Alter: 46; Elektroinstallateur der Stadtwerke Hall. Geriet bei der Montage in den Starkstrom und wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 27; Mörder von Siegfried Witt, den er am 14.11. bei Patsch erschossen hatte. Tod durch Vergiften.
Alter: 19; Bauernsohn am Fügenerberg. Wurde von einem fallenden Baum schwer verletzt. Starb am Transport ins Krankenhaus.
Alter: 77; Stürzte über eine Stiege und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 35; Knecht verletzte sich schwer bei der Holzarbeit. Starb kurz nach der Einlieferung ins Wörgler Krankenhaus.
Alter: 56; Bäuerin, gesundheitliche Probleme. Stürzte sich in die Brixentaler Ache.
Alter: 47; Maschinenschlosser aus NÖ. Wurde seit über einem Monat vermisst. Wurde am 23.12. aus dem Achensee tot geborgen. Dürfte am Heimweg im alkoholisierten Zustand in den Ampelsbachkanal gestürzt sein.
Alter: 43; Gattin eines Tischlermeisters. Stürzte vom Vordach ihres Hauses in den Wörglerbach, wo sie ertrank. Selbstmord nicht ausgeschlossen.
nhalt wie Nr. 1530
Alter: 2.5
Alter: 56; Streiterbäuerin vom Weerberg wurde beim Überschreiten der Geleise von einem Schnellzug erfasst und auf der Stelle getötet.
Alter: 57; Werkmeister aus Kapfenberg, psychische Probleme, ließ sich in Mühlau von einem Schnellzug überfahren.
Alter: [unklar]; In der Höttinger Au überfuhr kurz vor Mitternacht ein Auto 3 französische Soldaten. Einer von ihnen starb während des Transportes ins Krankenhaus. Die beiden anderen erlitten schwere Verletzungen.
Alter: 71; Oberstleutnant i.R. und seine Schwägerin, geborene Rischanek von Kosnodö, mieteten sich im Hotel Steinbock 2 Zimmer. Hatten finanzielle Probleme und hinterließen mehrere Abschiedsbriefe, u.a. auch in ihrer Wohnung in Wilten.
Alter: 53; Oberstleutnant i.R. und seine Schwägerin, geborene Rischanek von Kosnodö, mieteten sich im Hotel Steinbock 2 Zimmer. Hatten finanzielle Probleme und hinterließen mehrere Abschiedsbriefe, u.a. auch in ihrer Wohnung in Wilten.
Alter: 45; Juwelier aus Innsbruck. Wurde verhaftet, da er in Innsbruck Reparaturstück von Kunden, nach dem Konkurs seines Geschäftes, nicht mehr zurückgegeben hatte. Tötete sich mit Zyankali.
Alter: [unklar]; Frächter, fuhr mit seinem LKW Richtung Landeck. Auf einer abschüssigen Stelle in Imsterberg stieß er auf einen Felsen an und der LKW kippte um. Wurde im Führerhaus erdrückt.
Alter: 28; Ungarischer DP (displaced person - ohne Staatsbürgerschaft), Mitglied im Haller Tennisclub. Wurde in seiner Wohnung von 2 Landsleuten aufgesucht, die auf ihn schossen. Starb im Krankenhaus von Innsbruck. Die Männer konnten bei Volders von Gendarmen festgenommen werden. Es scheint sich um einen politischen Mord gehandelt zu haben, beauftragt von der kommunistischen Regierung in Ungarn.
Alter: 31; In Aschau wurde der Holzarbeiter von einem triftenden Holzstamm getroffen. Starb im Krankenhaus Wörgl an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Wurde von seiner Mutter bewusstlos im Zimmer aufgefunden. Starb im Krankenhaus als Folge einer Leuchtgasvergiftung.
Die verstorbene Anna Jud, Gattin des Spiegelwirtes Johann Musack von Hall, hat je 100 Gulden für einen Jahrtag bei der Nikolauskirche und für den Elisabethverein und 5 Gulden für arme Schulkinder gestiftet.
Alter: 63
Alter: 38; Nach einem Ball fuhren in der Früh mehrere Gäste mit einem LKW nach Hause. Bei Bruck geriet der Wagen ins Schleudern und überschlug sich. Der Strickereibesitzer aus Schlitters erlitt schwere Verletzungen, an denen er am Weg ins Schwazer Spital verstarb. Gerichtsverhandlung gegen den Fahrer Johann Kreidl am 27.10.1950: Hatte zu wenig Schneeketten aufgezogen, daher 4 Monate Arrest – bedingt.
Alter: 50; Polier, wurde auf seiner Arbeitsstelle auf der Pritzenalm von einer Lawine verschüttet. Trotz schneller Bergung konnte er nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 56; Holzarbeiter aus Ried/Zillertal. Ein Stapel Baumstämme geriet im Hofwald ins Rollen und erdrückte das Opfer.
Alter: 70; Bäuerin, wurde im Stall von einem jungen Stier angefallen zu Boden gestoßen. Starb an den schweren Kopf- und Brustverletzungen.
Alter: 67; Buchhalter, nervliche Probleme, Tod durch Erhängen.
Alter: 65; Knecht, gesundheitliche Probleme, Tod durch Erhängen.
Alter: 58; Hilfsarbeiterin aus Schwaz, stürzte am Weg von Kolsassberg über einen Abhang, wobei sie sich verletzte. Ohne Hilfe erfror sie in der Nacht.
Alter: 41; Bauer, schwermütig nach dem Tod seiner Frau. Tod durch Erhängen.
Alter: 74; Rentner in Arzl, gesundheitliche Probleme. Erhängte sich, da die Amputation seines zweiten Beines bevorstand.
Alter: 29; Arbeiter im Zementwerk Eiberg. Wollte am Bahnhof einen Anhänger an die Zugmaschine ankoppeln. Geriet aber zwischen die Ladeflächen und wurde erdrückt.
Herzog Friedrich gestattet im Namen des unmündigen Herzog Sigmund, den gemeinen Grund Aichach zwischen Mils und Absam zu roden und durch die Haller Bürger zu nutzen.;
Siegler: Herzog Friedrich
Vergleich und Ausmarkung zwischen Balthasar Stainer und Peter Wibmer, beide am Stein (Sfcain), wegen einer Schafweide. Wibmer habe auf Hochplan bei Stainers Patoggen eine Schafweide genossen und Stainers Schafe abgetrieben. Nach der Zeugeneinvernahme wird einvernehmlich genannte Grenze festgelegt und vermarkt. In Gegenwart des Gerichtsschreibers Zacharias Benedikt Weixlpaumber, Balthasar und Franz Stainer, Johann Wolgemueth, Gastgeborene Peter Wibmer, Vater und Sohn mit Beistand des Josef Franz Xaver Eder, Handelsmann und den Kundschaftern Erhard Köll am Lasach, Thomas Gasser, Inwohner in der Pat(t)ergasse, Simon Stainer, Peter Amoser, Dienstknecht zu Kaltenhausen und Hans Perger am Stein wird die Vermarkung vorgenommen. Siegler: Wolfgang Adam Lasser, Pfleger zu Windischma trei
Eugen Millegger, Chirurg zu Imst, verschreibt seiner Frau Rosina Woher die Behausung, das Kerl genannt, worüber das Spital zu Imst die Grundherrschaft ist. Siegler: Gerichtsschreiber von Mosaner
Hans Rennenperg zu Radtenberg (sic) und seine Ehefrau Margreth verkaufen dem Jakob Gradt, Bürger zu Rat(t)emberg, einen fl ewige Gült von ihrem Haus in der Stadt, welches zwischen Haydennreychs und Peter Vichausers Häusern liegt. Es grenzt hinten an den Stall Haydennreychs und vorne an die Straße. Weiters sind darauf verschrieben: sechs lb Berner an das Augustinerkloster, vier kr an das Brictius-Gotteshaus zu Radfelden, acht lb Berner an Stefan Plaiher und vier fl an Jakob Gradt. Ein Rückkaufrecht um 20 fl innerhalb der nächsten sechs Jahre wird vereinbart. Siegler: Peter Fuesstainer, Bürgermeister zu Ratemberg Zeugen: Heinrich Meirl, Franz Praun, beide Schuster, und Michl Schleiffer, Aufleger, alle Bürger zu Ratemberg
Bittschrift des Vilser Salzrodausschusses um Erhöhung des Frachtlohnes. 1794 verpflichtete man sich, das Haller Salz die nächsten drei Jahre für 37 kr je Faß von Vils bis Oy zu transportieren. Trotzdem bittet man vorzeitig um eine Erhöhung um 11 kr aus folgenden Gründen: Der Metzen Hafer ist bis auf 1 Gulden 12 kr gestiegen. Somit kosten Heu und Hafer für zwei Pferde täglich 1 Gulden 30 kr. Dazu kommt noch das ausländische Zoll- und Weggeld von 7 kr. In Oy wurde den Rodleuten ebenfalls eine Zulage bewilligt. Von allen Rodstationen ist jene von Vils mit 6 Steilstücken und einer Wegstrecke von 4 14 Stunden die beschwerlichste. Wegen der schwierigen Strecke muß stärkeres und kostspieligeres Zugvieh angeschafft werden. Hierorts gibt es kein anderes Gewerbe, weshalb man auf die kostendeckende Salzrod angewiesen sei. - Im kreisamtlichen Bescheid vom 22. April wird das Ansuchen abgelehnt, da der Salzkontrakt erst 1797 ausläuft. Man müsse das Ärar wegen der Kriegszeiten vor allen Ausgaben verschonen.
Zusammenstellung der Kosen über den Kauf der Alpe Maroi, betitelt mit "Rechnung über Maroi, 22. April 1908", Auflistung für insgesamt 33.677 Kronen und 73 Heller, bestätigt durch den Ausschuss der Gemeinde, namentlich durch Vorsteher Engebert Grissemann, Kassier Alfons Juen und den Ausschussmitgliedern Johann Alois Juen, Franz Geiger, Josef Traxl, Engelbert Geiger; bestätigt durch den Gemeindestempel
Senza titoloAbschrift der Dorfordnung
Abrechnung des Gerichtsamtmanns Mätthäus Tauscher von Nösßlwengl, welche für Herrn Christian Haller in Freyburg als Vogtmann des Christian Schraz (Sohn des verstorbenen Anton Schraz) die Einnahmen und Ausgaben samt Zinsen ausweist.
Mathes Grobentschitzer, Spitalsmeister der Kirche und des Spitals zu Lienz, und Jorg Paurenfeint und Ruprecht Münczner, beide verordnete Zuseher, verleihen im Beisein des Anndre von Graben, Stadtrichter zu Ladern Bartime Frieser eine Behausung und Garten zu Lienz am Rindermarkt an der Yslbruggen gelegen. Die Liegenschaften dienen dem Spital zu Lienz jährlich 5 fl Baustift. Siegler: Anndre vom Graben, Stadtrichter Zeugen: Hanns Zechner, Jörg Muerer, Steffan Winckler, Bürger zu Lienz
Holzsbezugs- und Weiderechte
Hausteilungsvertrag zwischen dem Markt Reitti und dem Anton Rieff, Büchsenmacher, wegen der Schulbehausung. Anläßlich der Errichtung eines viereckigen Steingebäudes durch Rieff, welches als Büchsenmacherwerkstatt benötigt wird, beabsichtigt dieser, von Christoph Tablander die Hufschmiedgerechtsame um 25 Gulden zu erwerben. Gleichzeitig möchte er seinen Holzschupfen um zwei bis drei Schuh erhöhen. Et. Kaufbrief von 1716 gehört die obere Haushälfte zum bürgerlichen Schulhaus, wozu auch der Anger aufgeteilt wird. Anrainer sind Josef Anton Knipflperger, Paul Tiefenprun und Sebastian Kommann. Die Zaunerhaltung, das Wegrecht, die Aufhängung der Wäsche, Nutzung von Stall und Tenne, Positionierung des Misthaufens, die Holzzulieferung und Entwässerung werden am 7. Juni protokolliert und anschließend vertraglich geregelt. Bezüglich des Zubaus und der Dachhöhe muß Rief wegen Feuersgefahr und Schnee mehrere Auflagen erfüllen. - Am 7. Nov. 1762 verzichtet Rief auf die Hufschmiedgerechtsame durch einen Revers. Siegler: Christoph Kinckher, Bürgermeister, und Anton Rieff, Büchsenmacher