Alter: 35; Bahnarbeiter, geriet beim Überqueren der Geleise zwischen die Puffer von 2 Waggons und wurde tödlich verletzt.
Alter: 52; Bauer beim Gatterer, fiel vom Kirschbaum und starb im Spital von Fügen.
Alter: 58; Eine männliche Leiche wurde aus dem Fluss geborgen und im Ortsfriedhof begraben. Später identifiziert als Tagelöhner aus Piano.
Alter: 58; Witwe, stürzte sich vom 3. Stockwerk eines hauses in der meinhardstraße in die Tiefe. Große Todesanzeige in den Innsbrucker Nachrichten.
Alter: 7; Stürzte über die Uferböschung des Baches und fiel hinein.
Alter: 43; Bauer zu Großmosen am Walchsee. Erhängte sich in seinem Tennen.
Alter: [unklar]; Großbrand in Zirl. 164 Häuser niedergebrannt, 1300 Obdachlose. Getötete tw. länger vermisst. Zahlreiche Zaungäste kamen aus der nahen Umgebung, u.a. aus Innsbruck. Kirche konnte knapp gerettet werden. Schuld waren spielende Kinder, die einen Reisighaufen anzündeten. Zuerst 6 Tote, später starben noch weitere 2 Personen an den Spätfolgen. Ein Opfer nicht identifiziert, möglicherweise Bauarbeiter aus Italien.
Vermögensinventar über zahlreiche Schuldbriefe zu einer Kirchenstiftung mit den jährlich fälligen Zinserträgen, welches vom Kirchpropst Alois Hauser in Reutte übergeben wird. Zum Kapital von 5095 Gulden kommt der Zinsertrag von 456 Gulden Die Ausgaben für Andachten, Besoldungen, Kirchenerfordemisse und Extraauslagen belaufen sich auf über 400 Gulden Weiters werden zahlreiche ablösliche und unablösliche Kapitalien aufgelistet.
Vertrag zwischen der Stadt Hall, Absam und Gnadenwald und den Lehensassen von Schwaz wegen eines Holzschlages jenseits des Joches gegen den Vomperbach hinab, der zwar den genannten Gemeinden gehörte, aber zur Förderung des Bergbaues in Schwaz den dortigen 42 Lehensassen zugesprochen worden war, ohne daß jedoch der versprochene Ersatz geleistet worden wäre. Die Lehensassen sollen künftig 25 Klafter Schindel- oder Steckenholz liefern. Für die Transportkosten bis zur Haller Lend haben die genannten Orte aufzukommen.;
Siegler:
Zeugen: Georg Steigenperger, Bergrichter von Schwaz Michael Hinterholzer von Absam, Georg Ponperger von Absam, Martin Vorpacher, Amtswaldmeister von Hall, Georg Stärckhl, Berggerichtsgeschworener von Schwaz, Jakob Vogler, Berggerichtsgeschworener von Schwaz, Leonhard Schmied, Berggerichtsgeschworener von Schwaz, Christi an Sanntmayr, Berggerichtsgeschworener von Schwaz, Hans Zoppl, Berggerichtsgeschworener von Schwaz, Hanns Erlacher, Berggerichtsgeschworener von Schwaz
Alter: 33; Starb nach einem Tritt vo einem Pferd.
Ältere Rodordnung für den Wasserwaal, der durch die Schattleiten (?) geht. Einleitend werden wie bei der späteren Abschrift die wichtigsten Bestimmungen festgelegt und die Übertretung mit 2 Ib Berner bestraft. Es folgen namentlich die Berechtigten, die Dauer der Wasserzuteilung, die Uhrzeit und der Wochentag, sowie an wen die Rod weiterzuleiten ist.
Projekt Erweiterung Abwasserbeseitigungsanlage: generelles Projekt; Baulos 01: Gleichstück E;
Bericht von Erzherzog Johann an Erzherzog Karl über eine Schlacht in der Nähe des Tagliamento,
Alter: 84; Großbrand in Zirl. 164 Häuser niedergebrannt, 1300 Obdachlose. Getötete tw. länger vermisst. Zahlreiche Zaungäste kamen aus der nahen Umgebung, u.a. aus Innsbruck. Kirche konnte knapp gerettet werden. Schuld waren spielende Kinder, die einen Reisighaufen anzündeten. Zuerst 6 Tote, später starben noch weitere 2 Personen an den Spätfolgen. Ein Opfer nicht identifiziert, möglicherweise Bauarbeiter aus Italien.
Alter: 71; Großbrand in Zirl. 164 Häuser niedergebrannt, 1300 Obdachlose. Getötete tw. länger vermisst. Zahlreiche Zaungäste kamen aus der nahen Umgebung, u.a. aus Innsbruck. Kirche konnte knapp gerettet werden. Schuld waren spielende Kinder, die einen Reisighaufen anzündeten. Zuerst 6 Tote, später starben noch weitere 2 Personen an den Spätfolgen. Ein Opfer nicht identifiziert, möglicherweise Bauarbeiter aus Italien.
Alter: 47; Großbrand in Zirl. 164 Häuser niedergebrannt, 1300 Obdachlose. Getötete tw. länger vermisst. Zahlreiche Zaungäste kamen aus der nahen Umgebung, u.a. aus Innsbruck. Kirche konnte knapp gerettet werden. Schuld waren spielende Kinder, die einen Reisighaufen anzündeten. Zuerst 6 Tote, später starben noch weitere 2 Personen an den Spätfolgen. Ein Opfer nicht identifiziert, möglicherweise Bauarbeiter aus Italien.
Alter: 79; Großbrand in Zirl. 164 Häuser niedergebrannt, 1300 Obdachlose. Getötete tw. länger vermisst. Zahlreiche Zaungäste kamen aus der nahen Umgebung, u.a. aus Innsbruck. Kirche konnte knapp gerettet werden. Schuld waren spielende Kinder, die einen Reisighaufen anzündeten. Zuerst 6 Tote, später starben noch weitere 2 Personen an den Spätfolgen. Ein Opfer nicht identifiziert, möglicherweise Bauarbeiter aus Italien.
Alter: 84; Großbrand in Zirl. 164 Häuser niedergebrannt, 1300 Obdachlose. Getötete tw. länger vermisst. Zahlreiche Zaungäste kamen aus der nahen Umgebung, u.a. aus Innsbruck. Kirche konnte knapp gerettet werden. Schuld waren spielende Kinder, die einen Reisighaufen anzündeten. Zuerst 6 Tote, später starben noch weitere 2 Personen an den Spätfolgen. Ein Opfer nicht identifiziert, möglicherweise Bauarbeiter aus Italien.
Alter: 3; Großbrand in Zirl. 164 Häuser niedergebrannt, 1300 Obdachlose. Getötete tw. länger vermisst. Zahlreiche Zaungäste kamen aus der nahen Umgebung, u.a. aus Innsbruck. Kirche konnte knapp gerettet werden. Schuld waren spielende Kinder, die einen Reisighaufen anzündeten. Zuerst 6 Tote, später starben noch weitere 2 Personen an den Spätfolgen. Ein Opfer nicht identifiziert, möglicherweise Bauarbeiter aus Italien.
Alter: 78; Großbrand in Zirl. 164 Häuser niedergebrannt, 1300 Obdachlose. Getötete tw. länger vermisst. Zahlreiche Zaungäste kamen aus der nahen Umgebung, u.a. aus Innsbruck. Kirche konnte knapp gerettet werden. Schuld waren spielende Kinder, die einen Reisighaufen anzündeten. Zuerst 6 Tote, später starben noch weitere 2 Personen an den Spätfolgen. Ein Opfer nicht identifiziert, möglicherweise Bauarbeiter aus Italien.
Alter: 78; Großbrand in Zirl. 164 Häuser niedergebrannt, 1300 Obdachlose. Getötete tw. länger vermisst. Zahlreiche Zaungäste kamen aus der nahen Umgebung, u.a. aus Innsbruck. Kirche konnte knapp gerettet werden. Schuld waren spielende Kinder, die einen Reisighaufen anzündeten. Zuerst 6 Tote, später starben noch weitere 2 Personen an den Spätfolgen. Ein Opfer nicht identifiziert, möglicherweise Bauarbeiter aus Italien.
Alter: 68; Frau wollte Bahnanlage überscheiten, obwohl die Schranken schon geschlossen waren. Wurde von einem Schnellzug erfasst und augenblicklich getötet.
Alter: 71; Starb bei der Holzarbeit, als ein Baum auf das Opfer fiel.
Rodbüch) für den Pirchatwaal (Pirchetwaal), wel cher durch die Schattleiten geht. Es wird die tägliche und stündliche Reihenfolge der Wasserzuteilung für die Felder und Wiesen auf die namentlich genannten Grundbesitzer durch einen Personenausschuß aus den Berechtigten festgesetzt. Der Ausschuß steht unter dem Baumeister Kaspar Gstrein, Jörg Holler, Wirt, Jörg Posch, Kaspar Eiseli, Hans Küechl, Thomas Posch, Kaspar Grath und Steffel Mosaner. Wenn jemand außerhalb der Rod das Wasser abkehrt, wird er mit 2 1b bestraft, woven die Hälfte die Obrigkeit erhält. Wer bei der Instandhaltung nicht mithilft, verliert für dieses Jahr die Rod. Die Rod ist vom ersten bis zum dritten Waal auf 14 Tage aufgeteilt: 1. Waal gegen den Langanger; 2. Waal beginnt am Preisenrain (Preyssa-Rain) und der 3. Waal auf der Wiese beim Unterfrauengut. Je nach Grundstücksgröße dauert die Rod zwischen einer Stunde und einem Tag. Sie wird rund um die Uhr, auch am Sonntag bis zum Gottesdienst geführt. Nachträge werden namentlich auf die rodfreie Zeit am Sonntag verbucht. Jeder Grundbesitzer wird namentlich genannt und an wen er die Rod um welche Zeit weiterzugeben hat.
Projekt Erweiterung Abwasserbeseitigungsanlage: Baulos 01 und Baulos 03, wasserrechtliche Kollaudierung;
Alter: 46
Gebetsbrief aus Rabenstein bei Virgen.
Vermögensabrechnung über das verbliebene Vermögen nach Witwer Josef Anton Naus für seine Tochter Maria Franziska als Alleinerbin. Neben einem ganzen Haus auf der Kög und genannten Grundstücken im Wert von 1179 Gulden sind zahlreiche ausstehende Guthaben aus der Zeit von 1771 bis 1812 vorhanden. Nach Abzug der Krankheitskosten, Abhandlungsgebühren und Begräbniskosten verbleibt ein Reinnachlaß von 6575 Gulden
Hans Paulus Herwart, Gericht Hohenburg, stellt der Agnes Hohenwiser einen Sippsalbrief aus, damit sie das Erbe nach ihrer Schwester Katharina, Witwe des Konrad Strobl von Hall, antreten kann, da diese ohne Erben verstorben ist.;
Siegler:
Zeugen: Hans Paulus Herwart; Oswald Kirchmayr, Martin Pfetterl, Georg Müller
Alter: 44; Tagelöhner, erhängte sich im Keller seines Hauses.
Alter: 2.5; Fiel beim Spielen in den Dorfbach und ertrank. Wurde in den Inn weitergetragen und noch nicht gefunden. Gefunden am 23.6. in Prutz (Innsbrucker Nachrichten 25.6., 4).
Alter: 21; Apothekergehilfe aus Oberaudorf. Wurde nach einem Ausflug ins Kaisergebirge vermisst. Seine Leiche wurde am 29.6. aufgefunden und im Ortsfriedhof begraben.
Alter: 35; Postbeamter, Tod durch Erhängen.
Alter: 65; Holzarbeiter wurde von einem fallenden Wurzelstock erdrückt.
Alter: [unklar]; Ritter, k.u.k. Leutnant des 18. Inf.Reg. Beging am 4.6. in Niederdorf einen Selbstmordversuch. Schoss sich eine Kugel in die Brust. Wurde nach Innsbruck ins Militärspital gebracht, wo er verstarb. Wurde im Militärfriedhof beerdigt.
Alter: 53; Gemeindevorsteher. Ging mit seinen 2 Söhnen auf die Jagd. Ließ sich Gewehr auf einen Felsvorsprung geben, erwischte aber den Abzugshahn. Schuss ging los und traf das Opfer in den Kopf.
Alter: 40; Identifizierte angeschwemmte Leiche. Hilfsarbeiter, stammte aus dem Pinzgau.
Alter: 41; Knecht, aus Kirchdorf stammend. Stürzte in der Nacht aus dem Fenster seines Zimmers, möglicherweise alkoholisiert.
Alter: 43; Sohn eines Hausbesitzers fiel in die Brandenberger Ache. Mutter wollte ihn retten und sprang ihm nach. Wurde aber ebenfalls fortgerissen. Leichen konnten nicht gefunden werden.
Inventur samt Vennögensabteilung nach Benedikt Retter, Zimmermeister auf der Kög in Reutte, welche in Gegenwart des Gerichtsschreibers Josef Anton Naus und des Gerichtsverpflichteten Johann Hechenberger vorgenommen wird. Retter ist am 15. Juni verstorben und hinterläßt aus erster Ehe mit Maria Miller eine 25jährige Tochter namens Ursula, aus zweiter Ehe mit der nunmehrigen Witwe Viktoria Storf (Anweiser: Franz Anton Storf von Holz in Aschau) die zwei Töchter Maria Anna (17) und Maria Magdalena (16). Das Haus auf der Kög mit genannten Grundstücken und das Inventar, die Leibkleider und ausstehende Guthaben werden mit 2470 Gulden beziffert. Nach Abzug des Witwengutes und einiger Schulden verbleibt ein Reinnachlaß von 1176 Gulden welcher auf die drei Töchter mit je 392 Gulden mit genannten Verweisungen aufzuteilen ist. Siegler: Christoph Jakob Sterzinger, Pfleger und Landrichter zu Ehrenberg
Projekt Erweiterung Abwasserentsorgung, Studien und Pläne Gleichstück E;
Heinrich Lotersberger, Platner zu Oberpeischbach, stellt den vier Geschwistern Jans einen Schuldbrief über 150 Gulden aus. 4 % Verzinsung, halbjährige Kündigungsfrist. Die vier Geschwister heißen: Sebastian, Georg, Maria und Anna. Sebastian wohnt in Nußdorf, die anderen drei in Kals Siegler: Heinrich Lotersberger Zeugen: Sebastian Jessacher, Johann Groder, Lorenz Knopf
Verzeichnis der schweren Salztransporte der Schiffleute an der oberen Lend innaufwärts bis Telfs. Nach einem Hinweis von 1579 wurden die Meister und Knechte der Schiffleute gefangengenommen, nachdem sie trotz zweimaliger Bestrafung widerrechtlich am Rückweg Kaufmannsgüter transportiert hatten.;
Paul Scher, Hans Klein, Georg Posch, Hans Jons, Georg Piichler, Anton und Hans Mages, sowie Kaspar Gestreikt als Vertreter des Obermarktes Imst klagen die ganze Nachbarschat Karrösten mit genannten Vertretern, weil diese mit ihrem Vieh auf den Pigermähdem (Biegermähdern) mehrmals unbefugt weideten. Nach Lokalaugenschein kommt es vor dem Imster Pfleger Hans Füger zu Hirschberg zum Vergleich. Karrösten darf die nächsten 15 Jahre im Frühjahr die Weide auf den Pigermähdem (Biegermähdern) nicht benützen und muß alle Schäden durch Weideübertretungen ersetzen. Auf Bitte der Karröster wird ihnen für die Herbstzeit gemeinsam mit den Obermarktern auf den Pigermähdem (Biegermähdern) bis zum untern Kalchofen hinauf die Mitatzung (Mitazung) gestattet und ihnen zusätzlich das Waldle unter dem Kalchofen für einen Premstal] niederzuhacken zugesagt. Nach 15 Jahien ist ein neuer Vertrag zu schließen, die Gerichtskosten sind je zur Hälfte zu tragen. Siegler: Hans Füeger, Pfleger zu Imst Zeugen: Matthäus Schlechter, Genchtsanwalt, Georg Kolli, Michael Fese und Konrad Ehrennerchwalder, alle Bürger zu Imst
Alter: 27