 22; Arbeiter beim Stollenbau auf der Zugspitze. Wurde bei der Explosion einer Dynamitpatrone tödlich verletzt. Stammte aus Belluno.
Alter: 43; Wurde bei der Holzarbeit im Zillergrund von einem rollenden Baumstamm erdrückt.
Alter: 24; Bautechniker aus Innsbruck. Wurde am Tauernmoos von einer Staublawine verschüttet und konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 48; Weinhändler, finanzielle Probleme, Tod durch Erhängen.
Alter: 12; Wurde von Franz Kainz (11 Jahre) mit einer Ofenschaufel erschlagen. Starb am Weg in die Innsbrucker Klinik.
Alter: 42; Bauarbeiter, gesundheitliche Probleme, hatte schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich. Tod durch Erschießen.
Alter: 42; War mit Holztriften beschäftigt. In einer Riese blieb ein Baumstamm stecken. Opfer konnte ihn lösen, geriet aber selber in die Rinne. Stürzte nach unten und erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 21; 2 Skifahrer aus Innsbruck wanderten durchs Weerbergtal nach Innerst. Dann stiegen sie auf den Gilfert und wollten nach Weerberg abfahren. Opfer verließen die Kräfte und er konnte nicht mehr weiter. Suchtrupp kam zu spät. Reisinger erfror in einem Schneesturm.
Alter: 25; Arbeiter in den Sensenwerken. Gesundheitliche Probleme. Schoss sich eine Kugel in die Brust.
Martin Riser, Hufschmid, Bürger zu Imst, beurkun det die Verleihung mehrerer genannter Grundstücke im 'Pfurrus', am 'Weglang', eine Mahd in Arlax, zu Erb- und Baurecht an Paul Scheer als Pfleger des Hl. Geist-Spitals zu Imst gegen entsprechend vereinbarte Verzinsung durch die vom Spital zu bestellenden Bauleute. Siegler: Christoph Hörburger Zeugen: Georg Ennglschalckh, Gerichtsschreiber, Paul Schwaiger, Schulmeister zu Imst und Hans Kolli zu Roppen
Mitteilung über Beschädigungen an Vermessungspyramiden und Katasterzeichen, Belehrung über Haftung und Anordnung, auf die Zeichen zu achten. Gezeichnet von k.k. Statthalter Cajetan Graf von Bissingen.
UntitledZusammenstellung über den eingegangenen Hirtlohn für eigenes und fremdes Galtvieh (Klovieh) und für Pferde. Die Bürgerschaft hat im vergangenen Sommer für eigenes Vieh je 24 kr somit 137 Gulden 12 kr Hirtlohn bezahlt. Lür 121 Stück fremdes Groß- und Kleinvieh sind 95 Gulden und für 9 Pferde 16 Gulden eingegangen. Bürgermeister Gotthard Konz bestätigt den Gesamteingang von über 248 Gulden Quittung über den Empfang des Niederlaggeldes für die hier passierten Kaufmannsgüter mit über 414 Gulden
Holzabnahme an der bürgerlichen Holzlände, Holztaxen, Holztriftkosten für die Marktgemeinde, Forsttabellen, Holzbezugsgebühren und Preistabellen.
Genehmigung des Kostenvoranschlags für die Reparaturen am Kirchturm in Jochberg. Die Gesamtkosten von 326 Gulden sind aus dem Kirchenvermögen und aus Stiftungen abzudecken.
Abänderung des Vergleichs von 1770 zwischen der Nachbarschaft im Thal (vom Angerberg, Schranne Breitenbach) unter Peter Rueprechter, Johann Kapfinger, Johann Hueber, Andrä Bramböck, Johann Hesel und Josef Pökl, vertreten durch Kaspar Ignaz Appelle, einerseits und der Nachbarschaft Liesfeld unter Leonhard Baldemair, Matthäus Flök, Peter Schwendtner, Michael Ruprechter, Leonhard Spielthenner, Matthäus Haager, Maria Ruepprechter, Witwe nach Peter Pökl anderseits wegen der Frühlings- und Herbstweide auf der Söllwiese, Flüchtling des Viehs bei hohem Wasserstand des Inns, Viehtränke, Errichtung von Schiffgatterlen am Inn, wegen freien Viehtriebs usw. unter Berücksichtigung des Spruchbriefes von 1487. Siegler: Johann Georg Kolb, Stadt- und Landrichter zu Rattenberg
Begleitschreiben der Salzburger Hofkanzlei zur Ratifizierung der Weideverträge an die Gerichtsherrschaft Windischmatrei. Nach Augenschein und Anhörung der Parteien von Windischmatrei und den Prosseggern und Kaltenhausern; sodann mit der Nachbarschaft auf Zedlach (Zötlach), erfolgte die gütliche Einigung, daß die Kaltenhauser und Prossegger am Sonntag und Montag in der Fahrau und die Zedlacher am Freitag und Samstag am Schwarzenberg mit ihrem Vieh herausfahren mögen.
Kaufvertrag
Pfleger Franz Karl von Rosst fordert Jakob Mair, Gerichtsamtmann der Pfarre Tanhaimb, auf, die ehemaligen Gewalthaber von Gren, namens Matthias Rief, Hans Koch und Michael Zobel daran zu erinnern, die Kosten aus dem am 26. Juni 1698 getroffenen Vergleich mit den ausländischen Weideinhabem binnen 14 Tagen zu bezahlen oder allfällige Bedenken schriftlich mitzuteilen.
Die o.ö. Kammer erläßt namens der vormundschaftlichen Regierung nach Erzherzog Leopold der Bürgerschaft von Reuti auf deren Ansuchen wegen der 'eingefallenen beschwerlichen Leiff' den Grundzins für den Ammerwald, doch sind die jährlich festgesetzten 18 Gulden ordentlich zu erstatten.
Namens der Gemeindeversammlung tauschen Dorfvogt Christian Kudig und die Vierer Josef Hamberl und Andrä Lins mit Maria Schneller, Frau des Schuhmachers Michael Gstür (Anweiser Anton Recheis), das der Gemeinde gehörige von Martin Fadum erworbene halbe Haus, samt Stadel, Stall und Fruhgartl zu äußerst am Grieß(s), welches bisher von den Zoll- und Weglohneinnehmern genutzt worden ist - die andere Hälfte besitzt Josef Trögi - und mit 300 Gulden taxiert wird. Dafür gibt Maria Schneller ihre Haushälfte samt Stadel, Stall, Früh- und Baumgarten in der Mittergasse nächst dem Pfarrwidum, weiche sie von ihrem Vater Kaspar Schüller und Mutter Margareta geborene Leitner geerbt hat und mit 460 Gulden taxiert wird. Die Wertdifferenz von 160 Gulden hat Zams der Antauscherin zu vergüten. Das Zollhäusl ist mit 2 kr an das Schloß Landeck grundrechtbar, hingegen ist die Haushälfte in der Mittergasse frei und eigen. Siegler: Magnus Meinrad Vischer von Rosenburg, Pfleger der Herrschaft Landeck Siegelbitte an: Josef Holer, Anwalt und Gastgeborenezu Zams Zeugen: Franz Kolpp, Jakob Grissemann, Franz Payr, Mi chael und Josef Länderer, Christian Wächter, Christian Leitner, Johannes Pig und Andrä Schaufler
Bittgesuche an die Almosenstiftung um Unter stützung, die anläßlich des Todes eines Almosenempfängers nach Erledigung der Stiftung frei wurde. Die teilweise ausführlichen Begründungen der Bittsteller geben cindrucksam die soziale Lage der Armen wieder. Gesuche mit Genehmigungsvermerken liegen vor von: Matthias Nigg, Theresia Nigg, Michael Fieg, Christian Engelwerth, Ignaz Fieg, Sebastian Greiter, Amon Kurzemann, Maria Erhard, Josef Recheis, Maria Probst, Brigitta Nigg, Sebastian Greiter, Lucia Gundolf, Johann Probst, Maria Klo(t)z, Elisabeth Reinstadler, Josef Spiß, Margit Tiefenbrunner, Magdalena Wächter, Maria Streng, Geschwister Flieger, Agnes Fallast, Elisabeth Walch
Herzog Leopold IV. von Osterreich bestätigt der Stadt Hall alle ihre Privilegien, welche sie bisher besessen hat.;
Siegler: Herzog Leopold IV.
Sammelposition: gedruckte Einreisebestimmungen und Fremdenerfassung, Durchführungsbestimmungen zur Fremdenanzeige, Fahndungsaufruf nach Major Martin Teimer.
Jörg Nawlachedl, Bürger zu Ratenberg, und seine Ehefrau Anna verkaufen um 16 Mark Zahlbemer der Anna Wiser, Ehefrau des Ulrich Wiser, Bürger zu Ratenberg, 8 lb Berner ewige Gült von ihrem eigenen Haus in der Stadt Ratenberg, welches am Eck der Inpruckengasse neben dem Haus des Cholman Chamrer liegt. Es stößt hinten an den Klosterkeller. Siegler: Jörg Schafftlinger, Bürger zu Ratenberg Zeugen: Wolfgang Scherczl und Jörg Praher, Bürger zu Ratenberg, Thomas Talchrecher
Steuerverzeichnisse oder sog. Steuerbücher über die steuerpflichtigen Gutsbesitzer von Vendls, welche für die Jahre 1790, 1793, 1796, 1797, 1800-1805 und 1808 vom jeweiligen Dorfvogt geführt werden. Das Steueraufkommen an die Landschaft und die Wustungen betragen für Vendls zu einem Termin ca. 125 Gulden Als Steuereintreiber werden die Dorfvögte Paul Maß, Leonhard Schranz, Johann Schranz, Andrä Schranz, Andrä Schuechter, Peter Schlabb, Josef Widemair, Andrä Pult, Johann Falger und Franz Schranz genannt.Original Papier -Libelle 14 Stück
Alter: 41; Erlitt bei einem Sturz tödliche Kopfverletzungen.
Der Schuldbrief für Maria Kammerlander, Witwe des Bartlma Reitter, weist an ihren Stiefsohn und Güterbesitzer Josef Reitter eine Restschuld von 83 Gulden 13 kr aus. Zur Sicherung ihrer Ansprüche hat der Schuldner den lehensherrlichen Konsensbrief auf 10 Jahre seiner Mutter übergeborenen und somit das König sieben verpfändet. Er verpflichtet sich, die Zahlungsfrist samt Verzinsung einzuhalten oder um einen Erstreckungskonsens anzusuchen. Zeugen: Peter Latscheider, Peter Fux, Mayr Siegler: Jakob Christoph Hof stetter zu Plazoll, Pfleger Quittungsvermerk und Schuldzession an die Tochter Maria für 6 Gulden von 1784 und 1791. 6 Rechnungen und Quittungsbelege beiliegend.
Wolfgang Ruef, Bürger zu Lienz, verkauft ein Stück Acker unter der Stadt am FlamrWeg dem Andre Peham zu Gassendorf und seiner Frau Magdalena um zwei Rheinische Gulden. Das Stück grenzt an des Lucas Peckhen Acker, an des Pehams Acker, an Pangratz Irchers Acker, an Jorg Lengholtzers Acker und ist rechtes Burglehen. Siegler: Hanns Lengholtzer, Stadtrichter Zeugen: Wolfgang Kemppner, Lucas Peckh, Hanns Grass, Bürger zu Lienz
Schreiben der Gemeinde Ried an Franz von Goldegg zu Bozen wegen der Verlängerung des BeStandsvertrages.
Zwischen den sechs Viertlem (vertreten durch Georg Seybaldt und Bartlmä Exenperger) der Herrschaft Kizpichl als Kläger und der Stadt Kizpichl (vertreten durch Paul Rohrpacher) als Beklagte kommt es wegen der Kostenaufteilung für die Einquartierung, Transportierung und Beschaffung von Postpferden anlässlich der Militärdurchmärsche zu einem kommissioneilen Urteil. Im Bescheid wegen der Festlegung des auf die Stadt fallenden Siebentels beruft man sich auf den Kommissionsbescheid vom 12. Sept. 1622 und auf das Urteil der o.ö. Regierung vom 13. Juni 1659 (vgl. Urk. Nr. 65). Siegler: Kaiser Leopold I.
Aufforderung des Kreisamtes Schwaz, dass sich aller Maurer melden sollten, die beim neuen Ärarialbau im Pest mitwirken wollen.