Alter: 53; Frau eines Professors, schwermütig. Tod durch Vergiften.
Alter: [unklar]; Bauer, wollte eine Fuhre Holz vom Leinerstal bringen. Durch Vereisung des Weges geriet der Schlitten außer Kontrolle und stürzte über die Böschung. Das Opfer geriet darunter und wurde erschlagen.
Alter: 56; Wirtschäfterin, war mehrere Tage abgängig. Ihre Leiche wurde am 25.2. aus dem Inn geborgen. Zeigte Zeichen von Schwermut.
Alter: 48; Bäuerin, schwermütig. Stürzte sich in den Inn.
Alter: 2.5; Nach einem schweren Gewitter rollte eine Mure durch das Pfundsertal, ausgelöst v.a. durch den Tscheybach. Bauernhaus wurde verschüttet. Rettungsversuche der älteren Bewohner waren erfolglos.
Georg Klieber, Pächter des Kripphofes in Absam, hat 50 Gulden für eine jährliche Messe in der Nikolauskirche in Hall gestiftet.
Siegler: Franz Aniser, Stadtpfarrer; Stadt Hall (großes Se kretsiegel von 1661); bischöfliches Konsistorium
Alter: 28; Kriegerswitwe, 4-fache Mutter, schwermütig. Erhängte sich in ihrer Wohnung mit einem Skigurt.
Alter: 20; Hotelangestellter, sollte wegen Unzuverlässigkeiten belangt werden. Tod durch Erhängen. Später wurden Ursachen von den Hotelbesitzern dementiert (Tiroler Tageszeitung 28.2., 4)
Alter: 61; Hilfsarbeiter, war lange abgängig. Seine Leiche wurde am 2.5.1949 bei Wasserburg aus dem Inn gezogen.
Alter: 38; Schmied, wurde bei der Holzarbeit von einem fallenden Baum getroffen und tödlich verletzt.
Alter: 20; Französischer Soldat versuchte trotz geschlossener Bahnschranken die Geleise zu überqueren und wurde von einem Zug erfasst.
Alter: 67; Sägearbeiter, stürzte bei der Arbeit eine Böschung hinab. Unterschätzte die Verletzungen und starb nach 3 Tage später an einem Schädelbasisbruch im Krankenhaus Schwaz.
Alter: 2; Sohn der Wirtschafterin Stefanie Wechselberger aus Weer. Wurde vom leicht schwachsinnigen Knecht Karl Pottler (41 Jahre) am 27.2. entführt. Nach vielen Nachforschungen konnte der Knecht am 8.3. am Pillberg bei Schwaz ausfindig gemacht werden. Gestand, dass er das Kind in eine Höhle am Kolsassberg gebracht und dort durch einen Stich ins Herz ermordet hatte. Der Täter wurde nie angeklagt, da er nach einem psychologischen Gutachten nicht verhandlungsfähig war. Wurde in die Heilanstalt in Hall eingewiesen (nach TT 19.8.1950, 5)
Alter: 31; Arbeiter aus St. Johann/Tirol. Geriet unter den Anhänger eines Traktors und wurde erdrückt.
Alter: 45; Maurer aus Wörgl. Tod durch Erhängen aus unbekannten Gründen.
Alter: 47; Tischler, warf sich vor einem Personenzug aus unbekannten Gründen.
Teil-Trockenlegung des Ladiser Weihers
Hausteilung zwischen der Gemeinde Ried und Johann Georg Zöhrer, Wagner und Josef Zangerl
Bei der abgehaltenen Gemeindeversammlung wird beschlossen, daß künftig der Dorfvogt nach abgelegter Jahresrechnung aus seinem Amt entlassen und anstatt seiner der Älteste der Vierer zum Dorfvogt berufen wird. Gleichzeitig soll ein tauglicher Mann als neuer Vierer gewählt werden. Da diesmal aber der Älteste vom Viereramt nicht zum Dorfvogt genommen werden kann, so haben diejenigen drei, welche zum Dorfvogt heute vorgeschlagen werden, miteinander hierum 'zu spielen' (auszulosen). Die übrigen zwei aber sollen als Vierer verbleiben und auf das nächste Jahr wieder um das Dorfvogtamt spielen. Weiters wird beschlossen, daß der neu eintretende Vierer auf Befehl des Dorfvogtes alle Aufbietungen oder Vorrufungen betreffend einer Pfändung oder anderer Sachen zu übernehmen hat. Dafür soll er zum I ohn das 'Bietter-Spatwiesl ob Ponholz' genießen. Zur Bekräftigung haben alle Parteien, die an der Gemeinhaltung teiinahmen, eigenhändig unterschrieben.
Josef Wolf, Bürger und Bankmetzger im Untern Markt zu Imst verkauft dem Eugen Müllegger, Chirurg daselbst aus seinem am 15. April 1789 von Johann Wittwer, Bäckermeister auf dem 'Lein' im Untern Markt befindlichen Besitz eine Stube mit Kämmerchen und Vorhaus sowie eine Kammer im Oberstock, ein Kellerchen und Ställchen nebst einer 'Pille' hinter dem Vorhaus, zusammen ungefähr 1/3 des Hausbesitzes. Siegler: Josef Anton Ebner, Landrichter
Abrechnung über die Durchmarschkosten der k.k. Soldateska in Thannheim in der Zeit vom 6. Okt. 1757 bis 19. Nov. 1760, welche von der Miliz noch nicht bezahlt wurde (vgl. Nr. 139).
Simon Stöckl zu Pechstatt in Eipfendorf verkauft dem Nikolaus Trixl, Salpetersieder zu Kessen, ein Wiesmahd nächst Hörfurt an der Ache mit genannten Grenzen und die sog. Stinlwiese um 300 Gulden Der Käufer muss die Arche und Wehr samt Zaun selbst errichten und erhalten. Der Verkäufer hat die Grundstücke von Sebastian Unterrainer am 11. Jän. 1798 und von Veit Prantner zu Stinla erworben. 16!St. Johann i.T. Handgelübde an: Johann Hörwarther, Oberschreiber Zeugen: Sebastian Hauspacher und Thomas Wöertl von Erpfendorf
Wegen des Rekurses des Franz Müller gegen die Steuer auf seine Mahlmühle zu Brüggen gibt das Landgericht Landeck an die Gemeinde Perfuchs folgende Sachverhaltsdarstellung: 1779 wurde dem Ludwig Rück die Erbauung einer Mühle mit einem Gange bzw. die Übersetzung zweier Gänge aus der Gemeinde Angedair von der dortigen Mühle gestattet. Somit entstand eine neue Mühle mit 3 Gängen, nebst Wohnhaus, Stadel. Stall und Eingang. Im Kataster war noch die alte Mühle mit einer Taxe von 300 Gulden eingetragen. Durch eine Kontrolle des ehemaligen Gerichtskassiers Josef Linser wurde die wahre Größe der Mühle und Säge amtsbekannt. Daher ist der Rekurrent abzuweisen, da keine willkürliche Besteuerung vorliegt. Der Vorsteher und Franz Müller haben unverzüglich zu erscheinen, um die Richtigkeit der Löschung festzustellen.
Mathias Grebitzitscher, Spitalmeister der Kirche und des Spitals zu Lienz; bestätigt zusammen mit dem Zechmeister Georg Baurenfeint die Einpfründung der Barbara Gelsterin (vgl. Nr. 170 ). Siegler: Anndre vom Graben, Stadtrichter Zeugen: Steffan Winckhler, Cristoff Riemer und Hanns Naglschmidt, alle drei Bürger zu Lienz
Alter: 43; Oberförster in Vomperbach. Ertrank im Inn.
Herzog Friedrich befiehlt, das Privileg der Haller Bürger, auf allen landesfürstlichen Gewässern ungehindert fischen zu dürfen, einzuhalten.
Siegler der Vidirnierung: Abt Leonhard von Wilten;
Zwischen Vinzenz Steffer und Jakob Klaunzer, beide am Klaunz, kommt es wegen der Wegnutzung zu einem Vergleich. Gegen Klaunzer wird vorgebracht, daß er mit dem Dungetziehen und Nachhausbringung der Garben des Heus und der Rüben von seinen unteren Gründen über den Grund des Steffer, den sogenannten Edacker fährt, welcher nur als allgemeiner Kirchweg benützt wird. Dabei wird Steffers Gras zertreten und andere Schaden werden zugefügt. Künftig soll Klaunzer das Recht haben, auf beschriebener Route möglichst bei Schneelage, wo beiderseits ein großer Öschlnig steht, bis 14 Tage vor St. Georgi über Steffers Grund zu fahren. Weiters darf er im Herbst vom unteren Mahdhüttl die Ernte über das Wegl hinauftragen. Zeugen: Christian Troyer, Gerichtsbeiständer, Vinzenz Egger und Johann Dismas Jud, Schreiber Siegler: Wolf gang Adam Lasser, Pfleger und Urbaramt mann zu Windischmatrei
Urteil des Oberlandesgerichtes für Tirol und Vorarlberg mit Bestätigung des Urteils des Landesgerichts von 1889 (vgl. Sig. 150).
Gemeinde FlirschBeschwerde des Rodausschusses von Vils wegen des verkürzten Salzdrittels. Von den veranschlagten 10.000 Faß fehlen für 1795 vom vereinbarten Drittel 2.694 Faß, was einen Verdienstentgang von über 1.661 Gulden bedeutet. Man möge daher bei künftigen Rodfuhren besser Bedacht nehmen, daß die versprochenen 10.000 Faß in der vorgeschriebenen Zeit geliefert werden. Denn man müsse sich ja mit dem nötigen Zugvieh versehen und könne es nicht ohne Arbeit im Stall durchfüttem. Laut Aufstellung des Salzfaktors Strebe in Reutte wurden nach Nesselwängle 22.351 Faß und nach Vils 7.134 Faß, somit insgesamt 29.485 Faß transportiert. Folglich beträgt das vertragsmäßig zustehende Drittel für Vils 9.828 Faß. Das Gubemium entscheidet, daß die unterste Vertragssumme mit 8.000 Fässern festgelegt wird. Daher hat Vils für das Jahr 1796 vom Salzoberamt Hall noch eine Nachlieferung von 866 Faß zu erwarten.
Jörg Meinnhartt von Ratenberg und seine Ehefrau Margreth (eheliche Tochter des Thomas Tuchinger) verkaufen dem Wolfgang Mülperger und dessen Ehefrau Elsbeth 2 fl ewige Gült vom halben Haus und genannten Grundstücken zu Ratenberg. Das Haus liegt zwischen Lienhard Pawrs und Hans Gannsers Häusern, grenzt vorne an die Straße und hinten an den Burgberg. Siegler: Lamprecht Knoll, Bürger zu Ratenberg Zeugen: Bartlmä Angst, Virgil Schwertfeger und Peter Zoller, alle Ratenberg
Barbara Weber, bürgerliche Hufschmiedmeisters tochter von Hall, hat 550 Gulden gestiftet, damit bei der Nikolauskirche 12 Monats- und 2 Jahresmessen gelesen werden.
Siegler: Franz Xaver Aniser, Stadtpfarrer; Ignaz Aniser, Bürgermeister (großes Sekretsiegel der Stadt von 1661); bischöfliches Konsistorium
Alter: 1; Nach einem schweren Gewitter rollte eine Mure durch das Pfundsertal, ausgelöst v.a. durch den Tscheybach. Bauernhaus wurde verschüttet. Rettungsversuche der älteren Bewohner waren erfolglos.
Alter: 10; Eine Gruppe von 4 Schülern Fanden am Innufer eine amerikanische Fliegerpatrone und bastelten darauf herum. Diese kam zur Explosion und tötete 2 Burschen auf der Stelle. Heidacher starb einen Tag später im Schwazer Krankenhaus.
Alter: 11; Eine Gruppe von 4 Schülern Fanden am Innufer eine amerikanische Fliegerpatrone und bastelten darauf herum. Diese kam zur Explosion und tötete 2 Burschen auf der Stelle. Heidacher starb einen Tag später im Schwazer Krankenhaus.
Alter: 13; Eine Gruppe von 4 Schülern Fanden am Innufer eine amerikanische Fliegerpatrone und bastelten darauf herum. Diese kam zur Explosion und tötete 2 Burschen auf der Stelle. Heidacher starb einen Tag später im Schwazer Krankenhaus.
Alter: 83; Rentner, wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Starb an einer Erstickung an Leuchtgas.
Alter: 42; Arzt aus Wien. Trat mit 2 Kollegen am Torjoch bei einer Skitour eine Lawine los, die die Gruppe verschüttete. Das Opfer konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: [unklar]; Besitzerin eines Sportgeschäftes in Innsbruck. Wollte mit einer Gruppe eine Skitour auf den Sattelberg machen. Dabei wurde ein Schneebrett ausgelöst, die 4 Skifahrer verschüttete. Die Frau wurde von Zollwachebeamten ausgegraben, starb aber am Transport ins Tal. Unglück passierte anscheinend auf italienischer Seite.
Alter: 18; Stürzte bei der Arbeit über 80m in die Tiefe und starb auf der Stelle.
Alter: 75; Rentner, schwermütig, erhängte sich im Keller eines Wohnhauses.
Alter: 46; Straßenmeister. Stürzte mit seinem Motorrad auf der Bundesstraße bei einer Fahrt nach Landeck. Erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Alter: 60; Wurde in Arzl erhängt in seiner Wohnhütte aufgefunden.