Alter: 32; Arbeiter bei der Innregulierung. Nach Arbeitsschluss am Abend versuchten 8 Beschäftigte mit einem Boot den Inn zu überqueren. War mit einem Drahtseil gesichert. Dieses riss und das Boot kenterte. Plattner stammte von Hall, die übrigen aus Tulfes. Leichenfunde: Voigt am 7.2.26 in Kolsss (in Hall begraben); Fürrutter am 11.2. in Schwaz; Plank am 17.2. bei Terfens; Aschbacher am 2.4. bei Schwaz.
Alter: 47; Ging den Damm am Sillkanal entlang. Wollte eine Absperrung überwinden und glitt dabei aus. Stürzte ins Wasser und ertrank.
Erzherzogin Claudia teilt der oö. Regierung mit, daß die Hörmann’sche Verlassenschaftsabteilung für nächstets Monat festgesetzt ist und die Witwe mit ihren Ansprüchen bis dahin warten soll.
Alter: 54; Mann war im Hochgebirge unterwegs um Beeren zu suchen. Wurde vermisst. Wurde am nächsten Tag tot am Fuß eines Felsens gefunden. War ausgerutscht und abgestürzt.
Alter: 3; Kind starb an den schweren Verbrühungen nach einem Sturz in einen Waschkessel.
Alter: 49; Gattin eines Lehrers aus Saggen. Keine weiteren Angaben.
Alter: 2.5; Sohn eines Finanzbeamten im Zollhaus Ginzling. Starb nach einem Sturz in ein Schaff mit heißem Wasser.
Alter: 50; Ging mit 2 Kollegen oberhalb des Weilers Bruggen auf die Jagd. Trat dabei eine Lawine los, die ihn in eine Felsrinne schleuderte. War Bergführer und Hüttenwirt.
Alter: 27; Bauernsohn, Schmiedgehilfe. Half seinem Bruder beim Heuziehen. Gerieten dabei unter eine Lawine. Wurden noch am gleichen Tag tot ausgegraben.
Alter: 19; Bauernsohn, Schmiedgehilfe. Half seinem Bruder beim Heuziehen. Gerieten dabei unter eine Lawine. Wurden noch am gleichen Tag tot ausgegraben.
Alter: 1; Erlitt durch Überschütten mit heißer Milch tödliche Verbrühungen.
Alter: [unklar]; Gruppe von 40 Arbeitern begab sich im Tegetal bei Lähn auf die Bergwiesen, um Sommerheu ins Tal zu bringen. Viel Neuschnee war in den letzten Tagen gefallen. Die Männer lösten 2 Lawinen aus, wobei 5 Arbeiter verschüttet wurden. 2 konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: [unklar]; Gruppe von 40 Arbeitern begab sich im Tegetal bei Lähn auf die Bergwiesen, um Sommerheu ins Tal zu bringen. Viel Neuschnee war in den letzten Tagen gefallen. Die Männer lösten 2 Lawinen aus, wobei 5 Arbeiter verschüttet wurden. 2 konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 21; Wurde von einem gleitenden Holzstück in die Tiefe gerissen. Starb in der Klinik in Innsbruck an den Verletzungen.
Alter: 12; Starb nach einem Sturz von einem Baum.
Schreiben des Spitaloberpflegers von Hall Adam Franz an den Landeshauptmann an der Etsch, daß Jaknb Sehgrafer seit nunmehr 13 Jahren den jährlichen Grundzins von 3 Yhren Most verweigert hat. Es werden Abschriften jener Urkunden beigelegt, die den rechtmäßigen Anspruch des Spitals beweisen. Fs wird u.a. der Ubergabsbrief der Getraud von Seoen, geborenerene von Embs, sowie der Kaufbrief des Spitals von 1473 erwähnt (vgl. Urk. Nrr. 181 und 196).
Alter: 40; Malermeister, stürzte sich in den Sillkanal und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde 2 Tage später bei Rum angeschwemmt und in Innsbruck begraben.
Alter: 49; Bahnarbeiter, benutzte die Bahntrasse um zu seinem Arbeitsplatz zu gelangen. Wurde von einer Lok von hinten erfasst und zu Boden gestoßen. Starb einen Tag später an den Verletzungen im Spital von Wörgl.
Alter: 0; Spaziergeher fand in der Nähe der Wiltener Kirche einen Karton. Darin war eine Leiche eines neugeborenen Mädchens. Obduktion ergab, dass es kurz nach der Geburt getötet wurde.
Alter: 18; Insasse des St. Josefsinstituts in Mils, schwachsinnig, stürzte sich vor einen Zug. Stammte aus Nassereith.
Alter: 38; Beim Heimweg nach Gries (Sulztal) rutschte der Kleinbauer am vereisten Weg aus und stürzte 35m in eine Klamm ab.
Alter: 48; Schaffner bei der Lokalbahn. Nervenleidend, erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 72; Pflegling im Spital von St. Johann. Seine Leiche wurde aus der Ache gezogen. Dürfte im alkoholisierten Zustand ins Wasser geraten sein.
Alter: 39; Bundesbahnangestellter aus Tarrenz. Erhängte sich im Wagenschupfen. Familiäre Probleme.
Alter: 34; Lud seinen Stutzen mit Exerzierpatronen und richtete es gegen seinen Kopf. Hatte gesundheitliche Probleme.
Alter: 32; Arbeiter bei der Zugspitzbahn. Geriet mit Kollegen beim Abstieg im Schneekar unter eine Lawine. 3 konnten sich selbst befreien, das Opfer wurde zu spät ausgegraben. Wurde ins Tal gebracht und in Lermoos begraben.
Hans Waidmann von Meran, seit 1610 Bevollmächtigter des Spitals von Hall, bestätigt, daß der Besitzer des Toldengutes in Tscherms jährlich 3 Yhren Most zu zinsen hat und bis 1628 auch geliefert hat.
Siegler: Hans Waidmann
Alter: 46; Bauer, ertrank bei Mayrhofen.
Alter: 43; Holzarbeiter, aus Kaltenbach stammend. Verwechselte eine Flasche Rum mit Essigessenz und starb trotz schneller ärztlicher Hilfe.
Alter: 45; Stadtbekannte Persönlichkeit. Körperlich behindert. Stürzte von einem Heustock und verletzte sich tödlich an der Wirbelsäule.
Alter: 14; Bei einem Sturz rammte sich dar Sohn einer Fabriksarbeiterin eine Holzspitze in den Oberschenkel. Blutung konnte nicht gestoppt werden.
Alter: 21; Mechaniker aus Dessau. Seine Leiche wurde am 5.8.1926 in der Nähe des Timmelsjoch gefunden. Wollte möglicherweise nach Italien gelangen, verirrte sich aber. Tod durch Erfrieren.
Alter: 45; Gerüstbauer. War mit einem schweren Handwagen am Weg. Überquerte einen Graben, der mit Brettern gedeckt war. Unter der Last brach das Holz und das Opfer wurde am Grabenrand vom Wagen erdrückt.
Alter: 2; Kind eines Eisenbahners aus Kastengstatt.
Alter: 38; Stadtarbeiter, geistig verwirrt. Stürzte sich in den Inn und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde am 4.5.1926 in Langkampfen aus dem Inn gezogen und in Zell begraben.
Alter: 7; Stürzte bei ihren Weg in die Schule von einem Behelfssteg über die Brixentaler Ache in den Fluss und ertrank. Ihre Leiche wurde in Kirchbichl geborgen.
Alter: 34; Lokführer der Lokalbahn Innsbruck-Hall. Finanzielle Probleme. Erhängte sich in seiner Wohnung.
Alter: 27; Psychische Probleme, kündigte ihren Selbstmord an. Schnitt zuerst ihrer Tochter die Kehle durch, anschließend verletzte sie sich schwer auf die gleiche Weise. Kurz, nachdem ihr Mann nach Hause kam, starb auch sie.
nhalt wie Nr. 990
Siegler: Kaspar Haug; Matthias Schaiter
Zeugen: Hans Hermann, Ratsbürger von Meran; Hans Roth, Gerichtsgeschworener und Bürger von Meran
Alter: 5; Sohn eines Müllermeisters.
Maria Egger, Tochter nach Georg Egger am Egg unterm Klauswald schließt mit Josef Oberhäuser, als Vertreter seines mithausenden Bruders Christian Oberhäuser einen Eindingungsvertrag, Da Maria Egger wegen hohen Alters nicht mehr durch eigene Arbeit für ihre Ernährung sorgen kann, hat sie sich bei den Ober hauserischen Gebrüdern eingedingt, bei denen sie schon bisher wohnte. Diese versprechen für sie zeitlebens in gesunden und kranken Tagen zu sorgen, mit Gewand, Speis und Trank, sowie einer Liege(r)statt zu versehen. Nach ihrem Tod den Leichnam in geweihter Erde zu bestatten. Dafür müssen die Brüder Oberhäuser vom Vermögen Maria Eggers wegen der Abnährung nichts hinausgeben. Damit deren lebenslängliche Versorgung ausreichend gesichert ist, wird zur Besicherung des ihnen verschriebenen Vermögens der Maria Egger vor dem Pfleger Wolfgang Lasser dieser Vertrag errichtet, Siegler: Wolfgang Lasser Zeugen: Johann Kletenhamer, Marktrichter, Urban Stemberger, Bäckerjunge, Blasius Schmudtrauther, Matthias Zathamer, beide aus Defreggen, Simon Wibmer am Stein (Stain)
Margret, Schwester des verstorbenen Jakob des Chlain, verkauft dem Hl. Geist Spital zu Hall zwei Pfund Berner jährlichen Zins von ihrer Arbeit an der ersten Pfanne im Pfannhaus, welche ein 'peren' genannt wird und von ihrem Vater ererbt wurde. Von dieser Arbeit hatte das Spital schon bisher ein Pfund Berner erhalten.;
Siegler:
Zeugen: Niklaus von Steinhauser aus Pass eier, Salzmairl in Hall Andreas Halschreiber, Simon Chirmeyer, Hans Phfalhairner, Bürger zu Hall