Alter: 45; Tagelöhner, wurde lange vermisst. Seine Leiche wurde am 18.5.1928 gefunden.
Alter: 53; Grasl ging am Bergisel beim Kaiserjäger-Museum vorbei, als Gammer, der dort als Wachtposten eingeteilt war, ihn von hinten erschoss. Gleich anschließend jagte sich Gammer selber eine Kugel durch den Kopf. Gammer hatte am Vortag Besuch einer Frau in seinem Wachzimmer. Grasl teilte dies dem Kommandanten mit und Gammer fürchtete eine Bestrafung. Großer Konflikt mit der Volkszeitung, da Gammer Sozialdemokrat war.
Alter: 24; Grasl ging am Bergisel beim Kaiserjäger-Museum vorbei, als Gammer, der dort als Wachtposten eingeteilt war, ihn von hinten erschoss. Gleich anschließend jagte sich Gammer selber eine Kugel durch den Kopf. Gammer hatte am Vortag Besuch einer Frau in seinem Wachzimmer. Grasl teilte dies dem Kommandanten mit und Gammer fürchtete eine Bestrafung. Großer Konflikt mit der Volkszeitung, da Gammer Sozialdemokrat war.
Alter: 42; Gattin eines Hotelportiers. Tod durch Ertrinken. In der Todesanzeige: gesundheitliche Probleme!
Michael Turresanus, Richter im Nonstal ('vallis Annania'), bestätigt anstelle von Karl Emanuel Madruz, Bischof von Trient, die eheliche Geburt am 9. Dezember 1623 des Johann Baptista Turrini de Burgo Clesii, der nun als Chirurg in Hall wohnt. Er ist der Sonn des Antonio Turini und seiner Gattin Maria Pretha und hat noch zwei Schwestern namens Barbara und Anna Maria. Dies be
Zeugen auch Bernardino Pasquale, Laurentio de Augustinis und Johann de Michaelibus.
Siegler: Michael Turresanus
Alter: 67; Starb durch einen Sturz von einem Baum.
Alter: 60; Bauer am Pankrazberg. Wurde bei der Holzarbeit von einem fallenden Baum getroffen. Erlitt tödliche Brustverletzungen.
Alter: 60; Wollte bei Holzarbeiten mithelfen. Glitt aus und stürzte die Transportriese hinab. Schlug auf die Baumstämme auf und erlitt schwere innere Verletzungen, woran er bald starb.
Alter: 48; Köchin und Kellnerin, wurde als Leiche bei der Kettenbrücke aus dem Inn gezogen. Nicht als Selbstmord erkannt.
Alter: 14; Hauptschüler, erlitt tödliche Verbrennungen durch Starkstrom. Starb in der Klinik.
Alter: 40; Gendarmerieinspektor, wurde von einem Einbrecher, den er gestellt hatte, erschossen. Opfer wohnte im Posthaus, in dem eingebrochen wurde. Seine Frau wollte ihm zu Hilfe eilen, wurde aber ebenfalls angeschossen. Auch 2 Komplizen bei der Tat beteiligt. Alle 3 wurden am Folgetag verhaftet. Todesschütze war Johann Schwaiger (20 Jahre), Monteur in Innsbruck, aus Kärnten stammend und in Wattens wohnhaft. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 17.12.27, 15: Urteil: 16 Jahre schwerer Kerker, seine Komplizen 9 bzw. 3 Jahre.
Alter: 28; Direktor des Innsbrucker Stadttheaters. Setzte sich in seinem Badezimmer in einen Sessel und drehte die Gasleitung auf. Gründe seiner Tat unbekannt. Stammte aus Leipzig. Kam erst im Sommer nach Innsbruck.
Alter: 27; Kabelleger feierten Ende ihrer Arbeitstätigkeit in einem Gasthaus. Opfer traktierte ständig seinen Kollegen Anton Adelsberger (33 Jahre) mit Wort und Tat. Letztlich stach der Täter 2x mit einem Messer zu und verletzte ihn tödlich. Opfer stammte aus Salzburg. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 27.3.28, 12: Urteil nicht Totschlag, sondern fahrlässige Tötung: 9 Monate schwerer Arrest für Adelsberger.
Alter: 54; Landesamtsrat. Schwermütig. Entfernte sich am Abend von Familie und Wohnung und stürzte sich in den Inn. Seine Leiche wurde am 27.11. in Hall angeschwemmt. Stammte aus Kirchbichl. Wurde ins Landesabgabenamt berufen. Politiker der Tiroler Volkspartei. Familienangehörige wollen Selbstmord als Unglücksfall dargestellt haben.
Alter: 22; Schwerer Streit unter Steinbrucharbeitern im Gasthaus „Schwarzer Adler“. Sein Kollege Sebastian Pfund (34 Jahre) geriet in Rage und stieß dem Opfer ein Messer in die Brust, das auf der Stelle tot war. Stammte aus Zell/Ziller. Schwurgerichtsverhandlung in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 13.12.1927, 12: Mildernd waren die Schläger des Opfers gegen ihn. Urteil: 2,5 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 67; Stürzte über eine Stiege und starb an den schweren Kopfverletzungen.
Mattheus Oppenrieder, im Beisein seines Vaters Jakob Oppenrieder von Baumkirchen, verkauft um 600 Gulden dem Spital von Hall einen jährlichen Zins von 30 Gulden, mit dem er sein vom Spital gekauftes Bauerngut in Baumkirchen belegt. Dieses ist grundherrlich dem Stefan Eggenstain, Sohn des verstorbenen Hans Eggenstain, Gerichtsschreiber von Thaur, unterworfen.
Siegler: Hans Lenardt, Vormund des Stefan Eggenstain
Zeugen: Matthias Unterstrasser von Thaur; Hans Schmälzl von Thaur
Alter: 11
Alter: [unklar]; Frau wurde von einem Motorradfahrer an der Staatsgrenze niedergestoßen und schwer verletzt. Wurde ins Krankenhaus Mittenwald eingeliefert, wo sie allerdings bald starb.
Alter: 29; Kontoristin, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde am 5.2.1928 bei Terfens aus dem Wasser gezogen und identifiziert.
Alter: 18; Tochter des Reichlerbauern, wollte einen Windwurf aufarbeiten. Geriet unter einen rollenden Baumstamm und wurde erdrückt.
Alter: 17; Dienstmagd im Dekanat aus Bayern. Wollte die Geleise überqueren, übersah aber einen Zug. Wurde überrollt und auf der Stelle getötet.
Alter: 60; War auf Besuch bei ihrer Tochter in Tarrenz. Am Heimweg kam sie auf Grund ihrer Kurzsichtigkeit und des Nebels vom Weg ab und stürzte in den Bigerbach.
Alter: 47; Tod durch Erschießen.
Alter: 72; Meßner der Pfarrkirche in Pradl, verletzte sich durch einen Sturz schwer in der Kirche und starb nun im Krankenhaus.
Alter: 25; Alpenjäger aus Axams, schwermütig, erschoss sich im Mannschaftszimmer der Klosterkaserne.
Alter: 59; Vorerst unbekannter Mann wurde von einem Streckenwächter am Bahndamm gefunden. Arzt stellte Tod durch einen Sturz fest. Muss vor dem Bahnhof Rattenberg vom Zug abgesprungen sein, wobei er zur Seite geschleudert wurde. Später identifiziert als Schuhmacher aus Hippach. Wurde in Brixlegg beerdigt.
Alter: 56; In Innsbruck wurde eine Leiche angeschwemmt und identifiziert. War schwermütig, stürzte sich in den Inn. Familienangehörige wollten festgestellt haben, dass das Opfer nicht aus dem Inn gezogen wurde. Wäre erfroren und litt nicht an Schwermut.
Marx Purtscheller auf Purtschell im Stubai stellt der Waldaufstiftung einen Revers über den Peilstainerhof außerhalb von Telfes aus, den er um 1425 Gulden von Georg Mayr vom Pellenstainerhof in Telfes gekauft hat.
Siegler: Christof Schoner, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Veit Kolb, Diener des Jeremias Kolb, Stadtschrei ber und Bürger von Hall
Zeugen: Urban Gritsch, Stadtgerichtsprokurator von Inns bruck; Blasy Gleinser von Glems im Stubai
Alter: 33; Bei einem parallel angelegten Schützenfest (zum Hauptfest) in Wilten löste sich beim Hantieren ein Schuss aus dem eigenen Gewehr. Bauernsohn, stammte aus Sterzing.
Alter: 50; Hutfabrikant, nervenleidend, stieß sich ein Messer in die Brust.
Alter: 29; Bahnbeamter, erschoss sich in seiner Wohnung.
Alter: 22; Skifahrer, Keramiker aus Wien. Wurde von einem Schneebrett auf der Roßwildalpe verschüttet und konnte nur mehr tot geborgen werden. Hatte dies selber ausgelöst. Wurde in Hopfgarten begraben.
Alter: 1; Mädchen war mit ihrer kleinen Schwester auf Besuch beim Nachbarn. Dort fiel das Kind rücklings in ein Schaff mit heißem Wasser und starb an den schweren Brandwunden.
Alter: 18; Steinmetzgehilfe. Versuchte mit einer Winde einen Steinblock aufzustellen. Seil geriet aus der Sperre und der Block stürzte auf das Opfer. Wurde dadurch erdrückt. Beerdigung in seiner Heimatgemeinde Umhausen.
Alter: 66; Stürzte am Heimweg vom Wattenerberg in den Wattenbach. War eine ortsbekannte Persönlichkeit.
Alter: 48; Hilfsarbeiter, Tod durch Erschießen. War anscheinend Alkoholiker
Alter: [unklar]; Tourist aus Leipzig. Kehrte von einer Tour in den Zillergrund nicht mehr zurück. Wurde lange vermisst, seine Leiche erst am 3.6.1931 gefunden.
Alter: 26; Versicherungsbeamter, tötete sich durch Einatmen von Leuchtgas. Auch hier war man bemüht, den Selbstmord als Unfall darzustellen.
Alter: 66; Uhrmacher, erhängte sich am Türstock und schoss sich gleichzeitig eine Kugel in den Kopf. Gesundheitliche Probleme.
Christof Friedrich Stadler, Pfannhausamtssalz gadner in Hall, übergibt der Nikolauskirche von Hall das beim Münzamt Hall angelegte Kapital von 110 Gulden, das er von seiner Mutter Maria Magdalena Stadler, geborenerene Bertolf, und seiner Großmutter Barbara Baragat, geborenerene Kripp, 1643 geerbt hat.
Siegler: Christof Friedrich Stadler (eigenhändige Unter schrift)
Alter: 6; Verletzte sich tödlich bei einem Sturz vom Dach.