Johannes Stutz und seine Frau Diemut verkaufen mit Billigung ihrer Schwester Katharina dem Ulrich dem Schaber, Bürger zu Hall, ein Viertel einer Arbeit an der vierten Pfanne im Pfannhaus zu Hall. Dieses Viertel trägt den Namen 'schüren'.;
Siegler:
Zeugen: Heinrich, der alte Richter zu Hall Chunrad der Praun, Nyklaw Grünholtzer, Martin Ainhueren, Jakob Chlainer, Eberhard, Sohn des Fiebart von Bauer
Alter: 50; Kaminkehrermeister, gesundheitliche Probleme. Tod durch Erschießen.
Tagsatzungsprotokoll im Brückenstreit mit Tristach und Amlach gegen Lienz
Zwischen den Untertanen der Herrschaft Emberg und der Stadt Füessen kommt es wegen des Wagenkreuzers, der von jedem ein- und auspassierenden beladenen Wagen unter dem Lechtor zu entrichten ist, im Rathaus zu Füessen zu einem Vergleich. Zugegen sind Georg Franckh, Richter zu Emberg, Leonhard Resch, Bürgermeister zu Reutten, Oswald Kleinhannß, Christian Jeger, Hans Burgkhardt, Georg Oberreuter, alle Bürger zu Reutten, weiters Benedikt Weissenpach, Mair in der Aschaw, namens der Pfarren Brayttenwang, Aschau, derer von Zwischenthöm, Ober- und Unnderbinswanng, dann Gilg Schmidt, Bürgermeister, Hans Freyberger, Christoph Zobel, Michel Weiß, Georg Kempter, Georg Spaißer und Anton Hirspolt, alle von Füessen. Künftig soll von jedem geladenen Wagen 1 kr zusätzlich zum Weggeld, das in die Büchse von Reutte bzw. Füessen zu legen ist, an den Torhüter bezahlt werden. Fährt man am selben Tag retour, so muß kein Wagenkreuzer mehr entrichtet werden. Für Leerfahrten sind keine Wagenkreuzer zu bezahlen.
Vor Pfleger Jakob Stöckhl, Gerichtsverpflichteten Kaspar Prantauer und Gerichtsschreiber Elias Kolb kommt es zwischen der Gemeinde Zams als Kläger und den Gemeindsleuten zu Saurs, Obsaurs, Schönwies, Lasalt und Slarkenbach als Beklagte wegen Überfahrung, Pfändung, Gerichtskosten und Sehadensgutmachung zu einem Vergleich. Die Zammer Ehehaft wird verlesen und von beiden Seiten unwidersprochen angenommen. Den Saurem wird die Ehehaft in allen Punkten obrigkeitlich schriftlich erteilt. Die Pfändung wird gegenseitig vereinbart und von den Zämme rn, Saurem, Zammerbergern und Angedairern ein Pfänder bestellt, welcher künftig in den in der Ehehaft genannten Orten die Pfändung vornehmen .soll. Als Pfandgeld werden für ein Roß oder Rind 24 kr und für ein Schaf oder eine Gais 3 kr festgesetzt. Die Saurer müssen Zams für die erfolgte Überfahrt mit 10 Gulden entschädigen. Für die Unterpatscheid und die erfolgte Verbesserung müssen die Saurer, die es betrifft, 36 Gulden zahlen. Die Gerichtskosten und die Streitkosten zahlen die Zammer allein, die Zehrungskosten zur Hälfte.
für Simon Föger auf dem Fern/Heimweide;
Soldat in einem Gebirgsjäger-Regiment; gefallen an der Miessfront im Osten
Akten zur Schmalzlieferung nach Hopfgarten mit Bezug auf den Freiheitsbrief wegen des Bürgerschmalzes aus den Jahren 1707, 1759/60, 1762 1764, 1778, 1780 - 1782 und 1784. Streitigkeiten mit den Kreuztrachten Hopfgarten und Westendorf wegen der Schmalzmenge zum sog. Bürgerschmalz und ein Hofratsentscheid von 1782.
Franz Georg Lechleitner, ehemaliger Kurator zu Landeck und nunmehriger Pfarrer zu Wattens verkauft der Gemeinde Angedair ein Stück Mahd im Zammer Feld, welche er am 21. April 1768 vom Kloster Stams erworben hatte, sowie eine Neuraut auf der Öde (Ede) mit genannten Grenzen zu genannten Bedingungen um 175 6. Dafür ist die Gemeinde verpflichtet, jährlich ein Amt und eine Messe halten zu lassen und die Stolgebührcn zu bezahlen. Unterschrift: Georg Lechleitner, Kurat, Ulrich Pacher, Dorfvogt Zeugen: Jakob Pohl, Gemeindeführer und Jakob Spanner Siegler: Johann Baptist Linser Konsensvermerk des Guberniums vom 22. Mai 1777 Konsensvermerk des Konsistoriums Brixen vom 2. September 1776
Das Konsistorium zu Brixen teilt dem Dekan zu Imst, Graf Troyer, mit, daß es zwischen der Gemeinde Pruz und den vier Kuratien bezüglich Widums- und Kirchenreparatur bei dem Vergleich von 1667 bleiben soll, jedoch Paramente und Orgel nicht inbegriffen sind. Es wird empfohlen, einen jährlichen Beitrag zu leisten.
Quittung über ein Pauschale von 30 Gulden von Bergrichter Sebastian Unterrainer an die Nachbarschaft der Jochberger Kreuztracht, welche lt. Befehl der o.ö. Hofkammer für das Aushacken und Brennen im Jochbergwald ausgestellt wurde.
Paris Graf Lodron bekundet als Obristjägermeister den Lehensassen zu R. und Rathfelden, dass ihnen ein Stück Au in ihrer Gemein zur Aussteckung zwecks einer Wiesmahd von der o.ö. Hofkammer genehmigt wurde. Der Einfang ist einschließlich einiger Gräben und Gießen 600 Klafter lang und 300 Klafter breit, grenzt an die Viehweide Khundls, gegen St. Leonhard und die Stadt R., sowie an den Yhnstrom. Dafür sind von den Interessenten zu Martini 2 fl in das Urbaramt Rattenberg und 1 fl 30 kr Afterzins an das Gotteshaus zu Rathfelden zu entrichten. Siegler: Der Aussteller
Witwe Maria Elisabeth Mayr geborene Wohlgemuth wird vom Anweiser Josef Sebastian Payr zum Thurn, Pfleger an der Lienzer Klause und deren Schwager zehn Jahre nach dem Tod ihres Gatten Johann Anton Mayr, Pfleger zu Anras, vertreten und für das Vermögen ein ausführlicher Entwurf errichtet. Der Inventar-Aufnehmer errechnet 6385 Gulden Vermögen und 2839 Gulden Ausgaben. Auch das Vermögen von Wilhelm Wohlgemueth, dem Bruder Franz Wilhelm und das Anreitterische Vermögen werden samt Zinsen bei der Johann Anton Mayrischer. Verlassenschaft ausgewiesen. Der Entwurf des Anweisers wird in allen Punkten kommentiert und teilweise richtiggestellt. Siegler: Johann Florian Peisser
Versicherungspolizze für die Feuerassekuranz der öffentlichen Gebäude bei der Gemeinde Grähn, Enge und Lumberg, welche lt. Grundbuchauszug vom Nov. 1827 für die Expositurkirche St. Wendelin in Grähn samt Widum und Schulhaus auf eine Versicherungssumme von 21.900 Gulden veranschlagt wird Die jährliche Prämie beträgt 3 ft. 39 kr, die Gewerbesteuer 1 Gulden 59 kr Berechnungsgrundlage für Kirche und Widum sind 3400 Gulden und für das Schulhaus 400 Gulden Unterschrift: Assekuranzvorstand Geizhofer
Bestätigung der Privilegien der Untertanen des Ge richtes Laudegg bezüglich der Jagd.
Ehrwalder Abrechnung der Taufenlieferaten, welche vom 29. Jän. bis 7. Mai aus Ehrwald Halbfaßtaufen ablieferten. Für das k.k. Salzamt wurden zu Händen des Salzfaktors Franz Raphael Schölling nach Telfs 325.800 Halbfaßtaufen oder Panzentaufena5 Gulden 12 kr im Wert von 1694 Gulden 10 kr geliefert. Der Fuhrlohn für diese Taufen von Nasreith bis Telfs beträgt für tausend Taufen 1 Gulden 20 kr, somit 434 Gulden 24 kr. Georg Mayr, Waldhüter und Taufenzähler, erhält jährlich 40 Gulden Die Zöllner zu Telfs und Nassereith erhalten von tausend Taufen je 20 kr, somit 108 Gulden Die Lagerungskosten für den Anger zu Nassereith, wo die Taufen liegen, betragen 5 Gulden Bestandszins. Insgesamt beläuft sich die Rechnung der Ehrwalder Taufen lieferanten auf 2282 Gulden 10 kr.
Alter: 22; Wollte in einer Sägerei Treibriemen anlegen. Wurde dabei am Ärmel vom Treibrad erfasst und in das Getriebe gezogen. Brach ihm das Genick.
Alter: 69; Wollte Palmkätzchen schneiden. Glitt dabei am Zaun stehend aus und rammte sich einen Holzpfahl durch den Hals. Starb kurze Zeit später.
Alter: 73; Starb bei einem Sturz in einen Brunnen an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: 44; Reiserachbauer, wurde im Tennen erhängt aufgefunden. Schwermütig.
Alter: 43; Angeschwemmte Leiche wurde nun anhand der Fundgegenstände von seiner Frau identifiziert. Stammte aus Salzburg.
Alter: 34; Bahnschaffner, stürzte beim Verschieben vom Waggon und geriet unter die Räder. Starb beim Transport nach Innsbruck. Stammte aus Landeck.
Alter: 4; Knabe fiel in ein Schaff mit heißer Lauge und starb bald daran.
Alter: 42; Marxenbauer, wurde am 20.2. von einem Pferd getreten und schwer verletzt. Starb 2 Tage später. Bekannte heimische Persönlichkeit.
Alter: 48; Wanderender Schuhmachergehilfe. Tod durch Erhängen.
Alter: 2.5; Sohn eines Bahnarbeiters aus dem Suganatal.
Die Ladvorsteher Xaver Frühholz, Michael Bemauer und Leopold Kuisle legen für die Handwerkszunft der Müller und Bäcker im Markt Reutte aus den Rechnungsjahren 1842/43 und 1843/44 die Einnahmen und Ausgaben vor. Die Aufleggelder, Meistergelder und andere Einnahmen erbringen 176 Gulden 26 kr. Die Zehrungskosten und andere Ausgaben belaufen sich auf 279 Gulden 3 kr. Den Kassaausstand von 102 Gulden 37 kr muß der Zunftmeister Xaver Frühholz ersetzen.
Taufschein des Johann Nepomuk Steiner, Sohn des Joseph Steiner, gewester Wirt und Gast geboren zu St. Peter im Ranggerdorf im Burgfrieden Stall und dessen Ehefrau Maria Jenul, geboren am 12. Mai 1782, getauft am 13. Mai von Johann Steinnacher, Koop. zu Stall im Mollthal. Taufpatin: Barbara Steiner im Namen ihres Gatten Barthlmä Resinger. Siegler: David Silvester von Aichenegg, Pfarrer, aufgedrückt mit Unterschrift
Abwasserbeseitigungsanlage, Baulos 01 und 03: finanzielle Kollaudierung;
Jakob Gurell von Schwaz hat von Wolfgang Lasser von Lasseregg, Fischmeister auf dem Ottersee, ein Haus an der oberen und äußeren Lend in Schwaz um 180 Gulden rheinisch gekauft, welches im Osten an Melchior Mannghofer, Bäcker, im Süden an die Landstraße, im Westen an Hans Teckher, Bäcker, und im Norden an den Inn grenzt. Darüber stellt er der Stadt Hall als Propst der Waldaufstiftung einen Revers aus.;
Siegler: Jakob Gurell
Alter: 1.5
Laut Vertrag vom 1. Sept. 1545 ist das Starkenbergergut zu Gunsten der Fraktion Imst Obermarkt mit der Dienstbarkeit der Weide und des Viehdurchtriebs auf GP368 sowie der Kälbertränke beim Starkenberger Weiher GP385 belastet. Darauf ruht die Reallast der Erhaltung des Grenzzaunes zwischen Imst und Starkenberg zu Gunsten der Fraktion Oberstadt. Nach der neu verlachten Vereinbarung vom 31. März 1903 ist unter Ezl. 141/11 der KG Imst Anton Walch mit der Dienstbarkeit belastet, die dort entspringende Quelle zu fassen und zu Gunsten der Fraktion Oberstadt abzuleiten.
Alter: 58; Stollnbauer wurde ertrunken in der Jauchengrube gefunden. Schien geistig verwirrt gewesen zu sein; Ertrinken in den Innsbrucker Nachrichten.
Alter: 75; Stadtarbeiter, durch einen Sturz erlitt er lebensgefährliche Verletzungen, an denen er im Spital starb („Karrner Ander“).
Alter: 26; War Zugsbegleiter als Bremser. Stürzte von seinem Sitz und wurde schwer verletzt. Starb im Innsbrucker Spital.
Alter: 61; Ehemeliger k.k. Kanzlei-Oberoffizial beim Oberlandesgericht. Nervenleidend. Bekannt in Musikerkreisen. Tod durch Erschießen.
Alter: 21; Wagenkuppler. Geriet zwischen zwei Waggons und wurde überfahren.
Alter: 48; Maurer, stürzte von einem schmalen Steig ab.
Alter: 24; Mutter und Sohn bewohnten ein Dachzimmer in der Nähe des Bahnhofes. In der Nacht schlossen sie die Ofenklappe. CO-Gas trat aus und sie erstickten daran.
Alter: 54; Mutter und Sohn bewohnten ein Dachzimmer in der Nähe des Bahnhofes. In der Nacht schlossen sie die Ofenklappe. CO-Gas trat aus und sie erstickten daran.
Alter: 13; Sein Bruder Simon (16 Jahre) warf dem Opfer als Spaß einen Holzprügel zu. Der traf ihn aber an der Schläfe. Nach einigen Stunden starb er.
Alter: [unklar]; Mann mit einer Faschingsmaske näherte sich einem Pferd. Dies scheute und schlug aus. Traf ihn am Kopf, woran er starb.
Schreiben der Bezirkshauptmannschaft wegen strittigen Viehdurchtriebs durch einen Jungwald. Die Besitzer von Neustarkenberg Gassner und Hummel haben eine Aufforslungskullur angelegt und durch Einzäunung den Viehdurchtrieb für die Gemeinde Imst Obermarkt verhindert.