Alter: 1; Sohn des Schmiedemeisters, fiel in einen Wassereimer, was zu spät bemerkt wurde.
Alter: 48; Bauer zu Widholz, erschoss sich im Keller seines Hofes.
Alter: 26; War beim Schneeschaufeln auf den Geleisen des Bahnhofes. Konnte einem Zug nicht mehr ausweichen. Stammte aus Kroatien.
Alter: 17; Dienstmädchen in einer Villa in Mühlau, vergaß am Abend den Gashahn abzudrehen. Ausströmendes Leuchtgas erstickte sie im Schlaf. Name siehe Todesanzeige 21.12., 13.
Alter: 36; Tagelöhner, wurde tot unterhalb der Galtalm aufgefunden. War zur Holzarbeit aufgestiegen, wollte Nacht in einer Hütte verbringen.
Alter: 22; Wieder tödlicher Unfall am gleichen Ort, wie am 24.11. Opfer geriet mit einem Holzschlitten aus der Bahn und stieß gegen einen Baum.
Alter: 36; War als Wächter in einem Lokal der Stadtsäle beschäftigt. Inspektor fand das Opfer dort tot auf. Grund war ausströmendes Leuchtgas. Durch Unachtsamkeit muss er einen Gashahn geöffnet haben.
Alter: 48; Tagelöhner, hatte Streit mit Franz Tragseil, der ihn über eine Stiege hinunterwarf. Wurde von Kollegen nach Hause gebracht, wo er kurz darauf starb. Täter wurde verhaftet.
Alter: 0; Anna Hilber wurde wegen Kindsmord angeklagt. Davon freigesprochen, aber wegen Verstoßes der Kindersicherheit und Geburtsverheimlichung zu 3 Monaten Arrest verurteilt.
Teilungsvertrag zwischen Joseph Glanzl, Oberjäger, Joseph Glanzl, Fischer und Makar Lotter, Zimmermeister wegen einer Heudiele. Siegler: Joseph Peter Aigner, k.k. Stadtrichter Zeugen* Franz Vest, Jakob Hatzer, Jakob Mayr, Johann Tausch, Stadtschreiber
Alter: 11; Sohn eines Postbeamten. Stürzte beim Fischen in den Sillkanal und ertrank.
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1999, u.a. Inbetriebnahme 30kv-Leitung, Information zum Schulbeginn an der VS Flirsch;
Pfleger Franz Karl Rosst befiehlt die Zustellung und Erstellung einer Schlußschrift binnen 14 Tagen an die Lermoßer Gewalthaber Daniel Dieterich, Christoph Rauth und Martin Schennach, Müller. - Amandus Pez, Barbier, und Josef Schennach bestätigen die Übernahme dieses Schriftstückes samt dreier Beilagen mit daraufgeschriebenem Originaldekret, welches binnen 14 Tagen durch Daniel Dieterich, Metzger, übernommen wurde und von ihm zu beantworten ist.
Rever des Hans Norer über den Kauf des Jägerlehens in Ellbögen (vergleiche Urkunde Nr. 601 von 1566 XI 22).;
Siegler:
Zeugen: Hans Zeissler, Stadtrichter Ambros Neuwirth von Ellbögen, Sigmund Farcher von Hall
Abrechnungen für die Stangenlräger des Müller und Bäckerbandwerks in Imst. Die quittierten Rechnungen beziehen sich auf Vergoldung der Leuchter und Zunftstangen, sowie Schlosserarbeiten in der Kirche und Kerzenausgaben.
Alter: 53; Legte sich am Abend am Boden bei der Schreierwiese nieder (Unwohlsein?) und erfror recht schnell.
Alter: 65; Pensionierter Bahnarbeiter. Wurde in seiner Wohnung erhängt aufgefunden.
Alter: 80; Ehemaliger Färber, schwermütig nach einem Schlaganfall. Stürzte sich in der Imsterau in den Inn. In Innsbrucker Nachrichten (13.12., 4) wird eher ein Schlaganfall vermutet.
Alter: 18; Oberbauarbeiter, wurde im Bahnhofsareal von einer Lok überfahren. Stammte aus Kroatien.
Alter: 24; Bauernsohn, wurde nach einer Vermisstenanzeige von einer Gendarmeriepatrouille am 4.12. beim Martyrbichl tot aufgefunden. Muss in der Nacht ca. 80m abgestürzt sein.
Alter: 29; Knecht beim Jakoberwirt (Bruder!). War mit Kollegen beim Holztriften beschäftigt. Wurde von einem Stamm getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 64; Briefbötin in Grins. Zuerst glaubte man an einen Unfall, Obduktion ergab aber Merkmale von Rippenbrüchen, Strangulierungen, Kratzwunden,… Verdächtigt wurde ihr Sohn, der ins Gefängnis gebracht wurde. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 22.6.07, 9: Sohn Franz Mungenast lebte mit seiner Geliebten Albina Müller seit kurzer Zeit bei seiner Mutter. Nach einem Gasthausbesuch misshandelte er seine Mutter ohne triftigen Grund. Auch seine Geliebte kam etwas ab. Ähnliche Aktionen auch früher. Urteil: 13 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 78; Walcherbauer, durch Sturz schwere innere und letztlich tödliche Verletzungen.
Alter: 18; Leiche wurde im Kanal des Brennerwerkes (Altenstatt) gefunden. War beim Kanalreinigen ins Wasser geraten.
Alter: 66; Pensionierter Bergbauarbeiter. Beim Holzfällen wurde er von einem Baum getroffen und tödlich verletzt.
Kundmachung des Landgerichtes Imst an die Müller- und Bäckerinnung wegen Mißbräuche bei der Aufdingung und Freisprechung eines Lehrjungen. Der Innung wird aufgetragen darauf bedacht zu sein, nur solche Bräuche zu gestatten welche zur Bildung der angehenden Gewerbsgenossen in ihren Kenntnissen dienen können. Zur Bildung ordentlicher Gewerbsgesellen wird angeordnet, daß jeder sich strengstens des Blaumontagmachens enthalten solle. Es wird jeder Meister angewiesen seine Gesellen oder Arbeiter an jedem Werktag zur Arbeit anzuhalten, km Weigerungsfälle hat er die Anzeige an das betreffende Landgericht zu machen und in das Arbeitszeugnis einzutragen oh der Geselle an Werktagen gearbeitet habe oder nicht. Die Meister haben ihren Gesellen mit gutem Beispiel in der Arbeitsamtkeit und Ordnung voranzugehen.
Alter: 26; Hutmacher aus Bayern auf Wanderschaft. Durch einen Windstoß wurde ihm der Hut vom Kopf geweht. Beim Versuch ihn zu fangen, stürzte er in die Tiefe.
Hans Norer von St. Peter in Ellbögen hat mit grundherrlicher Zustimmung der Stadt Hall als Verwalter der Waldaufstiftung seinem Vetter Hans Norer das Stiftrecht des Jägerlehens um 365 Gulden und 2 Gulden Leutkaufverkauft.;
Siegler:
Zeugen: Hans Rainer, Ratsbürger von Hall Martin Pußjäger, Bürger von Hall, Wolfgang Roll, Aufleger und Bürger von Hall, Sigmund Farcher von Hall
Antrag des Kammerprokurators als Administrator des Haller Damenstiftes an das Gubernium um die Bestätigung der Stadtfreiheiten von Lienz. Unterzeichner: k.k. Fiskal amt, J.v. Hermann
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1998, u.a. Einladung zur Schul-Weihnachtsfeier, Bekämpfung von Tierkrankheiten;
Kommeister Hans Rormoser teilt dem Pfleger mit, daß das Brot von Pfronten und Fiessen in solcher Menge während der ganzen Woche hereingetragen wird, daß die Brotbank und die Bäcker erledigt sind. Zur Rettung des Bäckerhandwerks sollte mittels Dekret den Brotträgem Einhalt geboten werden. Es soll denen von Großnößlwang und Pfronten bei Strafe verboten werden, über Gacht, Roßschlög und den Kniepaß Brot zu transportieren. - Durch RV wird der Gerichtsdiener Michael Paur vom Pfleger Franz Karl Rosst angwiesen, den von Fiessen und Pfronten ankommenden Brotträgem (außer der armen Witwe) und Bäckern (außer am Montag) das Brot wegzunehmen, wenn sie damit in Reiti oder Aschau angetroffen werden.
Alter: 46; k.k. Gerichtsdiener. Stürzte sich in den Inn. Wurde beschuldigt, unsittliche Schriften verbreitet zu haben.
Alter: 64; Erlitt bei einem Sturz in den Keller tödliche Verletzungen durch innere Blutungen.
Alter: 2 Monate ; Kleinkind eines Bauern schlief im Kinderwagen. Älterer Sohn spielte mit Zündhölzern und setzte Vorhänge des Wagens in Brand. Mutter war im Stall beschäftigt.
Alter: 37; Rittmeister der Berittenen Tiroler Landesschützen. Erschoss sich in seiner Wohnung in Saggen mit seinem Dienstrevolver. Stammte aus Mähren.
Alter: 65; Schmied.
Alter: 38; Förster, wurde am 9.11. in der Nähe von St. Magdalena unter einem Laubhaufen erschossen aufgefunden. Obduktion ergab Mord. Schüsse aus unmittelbarer Nähe aus 2 Waffen. Verdächtigt wurden Wilderer aus dem Verwandtenbereich. Erste Täterhinweise nach einem Geständnis von Georg Feichtner (19 Jahre) aus Thaur. Wurde beim Wildern erwischt (Innsbrucker Nachrichten 27.4.07, 5). Schwurgerichtsverhandlung gegen Franz Feichtner in Innsbrucker Nachrichten 17.6.07, 17: Nachgewiesener Mord und Wilddiebstahl; Urteil: 14 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 34; Italienischer Maurer arbeitete auf einem Gerüst in Voldöpp. Kam mit einem Stromkabel in Kontakt und wurde zu Boden geschleudert.
Alter: 63; Tod durch Erhängen.
Alter: 42; Bootsbauer. Stürzte in der Arbeit in den Inn und konnte nicht mehr gerettet werden. Stammte aus Unterangerberg. Leiche wurde am 9.1.07 in Wasserburg angeschwemmt.
Alter: 32; Holzarbeiter aus Gries/Sellrain. Wurde bei der Arbeit im ärarischen Wald von einem herabkollernden Baumstamm erschlagen.
Thomas Niederlindner zu Linden bei St. Veit verkauft dem Jakob Ortner zu Kartitsch die halbe Niederlindner Schwaig (besteht aus Feuer- und Futterbehausung, ein Grundstück unterm Haus von zwei Jauch, 850 Klafter, ein Grundstuck, geheißen der Zidl, 2 Jauch 222 Klafter; eine Wiese in der Mullitz von 200 Klafter; eine Wiese auf der Ebene von 2 Tagmahd 148 Klafter; zwei aneinanderliegende Bergwiesen, das untere und obere Bründl genannt, 4 Tagmahd, eine Bergwiese in Zisk von ungefähr drei Tagmahd; zwei Radmühlsgerechtigkeiten am Ortbächl). Die Liegenschaften sind Freistift von Schloß Bruck. Der Grundzins erging an das aufgehobene Karmeliterkloster in Lienz. Siegler: Joseph Khaler, Pfleger, und Franz Michael Hibler, k.k. Rentmeister und Urbaramtsverwalter auf Schloß Bruck Zeugen: Johann Feldner, Jakob Bstieler, Schreiber
Das Bäckerhandwerk beschwert sich beim Pfleger Franz Karl von Rosst, daß der Mitmeister Paul Singer, Bäcker zu Reite, entgegen der Handwerksordnung in den Wirtshäusern Brot verkauft. Nach Ablauf der 14tägigen Frist und nach Befragung durch zwei Meister bleibt Singer bei seiner Widersetzlichkeit, da er mit dem Handwerk nichts mehr zu tun habe. Er wurde nämlich vom Handwerk als Mitmeister ausgeschlossen. Es wird gebeten, ihm das Bäckerhandwerk so lange zu untersagen, bis er die Strafe bezahlt hat. - Durch RV wird dem Bäcker Singer das Backen verboten, bis er sich entsprechend der Handwerksordnung mit dem Handwerk abgefunden hat.
Das Landgericht Imst verordnete einst der Bäckerinnung im Markte, daß jeder Bäcker sein ganzes Gebäck in die bestehenden zwei Brotbänke an die Gaudirnen zum Verkauf außer dem Markte abzugeben habe. Dieses Verbot wird nunmehr aufgehoben und der Brotverkauf jedem Bäcker in seinem Brotladen freigegeben. Die Bäcker werden daran erinnert, die tägliche Einlieferung frisch gebackenen Brotes frühzeitig genug vorzunehmen und sich von allen Brothausierhandeln zu enthalten.
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 1990, u.a. Stellenangebote des Arbeitsamtes, Information zur Altglassammlung;
Alter: 3