Alter: 67; Webermeister. Leiche wurde oberhalb der Thalmühle gefunden. Selbstmord?
Alter: 20; Mädchen starb nach einem Trunk von 1/2l Branntwein, mit Rum vermischt.
Alter: 29; Arbeiter im Karbidwerk. Im alkoholisierten Zustand geriet er am Heimweg auf die Geleise und wurde von einem Schnellzug überfahren.
Weitere Schreiben an die Müller- und Bäckerzunft zu Imst von Zunftangehörigen, Gerichtsbehörden, und Firmen aus den Jahren 1715, 1716, 1718, 1752, 1765, 177Ü, 1778 - 1781, 1786, eine Quatembergeldabrechming von 1788, Rechnungen von 1794, eine Straf ?eldvorschreibune von 1804, eine Ouatembergeldabrechnung von 1805, weitere iriginale und Abschriften von 1805, 1812 - 1814, 1822, 1823, 1825 - 1827, 1831, 1834 usw.
Schuldbrief über 100 Gulden des Sebastian Schmuzer für das St. Nicolai-Gotteshaus bei Windisch-Matrei. Die Schuld wird sichergestellt am halben Hoflehen zu Zedlach. Siegler: Adam Ignatz Lasser, Reichsritter, Edler von Zollheim, slzb. Rat, Erbpfleger der Herrschaft Windisch-Matrei mit Unterschrift Zeugen: Mathäus Matersperger, Pflegschreiber, Joseph Eder, Accessist
Jakob Saurwein, Landrichter von Sonnenburg, bestätigt, daß Alexander Saurwein zu Allerheiligen in Hötting ein Gut gekauft hat, wofür der Grundherr nun Auf- und Abzuggeld fordert. Da dies in Hötting nicht üblich ist, braucht Saurwein laut Tiroler Landesordnung 6. Titel 5. Buch nichts bezahlen (vergleiche Urkunde Nr. 588 von 1562 XII 6).;
Siegler:
Zeugen: Jakob Saurwein; Lukas Ried, Ludwig Mallen, Hans Grebl
Alter: 14; Wurde durch einen fallenden Baum tödlich verletzt.
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1979, u.a. Regelung zum Bezug von Christbäumen, 2/3-Gericht, Kundmachung Landtagswahl, Arbeiterkammerwahl und Landwirtschaftskammerwahl 1979, Bestellung Hausbrandkohle durch ÖBB;
Thomas Eberle, Bäckerknecht in Reutte, hat das Handwerk erlernt und möchte eine Bürgerstochter heiraten. Dagegen erheben die drei Bäckermeister von Reutte Einspruch, weil es im Markt schon zu viele Bäcker gebe. Eberle wendet sich daher an den Pfleger Franz Karl von Rost, welcher von der Hofkammer in Innsprugg für Eberle die Bewilligung erwirkt, sich in Reiti als Bäcker niederzulassen.
Alter: 2.5; Kind wollte beim Spielen Wasser aus einem Eimer schöpfen. Verlor dabei das Gleichgewicht und stürzte in den Eimer. Schnelles Ertrinken.
Alter: 1.5; Starb an schweren Brandwunden im Spital.
Alter: [unklar]; Sprengarbeiter bei der Achenregulierung. Sprengung ging zu früh los, Gestein traf das Opfer und schleuderte es in die Tiefe. Zündschnur dürfte schadhaft gewesen sein. Stammte aus Carbonare.
Alter: 9; Kind eines Bergarbeiters in Aschau.
Alter: 15; 2 Arbeiter wurden durch eine Lawine bei Arbeiten an der Nürnberger Hütte im Langental/Stubai von einer Lawine verschüttet. Opfer war Tagelöhner aus Hall. Kollege wurde nach 14 Stunden lebend aus dem Schnee ausgegraben.
Alter: 16; Schlossergehilfe, wollte mit seinem Kollegen auf der Hochwand Platenigl suchen. Ihre Wege trennten sich, das Opfer konnte vorerst nicht gefunden werden. Erst eine Suchexpedition fand ihn abgestürzt.
Alter: 52; Steinacher Bote, man fand seine Leiche im Gschnitzerbach. War schwermütig.
Alter: 71; Schoss sich eine Kugel in den Kopf.
Alter: 45; Hatte sich am 17.4. eine Kugel in den Kopf geschossen. Man brachte ihn ins Spital, wo er 14 Tage später verstarb. War Bierführer aus Jenbach.
Alter: 52; War im Maschinenhaus am Hintersteinersee beschäftigt. Geriet in den Starkstrom.
Alex Saurwein von Hötting und seine Frau Christina Arnold haben mit grundherrlicher Zustimmung der Stadt Hall als Verwalter der Waldaufstiftung von Bartholomeus Pögler und Heimich Poleiner, Bürger von Innsbruck und Gerhaben von Melchior Geiger, Sohn des Melchior sen. Geiger, Bürger von Innsbruck, dessen Baurecht in Allerheiligen, genannt 'Eberle', um 80 Gulden gekauft.;
Siegler:
Zeugen: Andreas Keller, Stadtrichter von Hall Andreas Mayr, Bürger von Hall, Hieronymus KalI, Bürger von Hall, Jakob Velder, Bürger von Hall
Ansuchen der Zunftmeister um Wiederabhaltung der Gottesdienste in der neuen Pfarrkirche der Franziskaner in Lienz.
Zwei undatierte Schreiben bezüglich einer Rechnung des Zunftmeisters Anton Dialler von der Hauptlade der Schneider und Schuster in Reutte; Weiters ein Fragment an den Ehrenberger Pfleger und Richter wegen der Ordnung der Bäcker und Müller in Reutte.
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1978, u.a. Stellungskundemachung für das Geburtsjahr 1959, Erlass zur Betäubung bei Tierschlachtungen, Fäkalien- und Mullabfuhr;
Alter: 3; Verbrühte sich tödlich bei einem Sturz in heißes Wasser.
Gerichtsbrief wegen Anerkennung des Mitmeisters Johann Jaich an die Imster Bäckerzunft.
Alter: 45; Angesehener Landesrat, wurde von seiner Frau Luise (39 Jahre) bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Messerstichen getötet. Scheint aber aus Notwehr gehandelt zu haben, da man beim Opfer eine Pistole gefunden hatte. Frau irrte danach ziellos in der Stadt umher und stellte sich der Gendarmerie. Große Familienzwiste in der Vergangenheit. Widersprüchliche Kommentare von Bekannten. Große Schwurgerichtsverhandlung über 7 Tage (ab Innsbrucker Nachrichten 24.9., 7): 17 Messerstiche nachgewiesen. Wurde allerdings zuvor mit ihrem Liebhaber vom Gatten entdeckt. Wurde laut von ihm zurechtgewiesen und mit einem Revolver bedroht. Verstrickte sich aber immer wieder in Widersprüche. Frage nach Notwehr. Urteil abgedruckt sogar in einem Extrablatt der Innsbrucker Nachrichten (1.10., 19): 7 Jahre schwerer Kerker. Später sogar auf 10 Jahre erhöht! Büßte ihre Strafe im Gefangenenhaus Schwaz ab.
Alter: 27; Vorerst unbekannter Mann stürzte sich von der Innbrücke ins Wasser. Passanten wollten ihn retten, was aber misslang. Seine Leiche wurde nach einigen Tagen geborgen und identifiziert. Tagelöhner aus Laibach.
Alter: 2.5; Sohn eines Arbeiterpaares. Wurde über Monate hinweg von den Eltern misshandelt. Obduktion stellte dies fest. Eltern wurden verhaftet.
Alter: 30; Streckenwächter, wurde im Dienst von einem Schnellzug überfahren. Beide Beine abgetrennt, in der Klinik Innsbruck verstorben.
Alter: 48; 2 Brüder lebten in Streit, weil Andrä dem Anton (Bauunternehmer) Geld geliehen hatte und der dies nicht zurückgeben konnte. Trafen sich in Mühlau in einer Schottergrube. Andrä schlug dem Opfer einen Holzstiel auf den Kopf. Dieser stürzte zu Boden und schlug mit dem Hinterkopf gegen den Steinboden. Verschied zu Hause trotz ärztlicher Hilfe. Täter stellte sich der Gendarmerie. Weiterer Bruder, Alban in Bozen, erlitt tödlichen Herzschlag nach der Todesnachricht.
Alter: 39; Fütterer aus Brixen/Thale, psychische Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 44; Zuerst vermutet, da Schuhe bei der Innbrücke gefunden wurden. Gewissheit, als Leiche am 16.5. in Kirchbichl angeschwemmt wurde. Identifiziert als Müllergehilfe aus Absam.
Alter: 6; Tochter des Erlbachbauern kam am Feld einem Feuer zu nahe. Kleider fingen zu brennen an und konnten nicht mehr rechtzeitig gelöscht werden.
Alter: 12; Tochter eines Schuhmachers. Starb nachdem sie von einer Schrotladung getroffen wurde im Fügener Spital.
Alter: 35; Verließ barfuß ihre Wohnung in Eichat. Man stellte sofort Nachforschungen an. Fand ihre Leiche in der Nähe der Volderer Brücke. Litt an Verfolgungswahn.
Landgerichtliches Attest für Peter Weingartner, Radermeister.
Schreiben des Andrä Prantl an die Müllerzunft Imst.
Alter: 8; Blitz schlug in ein Haus ein und tötete ein Kind.
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1977, u.a. Bekanntmachung des Bezirksmuseumsvereins gegen Verkauf von Kulturgütern an Unbefugte, Plakat: Warnung vor Hochspannung, Dürreschädenaktion des Ministeriums;
Das Kreisamt Imst weist das Pflegamt Ehrenberg an, bei der Marktgemeinde Erhebungen anzustellen, ob gegen die alte Gewohnheit, das dritte Faß und jedes dritte Stück Kaufmannsgut den Aschauem zum Transport zu überlassen, Einwände bestehen. Andernfalls ist der Lehenbieter von Reutte anzuweisen, daß jedes dritte Vorspannpferd den Aschauem zustehe.
Felizitas Stöss, Witwe des Hans Stötner, Bürger von Rattenberg, hat dem Joachim Farcher auf drei Jahre bestandsweise eine ganze Salzarbeit, genannt 'Bem', von der dritten Sudpfanne überlassen. Diese Arbeit trägt pro Sudwoche 2,5 Knollen Salz und 41 Kreuzer Herrenlohn. Für jeden Knollen soll Stöttner 17 Kreuzer und für Herrenlohn 48 Kreuzer bezahlen.;
Siegler: Hans Stötner
Schichtzettel der Tristacher für das 'Dominikal'.
Die Wirtsleute Ulrich Holer und seine Frau verkaufen der St. Johanneskirche zu Imst 4 lb Berner Gülte aus ihrem Hause zu Imst. Siegler: Paul Stickl, Richter zu Imst Zeugen: Balthasar Ubeli, Oswald Holer, Fronbote zu Imst, Melchior Schweigker zu Arzl (Arzell)
Hans Heinrich Sanier, Richter der Herrschaft Emnberg, beruft auf Antrag des Ausschusses der Pfarre Praitewanng und des Urban Pfeffer, Mair der Pfarre Aschau, den gesamten Gerichtsausschuß ein. Von Tanhaimb sind Melchior Ammann, Gerichtsamtmann, Thomas Tauscher und Georg Grad erschienen. In Anwesenheit des Hauptmanns und Pflegers Jakob Tumhuber, des Richters, sowie des Gerichtsschreibers Georg Reichart werden den Ausschußleuten die Anträge der beiden Pfarren, das Ladungsschreiben, der an den Richter ergangenen erzfürstliche Befehl betreffend der drei Extrasteuertermine, das Schreiben des Steuereinnehmers Abraham Reinhart an den Pfleger, die Bewilligung der monatlichen Kriegshilfe und das von der Landschaft ergangene Schreiben wegen der Ordinari- und Extraordinaristeuer und das abgegangene Schreiben wegen des Fleischpfennigs und des Rauchfutters verlesen und an die Ausgeschossenen auf deren Kosten Abschriften all dieser Schreiben, sowie des abgegangenen Auslaufs an die Hauptleute Matthias Schmauz, Sebastian Kefer und Pelagio Claudi angefertigt. Wegen der Beschwerde über die Wustung ergeht an den Rechnungsführer ein Bescheid, und wegen des benötigten Holzes wird dem Waldmeister Uriel Albl eine Nachricht zugeschickt. Nach Erläuterung obiger Schreiben geloben die Bevollmächtigten des Gerichtsausschusses, den Bescheiden nachzukommen. Doch melden die Lechtaler gegen Teile der Gerichtsrechnung Vorbehalte an. Siegler: Heinrich Sandler, Richter zu Emnberg