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1687 März 3
AT GemA Berwang 7-9-15 · Item · 1687-03-03
Part of Gemeindeverwaltung

Vergleich über die Errichtung, die Haltung und Nutzung des neuen Weges durch den Milleggerhof des Christian Perchtolt, Sohn des Georg Perchtolt, Müller an dem Rotlech mit der Gemeinde und Nachbarschaft im Prant, vertreten durch Georg und Martin Vöter. Siegler: Karl Baron von Rosst 2 /Berwang Zeugen: Hans Zimmermann von Mitterögg, Perwang, Martin Prunhueber, Bürger und Hufschmied in Reiti, und Johannes Schwenzegast, Maurer zu Pflach, Pfarre Preitewanng

nach 1786
AT GemA Breitenwang 7-9-15 · Series · 1786
Part of Gemeindeverwaltung

Realientaxation des Weilers Lähn der Pfarre Breitenwang Nr. 6 für die Katastralnummem 1716 inklusive 1783 durch die außergerichtlich beeideten Schätzmänner Johann Martin Pürkher und Matthäus Singer. Taxiert werden sämtliche genannten Grundstücke des Josef Koremann, des Michael Jeck, Johannes Diller, Josef Peintner und Franz Ginzingers Erben.

AT StA Rattenberg 7-9-11-15 · Item · 1353-11-23
Part of Gemeindeverwaltung

Markgraf Ludwig von Brandenburg bestätigt die Stiftung von Lehensgütein, welche die Bürger von Rattenberg von seinem Lehensmann und Jägermeister Konrad von Kmnersprugger gekauft haben, für eine ewige Messe in der Kirche St. Virgilius zu Rattenberg. Es handelt sich um die Güter Stain, Grinnpuchel, Grub, ein Lehen des seligen Berger, das Gut Eck, Untemusser ... Glatzhuben, Ental und Holhub, am Angathenberg gelegen in der Pfarrei Praixenbeck (?), die zusammen jährlich 12 Mark erbringen. Der Markgraf übereignet der Kirche seinerseits diese Güter mit aller Zugehörde sowie den Bauleuten zum ewigen Gedächtnis für sich und seine Familie. Siegler: Der Aussteller

1836/37
AT GemA Ebbs B-2-15 · Item · 1836 - 1837
Part of Gemeindeverwaltung

Armeneinquartierungsprotokoll für das Viertl Ebbs vom 6. Sept. 1836 bis 5. Sept. 1837. Es werden die Güter namentlich genannt, welche Anton Leitner, Christian Hupf, Margreth Eder, Maria Sebacher, Maria Haidacher und Magnus Neuschmidt je 365 Tage beherbergt haben.

1666 Feber 13
AT StA Landeck B-2-15 · Item · 1666-02-13
Part of Gemeindeverwaltung

Hans Eg und sein Sohn Bernhard von Pettneu (Petnew), Herrschaft Landeck, schulden dem Kaspar Prantauer, Gerichtsverpflichteter und Gastgeb zu Landeck 50 Gulden wofür sie pro Gulden 3 kr zinsen. Somit sind jährlich 2 Gulden 30 kr zu Martini zu verzinsen. Dafür verpfänden sie einen freieigenen Acker am Egg unter ihrem Haus, welcher an Hans Falch und Hans Wolf grenzt; weiter eine Wiese im Pofl, welche dem Frauengotteshaus in Pettneu 6 Star Gerste zinst. Siegler: Jakol) Stöckl, Pflegsverwalter und Richter der Herr schaft Landeck Siegelbitte an: Hans Schneller, Anwalt im Stanzertal Zeugen: Kaspar Schneider, Sebastian Weißkopf und Kaspar Kolpp, alle aus Pettneu

1594 März 15 Bruchsal
AT StA Vils 7-9-15 · Item · 1594-03-15
Part of Gemeindeverwaltung

Jakob von Hoheneck antwortet seinem Bruder Walter von Hoheneck zu Vilseck auf sein abermaliges Schreiben, welches er samt Beilagen erhalten hat. Er berichtet, was der erzherzogliche Kommissar wegen des halben an Vils und Vilseck verkauften Teils veranlaßt hat. Er befürchtet, daß es „ohne ein starkes Disputat“ so wie früher zu Innspmckh nicht abgehen werde, doch sollten die Untertanen von ihrer aufgenommenen Pflicht wieder freigesprochen werden. Sollte jemand auf sein Recht verzichten oder ihm das Iuramentum mit Gewalt abgerungen werden, müsse man es geschehen lassen. Doch sollte man deshalb nicht kleinmütig werden und auf den Rat Gottes vertrauen. Er wolle so bald als möglich bei ihm sein, ihm aber schon jetzt die drei Originale zusenden. Nachdem wegen seines Vorbringens betreffend Vils dem Kommissar die Kopien beider Belehnungen der kaiserl. Majestät sowie seines Herrn Markgraf Karl zu Burgau zugestellt wurden, werde man die Aushändigung begehren.

1811 Nov. 6 Salzburg
AT GemA Fieberbrunn 7-9-15 · Item · 1811-11-06
Part of Gemeindeverwaltung

Die Distriktschulinspektion ordnet für sämtliche Volksschulen des Landgerichts Kitzbühel an, dass die Lokalschulinspektionen an das Generalkommissariat des Salzachkreises eine vollständige Beschreibung ähnlich jener Schule in Kossen vorzunehmen haben. Es sind alle Einkünfte und Erträge aus Gütern, Feldern, Läutgarben, Sammlungen, Wohnungen usw. anzugeben. Die Gemeinden sind vor bedeutenden Geldbeiträgen an die Lehrer zu schonen. Dafür sind diesen freie Wohnung, freies Holz, Gemeindegründe und Nebenverdienste zukommen zu lassen. Für Filialschullehrer sind von den Lokalschulinspektionen neue örtliche Besoldungsquellen zu erschließen. Für die Schulbücher armer Kinder sind die Überschüsse des Lokalkirchenvermögens heranzuziehen. Es folgen detaillierte Erläuterungen zur Erstellung von Tabellen und Statistiken über die Schuldotation für das ganze Königreich Bayern.

1810-1913
AT GemA Going a. W. K. 7-9-15 · Series · 1810 - 1913
Part of Gemeindeverwaltung

Vormundschaftsangelegenheiten: allgemeine Vorschriften ab 1810, Aufzeichnungen über Kuratelangelegenheiten, Akten und Verträge betr. Vormundschaft in alphabetischer Reihung; - Gerichtsangelegenheiten (1827 1912): Kauf- und Schuldbriefe, Zessionen, Hypotheken usw. in chronologischer Reihung, Grundbuchsangelegenheiten, Katastralvermessung und Evidenz der Grundsteuer, Grundbuchblätter für Sebastian Hasenberger, Maria Koidl, Josef Margreiter, Si-mon Obleiter und Nikolaus Zwischenbrugger; Bestellung von Grundbuchslegalisatoren, Abhaltung von Gerichtstagen, Bestellung von Zwangsverwaltem, Geschworenenlisten.

(1484 Juli 10) Salzburg
AT GemA Hopfgarten i. B. 7-9-15 · Item · 1484-07-10
Part of Gemeindeverwaltung

Erzbischof Johann bestätigt die Wochenmarktverleihung zu Hopfgarten samt der Bannmeile. Transsumt in der Privilegienbestätigung des Erzbischofs Johann Jakob vom 26. Juli 1563. Siegler: Erzbischof Johann Jakob von Salzburg

1673 Aug. 19
AT GemA Jochberg 7-9-15 · Item · 1673-08-19
Part of Gemeindeverwaltung

Auszug aus einem Vertrag zwischen dem erzbischöflich salzburgischen Abgeordneten Dr. Johann Georg Baumgartner und den österr. Kommissaren. Unter Punkt 15 werden den beiderseitigen Untertanen die Weide, der Wassergenuss, Fahrrechte usw. gegenseitig auf Tiroler und Salzburger Boden wie seit alters her zugestanden. Kein Teil soll ohne Wissen und Willen des anderen an den gemeinsamen Weiden einen Hag errichten. Doch soll der Hag gegen Gagering in der Erlau, welchen die salzburgisch-fügnerischen Untertanen aufrichteten verbleiben. Dafür soll den Tiroler Untertanen zu Ried ebenfalls bei Kaltenpach die Verhegung und Verzäunung zustehen.

1809 Nov. 30 Kufstein
AT GemA Walchsee 7-9-11-15 · Item · 1809-11-30
Part of Gemeindeverwaltung

Nachtrag: Auszug aus der Vermögensübergabe der Maria Kendlinger, dem Besitzsohn Thomas Seebacher und den Weichenden Jakob, Anna, Maria, Elisabeth und Barbara Seebacher vom 30. Nov. 1809. Der Übernehmer solle alle Schulden übernehmen und den Kindern nach Sebastian Griebler (Kurator: Johann Hechenbichler, Bäckermeister zu Durchholzen) 1200 fl Kapital samt Zinsen bezahlen. Bis zur Bezahlung aller Verpflichtungen an die Weichenden muß der Insitzer Thomas Seebacher sein Hab und Gut verpfänden.

1624 Feber 24
AT GemA Langkampfen 7-9-11-15 · Item · 1624-02-24
Part of Gemeindeverwaltung

Georg Rendl, Stadt- und Landrichter der Herrschaft Khueffstain, beglaubigt auf Bitte des Hans Waller, erwählter Dorfmeister zu Unnterlangkampfen, eine Abschrift der vom Landrichter Georg Obrist erlassenen Dorf- und Feldordnung vom 22. Feber 1585: Auf Veranlassung von Pfarrer Wolfgang Wolschlager, Wirt Jakob Marperger und zahlreicher genannter Mitinteressenten der Nachbarschaft zu Niderpraitenpach wird folgende Feld- und Dorfordnung protokolliert. Jährlich sind zwei Dorfmeister, derzeit Christian Lechner und Jakob Marperger, zu nominieren. Sie sollen im Frühjahr und Herbst auf Zäune und Gatter achten und genannte Sanktionen verfügen. Auch der Bach vom Rabenstain bis zum Gesellenangerl ist von den Anrainern zu versorgen. Vom Ursprung bis an Rabenstain und außerhalb des Gesellenangerls ist der Bach von der Nachbarschaft gemeinsam zu wehren und zu versorgen. Auch sonstige Gemeinschaftsarbeiten wie Wegbau sind vom Dorfmeister anzusagen. Es sind auch jährlich zwei Archenmeister zu wählen, weiters bei Bedarf ein Sauhirte. Für Flurschäden durch Vieh werden Strafen festgesetzt. Auch Schäden durch Ross und Wagen in fremden Feldern werden sanktoniert. Neue Wege sind verboten, genannte alte Wege (z. B. auf die Labpraiten, die Mosstigl) zu erhalten. Siegler: Georg Rendl, Stadt- und Landrichter Zeugen: Christoph Kronperger, Remigius Reinich, David Laybl, alle Bürger zu Khueffstain, Kaspar Anndree zu Pirchenwanng, Marx Hauser zu Oberndorf

1545 April 25
AT GemA Münster 7-9-11-15 · Item · 1545-04-25
Part of Gemeindeverwaltung

Abschrift aus der Schwazer Bergwerks er findung betreffend die Gerichtsentscheidung über den Wald in der Rotenburger Herrschaft. Bezüglich der Heimhölzer der Rotenburger Lehensassen wird entschieden, dass sie das Freiholz für ihren Hausbedarf jederzeit schlagen dürfen, doch mit genannten Einschränkungen. Übertretungen werden nach der allgemeinen Waldordnung bestraft. Da die Herrschaft für Bergwerksgebäude und Gruben das Holz aus den Herrschaftswaldungen benötigt, darf bei den Gruben kein Freiholz verhackt und verkauft werden, da es schwer hinaufzubefördem ist. Weiters wird auf die Gerichtsentscheide der Schwazer Bergrichter von 1478 und 1526 und an den Bericht vom 9. Juli verwiesen. Siegler: Wolfgang Eyperger, Berggerichtsschreiber

1379 III 12
AT StA Lienz 7-9-15 · Item · 1379-03-12
Part of Gemeindeverwaltung

A1haid des Jacob Chaplein Witwe, Bürgerin zu Luentz,und Fridreich ihr Sohn,verkaufen der Witwe Dymut Holauzzin (Holaus), Bürgerin zu Luentz (Lienz) aus einem Gut in Chirchhaym zu Doelach unterm Berg, das Nykel der (?) Zelionter baut, den Zins über 5 Pfund Perne (Perner), welche für Speißwein der Pfarrkirche St. Andre in Luentz zu Gottleichnam zu zinsen sind, um 7 Mark Aglaier Pfennige. Siegler: Matheis der Vlasperger und Gorien aus dem Turm Zeugen: Christel ..., Parteime der Staudacher, Nykel der Linde Dorsal vermerk: prieff umb das gueth in kircham, das dem spitall versetzet worden

1857 März 29
AT GemA Galtür 7-9-15 · Item · 1857-03-29
Part of Gemeindeverwaltung

Der Gemeindevorsteher von Galtür, Johann Alois Lenz, fordert die Interessenten vom Faglersteg auf, gemäß alten Urkunden die Fahrbrücke herzustellen und zu erhalten. Die 16 Brückenerhalter sind die Familien Zangerle, Kathrein, Pfeifer, Lenz, Walter, Lorenz, Tschan, Mattle und Wohlfarter. Tagschichtenverzeichnisse bis 1936 zur Erhaltung der Haglerbrücke, meist im Dreijahresrhytmus, werden fortgeschrieben.

1604 Nov. 20 (1. Juli)
AT GemA Tristach 7-9-15 · Item · 1604-11-20
Part of Gemeindeverwaltung

Vor Peter Albmair, Landrichter der Herrschaft Lienz, erscheint Martin Resch, derzeit Rottmann zu Tristach, um eine Quittung des Pustertaler Steuereinnehmers Adam Walther betreffend die Steuer von 1573 bis 1663 vidimieren zu lassen. Die von Walter besiegelte Steuervereinbarung liegt in der versperrten Truhe des Landgerichtes und wird hiemit vidimiert: Adam Walter bekennt, daß die Tiroler Landschaft 1585 für Lienz 24 Knechte zu erhalten bestimmt hat, weshalb von den Gerichtsausschußleuten Hans Behamb, St. Johann im Walde, Sebastian Taler an der PraperniCt)zen, Hans Äbele zu Nußdorf, Adam Lanz zu Tristach, Josef Preindberger, Oberdrumb, Peter Weber, Waldmeister und Anöra Haidenperger an der Debant jene Steuer 1573 bis einschließlich 1603 bewilligt wurde. Die insgesamt 26.552 Gulden wurden von den Steuereinnehmern Erasmus Seiz, dann Christoph Seiz, Martin Perger und nunmehr Adam Walter in genannten Raten eingehoben. Nach 61 verflossenen Steuerterminen wird den Gerichtsuntertanen von Walter die eingegangene Gesamtsumme quittiert. Siegler: Peter Albmair, Landrichter Zeugen: Marx Meier, Khachler, Adam Taler, Bäcker und Ulrich Untersperger, alle Bürger zu Lienz

AT GemA Anras 7-9-15 · Series · 1618-02-15 - 1769-11-16
Part of Gemeindeverwaltung

Vor Ludwig Linder zu Garnstein, Pfleger der Herrschaft Anras, werden die Hirtschaft und Robot, sowie andere Ordnungen in Anwesenheit der meisten Nachbarn neu geregelt. Genannte Güterinhaber mit insgesamt 13 Huben haben Anteile in der Hirtschaft Anras, Lolis (Cols) und Vidraul (Vidrol) für 20 Schafe je Hube zu genannten Bedingungen. Weiters wird die Hirtschaft für Schweine, Rinder und Pferde für die Frühjahre- und Herbstweide geregelt, wobei man sich auf die Ordnung von 1581 bezieht, welche auch die Feuerordnung beim Flachsdörren enthält. Wegen des Brennholzschlagens bezieht man sich auf die Waldordnimg von 1608. Die Roboten zur Erhaltung des Rohrwassers werden nach der Ordnung von 1604 festgelegt. Es ist ein eigener Rohrbohrer und für den Pflegbrunnen ein tauglicher Aufseher zu bestimmen. Die Erhaltung der Wege und Brücken wird durch genannte Anrainer geregelt. An Sonn- und Feiertagen darf nur bis drei Uhr gearbeitet werden bei sonstiger Strafe. Diese Ordnung ist jährlich anläßlich der Kirchenrechnung zu verlesen.

AT GemA Zams 7-9-15 · Item · 1479-06-08
Part of Gemeindeverwaltung

Hans Länngly und Geschwister Berchtold, Anna und Gertraud, dann fakob Länngly, Hans und Christian Redler bekunden, daß ihnen Jörg Knoll als Kirchmair zu Zams und die ganze Nachbarschaft mit Wissen des Pflegers zu landeck, Hans Spt.nger, das dem St. Andreas-Gotteshaus grundrechlbare Gebirg, genannt Modau, Reichenlaner- und Saxeralpe (Sachs), mit genannten Grenzen zu Erblehen überlassen hat. Dafür sind 7 1/2 1b Berner zu zinsen am St. Gallentag. Bei Schneegefahr sind die Zammor berechtig!, mit ihrem Vieh in Madau bis an den Zaun zu fahren. Den Maiei leuten ist ohne Einverständnis der Zammer untersagt, aus dem Gebirg und den Gütern ein Stück zu verkaufen, wobei diese das Vorkaufsrecht um 1 lb Berner günstiger haben. Siegler: Hans Springer, Pfleger zu Landeck Zeugen der Siegelbitte: Hans Meczger von Imst (Vmbst), Paul Erwalder, Christian Lienhart, Jakob Göswein und Christian Keller

1544 Juni 9
AT GemA Musau 7-9-15 · Item · 1544-06-09
Part of Gemeindeverwaltung

Amtmann Konrad Zobel zu Thannheim nimmt auf Befehl des Verwalters der Herrschaft Ehrenberg, Stefan von Hochenberg zum Falkenberg, die Zeugenaussagen namens der Abgeordneten der Gemeinde Muessaw Wolfgang Achomer und Jörg Wächter auf. Einvemommen werden an gewöhnlicher Dingstatt mit 22/Musau dem Stab die Zeugen Christian Schmid, Hans Hapf, Konrad Guethainz, Hois Hapf, Mang Tannhamer und Jos Frickh, um wegen der strittigen Weiderechte in Natterleiten eidlich auszusagen. Siegler: Stefan von Hochenberg Zeugen: Konrad Konnzerli, Bartlmä Müller, Bast und Martin WurfOriginal Papier 41 x 56 cm, aufgedr. S. fehlt

1675 Juni 20
AT GemA Stanzach 7-9-15 · Item · 1675-06-20
Part of Gemeindeverwaltung

Die Nachbarschaft Stanzach klagt, daß die von Elbigenalp am Nehm ihr Vieh ohne Hirten auftreiben, wodurch den Stanzachem in ihren Heimfeldern vielfältiger Schaden zugefügt werde. Daher wird der Richter Peter Pachler von der Herrschaft Emberg ersucht, die Pfändung zu bewilligen. Hiemit wird den Stanzachem die Pfändung bewilligt, soweit diese notwendig ist. Zu diesem Zweck wird Hans Lechleitner zu Stanzach als Pfänder bestellt. Unterschrift: Peter Pachler, Richteramtsverwalter der Herrschaft Emberg

1710 Juli 10
AT GemA Bichlbach 7-9-15 · Item · 1710-07-10
Part of Gemeindeverwaltung

Vermarkungsurkunde zwischen Bichlbach und Lermoos wegen der Weide am Starken Knoflach. Der inserierte Markungsbrief vom 25. Mai 1663 beruft sich auf den Vertrag vom 23. Aug. 1580 und wird wie folgt ergänzt: Der schadhafte oberste Markstein auf dem Starken Knoflach wird ersetzt, ebenso der vierte. Der fünfte Stein auf dem Stripfenjoch wird aufgerichtet. Künftig sollen weder die Bichlbacher ihr Vieh auf das Hebertal noch die Lermooser auf die Seite der Bichlbacher beim Starken Knoft treiben, bei sonstiger Pfändung. Eine weitere inserierte Urkunde vom Juni 1684 besagt, daß die Scheidemauer auf dem Heberjoch von beiden Seiten einzuhalten ist. Die Grenzmarken zu Nups und am Starken Knofli werden für richtig befunden. Das Bergmahd Pranzögg wird vermarkt und mit der Fudersteuer belegt.

1678 März 3
AT GemA Holzgau 7-9-15 · Item · 1678-03-03
Part of Gemeindeverwaltung

Anwalt Kaspar Loes erhält am 18. Feber vom Pfleger Franz Karl von Rost und dem Waldmeister Hans Zwerger den Auftrag, auf Veranlassung des Peter Scharpf am Hechenbach, das Einverständnis der Nachbarn am Hechenbach zu dessen geplanten Hausbau einzuholen. Von folgenden Miteigentümern des betroffenen Holzschlags wird deren Zustimmung protokolliert: Christian Falger, Christian Strobel, Bartlmä Hueber, Michael Falger, Georg Loeß, Hans Lang, Georg Klotz, Mesner, Georg Knitl, Christian Lang, Bartlmä Scheidt, Hans Kuen, Georg Perman, Hans Bader, Georg und Christian Kuen, Georg Walch, Christian Falger, Hans Kropf und Hans Schmidt, Christian Schneller, Christian Perman, Bartlmä Lang, Josef Haim, Christian Hueber, Peter Knitel, Hans Nagl, Adam Singer, Peter Knitel, Christian Walch, Ferdinand Falger, Andrä Bischofer, Oswald Weißenpach, Hans Friz, Christian Kuen, Hans Knitel, Gastgeborenezu Oberschenig und Peter Klotz zur Holzgau, sowie Peter Lang, Gerichtsdiener.

1619 April 22
AT GemA Pfunds 7-9-15 · Item · 1619-04-22
Part of Gemeindeverwaltung

Der Dorfvogt von Pfunds richtet an den Pflegs verwalter und Richter der Herrschaft Petersburg Jakob Stock! ein Begleitschreiben für den Boten Johannes Greil wegen eines Darlehens. Da er in Hall wegen der Nauderer Handlung betreffend der Salzfuhr kein Geld erhalten konnte, nahm er das Angebot über 100 Gulden oder 150 Gulden von Stöckl an. Hiemit wird um ein entsprechendes Anlehen ersucht und die gewissenhafte Rückzahlung samt Zinsen versichert. Er möge das Geld dem I toten gleich direkt mitgeben, worauf die Schuldverschreibung sogleich rückgesandt werde, denn die Gemein hat das Geld jetzt 'zum hechsten bedürftig'. Dorsalvermerk: Auf dieses Schreiben hin ist der Gemein Pfunds am 27. April 1619 ein Betrag von 100 Gulden zugeschickt worden.

AT GemA Ried i. O. 7-9-15 · Item · 1442-01-24
Part of Gemeindeverwaltung

Jakob Gantziäger und Clawin Radrer, Forstmeister im Inntal, sind wegen neuer Gereute und Auen beim Inn und dem Tryfacken, welche nach dem Willen des alten Herzog Friedrich den Prutzern, Riedern und Kaunertalern aufzuteilen und zu verarchen vergönnt wurde, in das Gericht Laudegg gekommen. Die seinerzeitige Aufteilung geschah mit Wissen und Zustimmung von Turtauer, Pfleger von Laudegg, und des genannten Forstmeisters Jakob. Derzeit gäbe es aber Schwierigkeiten zwischen Ried und Prutz wegen der Marksteine. Im Beisein von Hans Grutsch und Thonig Götschlein, beide von Fiss (Füss), Ulrich Landauer und Peter Kobei, beide von Iridis (Landes), Peter Schädlein und Hans Wammas, beide von Kauns, Paul Pachter von Fendels sind beide Gemeinden friedlich einig geworden. Prutz soll die Auen inabwärts auf ihrer Uferseite verarchen vom Luck-Bichel bis zur Puntlaudes-Brücke, Ried jedoch vom Luck-Bichel bis zur Puntlaudes-Brücke, Ried jedoch vom Luck-Bichel Inn aufwärts bis zur Stainn-Brücke. Nicht berührt von dieser Regelung sind die Rechte der Tösener und Praithaslacher Höfe. Weiters soll alles, was auf Laudegger Seite außerhalb der Marksteine am Gestäls Berg vom Schwarzenstein, wo die Marksteine zum Inn gesetzt sind, liegt, den Riedern zustehen. Dieses Gebiet sollen sie einzäunen bzw. jeder Bauer soll seine Fläche gesondert zäunen. Die Au vom Markstein bis zum Len-Berg sollen die Prutzer zäunen. Falls sie die Au nicht bewirtschaften wollen, sollen sie sie zu Bannholz erklären. Siegler: Hans Hoffer Zeugen: Peter Kobel, Hans Engel hoch, Hans Puschleiner, Chunrat sein Sohn, Jos Altenried

1693 Aug. 3 Kirchdorf
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-15 · Item · 1693-08-03
Part of Gemeindeverwaltung

Zwischen Veit Grießenauer, Wirt in Kirchdorf, und der gesamten Nachbarschaft in Kirchdorf kommt es wegen der Wehr und Arche in der Au Loigam zu einem Vergleich. Demnach ist die Dorfgemeinde berechtigt, von jedem Inhaber der 14 Drittelgüter eine unentgeltliche Arbeitsschicht an jener Wehr zu verlangen, wo es die Nachbarn am nötigsten erachten. Ebenso hat Grießenauer die Nachbarschaft unentgeltlich zu unterstützen. Die Einhaltung geloben Hans Seiwald, Gastgeber, Hans Siebenharl, und Stefan Kaiserer dem Landgerichtsschreiber Georg Schießer. Zeugen: Leonhard Kaiserer, Wirt zu Erpfendorf, Hans Prantstätter zu Piesing, und Abraham Piesendorfer, Schreiber 10 /Kirchdorf i. T. Siegler: Leonhard Christoph von Pflaumem, Stadt- und Landrichter der Herrschaft Kitzbühel RV: Das Original liegt bei Rupert Wintersteller und wurde von Peter Aufhammer am Zehenthof am 5. Juli 1832 abgeschrieben, (liegt bei Nr. 13)

1805
AT GemA Kössen 7-9-15 · Item · 1805
Part of Gemeindeverwaltung

Laienhafte Abschrift der Steuerfassionen des Werchats Küssen (Tomus 18) mit der Kat. Nr. 1 bis 301.

1642 Dez. 11
AT GemA Fendels 2-2-15 · Item · 1642-12-11
Part of Gemeindeverwaltung

Peter Gatterer, derzeit Pfarrer zu Prutz, verleiht namens des Pfarrwidums dem Christian Kölle, Johannes Heisenjäckl und Bartlmä Kölle, alle drei zu Fendis, genannte Güter zu ewigem Erbrecht als Zinslehen. Dafür sind jährlich zu Martini 30 Mut Gerste, 36 kr Geld, zwei Schweinsschultem, ein Schaf und ein Stechkitz nach Prutz in den Widum zu reichen. Weiters sind die drei Zinsund Zehentleute verpflichtet, für die Nachbarschaft zu Fendis einen Zehentstier und einen Schwilch (Zuchteber) zu halten. Von einem weiteren Kalb und 30 Eiern an den Pfarrer verweigern die Zehentleute den Zehent, worauf sich die Zehentherrschaft weitere Schritte vorbehält. Siegler: Peter Gatterer, Pfarrherr zu Prutz Zeugen: Gregor FJauber, Wilhelm Pajr, Adam Schintfessl, alle zu Ried, und Martin Wille von Ladis Ersatzsiegler: Wilhelm Zobl, Gerichtsschreiber zu Laudegg Zeugen der Ersatzbesiegelung: Peter Stiggl und Lorenz Glazl, beide Prutz

17. Jahrhundert
AT GemA Ainet B-9-15 · Item · 1600 - 1699
Part of Gemeindeverwaltung

Veit Jösters von Gwabl Verantwortung und Stellungnahme zu den Auszügen seines Bruders (Beilagen A und B) Stoff 1 Jöster, welche ihm ausgehändigt wurden. Er bezieht sich nur auf den Auszug B, doch stehe es ihm nicht zu? darauf zu antworten? weil derselbe nicht ihn (Veit) berühre, sondern seinen Vater. Der Vater werde aber selbst wissen, was er zu tun habe, weshalb er ihm keine Anordnung geben wolle, weil es ihn nichts angehe. Er werde alle Sachen selbst zu tun wissen. Weitere Maßnahmen werden der Obrigkeit anheimgestellt.

1535 Mai 7
AT GemA Sillian 7-9-15 · Item · 1535-05-07
Part of Gemeindeverwaltung

Haimerand, Freiherr zu Rain und Somereckh, Pfleger des Brixener Bischofs Georg zu Heinfels fällt zwischen Leonhard, Thomas und Christoph Aesthofer zu Äesthof und der Bürgerschaft des Marktes Sillian wegen der Weidenutzung auf den Sillianer Zinsgütern und der Gemein-Weide unter Sillian bis an die Pannbrugggen reichend nach erfolgter Tagsatzung einen Schiedsspruch. Die Sillianer kommen mit den Aesthofern überein, daß diese bis 3 Wochen nach St. Georgen ihre Rinder von den Häusern gerade herab in ihren eigenen Anger treiben dürfen und die Weide vom Eck des Gatters, welches beim Fischbehälter steht, gerade hinüber in die Unter- Zaunschrot des großen Gveller-Angers nutzen dürfen. Was unterhalb hinab gegen die Pannbruggen und der Plaimbau zuneigt, soweit die Sillianer Grenzen reichen, besteht eine freie Gemein-Weide, wo sie ein Mitweiderecht genießen. Die Aesthofer sollen unter genannten Bedingungen über die benannte Zeit hinaus mit ihren Rindern abziehen und die Sillianer in ihren alten Rechten nicht einschränken. Den Sillianern bleibt Vorbehalten, ob sie die Weide von der Pannbruggen durch die Plaimbau hinab wieder zu Anger machen und einfangen wollen oder den Aesthofern einräumen. Der verzinste Grund der Sillianer ist von den Rindern der Aesthofer zu verschonen. Siegler: Haimerand, Freiherr zu Rain

1817/26
AT GemA Ladis 7-9-15 · Series · 1817 - 1826
Part of Gemeindeverwaltung

Ausweis über den Aktiv- und Passivstand der Kirche

1652 Juni 25
AT GemA Nesselwängle 7-9-15 · Item · 1652-06-25
Part of Gemeindeverwaltung

Zwischen Nesßlwenngl, Haller und Gätern kommt es wegen der seit 1619 aufgelaufenen Unkosten mit den Gemeindsleuten von Schattwald, Frickhen, Wiss, Käppi und Staig zum Vergleich. Die seit Michael Frischhuet bis zum nunmehrigen Benefiziaten Simon Schott ergangenen Unkosten belaufen sich für Nesßlwenngle auf 27 Gulden Dazu kommmen die Wirtskosten für die geistl. und weltl. Obrigkeit bei Hans Weber in Schattwald anläßlich des Vertrages vom 17. Juni. Die Durchsuchung der Schriften bei Melchior Aman kostete 6 Gulden 37 kr. Die Unkosten bei Thomas Tauscher betragen 2 Gulden 44 kr. Somit betrifft es beide Parteien je 9 Gulden 30 kr als Zahlungsrest. Dies bestätigen für Nesßlwennge Thomas Tauscher, Salzfaktor und Gastgeborene Georg Paunter, Paul Guethainz, Georg Höss, Veit Schraz, Hans Rapoldt, Michael Wach, Michael Rueff, Kilian Rueff, Hanns Schluxer, Kaspar Weber, Georg Weyrater, Jakob Weber, Hans Rueff, Jakob Zobl, Konrad Reuff, Hans Wilhelmb, Martin Guethainz, Georg Vasser, Georg Oberreiter, Mathias Rueff; weiters von Schattwald: Georg Schraz zu Gatem, Sebastian Schraz, Konrad Pflanderle, Michael Schraz und Thoman Schraz zum Haller, weiters Thomas Zallerpichler, Nikolaus Zobl, Wirt, Hans Weber, Wirt von Schattwald, und Kaspar Klinng auf der Käppi. Siegler: Anton von Rosst Beisitzer: Christoph Ögl, Zoller an Emberger Klause, Peter Pichler, Salzamtsgegenschreiber zu Reiti, und Hans Mayr, Gerichtsanwalt der Pfarre Tanhaimb

1691 Jän. 14
AT GemA Pflach 7-9-15 · Item · 1691-01-14
Part of Gemeindeverwaltung

Paris Graf Lodron verleiht als Obristjägermeister auf Bitten der gesamtem Dorfgemeinde zu Pflach mit Dekret vom 25. Okt. 1690 einen Flecken Gemeingrund am Alpsteig, um ihn zu Bergmähdern zu roden. Der Grund grenzt im Osten an Michael Seuiters Raithstadelmahd. Weitere Grenzen sind das Clembtal, Albtal, Gilltal, Bans Draxls und Michael Seuiters Mahd mit genannten Marken auf Legersteinen und Rottannen. Dafür sind die 40 Grundstücksinhaber am Alpsteig verpflichtet, jährlich ab 1694 in das Pflegamtsurbar Ehmberg je drei Kreuzer, somit 2 Gulden Grundzins, zu bezahlen. Siegler: Der Aussteller

1650 Juni 23/24
AT GemA Vorderhornbach 7-9-15 · Item · 1650-06-23
Part of Gemeindeverwaltung

Mark- und Vergleichsbrief zwischen den Dritteln Elbigenalb, Heselger und Eimen mit den Nachbarn im Vorderen Hornbach wegen der Alpe Petersberg. Anton von Rost, Pflegsverwalter zu Emberg und Hans Heinrich Sondier, Richter daselbst, nehmen die Vermarkung durch den Waldmeister Ulrich Albel auf Grundlage des Kompromißvergleichs von 1628 vor. Neben genannten Bevollmächtigten der Drittelgemeinden sind von Vorderhombach Martin Bischof, Anwalt, Andreas Schlichterle, Christian Köpfle, Bernhard Uelses, Melchior Scheiber, Oswald Scheiber, Bartlmä Schlichterle und Peter Rauscher bei der Vermarkung anwesend. Die Grenze beginnt im Osten bei der Kreuzspitz und führt dann hinab zur Faulwand, zum Salpach, zum ersten Markstein und weiteren genannten Marksteinen. Wegen des strittigen Wegs vergleichen sich die Drittelsleute mit den Hompachem für jeden Fuder Heu, den sie herausbringen, 4 kr zu bezahlen. Für den Viehtrieb oder Holztransport darf der Almweg nicht verwendet werden. Die Hinterhombacher Höfe haben auf diesem Weg kein Nutzungsrecht. Die Einhaltung des Vergleichs geloben Matthäus Loß, Anwalt, Hans Schweißguet, Josef und Sebastian Loß, Georg Weißenbach, Georg Loß, Fourier, Hans Schidle und Simon Lechleitner für Heselger, Balthasar und Georg Schwarz für Eimen und obgenannte Hombacher dem Forstknecht Peter Singer und dem Forstaufseher Hans Knißl. Siegler: Anton von Rost, Pflegsverwalter zu Erenberg

AT StA Imst 7-9-15 · Item · 1372-08-19
Part of Gemeindeverwaltung

Leopold Herzog von Österreich, macht die Gemeinde Imst (Umbst) vom nächsten St. Martinstag an auf drei Jahre 'stewer' frei, nachdem dieselbe das an Heinrich und Chimrat von Rol(t)enburg verpfändete Gericht Imst aus ihren Mitteln vom Pfand erledigten und behält sich nur die anderen Gefälle und den 'stab' im Gerichte vor. Siegler: Herzog Leopold von Österr.

1847 Juli 5
AT GemA Biberwier 7-9-15 · Item · 1847-07-05
Part of Gemeindeverwaltung

Schuldobligation des Josef Seiler an den Schulfond Biberwier

AT GemA Elbigenalp 7-9-15 · Item · 1580-05-31
Part of Gemeindeverwaltung

Zwischen den Nachbarn zu der Elbigenalp und Köglen einerseits und denen zu Unntergiblen, alle im Lechtal, anderseits kommt es wegen der Ziegenweide in der Neder im Percheltstal am Hegleregg vor dem verordneten Anwalt Georg Klotz sen. und dem Waldmeister Jakob Peter zum Vergleich. Elbigenalb ist durch Hans Falger, Wirt, Hans Schwaißgueth zu Köglen, Hans Sälb, Georg Loeß, Balthasar Schwaißgueth, Thomas Lanng, Hans und Christian Egger und Hans Lechleitner vertreten; Unntergiblen durch Hans Moll, Kaspar Füeg und Martin Schneller. Demnach sollen beide Parteien gemeinsam die Geißweide am Gaißberg bis zum Lorenzentag nutzen, danach jedoch nur die von Unntergiblen. Dafür wird denen zur Elbigenalp und Köglen ein Bannwald auf der obem Ebnen zugesprochen und mit genannten Grenzen ausgemarkt. Auf diese Weiden darf nicht mehr als das Wintervieh aufgetrieben werden. Siegler: Hans Erler, Richter zu Emberg Spruchleute: Jakob Peter, Georg Schneller, Waldmeister, Hans Weissenpach in Heßlgeer, Peter Lechleitner zu Elbmen, Christian Schneller und Hans Lumpper, alle im Lechtal Zeugen der Vertragserrichtung: Georg Frank, Salzfaktor, Georg Obreiter, Bürger zu Reuti, Georg Schirele zu Holzgaw

1703 Feber 4/8
AT GemA Grän 7-9-15 · Item · 1703-02-04
Part of Gemeindeverwaltung

Die Gemeindsleute zum Halde(n)see, Pfarre Thanheimb, ersuchen mit Zustimmung der geistl. und weltl. Obrigkeit ihre kleine gemauerte und geschlossene Kapelle, welche ihre Voreltern zu Ehren der hl. Jakob, Sebastian und Rochus außerhalb ihres Dorfes nach der Pestzeit vor 65 Jahren (1642) erbaut haben, an einem bequemeren Ort auf Gemeindegrund im Dorf erbauen zu dürfen. Die bei 14 Schuh lange Kapelle soll abgetragen werden, da sie durch etliche böse Leute und das Vieh leidet, auf moosigem Grund steht und nicht viel besucht wird. Die Entfernung von der Mutterkirche beträgt eine halbe Stunde. Die Kapelle hat ein Vermögen von 200 Gulden welches der Mutterkirche in Tanhaimb 111 Grän überlassen werden soll, wenn davon diese Kapelle erhalten wird. Die neue im Dorf erbaute Kapelle soll 30 Schuh lang werden.

(1549 Juli 1)
AT GemA Schönwies 7-9-15 · Item · 1549-07-01
Part of Gemeindeverwaltung

Im Weidevergleich am 12. Juli 1769 wird der erste Punkt des alten Vertrages von 1549, welcher zwischen Zammerberg und Saurs abgeschlossen wurde, wörtlich übernommen und inseriert: Die Grenze geht vom Obschien-Anger hinauf zur Ilässichten Lucke, mit einem Markstein auf der Wiese Pamperonen, ein weiterer Stein ist bei der Holzriese in einem Mos, weitere Steine weisen zur Hässichten Lucke und zum Geigersboden. Im Schrofen beim Seele Hirschenbad ist ein Kreuz. Weitere Marksteine sind beim Laubrunnen, am Brunnen bei der Durren, den Bach entlang an dem Kögeli. Über dieser Grenze sollen die von Saurs nicht hinauf und über die Hässichte Lucke nicht gegen Pamperonen herübergehen. Die Berger sollen diese Mark auch nicht überfahren. Jenseits des Lau(b)brunnens sollen beide Parteien den Premen-Stall gemeinsam nutzen. Denen von Saurs ist es gestattet, mit ihren Ziegen dort aufzufahren, und zwar in jene Höhen, wo es den Kühen nicht mehr möglich ist.

Fotos
AT GemA Pettneu a. A. C-Sa Stadelwieser-15 · Item · 1942 - ?
Part of Sammlungen der Gemeinde Pettneu

Fotos und Negative über Heuziehen, Weihnachten, ….

Untitled
AT GemA Aurach b. K. 7-9-15 · Item · 1507-01-28
Part of Gemeindeverwaltung

Leonhard Öder, ehelicher Sohn nach Christian Öder zu Apfelltrach, verkauft dem Jakob Lemberger und dessen Ehefrau zu Fuxhaim die von seinem Vater geerbten 50 kr Herrengült aus dem ganzen Gut Oberfuchshaim in der Pfarre St. Johann gelegen, um einen ungenannten Kaufpreis. Dieser Zins ist jährlich um St. Michael dem Jakob Lemberger zu reichen bei sonstiger Pfändung. Siegler: Hans Troyer, Stadt- und Landrichter zu Kitzpüchel Zeugen der Siegelbitte: Christian Rathartt, Michael Fuxller von Fuxhaim und Stefan von Allpach