Alter: 1.5; Kind eines Bauern.
Alter: 78; Inhaber einer bekannten Maskenleihanstalt. Starb nach einem Sturz bei einem Ausflug am Rechenhof.
Alter: 40; Zuerst vermisst, am 4.4. bei Langkampfen aus dem Inn gezogen. Schwermütig, war im Gemeindespital untergebracht.
Alter: 55; Witwe, schwermütig, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde am 31.3. bei Rum aus dem Fluss gezogen. War in St. Nikolaus/Innsbruck wohnhaft und stammte aus Prags/Südtirol.
Alter: 70; Tagelöhner, wurde im Abfluss des Lansersees erfroren aufgefunden. Beim Heimgang geriet er in den Kanal und konnte sich nicht mehr daraus befreien.
Alter: 25; 4 Münchner wollten im Zahmen Kaiser die Pyramidenspitze ersteigen. Gerieten in einen Schneesturm. Gruben sich Schneelöcher, dennoch erfroren die Opfer. Staudacher war Inhaber eines Uniformgeschäftes, Oswald Buchhalterin. Wurden in Kufstein begraben.
Alter: 27; 4 Münchner wollten im Zahmen Kaiser die Pyramidenspitze ersteigen. Gerieten in einen Schneesturm. Gruben sich Schneelöcher, dennoch erfroren die Opfer. Staudacher war Inhaber eines Uniformgeschäftes, Oswald Buchhalterin. Wurden in Kufstein begraben.
Abfindung für Adam Riß nach einem Streit.
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1976, u.a. Bekanntmachungen zum Friedhofs- und Gräberplan, militärische Stellung Geburtsjahrgang 1957, Öffnungszeiten Pfarrbücherei; Information über Vermessungszeichen des Bundesvermessungsdienstes; siehe auch Sig. 485 (Kundmachungen 1970-1975).
Dr. Johann Chrisostomus Höchstetter vertauscht mit grundherrlicher Zustimmung des Salzmairls Fieger mit Ruprecht Locher, Ratsbürger von Hall, einen Baumgarten in der Pigar in Hall, welcher im Osten an den Pigar des Stadtspitals, im Süden, Westen und Norden an den Grund des Ruprecht Perkmüller grenzt. Weiters verkauft er einen Acker von ungefähr einem halben Tagbau oberhalb des Ziegelstadels im Haller Feld, welcher im Osten an eine Mahd, die zum Kolbenturm gehört, grenzt, weiters eine Mahd im Haller Feld, welche an Sebastian Reiser, Hopfners Erben, Martin Khaltenpacher grenzt und in 'der Laggen' genannt wird. Dafür erhält er ein Grundstück (?) beIm Siechenhaus in Hall.;
Siegler: Johann Chrisostomus Höchstetter, Georg Fieger
Taufschein des Dominikus Troder, Sohn des Johann Troder und der Maria Lanz. Siegler: Bernard Bernardi, Provisor
Das Pflegamt Reutte teilt dem Bürgermeisteramt der Marktgemeinde Reutte mit, daß der Beschwerde des Sebastian Senn wegen Ankauf eines Hauses stattgegeben wird, da er nach Anzahlung eines Drittels des Kaufpreises nicht abgewiesen werden könne. Wegen der mit dem Aufenthalt in Reutte verbundenen Gemeinnutzungsrechte muß er sich mit der Gemeinde ins Einvernehmen setzen. Es kann einem untadeligen Mann nicht verwehrt werden, sich einzukaufen und in der Marktgemeinde niederzulassen.
Alter: 13
Alter: 47; Knecht in Heiligkreuz aus Pians. War im Gasthaus "zur Thresl" als Melker beschäftigt. Dort brach ein Feuer aus, dem das Opfer nicht mehr entkommen konnte. Scheint gelegt worden zu sein.
Alter: 78; Pfründner. Starb an schweren Kopfverletzungen nach einem Sturz.
Alter: 50; Witwe, Tod durch Erhängen.
Alter: 28; Verunglückte beim Mösel/Brandenberg beim Holzziehen.
Alter: 32; 3 Burschen traten bei der Holzarbeit am Klamperberg (Krößbach) eine Lawine los. Opfer wurde mitgerissen und über eine Felswand geschleudert.
Alter: 25; Bauernsohn, verletzte sich schwer beim Holzziehen. Starb im Spital von Kufstein.
Alter: 56; Bahnkondukteur. Glitt vom Trittbrett vom Gepäckswagen aus und stürzte auf den Boden. Unterschätzte die Verletzungen und stieg wieder in den Waggon. Wurde tot vor Hopfgarten aufgefunden.
Alter: 27; Städtischer Sicherheitswachmann wurde am Aufgang zum Bergisel vom Bäckergehilfen Rudolf Dablander (20 Jahre) durch einen Messerstich in den Hals getötet. Opfer hatte ihn zuvor zu Ruhe gemahnt. Lief nach Hause und holte ein Messer. Kam ins GH Bierstindl und äußerte, dass er noch was vorhatte. Wachmann folgte ihn, der nun begann, Fensterscheiben einzuschlagen. Stellte ihn, der nun sofort zustach. Opfer wurde ins Spital überführt, wo es bald darauf verstarb. Stammte aus OÖ. War seit einem Jahr im Polizeidienst. Täter schon mehrfach vorbestraft. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 28.3., 7: Urteil: Tod durch den Strang! Später begnadigt zu lebenslangem Kerker (Innsbrucker Nachrichten 30.5., 7)
Alter: 23; Leiche eines Ko0rbflechters wurde in Mühlau angeschwemmt.
Alter: 66; Wagnergehilfe. Seine Leiche wurde am 18.2. bei Schwaz aus dem Inn gezogen.
Rudolf Schlierser, Bürger von Hall, stellt dem Viktor Richter, Bürger und Bäcker von Hall, einen Schuldbrief über 80 Gu1den aus. Der Kredit hat eine Laufzeit von 5 Jahren.;
Siegler:
Zeugen: Alexander Keller, Stadtrichter Abel Kofier, Bürger von Hall, Georg Purkstaller, Bäcker und Bürger von Hall, Martin Neuburger von Thaur
Alter: 48; Wurde von einem fallenden Baum erschlagen.
Einkaufsbestätigung für Adam Riß, Müllerknecht von Nassereith.
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1975, u.a. Bekanntmachungen zum neu gegründeten Fußballklub, Raiffeisenkasse, Information zu Treibstoffverbilligung; siehe auch Sig. 485 (Kundmachungen 1970-1975).
Fragment eines hypothekarischen Konsens für Peter Gasser zu Glanz über 50 Gulden auf dessen Gassergut, das Freistift des Dominikanerinnenklosters zu Lienz ist.
Weitere Schriftstücke bezüglich Separierungsstreit zwischen den Schneidern und Schustern von Aschau und jenen von Reutte. Anläßlich des Handwerksinnungstages von Reutte vom 29. Dez. wird das Ultimatum der Aschauer vom 24. März (Nr. M 211) mit Rekurs abgelehnt. Neuerliche Stellungnahme des Reuttener Schneider- und Schusterhandwerks vom 7. Aug. 1803 zum Gubemialbescheid vom 15. Juni, worin gebeten wird, daß sich die Aschauer mit der freien Jahrtagszehrung begnügen sollen. Sie beharren auf dem Vergleich von 1711 bezüglich Schlüsselgewalt und Finanzierung. Mit Kreisamtsdekret vom 28. Juni 1803 wird der dritte Schlüssel der Zunftlade beim Pflegamt Ehrenberg hinterlegt. Am 26. Feber 1804 wird vor dem Pflegamtskommissär Kaspar Alois Daniel der hohe Gubemialbescheid beiden Streitparteien beim Quatemberhandwerk vorgelesen, wobei man sich gegen die angeblich schlechte Finanzgebarung verwahrt.
Alter: 44
Alter: 28; Bauernsohn, wurde nach einer Maskenveranstaltung erstochen. Nach der Polizeistunde verließen alle Teilnehmer ohne Streitereien das Lokal im GH Zur Traube. Matthias Reither stellte sich einer Burschengruppe in den Weg und zückte Messer und Stock. Opfer stellte sich ihm und erhielt Stich in den Unterleib, möglicherweise aber von einem Komplizen. Auch ein Dritter war beteiligt. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 21.3., 7: Angeklagt wurde Alois Scharmer (20 Jahre), Tagelöhner aus Scharnitz. Urteil: Durch mildernde Umstände 2 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 69
Alter: 0; Stieftochter eines Bauern brachte Kind zur Welt und tötete es auf der Stelle. Wurde bereits verhaftet.
Alter: 41; Müllergehilfe. Geriet unter ein Schwungrad und wurde erdrückt.
Alter: 62
Alter: 63; Wollte einen Kirschbaum fällen. Dieser stürzte auf ihn und verletzte ihn am Kopf tödlich.
Alter: 41; Frau des Bezirkssekretärs. Am Abend nach der Hausarbeit ging sie in die Küche und drehte den Gashahn auf. Anzeichen von Schwermut in letzter Zeit.
Alter: 50; Pensionierter Lehrer, aus Jenbach stammend, erschoss sich in seinem Zimmer. Gerüchte kursierten, dass Opfer Geld veruntreut hätte. War Kassier des Arbeiter-Konsumvereins in Jenbach. Obmann dementiert dies (Innsbrucker Nachrichten 20.1., 21). Name und Alter aus
Alter: 44; Spenglergehilfe. Nach dem Verlassen des GH Sandwirt (Innstraße) stürzte er über die Stiege. Man trug ihn mittels eines Stuhles nach Hause, verstarb aber auf dem Weg dorthin.
Das Kreisamt im Pustertal und Eisack gibt eine Verordnung des Guberniums für alle Handwerker bekannt. Abs chrift Papier 2 Bl., gez. Joseph Anton von Grebner, oö. Gubernialrat und Kreishauptmann; vidimiert von Johann Georg Mayr dzt. Handwerkskommissär 1785 Juni 19
Lossprechung für Johannes Schiatter, Fließ.
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1974, u.a. Bekanntmachungen zu Arbeiterkammerwahlen 1974, Regelung der Mullabfuhrzeiten, Gemeindewappenverleihung; siehe auch Sig. 485 (Kundmachungen 1970-1975).
Der Bevollmächtigte der Schuster- und Schneidermeister von Aschau und Weissenbach stellt an die Lade zu Reutti folgendes Ultimatum: Sie sollen eine beglaubigte Abschrift des Lachemayrschen Vergleichs anfertigen und sie von der Verpflichtung der Teilnahme an den Zunftmessen entheben. Die Zunftschlüssel zur Zunftlade sind auszuhändigen. Sie sollen die Aschauer in allem gleichstellen und die Einnahmen mit ihnen teilen. Andernfalls würde sich Aschau abtrennen und eine eigene Lade gründen.
Die Stadt Hall erteilt dem Andreas Mayr die Vollmacht, die Ansprüche der Fiegerstiftung bei der Erbschaftsverhandlung nach Georg Abbt, Bürger von Hall, zu vertreten.;
Siegler: Stadt Hall (kleines Sekretsiegel von 1533)