Verzeichnis der Häuser, Seelen, Pferde und des Hornviehs im Viertl Kirchbichl. Es werden alle 139 Güter Kirchbichls, geordnet nach Ortschaften, namentlich aufgelistet. Das Seelenverzeichnis zählt 905 Menschen, 56 Pferde und 593 Stück Hornvieh.
Rudolf IV. teilt der Stadt Hall mit, daß er ein Hilfsbündnis mit dem Kaiser, dem Markgrafen von Brandenburg, den Herzögen von Sachsen und weiteren Fürsten und Reichsstädten geschlossen hat. Vom Kaiser hat er Feltre, Cividale und die Markgrafschaft Zimella ('Zschimel') erhalten. Bei Gelegenheit wolle er selbst nach Hall kommen oder zumindest einen seiner Brüder senden und den Schaden gutmachen lassen, den die Stadt Hall im Krieg erlitten hat. Er setzt Heinrich Snellman als Pfleger im Inntal ein.;
Blasius Auderer schreibt seinem Schwager Andreas Kölle, Bildhauer und Gerichtsverpflichteter zu Vendls, daß er der Gemeinde Vendl(e)s zur Abzahlung des Zehents ein unbefristetes Darlehen von 1400 Gulden zu 4 % zu Lichtmeß bar geben könne. Die Rückzahlung kann ratenweise nach vorheriger Ankündigung zu 50 Gulden oder 100 Gulden erfolgen.
Alter: 42; Zimmermann. Wurde von einem Baumstamm erdrückt.
Vergleichsbrief zwischen den Dorfgemeinschaften Flirsch und Schann betreff Grenzregulierung und Treibrechten an der Kohlbrücke.; u.a. mit Angabe von Marchsteinen ("...ain Pillen grosser Stain befündet, in welchem ain Creüz und gegenwertig 1764 iste Jahr zahl gehauen worden..."); Bestätigung durch den Pfleger Johann Stöckl, Nennung der Vertreter von Flirsch und Schnann:
für Flirsch: Dorfmeister Andree Schneider, Dorfvogt Simon Traxl [Träxl], Gemeindevorsteher Johann Geiger ["vorgesezter der Gemain"], der ehemalige Gemeindevorsteher Martin Senn, Joseph Sieß [Siesß], Joseph Schneider, Franz Munggenast;
für Schnann: Dorfmeister Johannes Ehrhart, Jakob Scherl, Jacob Zängerl, Anton Munggenast, Johannes Würffl, Matheus Krautschneider;
Fräsern Hayde1 , der Zinngiesser, Bürger zu , verkauft aus Notdurft dem Mathe Mach,dem Fleischhacker, Bürger zu Lienz, seinen Acker von anderthalb Arl beim Siechenhaus neben dem Acker des Spitals, der an das Luentzer Feld und an des Al bl eins am Rindermarkt Feld, das rechtes Burglehen ist, angrenzt, um 12 Mark. Siegler: Jörg von Venbach, Bürger zu Lienz Zeugen: Jörg Koch, Erhärt Ledrer
Verpflichtung von Hermenigild Döll zum Beitrag von 50 Gulden
Kaspar Ubelher zu Imst verkauft dem Hans Kramer, Bürger und Kirchpropst des St. Johannes-Gotteshauses zu Imst 4 lb Berner Gülte aus benannten Stücken daselbst. Siegler: Paul Stigkl, Richter zu Imst Zeugen: Oswald Schwärtzli, Thoman Nater und Hans Satler, Bürger zu Imst
Aus dem neuen Steuerbuch der umliegenden Orte der Pfarre Praitenwang vom Jahre 1750 werden allein die Äcker und Felder ausgezogen, um für die Gemeinde Ehenpichl den Feldzehent eruieren zu können. Dieser Extrakt wird von Martin Pirkher, Ratsschreiber in Reitti angelegt. Auf Bitte der Gemeindsleute werden leere Blätter eingelegt, um spätere Veränderungen selbst nachtragen zu können. Sämtliche Grundstücke zu Ehenpichl und deren Bewertung samt Taxierung, sowie die Namen der Besitzer werden aufgelistet.
gefallen bei Trencin in der Slowakei
Leonhard Höffter, Pfleger und Urbarrichter zu Kizpichl, protokolliert einen Vergleich zwischen der Stadt Kizpichl als Kläger und den sechs Viertlem als Beklagte, welcher die Verproviantierung des Latronischen Kriegsvolkes betrifft. Es geht um die Kostenaufteilung des vom Kirchberger Handl entlehnten Getreides (vgl. Urk. Nr. 16/46). Davon müssen die Viertier 390 Gulden zu genannten Terminen an die Stadt bezahlen. Die Einhaltung dieses Vergleichs geloben für die Stadt Wolf Seel, Stadtschreiber, und Michael Ruedorffer, Lebzelter, sowie die Viertier Lorenz Koidl, Jochberg, Daniel Obermoser, Reith, Augustin Giringer, St. Johann, Hans Granter, Kirchdorf, und Christian Rettenwannter von Kossen für den verhinderten Hans Hintier vom Pillerseer Vierth
Privatbrief Andrä Pruggers an Andreas Feiler wegen Verkauf des Handelswirtshauses in Kitzbühel.
Elsbeth die Spiessin, Bürgerin zu Rattenberg, stiftetet der Virgiliuskirche zu Rattenberg eine jährliche Gülte von 3 lb Wachs für die tägliche Bürgermesse und 1 lb Wachs für die Kerze, welche man zum Salve-Regina anzündet, sowie 2 kr für Kerzenbetreuung und den Mesner. Dazuvermacht sie ihr eigenes Haus, welches zwischen den Häusern Konrads des Platner und Hans des Labenwolf gelegen ist, zu genannten Bedingungen. Sollte die Stiftung nicht erfüllt werden, so verfällt sie dem Augustinerkloster. Siegler: Heinrich Zerhoch, Richter zu Ratenberg Zeugen: Jakob Schoipp, Linhard Smager, Matheis Grük
Franz Josef Linser richtet an die geistlichen und weltlichen Behörden wegen der vom vormaligen Kumten Lechleitner angebotenen Stiftung die Aufforderung, sich binnen 14 Tagen zu entschließen, ob die Stiftung angenommen werde, da er sonst die Güter im Auftrag des Kuraten verkaufen müßte. Im Dorsalvermerk wird festgehalten, daß am 28. Dezember ohnedies die Gemeinschaften Perfuchs und Angedair ihre Zusammenkunft abzuhalten pflegen, um ihnen diese Denkschrift vorzulegen und über die angebotene Stiftung zu beraten. Erst dann könne die Obrigkeit das Gutachten dem Bevollmächtigten Franz Linser weiterleiten.
Hochalpen-Eisenstein-Gewerkschaft: 1) Zur Lage des Bergbaues an der Berg-hauptmannschaft Hall 1856, 2) Grubenplan am Bergbau Hochalpe 1882, 3) Schreiben von der Steuerkommission Innsbruck wegen Bergfron 1862, 4) Schreiben wegen Sprengmittelbezug 1863, 5) Protokoll eines Gewerkentages 1864, 5) Genehmigung einer sechsmonatigen Fristung 1867, Mahnschreiben wegen statistischer Erhebungen über Förderbahnen und Maschinenanlagen 1873, 8) Aufforderung zur Abhaltung der Gewerkentages alle drei Jahre 1874, 9) Auszug aus dem Gewerkenbuch 1874.
Bezüglich der am 10. Dez. 1678 bewilligten Verhackung und Verkohlung des überständigen Holzes im großen Jochbergwald fordert die o.ö. Hofkammer vom Bergrichter zu Khüzpichl ein Gutachten zum Bittgesuch, ob statt des Stockrechtes ein einmaliger Unkostenbeitrag von 30 Gulden möglich sei.
Zahlungsbestätigung der Huf- Waffen-, und Naglschmiede und Wagner für die Ausfertigung der Privilegienkonfirmation der Stadt Kufstein, dass für Pergament, Schnur, Taxen und Einbund 18 fl 46 kr bar abgeführt wurden.
Papier-Libell 10 BL, beglaubigte Abschrift, mit aufgedrücktem Siegel, Archivsignatur 38
Es wird quittiert, daß Bartlmä Reit(t)er, Könighauser zu Anras, van zwei Lehen, welche ihm von seinem Vater und vormaligen Lehenträger Stefan Reitftler, Schneider zu Anras, laut Besitz Überlassung vom 1. Juni 1753 (vgl, Nr. 51) übergeborenen wurden, die Tax bezahlt hat und ihm diese gnädig verliehen wurden. Die im älteren Taxbuch am 15. Jan. und 19, Febr. 1705 bewilligte Abtrennung wird auch für Bartlmä Reifet Der als Lehenträger für ihn selbst und im Namen seiner Geschwister Stefan, Franz, Ursula, Agnes, Margaretha, Maria und für die Kinder der verstorbenen Schwester Katharina mit heutigem Datum neuerlich genehmigt. Es handelt sich um den halben Teil des Zimmerlehens (Nr. 311) und das Königslehen (Nr. 312), Die Ehrung und Kanzleitax beträgt 9 Gulden 41 kr.
Christoph Komman, Schuhmacher und Bürger zu Reuti, bekundet dem Georg Obreuter, Zinseneintreiber der St. Anna-Kirche zu Reuti, daß er einen jährlichen Zins von 30 kr mit Fälligkeit zu Martini von seinem freieigenen Haus zu Oberreuten verkauft. Es grenzt im Osten und Süden an Hans Hennggis Witwe, im Westen an die Gasse und im Norden an Hans Henggi. Für den Verkauf der Gülte erhält Komman 10 Gulden Siegler: Georg Frannckh, Richter zu Emberg Zeugen: Hans Wieser, Georg Hump, Schuster, und Christoph Lechleitner, Gerichtsschreiber
Georg Guetheinz zu Klein-Nesslwengle legt für das Rechnungsjahr 1815/16 die Einnahmen von 566 Gulden und Ausgaben von 530 Gulden vor. Vom Vorgänger Franz Tauscher übernimmt er einen kleinen Kassarest. Johann Georg Hengg und Andreas Schwöllenbach haben bereits einen Vorschuß erhalten. Der Zinsenertrag aus Gemeindevermögen, welches bei Monika Maul, Franz Weyrater, Simon Grisser, Anton Obreyter, Alex Fischer und Johann Woher veranlagt ist, beträgt über 53 Gulden Die Gemeindeabgaben von 82 Häusern betragen für zwei Jahre zu mehreren Terminen fast 400 Gulden Weitere Einnahmen stammen von der Gemeinde Rauth sowie von Hochzeitsgeldem des Kajetan Hengg, Johannes Weinhard, Johannes Rief, Christian Hörbst, Josefa Erdl und Franz Rid., vom Riedel Rauth und Gacht, aus Bestandzinsen des Faktors Lehner und vom Einkaufgeld des Franz Rid. Größte Ausgaben sind das Fixum an den Kuraten mit 282 Gulden sowie an den Lehrer und Organisten Johann Georg Hengg mit 116 Gulden die Stolgebühren an den Tannheimer Pfarrer mit 28 Gulden und an den Mäusefänger Andreas Schwöllenbach mit 40 Gulden Kleinere Posten sind: an den Brunnenmeister Philipp Ölhaf, für die Kaminbesichtigung des Franz Josef Schönherr, an den Gerichtsamtmann, an Schmied Anton Hengg, an Anton Abelzhauser, an den Glaser Josef Abelzhauser für das Schuhaus, für Pulver an die Schützen, für Wachs und Wein, für Arbeiten Ludwig Peintners am Triefelbach, für den Johannissegen, an die Hirten auf Krinnen, an Andreas Schwöllenbach und Konrad Abelzhauser und für Brot. Aliquot werden die Ausgaben für die 14 Häuser der Gemeinde Rauth und Gelebt berechnet.
im Dormitzwald usw. für Lermoos und Biberwier;
Brandversicherungsurkunde Doppelbl.
Drei Rustikalsteuerregister für die Werchate Keßen (138 Steuerpflichtige), Moserberg (90 Betriebe), und See (68 +9+16 Betriebe). Es werden die Hausnamen, der Steuerbetrag zu 4 Terminen und die Wustungssteuer verzeichnet.
Alter: 62; Bauer beim Altenstatt (Finkenberg), schwermütig, finanzielle Probleme. Erhängte sich in einer Streuschupfe.
Alter: 34; Tagelöhner. Wurde am linken Innufer aus dem Wasser gezogen.
Alter: 10; Die Leiche eines Kindes wurde von Fößern am 24.4.1907 aus dem Inn gezogen. Später von der Mutter identifiziert. Wurde in Ebbs begraben.
Alter: 57; Nachtwächter, geriet durch einen Fehltritt in den Mühlkanal. Daten in
Alter: 56; Spediteur. Half beim Osterläuten aus. Verwickelte sich unglücklich im Glockenstrang, sodass er stürzte und sich dabei tödlich verletzte.
Alter: 84; Untersteinerbachbauer, wollte Geleise überqueren und übersah den Eilzug.
Alter: [unklar]; Lawinenstürze am Beginn des Paznauntales. War im Wächterhaus des Stauwerkes Wiesberg (Landecker Elektrizitätswerk) beschäftigt. Er wurde verschüttet, sein Kollege konnte sich in einen Wasserstollen retten. Stammte aus Tobadill.
Alter: 23; Vorerst unbekannter junger Mann hatte sich im Innpark erschossen. War Kontrollor bei der Bezirkskrankenkassa. War auch Vorstand im AK Karwendler.
Alter: 27; Arbeiter bei der Bahn. Geriet beim Rangieren zwischen die Puffer und wurde sofort getötet.
Alter: 30; Opfer starb in einem Steinbruch im Maukental. Wurde von herabkollernden Felsen erschlagen. Stammte aus Kramsach.
Kundmachungen/öffentliche Aushänge der Gemeine zu Gemeinderatsbeschlüssen und behördlichen Schreiben für das Jahr 2003;
Narziß Pfadt, erzherzoglicher Diener, und seine Gattin Ellna Wuest übertragen ihrem Schwager bzw. Bruder Philipp Jakob Wuest von Hall die Vollmacht, sie bei der Erbschaft nach Nikolaus Wuest, Bürger und Zöllner von Hall, zu vertreten.;
Siegler: Narziß Pfadt
Alter: 10; Verletzte sich tödlich bei einem Sturz auf einer Alpe.
Paul Keimb zu Reiti darf gemäß Erkenntnis der Elofkammer in seinem Wohnhaus das Bäckerhandwerk ausüben. Er ersucht daher den Pfleger, daß man der Bäcker- und Müllerzunft den Auftrag erteile, ihn in die Zunft aufzunehmen.
Der Bezirkshauptman verordnet der Bäckerund Müllerinnung von Inist, keine Gesellen als Meister aufzunehmen, welche nicht die politische Bewilligung zur Ausübung dieses Gewerbes erhalten haben, bei sonstiger Strafe von 20 Gulden
Erstellung der Fahrnisse nach dem Tode des Jakob Weiller vor dem Johann Erasmus Hofstetter von und zu Plazoll, Pfleger der Herrschaft Anras durch die Witwe Helena Kröllin für die vier Erbtöchter Maria, Margret, Theresia und Brigitta bzw. deren Vormünder Mathes Haller, Mesner zu Asch und Franz Reitter. Summe: 171 Gulden 24 kr. Siegler: Johann Erasmus Hofstetter von und zu Plazoll, Pfleger der Herrschaft Anras
Alter: 52; Pfründnerin, wurde in der Nähe des Innstegs von der Haller Lokalbahn angefahren und mitgeschleift. Starb im Innsbrucker Spital an den Verletzungen. Ignorierte die Pfeifsignale der Bahn.
Alter: 28; Fuhrknecht, erhängte sich in seiner Wohnung in Pradl.
Alter: 34; Regimentsarzt aus Brünn, in Meran stationiert. War hier auf Erholung. Erschoss sich auf der Hungerburg in der Nähe von Mariabrunn. Wurde im Militärfriedhof in Innsbruck begraben.
Alter: 36; Tod durch Erhängen.
Alter: 58; Anscheinend Alkoholiker, arbeitsscheu. Tod durch Erschießen.