Alter: 34; Sittlichkeitsaffäre in der Museumstraße 3 mit Nachspiel. Opfer war bekannter Friseur. Wurde beschuldigt, in dieser Angelegenheit eine bekannte Persönlichkeit verleumdet zu haben. Staatsanwalt ließ allerdings Anklage fallen. Dieser schlug einen Vergleich vor, das Opfer war aber psychisch am Boden. Tod durch Erschießen. Mehrere Ergänzungen und Richtigstellungen in den nächsten Tagen.
Alter: 63; Tod durch Erhängen.
Alter: 44; Schmiedemeister. Wollte Brücke über die Sill kontrollieren. Diese brach ein, er konnte sich nicht mehr retten. Leiche vorerst nicht gefunden. Am 22.10. in Matrei geborgen und nach Gries überführt.
Alter: 1
Alter: [unklar]; Uhrmacher aus Hindelang stürzte am Nachhauseweg vom Rad auf die Straße und erlitt tödliche Verletzungen.
Alter: 44; Handlungsreisender, geriet in den Inn und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde in Rosenheim geborgen und dort begraben.
Alter: 29; Bauer. War beim Bau der neuen Innbrücke in Kranebitten/Völs beschäftigt. War auf einer Zille im Wasser, die umstürzte. Konnte sich lange an einem Piloten festhalten. Kurz vor seiner Rettung musste er aufgeben und verschwand in den Fluten. Große Kritik an den mangelnden Vorsichtsmaßnahmen. Leiche wurde erst am 27.12. in Ampass gefunden und dort begraben.
Nikolaus Bachmann, Pfarrherr und Amtmann zu 05s, leiht dem Lazarus Weyser zu Hagnach mit grundherrlicher Zustimmung der Herren von Stams auf dessen 'Torggl-Gut' 100 Gulden auf fünf Jahre.;
Siegler: Nikolaus Bachmann
Musterformular eines Lehrbriefes für einen ungenannten Lehrjungen, welcher beim Meister Franz Anton Schenich zu Pflach das Handwerk der Müller von 1818 bis 1821 mit Fleiß und Pünktlichkeit erlernt hat.
Kanal/Baulos 03: Post, Preisspiegel, Ausschreibung, Vergabe, Vermessung, Pläne, sonstige Unterlagen;
Alter: 57
Taufschein des Sebastian Astner, Sohn des Johann Astner und der Barbara Hueber, getauft von Joseph Steeger, Kurat. Taufpatin: Apolonia Miller verh. Haidenperger, Mayrin in Onach. Siegler: Joseph Strasser, Kurat in Onach an der St. Laurentius-Kirche mit Unterschrift
Wegen der Schadensklage durch Anton Freiherr von Coreth an seinen Starkenberger Gütern kommt es zum Lokalaugenschein. Nach Beschreibung der Lokalität stellt die Kommission fest, daß der LJbelbach (Üblbach) auf derTarrenzer Seite ebenfalls 'abhängend' sei und noch ein großer Haufen Grieß zu sehen war. Das Wasser vom Katzental herunter gegen Oberiasigg (Oberlastigg) geronnen und unter dem Brügglwaal im Runst zusammengekommen. Der Starkenberger Schloßmair habe solches selbst auf das Lasigger (Lastigger) Gut gekehrt und gearcht, um damit den Lotersee (? Schloßwemer) und das Schloß vor Schaden zu bewahren. Deshalb sei der Brügglwaal ausgebrochen und habe den Weg durch den Runst genommen. Es wird festgestellt, daß es keinen Beweis für die von Baron Coreth behauptete Zuleitung des Wassers in den Brügglwaal gibt.
Alter: 2; Ertrank im Talbach.
Alter: 1.5; Tochter des Hammerschmiedbauern entfernte sich von der Mutter und stürzte in den vorbeifließenden Bach.
Alter: 8; Bauernkind starb nach einem Sturz vom Tennenboden.
Alter: 48; Knecht, starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 9; Wollte mit seinem Bruder am Inn Kastanien auflesen. Stürzte dabei ins Wasser und wurde fortgetrieben. Leiche vorerst nicht auffindbar.
Alter: 1.5; Tochter eines Uhrmachers stürzte in Oetzermühle in einen Brunnentrog und ertrank dort.
Alter: 31; Bauarbeiter, ungenau bezeichneter Unglücksfall.
Alter: 45; Rudlgutsbesitzer in Almdorf, schwermütig, entfernte sich aus seiner Wohnung und erhängte sich im Alpachgraben.
Alter: 7; Sohn eines Salinenarbeiters. Stieg aus Spaß aufs Dach des Hauses, stolperte dort und stürzte herunter.
Alter: 20; Bauernsohn.
Vor dem Handwerkskommissär Kaspar Alois Daniel in Gegenwart der Handwerksvorsteher der Müller- und Bäckerhauptlade zu Ehrenberg namens Franz Anton Nigg, Karl Singer und Josef Meßner erscheinen die Bäckermeister Josef Köpfte und Johann Pohler von Lech in Aschau und bringen zu Protokoll, daß Martin Weyrather alldort eine Bäckerpfister errichten will und bereits beim Waldamt angesucht habe. Die beiden Meister stellen fest, daß sie jederzeit in der Lage sind, die Bevölkerung unklagbar mit Brot zu versorgen. Sie bitten gleichzeitig ihre Handwerkszunft, sie bei diesem Anbringen zu unterstützen und keine weitere Bäckerpfister entstehen zu lassen
Alter: 15; Erhängte sich in der Kälberhütte.
Franz Anton Freiherr von Coreth führt bei der Gerichtsobrigkeit Imst Beschwerde, weil ihm anläßlich eines, Unwetters durch die Überflutung des Brügglwaals in seinen Starkenberger Gütern ein Wasserschaden von 1500 Gulden entstanden sei. Durch die Einleitung des Übelbaches (Yblbaches) ob dem Langen Anger und die Errichtung der Archenbauten durch die Imster sei dieser Schaden entstanden. Überdies habe der Obermarkter Baumeister Sailer ihn beschimpft, was von vier Tarrenzern bezeugt werden könne. Weiters hätten die Untermarkter in seinem Wald beim Untern Rain ob der Landstraße mindestens 20 Fuder Bäume und Boschen abgehackt. Zur Stellungnahme wird Bürgermeiser Johann Holer und Baumeister Josef Perktold binnen 14 Tage aufgefordert. Die Gemeinde beruft sich, daß dieser Waal schon immer diesen Lauf genommen habe und auch regelmäßig ausgeputzt werde. Er diene dazu, um das Oberwasser von Imst abzuhalten. Das Brüggl wurde weggerissen, worauf die Briickenstämme auf den Waal gelegt wurden, damit das Wasser seinen Lauf beibehalte. Zwar wurden der Gemeinwald und die Starkenberger Mähder verschüttet, doch sonst wäre der Schloßweiher zugeschüttet worden und hätte das Schloß überflutet.
Wolfgang Mayr, Bürger und Schiffmeister von Hall, als Gerhabe des Adam Pezenpüchler verkauft mit grundherrlicher Zustimmung des Georg Fieger zu Hirschberg, Salzmairl, dem Hans Sautter, Stadtrichter von Hall, ein Haus in der unteren Fassergasse, welches im Osten an Hans Sautter, im Süden an die Gasse, im Westen an Hans Kaspars Erben und im Norden an Johann Chrysostomus Höchstetter grenzt. Der Kaufpreis beträgt 173 Gulden und 5 Gulden Leutkauf. Der Grundzins beträgt 10 Pfund Berner an Galli und eine Henne zur Fasnacht.;
Siegler:
Zeugen: Georg Fieger Christof Schöberl, Bürger von Hall, Simon Sautter, Bürger von Hall, Hans Zirner, Bürger von Hall, Hans 05r, Schiffmeister und Bürger von Hall, Christof Schermüller, Bürger von Hall
Kanal/Baulos 02: Post, Regieberichte, Aufnahmeblätter, Hausanschlussblätter, Pläne, sonstige Unterlagen;
Gedruckte Einladungen zu den Freischießen vom 23. Juli 1797, 7. Juli 1801, 15. März 1802 und 13. April 1822.
Alter: 18; Bursche sollte kurz auf Pferde aufpassen. Als Kutscher zurückkam erschreckte er die Pferde mit der Peitsche, die losstürmten und das Opfer mit dem Wagen überfuhren.
Alter: 40; Frau aus Cles. Stürzte in den Glemmerbach und wurde in den Inn weitergespült, wo man ihre Leiche fand. Durch ein Schreiben von der k.k. Statthalterei Innsbruck wurden mehrere Daten des Opfers korrigiert.
Alter: 53; Wollte einen Baum stutzen. Stürzte dabei ab und verletzte sich tödlich. War wohnhaft in Oberndorf.
Alter: 84; Die Leiche des Opfers wurde am 18.10. in der Tiroler Ache in Bayern angeschwemmt. War seit ca. 3 Wochen abgängig. In Kössen beerdigt.
Alter: 23; Leutnant in einem bayrischen Infanterieregiment. Hatte sich beim Abstieg vom Totenkirchl nicht ausreichend gesichert und stürzte in die Winklerschlucht ab.
Alter: 2.5; Tochter der Wirtsleute im Schloss Tratzberg fiel in einen Brunnen, wo sie ertrank.
Alter: 74; Pfründner. War im Spital in Zell/Ziller untergebracht. Schwermütig, stürzte sich in den Ziller. Leiche wurde bei Aschau aus dem Fluss geborgen.
Alter: 82; Brückenzöllnerin, geriet unter einen Schnellzug. Wurde in Wattens beerdigt (Stimmt nicht –Terfens;
Alter: 41; Kutscher eines Kehrichtwagens fuhr mit seinem Wagen durch die Karmelitergasse. Pferde scheuten, Opfer wurde herabgeworfen und geriet unter die Pferde und den Wagen. Schien nicht schwer verletzt, starb aber kurze Zeit später im Spital. Stammte aus dem Sarntal.
Alter: 47; Leiche des Opfers wurde in Aschau aus dem Ziller gezogen. Tagelöhner, muss am Heimweg nach Schwendberg in der Nacht in den Fluss geraten sein.
Vergleich der Gemeinde des obern Teil. Markt Imst mit Tarrenz wegen der Holz- und Weidenutzung auf der Gemein ober der Kirche zu Tarrenz. Nach Festlegung genannter Grenzen im Kappental, Wassertal, Bauhof und Taschls-Egg, wird der Weidebezirk für Tarrenz mit 313 Klafter ausgewiesen, der Rest für den Obermarkt. Dazu kommt noch ein Weiderecht für Tarrenz am liöidlweg an jedem Samstag, welches jedoch aufgehoben wird. Dafür darf Imst im ausgewiesenen Tarrenzer Waldbezirk weder Vieh durchtreiben noch Holz sammeln. Für gegenseitiges Holzsammeln werden Pfandgelder bis zu 1 Gulden 30 kr festgesetzt. Für gepfändetes Rindvieh sind vom jeweiligen Besitzer 17 kr für Ziegen 6 kr und für Schafe 4 kr an Tarrenz bzw. Imst zu entrichten, wovon die Hälfte der Gerichtsobrigkeit weiterzuleuen ist. Die Gerichtskosten sind von den Vergleichsparteien je zur Hälfte zu tragen. Imst ist uurch die Räte Georg Ott, Josef Laserer und Josef Singer, den Baumeister Franz Schatz, Müller und den Führer Georg Schneller vertreten. Die Einhaltung des Vergleichs geloben genannte 44 Imster Mitinteressenten und der Bürgermeister Jakob Holer, von Tarrenz Martin Recheis und 7 Bevollmächtigte. Siegler: Thomas Ignaz Zeiler, Pfleger zu Imst
Kanal-Erweiterung: wasserrechtliche Bescheide, Rechnungsnachweise, Fördervertrag, Förderansuchen, Projektunterlagen, Pläne;
Ausweis sämtlicher noch ausständiger Marschkonkurrenzforderungen in der Stadt Lienz vom Jahre 1797 bis Ende Dezember 1808; datiert 1840 Oktober 6.
Alter: 27; Wurde bei der Holzarbeit von einem Baum erschlagen.
Die Handwerksvorsteher protokollieren neuerlich den Beschluß vom 27. Dez. 1775, wonach jeder Müller oder Bäcker in der Pfarre Breitenwang die Quatembermesse besuchen muß, bei sonstiger Strafe von 18 kr. Die bisherige Strafe von 1 Pfund Wachs wird wegen hoher Preise aufgehoben.