Alter: 29; Geübter Kletterer aus Innsbruck, kletterte ohne Seilsicherung im Bereich des Schneekars auf der Hohen Warte. Rettungstrupp konnte nur mehr die Leiche von Kier bergen.
Alter: 37; Agraringenieur wurde erschossen am Dachboden seines Wohnhauses aufgefunden. Ein Scheibenstutzen lag neben dem Opfer. Litt an Sinnesverwirrungen.
Der verstorbene Kajetan Dum, Lendschnellermeister von Hall, hat ein Kapital von 155 Gulden dem Lokalarmenfond in Hall gestiftet.
Alter: 51; Schiffsmann, ertrank im Inn.
Alter: 52; Latschenölbrenner aus Stanzach. War in Behandlung in der Innsbrucker Nervenklinik. Seine Leiche wurde bei Mühlau aus dem Inn gezogen.
Alter: [unklar]; Bahnangestellter, gesundheitliche Probleme. Schnitt sich die Pulsadern auf.
Alter: 43; Die Engländerin aus Oxford war Gast im Alpenhotel auf dem Patscherkofel. Kehrte von einem Spaziergang nicht mehr zurück. Ihre Leiche wurde am nächsten Tag unterhalb des Höhenweges im Ißtal gefunden. Die Lage der Toten in einer Höhle, sowie ihre Verletzungen schloss aber einen Absturz aus. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die Frau vergewaltigt wurde, ihre Wertgegenstände fehlten. Als Täter wurde der Südtiroler Guido Zingerle (48 Jahre) erkannt, der in Innsbruck als Hilfsarbeiter auf Bauten eingesetzt war. Er flüchtete nach seiner Tat. Wurde am 11.8. von einer, als Jäger verkleideten Carabinieritruppe beim Mühlbach/Pustertal auf einer Alm aufgespürt und festgenommen. Legte ein umfangreiches Geständnis ab. Wurde schon 1945 als Deserteur vom Bozner Sondergericht zum Tode verurteilt. Ihn rettet damals das Kriegsende.
Alter: 22; Hilfsarbeiter bei Vermessungsarbeiten. Stürzte bei Wiesberg in die Trisanna und wurde fortgetrieben.
Alter: 48; War mit seinem Motorrad auf der Fahrt von Volders Richtung Hall. Stieß mit einem entgegenkommenden LKW zusammen und erlitt dabei tödliche Kopfverletzungen. Arbeitete in einem Kino. Foto in Tiroler Tageszeitung 6.7., 3
Alter: 62; Holzhändler wollte einen Steg über eine Triftrinne legen. Glitt dabei aus und fiel in die Rinne. Wurde vom Wasser in ein Auffangbecken gespült und von nachfolgenden Baumstämmen erschlagen.
Alter: 50; Bei Reinigungsarbeiten im Tiwag-Umspannwerk in Wilten kam der Monteur mit einer Hochspannungsleitung in Kontakt. Wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 25; War mit seinem Vater aufgestiegen, um Salzsteine für das Wild auszulegen. Sein Vater rutschte auf einer Steinplatte aus und beim Sturz löste sich eine Schrotladung aus dessen Gewehr. Sie traf den Sohn in die Brust und war tödlich.
Alter: 36; Maschinenschlosser, schwermütig. Wurde in einer Hütte erhängt aufgefunden.
Alter: 50; Gemeindearbeiter wollte beschädigte Drähte von einem Mast holen. Als er den obersten Teil der Leiter erreichte, stürzte der Mast um und das Opfer stürzte auf die Straße. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Junger Hilfsarbeiter stürzte beim Bau des neuen Schulhauses vom Gerüst und verletzte sich tödlich.
Die Stadt Hall übergibt anläßlich der von Kaiser Franz Josef I. seinen Völkern verliehenen Konstitution drei Staatsschuldverschreibungen zu je 5 % aus dem Jahre 1851 der Almosenstiftung.
Alter: 73; Rentner, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erhängen.
Alter: 45; Opfer ertrank in einem Bassin in der Kienbergklamm. Wurde zwar schnell geborgen, Wiederbelebungsversuche blieben allerdings erfolglos. War als guter Schwimmer bekannt.
Alter: [unklar]; In der Nähe der Frischmannhütte im Fundustal streifte ein amerikanisches Militärflugzeug mit dem Flügel einen Felsen. Stürzte anschließend ab und explodierte. Der Pilot konnte zwar noch abspringen, kam aber dennoch ums Leben.
Alter: 22; Hilfsarbeiter, schwermütig. Tod durch Erschießen.
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannter Mann wurde neben den Bahngeleisen bei Stafflach tot aufgefunden. Dürfte ein illegaler Grenzgänger gewesen sein, der von einem fahrenden Zug absprang und sich dabei tödlich verletzte.
Alter: 19; 2 Engländer waren ohne fachgerechte Ausrüstung und ohne Führer im Zugspitzmassiv am Weg. Dabei glitt das Opfer aus und stürzte 10m in die Tiefe. Ein Bergungstrupp konnte nur mehr den Tod feststellen.
Alter: 25; Tourist aus Bremen. Stürzte bei einer Tour auf den Seekogel-Westgrat tödlich ab.
Alter: 36; Bauarbeiter aus Kundl. War im Gebiet des Hohen Kastens auf der Suche nach Edelweiß, kehrte aber nicht mehr zurück. Ein Suchtrupp fand seine Leiche am Fuße einer Felswand.
Alter: [unklar]; Knecht. Seine Leiche wurde bei Telfs aus dem Inn gezogen. Dürfte beim Heimgang in der Nacht in den Fluss geraten sein. Selbstmord nicht ausgeschlossen. Nochmals gemeldet in der Tiroler Tageszeitung 18.8., 4??
Alter: 25; Sekretärin aus Frankreich. Die Nichtschwimmerin geriet im Verbindungskanal Plansee-Heiterwangersee in eine tiefe Stelle und versank. Konnte nur mehr tot geborgen werden.
Josef Hauswurz, Gutsbesitzer zu St. Leonhard in Hall, hat vor seinem Tode ein Kapital von 400 Gulden der Nikolauskirche in Hall für einen Jahrtag gestiftet, dessen Zinsertrag vom Besitz Katasternummer 374 mit Haus Nr. 379 (ehemaliges Siechenhaus) bestritten werden soll.
Alter: [unklar]; Hochwasser nach starken Regenfällen in ganz Tirol. In Telfs stürzte ein Mann beim Holzfischen in den Inn und wurde fortgetrieben.
Alter: [unklar]; Die Leiche des Rentners wurde in Kirchbichl aus dem Inn geborgen.
Alter: 73; Tourist aus Frankreich. Wollte von Obergurgl aus, trotz Warnung eines Hirten, eine Wanderung auf die Hohe Mutt machen. Stürzte dabei 80m in die Tiefe und war sofort tot.
Alter: [unklar]; Koch, wurde in einem Stadel erhängt aufgefunden. Hatte zuvor einen Abschiedsbrief geschrieben.
Alter: 66; Fabriksarbeiterin benutzte die Gleisanlage als Gehweg. Sie war schwerhörig und bemerkte nicht einen Schnellzug, der sie zur Seite schleuderte. Starb am Weg ins Haller Krankenhaus.
Alter: 30; Kellner aus Innsbruck. Geriet mit seinem Motorrad wegen überhöhter Geschwindigkeit vor einem Bahnübergang an einen Wehrstein und kam zu Sturz. Erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 45; Regierungsbeamter aus Holland. Stürzte beim Abstieg von der Speckkarspitze im Bereich des Hallerangerhauses tödlich ab. Seine Leiche wurde nach Scharnitz gebracht.
Alter: 18; Die Radfahrerin aus Innsbruck wurde auf der Straße zwischen Pill und Weer von einem LKW gestreift und dabei tödlich verletzt.
Alter: 33; Arbeiter geriet auf einem Leitungsmast in den Starkstrom. Fiel mit schweren Verbrennungen in die Tiefe, wo er tot liegenblieb.
Alter: 47; Arbeiter der Perlmooser Zementfabrik. Nach einem Gasthausbesuch dürfte er im alkoholisierten Zustand in einen aufgelassenen Kohlenstollen eingeschlafen sein. Wurde durch ausströmende Gase getötet.
Alter: 46; Mechaniker versuchte bei einer Lichtleitung einen Anschluss herzustellen. Geriet dabei in den Stromkreis.
Kaiser Ferdinand entscheidet einen Rechtsstreit zwischen der Bürgerschaft zu Lienz und den Grafen von Ortenbürg wegen der Maut von Oberdrauburg. Am 9. Juni 1540 erschien vor dem Statthalteramtskanzler und Regenten der Niederesterr. Lande ein Vertreter der Bürgerschaft zu Lienz und beschwerte sich über den Verwalter von Ortenburg, Sigmund Kefenhiller, und die Kinder des verstorbenen Grafen Gabriel zu Ortenburg. Von altersher konnten die Lienzer ihre Kaufmannswaren von.Lienz nach Spittal und Oberdrauburg mautfrei führen. Diese Privilegien stammen noch von den Grafen von Görz, wurden auch von Kaiser Maximilian und Kaiser Ferdinand I. bestätigt. Die Lienzer verfügten über einen Brief von Maximilian (Pfinztag vor St. Matheus) und Ferdinand von 16. Oktober 1524. Dagegen erschienen die Ortenburgisehen Gerhaben und Vormünder vertreten durch einen bevollmächtigten Gewalthaber und zeigten einen gerichtlichen Erlaß vom 2, Juli 1541 vor, mit dem ihnen auf die Waren der Stadt Lienz Maut zugestanden wird. Sie behaupteten, daß die Lienzer durch ihre Generalkonfimation ihre Rechte nicht genügend fundiert hätten, da darin die Mautbefreiung nicht erwähnt wird. Weiters gehe aus einem Befehl Kaiser Maximilians I., Innsbruck 1501 Februar 16 hervor, daß die Lienzer nie die Freiheit von Maut, Zoll und Aufschlag vorgebracht hätten. Oie Konfirmation sei noch dazu ein Jahr und etliche Wochen zuvor erfolgt. Der Kaiser habe darüber hinaus Simon Kroll, der damals Aufschläger zu Drauburg gewesen sei, angewiesen, die Bürger zu Lienz und auch keine anderen ohne Maut passieren zu lassen. Die Lienzer hätten, während Graf Gabriel von Ortenburg die Maut innehatte/diese auch gezahlt, welche dann an die Niederösterr. Kammer weitergeleitet wurde. Dagegen brachten die Lienzer vor, daß ihre Rechte auf Graf Leonhard zurückgehen und sie von Maximilian und Ferdinand bestätigt wurden. Ferdinand habe auf ihr Begehr dem Grafen Gabriel den Befehl erteilt, sie ohne Maut passieren zu lassen. Da dieser sich nicht daran hielt, erwuchs diese Rechtssache. Die angeforderten Original urkunden wurden vom kgl. Gericht anerkannt. Die Lienzer widerlegen das Argument, daß die Mautbefreiung nicht ausdrücklich erwähnt werde, mit dem Hinweis, daß die Zahlung der Maut auch nicht erwähnt werde. Es sei auch niemals von altersher Maut bezahlt worden. Die Lienzer berufen sich auf das Gewohnheitsrecht. Was den Befehl an Kroll betrifft,argumentieren die Lienzer, daß dieser die Mautbefreiung dem Kaiser nicht angezeigt habe. Kaiser Ferdinand entscheidet, daß die Lienzer Bürgerschaft nachgewiesen hat, daß sie im Besitz der Mautfreiheit ist und früher auch gewesen sei. Sie soll dieses Recht auch weiterhin innehaben. Die Bürgerschaft muß das Mautgeld seit dem Zeitpunkt der gerichtlichen Ladung zurückerhalten.
Zwischen Johann Martin Knappich, Schuster, Anton Keimb, Bäcker, und Mang Anton Wagner, Hutmacher, kommt es wegen des gemeinsam am 12. Nov. 1760 gekauften Hauses zum Vergleich. Durch Los wird entschieden, daß Knappich und Keimb das Stadeldach neben Franz Lang und Lukas Singer zu erhalten haben. Die Dachhälfte gegen Josef Pohler ist von Wagner allein zu erneuern. Das Hoftor sowie der Brunnenzins für den Hofbrunnen werden von allen gemeinsam finanziert. Das Dach über der Waschstube ist zur Hälfte von Wagner zu erhalten, doch dürfen alle jederzeit die Waschküche mit dem Kessel gemeinsam benützen. Wagner darf für seine Hutmacherei noch zwei weitere Kessel einbauen und betreiben. Die Steuer ist von allen zu gleichen Teilen zu entrichten. Dem Wagner wird ein Teil des Kaufpreises von Knappich durch eine Grundabtretung in der Au ausgeglichen. Die Ein- und Ausfahrt beim Frühgarten soll unverändert bleiben. Die weiteren Vereinbarungen bleiben so aufrecht, wie sie im Kaufbrief vom 2. Nov. 1759 und im Tauschbrief vom 12. Nov. vereinbart wurden. Siegler: Johann Martin Knappich, Anton Keimb und Mang Anton Wagner Zeugen: Johann Martin Pürckher und Josef Kommann
Elisabeth Hofer, verwitwete Filzer zu Heisem in Weibemdorf (Anweiser Michael Seiwald zu Schwaigern) verkauft ihrem Bruder Josef Hofer am Hochenberg aus dem Grillengut das Brügglmoos, welches unter dem Pening am Horn liegt, um 230 Gulden Sie hat diese Ötz von Jakob Filzer am 22. Feber geerbt. Dafür übernimmt der Käufer genannte Schulden samt Zinsen. Handgelübde an: Josef Klee, Adjunkt Zeugen: Johann Michaeler und Sebastian Huber
Realbesitz gemeinsam mit Stanz ist die Stierwiese im Obern Gatlaun und gemeinsam mit Angedair die zum Kirchspiel gehörigen Gebäude, sowie die 1850 erbaute Schmittenhütte auf der Öde (Oed), An Feuergeräten besitzt Perfuchs mit den Filialen Perjeii(n) und Perfuchsberg (Fuchsberg) 3 Feuerspritzen, 3 Feuerhaken, 3 Feuerleitern und das Spritzengebäude. An Barvermögen sind 100 Gulden 20 kr vorhanden, weiches bis zur Einbringung der Umlage für die dringendsten Ausgaben dem Kassier zu geben ist. Die Ausgaben für Brücken und Wege, Tagschichten, für Lehrer Johann Grissemann, den Schulgehilfen, dein Vorsteher Alois Nigg an Gehall, dem Nachtwächter Leo Mungenast, dem Steuereinzieher Franz Scheiber, dem Mesner, Gerichtsarzt, für Schreibmaterial, für Kaminkehrer, Feuervisite, für den Abgang der Widumvogtei usw. betragen insgesamt 433 Gulden 49 kr. Dazu wird eine Umlage von 6 Terminen auf die Erwerbssteuer und von 8 Terminen auf die Grundsteuer gefordert.
Kaufvertrag "der gefertigten Interessenten der Alpe Maroi und Alfon", Auflistung der Namen der ehemaligen Alpeigentümer als Verkäufer, vorwiegend aus Bartholomäberg, Innerberg, Schruns, sowie Dalaas, Silbertal und St. Gallenkirch. Unterschrieben seitens der Gemeinde Flirsch durch Gemeindevorsteher Grissemann, Ausschussmitglieder Franz Geiger und Johann Alois Juen sowie bestätigt durch Gemeinderatsmitglieder Alfons Juen, Engelbert Geiger und Josef Traxl. Unterschriften aller ehemaligen Besitzer der Alpe; bestätigt des Bezirksgerichts Montafon und des Bezirksgerichts Landeck.
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