Spitalsrechnung über die Einnahmen und Ausgaben beim Armenspital der Schranne Ebbs, welche für das Rechnungsjahr 1818/19 von Peter Praschberger, Bauer zu Großwolfing, erstellt wurde. Die Ausgaben von 862 fl werden detailliert aufgelistet und alle Rechnungsleger namentlich genannt. Das Kapital ist bei 18 genannten Kreditnehmern veranlagt und erbringt bei einem Zinsfuß von 5 % 215 fl Zinsen. Als neuer Verreebner wird Christian Rechner, Bauer beim Burger zu Ossental, bestimmt.
Alter: 15; Wurde im Schnee erfroren aufgefunden.
Alter: 56; Tagelöhner, stammte aus Steinach. Geriet aus unbekannten Gründen in den Ruetzbach.
Alter: 28; Wurde im Inn treibend beobachtet, Rettungsversuche misslangen. Vermuteter Liebeskummer.
Alter: 5; Mädchen kam dem Herdfeuer zu nahe, sodass Kleider zu brennen begannen. Helfer kamen zu spät.
Alter: 50; Senner auf der Walderalpe, wollte vor dem Herannahen eines Gewitters Vieh in die Stallungen treiben. Blitz traf ihn und tötete ihn auf der Stelle. Stammte aus Fritzens.
Alter: 15; Sohn eines Professors aus München. Wollte mit Kollegen einen Ausflug auf die Hoch-Wacht unternehmen. Rutschte aus und fiel über eine hohe Felswand herab.
Alter: 25; Magd, starb im Spital in Innsbruck. Hat sich mit Schwefel aus den Zündholzköpfchen vergiftet. Grund: Liebeskummer.
Alter: 48; Knecht in der Bruggermühle. Trübsinnig, erhängte sich in seiner Schlafkammer.
Alter: 37; Bauer, wurde von einem fallenden Baum erschlagen.
Alter: 33; Oberlehrer aus Aachen. Stürzte beim Aufstieg zur Weißseespitze in den Ötztaler Alpen in eine Gletscherspalte ab. Machte die Tour ohne Führer. Begleiter holte Hilfe, traf aber wegen schlechten Wetters zu spät ein. Wurde im Friedhof in Feichten begraben.
Alter: crika 40; Bäcker, aus Hallein stammend. Seine Leiche wurde aus dem Inn geborgen und identifiziert.
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1986, u.a. Aussendung der Freiwilligen Feuerwehr (Ankauf einer Fahne), Aussendung des Arbeitskreises Strahlenschutz des Amtes der Tiroler Landesregierung, Verbot des Verkaufs von Schalenobst aufgrund des Strahlenschutzgesetzes;
Pestordnung für die Stadt Hall.;
Alter: 70; Wurde ertrunken im Mühlbach aufgefunden.
Schuldenassignation des Gesellen Andrä Tschurtschenthaller, Weisgerber, für den verstorbenen Joseph Andrä Oblasser und dessen Witwe Anna Elisabeth geborene Rutner für den Abgang von 1723 Gulden Siegler: Johann Tausch, Stadtschreiber und Substitut des Richters Zeugen: Johann Th. Gorgitter im Namen des Joh. Ignatz Oberhueber, Franz Georg Vest, Stadtkämmerer und im Namen des Konrad Oberhueber, Maria Waltiner, Johann Obkircher, Joseph Stephanen, Jakob Gianinj, Johann Tausch, Stadtschreiber, Herr von Räller, Rentmeister, Johann Jakob Villploner im Namen des Herrn von Hofstetter und Joseph Fercher
Johannes Pachler erstellt als Nachfolger des verstorbenen Thomas Jäger für das Handwerk der Bäcker und Müller im Gericht Ehrenberg eine Rechnung von insgesamt 81 Gulden für den Zeitraum von 1672 bis 1681. Lt. Aufschreibung seines Vorgängers Thomas Jäger sind fast 21 Gulden offen. Die meisten Rechnungsbeträge beziehen sich auf Zehrungskosten genannter Bäckermeister. Nach dem Vergleich mit Gail Weyrater wurden 1675 fast 6 Gulden verzehrt. Die verschiedenen Streitigkeiten von 1678/79 verursachten 7 Gulden Wirtshauskosten. Weitere Kosten beziehen sich auf Kerzen, Fahrten nach Innsprugg und ein Memorial.
Alter: 1.5; Sohn eines Schreiners Aus dem Montafon. Ertrank in der Trisanna.
Alter: 15; Mehrere Burschen badeten im Inn. Opfer wagte sich zu weit in die Flussmitte und wurde fortgetrieben.
Alter: 19; Kaufmannsgattin aus Wien auf Urlaub. Erhängte sich mit einer Spagatschnur in ihrer Mietwohnung.
Alter: [unklar]; Vorerst unbekannter Mann sprang in der Nacht von der Innbrücke in den Fluss und wurde fortgetrieben
Alter: 3.5; Sohn des Maurermeisters Blasius Hautz stürzte in die Sill und konnte nicht mehr gerettet werden. Erst am 8.8. bei der Eisenbahnbrücke in Matrei geborgen.
Alter: 29; Magistratsbeamter aus Innsbruck war mit seinem Kollegen auf einer Tour am Liesener Ferner. Wurden trotz umfangreicher Suche vermisst. Dürften in eine Gletscherspalte gefallen sein. Ihre Skelette wurden am 11.8.1933 gefunden und identifiziert. Hatten den falschen Weg gewählt. Starben am Fuß des Fernerkogels. Großer Bericht in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 16.8.33, 5; Fotos in IZ 23.8.33, 8
Alter: 31; Magistratsbeamter aus Innsbruck war mit seinem Kollegen auf einer Tour am Liesener Ferner. Wurden trotz umfangreicher Suche vermisst. Dürften in eine Gletscherspalte gefallen sein. Ihre Skelette wurden am 11.8.1933 gefunden und identifiziert. Hatten den falschen Weg gewählt. Starben am Fuß des Fernerkogels. Großer Bericht in Allgemeiner Tiroler Anzeiger 16.8.33, 5; Fotos in IZ 23.8.33, 8
Alter: 80; Bekannter volkstümlicher Botaniker und Mineraloge (Pusterermannl). Stürzte in den Zillertaler Alpen über eine Felswand ab. Stammte aus Taufers.
Alter: 25; Jusstudent aus Berlin. Seit längerer Zeit vermisst, später im Schlauchkar am Südabfall der Ödkarspitze gefunden. Ein heimischer Jäger erhält Auffundprämie von 300K.
Alter: 2; Ergriff in einem unbeaufsichtigten Augenblick einen Topf mit siedendem Wasser und riss ihn vom Herd. Wurde überschüttet und starb an den Brandwunden.
Kristan Jesacher verkauft die Obere Istritzwiese, die dem Johann Kaspar Wohlgemuth als Freistift unterworfen ist, den Gebrüdern Andree, Georg und Johann Kroll. Siegler: Wolfgang Adam Ignatz Lasser, Reichsritter und Edler von Zollheim, slzb. Rat, Erbpfleger und Urbarprobst der Herrschaft Windisch Matrei und Tir. Landmann (mit Unterschrift) Zeugen: Mathäus Mattersperger, Pflegschreiber und Jakob Hetzenauer, Praktikant
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1985, u.a. offene Stellen Arbeitsamt, Plakat zur Aufführung des Tiroler Landestheaters;
Die o.ö. Hofkanzlei zu Insprug bewilligt vorbehaltlich der Zustimmung des Pflegamtes dem Damian Eberle, Bäcker zu Reiti, die Ausübung des ordnungsgemäß erlernten Bäckerhandwerks. Da lt. Dekretsabschrift seitens des Bürgermeisters zu Reuti keine Bedenken bestehen, ist dem Bittsteller sein Ansuchen zu gönnen oder im Hinderungsfall durch das Pflegamt ein Bericht zu erstatten.