Die Geschwister Martha und Maria Füringer, Georg, Katharina, Barbara und Margarethe Aufschnaitter (Beistand: Thomas Reitterstötter zu Clausen) vergleichen sich mit ihrem Bruder Christian Aufschnaitter, dass sie auf die von ihren Eltern Paul und Agnes Aufschnaitter geborene Syberer übernommenen Lehensrechte an einem Teilzehent in der Kirchberger Kreuztracht verzichten. Siegler: Hofsekretsiegel der bischöflichen Kammer in Salzburg Zeugen der Siegelbitte bei der Beutellehenanwaltschaft Ytter: Wolfgang Re chenauer und Sebastian Lederer zu Clausen
Standesliste der dritten Scharfschützenkompanie Kitzbühel von 1799, Schanz-mannschaft vom Viertel Pillersee 1800, Standesliste der Landesschützenkompanie Kitzbühel vom 7. April 1799, Quittung für die Vorspanndienste 1799/1800, Ausgabenverzeichnis des Majors Johann Hörwarter 1800, Josef Kaisermann wegen Mannschaftsanforderung an Oberanführer Hörwarter, Vorspannbestätigung aus Zell im Pinzgau von 1801; Johann Hörwarter bittet Landsturmhauptmann Miller um Unterstütztung. Abrechnung einer Vorspannliste, Schreiben an das Pfleggericht Lofer wegen Pferdetransport 1800, weiters an das Gericht Kaprun 1801, Bestätigung des Pfleggerichtes Kaprun an Hauptmann Simon Fürter von Pillersee 1809, Verzeichnis der vorgeschobenen Posten für den Pass Strub 1809.
Bartlmä Anngst, Stadt- und Landrichter zu Ratemberg, bekundet, dass zwischen den Lehensassen von Khuntl und den Nachbarn zu Braitenpach wegen strittigen Schwemmholzes auf etlichem Grundstücken in den Auen und im Gries neuerlich ein Lokalaugenschein anberaumt wird. Von Braitenpach erscheinen der Kirchherr Kaspar Widerspacher und Kaspar Gatterer, doch begehren die von Kuntl einen Spruchbrief, um die Besitzverhältnisse zu klären. Während der Fristerstreckung von 14 Tagen wird einstweilen verfügt, kein Holz zu entnehmen. Siegler: Bartlmä Anngst, Stadt- und Landrichter
Tabelle der Handlanger, welche bei der Katastralvennessung und Detailvermessung in der Gemeinde seit 27. Juli Tagesschichten samt Überstunden leisteten. Vom Fraktionsvorsteher Josef Haslsperger werden auch die unbezahlten Verrichtungen, die benötigten Materialien und die Quartierskosten für die drei Vermesserpartieen von Mai bis Nov. vermerkt. Die Zahlungen an Bürgermeister Valentin Salvenmoser und die Bestätigung der gesamten Vermessungskosten von 1108 fl sind verbucht.
Neben obigen Urkunden aus dem Museumsarchiv BACH gibt es noch zwei jüngere Stücke nach 1850, die Peter Weißbacher dem TLA zur Sicherheitsverfilmung übergeben hat. Ab Nr. 5 folgen Urkunden, Akten und Kodizes vom Kellerwirt in Oberau. Näheres dazu in den Vorbemerkungen zur Gde. Wildschönau.
Herzog Johann gibt dem Cherlinger und seinem Nachfolger als Zöllner in Zirl bekannt, daß die Bürger zu Hall die gleichen Rechte am Zoll zu Zirl wie die Bürger von Innsbruck haben.;
Die Gewalthaber der Sennalpe Gregor Neiner und Fidel Hosp ermahnen die Gemeindevorstehung Unter- und Obermieming namens der Gemeinde Ehrwald, die fehlerhafte Einzäunung, die heuer sehr schlecht sei, in Ordnung zu bringen, da sonst die Nachbarliebe aufgekündigt werde, Wegen des ständigen Überlaufs des Mieminger Viehs, das im letzten Jahr bis zu 10 Tage auf Ehrwal der Grund weidete und vom Mieminger Hirten nicht zurückgetrieben wurde, wird die Pfändung angedroht.
Vertrag zwischen den Nachbarschaften Oberleisach und Oberdrum wegen der Weiderechte auf ihren beiden Almen 'ob oberaleus und vnnderm priackh' gelegen. Beide Gemeinden haben ihren Streit beim Landrichter zu Lienz Gregor Villacher anhängig gemacht, wobei die Oberl eisacher den Prozeß verloren. Deshalb brachten diese die Angelegenheit vor den Vormund des Sohnes des Veit Freiherrn zu Wolckenstain, Herrn Hanns Trautson von Sprechenstein, Ritter der fürstl. Grafschaft Tirol, Erbmarschall und Antoni von Brandis zu Cronbürg, beide Regenten und Räte der oö. Lande. Nachstehender gütlicher Vergleich wurde ausgehandelt: 1. Beilegung des StreiteSiegel2. Der Vertrag, den noch der verstorbene Veit Freiherr von Wol ckenstain am 6. Mai 1539 aufgerichtet, aber nicht mehr ausgeführt hat, wird von den Vormündern ausgefertigt und damit dessen Rechtsinhalt wirksam. 3. Der Blumbesuch soll für beide Nachbarschaften gemeinsam sein. Die Oberleisacher können aber zu jeder Zeit auftreiben, während die Oberdrumber an die gewöhnliche Almzeit gebunden sind. Der Auftrieb soll nicht vor dem St. Lorenzentag erfolgen. Wegen der Grenzen der Oberleisacher Heimwiesen mit der Alm soll es zu gütlichem Ausgleich kommen. Die Gerichtskosten sollen gemeinsam getragen werden. Siegler: Hanns Trautson Zeugen: Basilius Precht, Dr. jur., Kals. Rat; Caspar von Welsperg, Anwalt der Herrschaft Lienz, Hanns Murgeth von Nußdorff, Pfleger auf Rabenstain, Hanns Aschawer, Bergrichter, Gregorj Villacher, Landrichter, Cristoff Nötlich, Hof- und Urbarschreiber, Anndree Vasolt, Stadtschreiber und Hans Zechner, beide Bürger zu Lienz
Grenzberichtigung der Bergmahd Riß mit Serfaus
Liquidation, Übergabe und Instruktion für den neuen Kirchpropst Leopold Pez, Bürger zu Vils. Josef Wörle stellt nach 6 Jahren als Heiligenpfleger sein Entlastungsansuchen. Er übergibt alle Materialien, Naturalien, Realitäten und Gelder seinem Nachfolger. Das Kapital der Pfarrkirche Vils beträgt 3.733 Gulden 45 kr. Das übergebene Vermögen hat sich nach sechs Jahren um 35 Gulden reduziert. In der beigefügten zweiseitigen Instruktion wird der Kirchpropst zur Führung der Kapitalhandbücher angehalten. Er hat auf Reinlichkeit und einen guten Erhaltungszustand der Kirche zu achten, weiters den Gebrauch von Wachs, Öl, Kirchenwäsche und Paramente zu überwachen, die Kultivierung der Kirchengrundstücke zu betreiben, Opfergelder mit dem Klingelbeutel zu sammeln, zu Ostern den Chrisam von Füssen abzuholen und zu St. Nikolai die Zinse einzutreiben. Kapitalien dürfen nicht von ihm sondern nur vom Oberkirchenamt vergeben werden, doch darf er das Zinsbüchl führen. Extraausgaben und Beträge, die über einem Gulden liegen, sind vorher vom Kirchenoberamt zu genehmigen. Für seine Arbeit erhält der Kirchpropst jährlich 4 Gulden
Hans Kirchtorffer, Bürger zu Rat(t)nberg, und seine Ehefrau Katharina verkaufen dem Jakob Grat, Bürger zu Ratnberg fünf lb Berner ewige Gült von ihrer Behausung zu Ratnberg zwischen dem Zollhaus und Hans Funtalens Häusern. Es grenzt hinten an die Ringmauer und vorne an die Gemeinstraße. Siegler: Lamprecht Knol, Bürger zu Ratanberg Zeugen: Bartlmä Angst und Wolfgang Cristan Wempemer (?)
Die Bürgerschaft und Gemeinde von Imst, vertreten durch Martin Anton Wörz, Bürgermeister, Franz Xaver Vischer, Gabriel Katrein und Josef Lechleitner des Rates, verkaufen dem Georg Simon Holer, Bürger und Wirt zum Goldenen Löwen im Untermarkt die Frühmahd, genannt der Kreuzanger nebst einem Auanteil für 900 Gulden Siegler: Nazari Leonhard Jais, Dr., Landrichter zu Imst Zeugen: Josef Valentin Wörz, Johann Josef Sterzinger, k.k. Salzfaktor
Alter: 28; Großer Brand in Wörgl, wo ein Bauernhof und ein Wirtshaus eingeäschert wurden. Daxenbichler half bei den Löscharbeiten und wurde von einem einstürzenden Mauerwerk erschlagen. War Kaiserjäger auf Heimurlaub aus Haidach.
Matthias Paurnfeind, Haitterer, verkauft mit urbarherrlicher Bewilligung dem Bartlmä Forstlechner, Schlossermeister zu Windischmatrei, einen Teil eines Griesflecks unter dem Markt, welchen er am 28. Sept. 1726 geerbt hat, um eine im Notlbuch genannte Kauf- und Leutkaufsumme. Siegler: Wolfgang Adam Lasser, Pfleger Zeugen: Kajetan Georg Lexer, Schreiber und Sebastian Winckhler, Schuhmac hermeister
Urteil des Landesgerichts in Innsbruck bezüglich Kauf der Alpe Maroi, Gemeinde Nasserein (St. Anton) durch Franz Josef Steiner, Bartholomäberg und Lw Bargehr in Silbertal, Käger sind die Gemeinden des Stanzertales Nasserein (St. Anton), Pettneu, Flirsch, Strengen, Pians, Tobadill, Grins, Stanz und Perfuchs (heute Stadtteil von Landeck);
UntitledDie o.ö. Repräsentation und Hofkammer zu Yhnnsprugg genehmigt dem Markt Reitty die auf der eigenen Galtalpe Hirschweng unbefugt errichtete Sennhütte, unter den am 9. Juli 1750 erlassenen Bedingungen. Hiemit wird gestattet, die bisherige Galtalpe zu einer Melkalpe ewig zu nutzen. Siegler: Sekretsiegel von 3 Räten
Betreff Wasserzuleitung vom Mühlenkerbach zur Staudacherwiese
Leonhard Wörgetter beim Bachmair verkauft dem Sebastian Trixl auf dem Boden in Pillersee das Trockenmoos aus dem Rainlgut und die Höhen samt Stadel in Hochenberg um 280 Gulden zu genannten Bedingungen. Diese Liegenschaften hat der Verkäufer am 24. März 1789 von Georg Wagstätter erworben. Siegler: Johann Friedrich von Lamberg Gelöbnis an: Johann Hörwarter, Oberschreiber Zeugen des Handgelübdes: Wolfgang Fränzl und Jakob Schweinester
Dorfordnung der Gemeinde Perluchs Wegen Unordnung und Mißbrauch beschließen die Gemeindebürger eine neue Ordnung. Geregelt wird die Erscheinungspfhcht bei der Dorfversammlung am Tag der unschuldigen Kinder, die Höhe des Ein kau Feldes für Ortsfremde, die Heirat auswärts, das Holzdörren. Schutz der Gememdewege vor Wasser, die Zaunerrichtung bis Georg!, der Viehauftrieb vor dem Lostag, das Laubhacken, der Schutz vor Feuer, das Sitzgeld für Ingehauste, das Oben mit der Feuerspritze. bei sonstigen festgelegten Strafsätzen. Die Dorfordnung soll jährlich am Tag der unschuldigen Kinder öffentlich verlesen werden. Mit der Bitte um allfällige Erweiterung oder Änderung leg) die Gemeinde diese Ordnung dem Landgericht vor, um sie beim Kreisamt genehmigen zu lassen.
Abrechnung über die erlittenen Marsch- und Rückmarschkosten der k.k. Soldateska durch Tannheim im Zeitraum von Anfang August 1755 bis 5. Juni 1757. Über die von der Miliz erfolgten Bezahlungen hinaus sind noch 46 Gulden 3 8 kr an Kosten für Truppeneinquartierungen, Vorspanndienste usw. nach Immenstadt, Sonthofen, zur Ehrenberger Klause usw. durch genannte Truppenkommandanten entstanden. Diese Abrechnung wird vor dem Pfleger Kaspar Joachim Tschusy und dem Gerichtsschreiber Willibald Schnöder durchgegangen, erläutert, nachgerechnet, justifiziert und beschlossen.
Anton Prantauer, Müllermeister in der Löz Lötz, (Lez), als aufgestellter Dorfvogt der Gemeinde Zams, verkauft dem Johann Kössler, Handelsmann zu Angedair und Gastgeborenezu Perfuchs, ein Stück öden Grund zu unterst in der Keifenau. Gleichzeitig sichert der Käufer der Gemeinde Zams das Durchfahrtsrecht durch den Radacker zu. Siegler: Ferdinand Alois Fischler
Herzog Friedrich befiehlt, das Privileg der Haller Bürger, auf allen landesfürstlichen Gewässern ungehindert fischen zu dürfen, einzuhalten.;
Siegler: Herzog Friedrich
Alter: 75
Maria Riedmayr, bürgerliche Salzamtsfassermeisterin von Hall, stiftet 250 Gulden für vier Quatembermessen bei der Nikolauskirche in Hall.
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel von 1661); Stadt pfarrer Franz Xaver Aniser; bischöliches Konsistorium
Alter: 3; Kind wurde von einem Pferd in den Bauch getreten. Es starb kurz nach der Einlieferung ins Kufsteiner Krankenhaus.
Alter: 60; Südtiroler Optant, schwermütig. Erdrosselte sich mit einem Riemen in seiner Wohnung.
Alter: 36; Malergehilfe aus Absam, schwermütig nach einer Kriegsverletzungen. Tod durch Erschießen.
Alter: 2; Kind eines Postmeisters, starb beim Spielen durch Ersticken aus noch ungeklärten Ursachen.
Alter: 21; Vollstreckung des Gerichtsurteiles an Rudolf Sax, Maurerlehrling aus Braunau (OÖ), der am 21.9.1947 bei einem Ausbruch den Justizbeamten Josef Tusch ermordet hatte. Gnadengesuch wurde abgelehnt. Tod durch Erhängen im Hof der Innsbrucker Gefangenenhaus.
Alter: 52; Gastwirt, familiäre Probleme. Sprang vom Balkon seines Gasthauses in den Inn und ertrank. Seine Leiche wurde 11 Stunden später bei Kirchbichl aus dem Fluss gezogen.
Alter: 35; Frächter geriet mit seinem LKW auf der Paznaunerstraße über den Straßenrand stürzte 8m tief ab. Starb auf der Stelle.
Alter: [unklar]; Im Gebiet der Dresdner-Hütte stürzte ein Bergführer aus dem Ridnauntal tödlich ab. Beim Versuch, Stufen ins Eis zu schlagen, rutschte er aus. Keine Erwähnung in den Dolomiten!
Alter: 38; Paul Moro, Angestellter in Reutte, bog mit seiner Beiwagenmaschine in die Bundesstraße ein und übersah einen LKW. Beim Zusammenstoß wurde seine mitfahrende Frau getötet, sein kleiner Sohn schwer verletzt (in der Tiroler Tageszeitung Paul Moro als bekannter Bobfahrer bezeichnet!)
Alter: 34; Bauernbursche. Wollte am Galtberg nach den Schafen sehen, wurde aber vermisst. Bei einer Suche wurde er tot nach einem Absturz aufgefunden.
Thomas Pliem, bürgerlicher Gastwirt in Hall, schließt mit der Stadt Hall und dem Stadtspital einen Vertrag über die Haltung von zwei Zuchtstieren und einem Eber ('Schweinebären'), wie dies seit jeher Pflicht des Spitals war, aber seit der Auflösung der Spitalsmaierei im Jahre 1787/1788, bei der das gesamte Vieh und ein Großteil des Grundes verkauft wurden, nicht mehr möglich ist. Dafür erhält Pliem 5431 Quadratklafter öden Grund, 'Ochsenweide' genannt, der am Inn liegt. Der 'Schifferritt oder Hufschlag' am Innufer sowie die Bninnenleitung müssen jedoch frei bleiben. Außerdem soll der Grund kostenlos dem Militär als Exerzierplatz dienen. Bereits 1775 hatte Pliem den ehemals jesuitischen Bruggerhof außerhalb der Stadt gekauft.
Siegler der Abschrift: Alois Altmayr, Stadtrichteramtsverwalter
Alter: 38; Stürzte von einem Felsen tödlich ab.
Alter: 16; Kochlehrling aus Graz, Nichtschwimmer, wurde im Hallenbad bewusstlos aus dem Wasser gezogen. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Arzt glaubt an einen Herzschlag nach Überanstrengung. Anscheinend erster tödlicher Unfall seit 14 Jahren.
Alter: 44; Holzarbeiter aus Itter, wurde bei der Arbeit tödlich verletzt.
Alter: 6; 2 Kinder wurde von ihrer Mutter in einem Handwagen gezogen. Dieser kippte aus unbekannter Ursache um und das Opfer geriet dabei unter die Räder eines LKWs. War sofort tot.
Alter: 48; Polnische Witwe mit psychischen Problemen. Erhängte sich im Wald bei Vill.