Alter: 42; Bauernknecht, Tod durch Erhängen.
Alter: 43; Bahnarbeiter aus Silz. Wurde durch das Entgleisen eines Zuges von einem Waggon geschleudert und tödlich verletzt.
Alter: 71; Südtiroler Umsiedler aus Eppan. Wurde in seiner Wohnung in Pradl tot aufgefunden. Starb an einer Leuchtgasvergiftung.
Alter: 70; Frau eines Schlossers, erstickte in ihrer Wohnung an CO-Gasen. Ihr Mann wurde bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert.
Alter: 29; Konditor, schwermütig. Tod durch Einatmen von Leuchtgas.
Alter: 43; Mann aus Brixen wurde in der Nähe der Staatsgrenze erfroren in einem Heustadel aufgefunden. Hatte Schmuggelgut bei sich.
ergleich zwischen dem Spital, vertreten durch die Stadt Hall, und Anton Trost als Inhaber der Khuen’schen Güter. Das Spital will die alte Brunnenleitung vom Prugger Stöckl bis zum Stöckl im Khuengut auflassen und statt dessen eine neue, kürzere Leitung über den Hiendlhof zur Glashütte und zur Lend bauen. Das Khuengut soll jedoch den Brunnenzins wie bisher weiter entrichten. Sollte sich die neue Leitung nicht bewähren, darf die alte Leitung wiederhergestellt werden.
Siegler: Johann Florentin Amandus Stainpacher, Stadtrich ter von Hall
Zeugen: Thomas Ögg, Schreiber; Peter körniger, Student
Alter: [unklar]; Bauernhof, die 4 Frauen bewohnten wurden von einer Mure zerstört. 2 konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 49; Professor an der Lehrerbildungsanstalt in Innsbruck, wurde in der Nacht beim Rumer Hof bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt. Der Täter beging Fahrerflucht.
Alter: 56; Stürzte sich vom 1. Stock seines Wohnhauses in der Windau in die Tiefe und starb an den schweren Kopfverletzungen. War geistig verwirrt.
Alter: 40; Lackierer aus Innsbruck. Wollte im Raum des Kreuzjöchls eine Tour machen, wurde danach aber vermisst. Seine Leiche konnte nach Tagen mit einem Lawinenhund gefunden werden. Wurde in Pradl begraben.
Alter: 39; Arbeiter in einem Sägewerk. Beim Auflegen eines Treibriemens wurde er von der rotierenden Rolle erfasst und erdrückt.
Alter: 26; Eine Gruppe von 3 Skifahrern wurden am Zischgele von einer Lawine erfasst, wobei sich das Opfer nicht mehr selber befreien konnte. Die Leiche des Innsbrucker Arztes wurde erst am 12.8.1947 entdeckt und nach Innsbruck überführt.
Alter: 43; Bäuerin, schwermütig.
Alter: 45; Jurist aus Innsbruck. Wurde bei einer Skitour von einer Lawine verschüttet. Seine Leiche konnte am 9.3. von einem Bergeteam mit einem Lawinensuchhund gefunden werden.
Alter: 21; Arbeiter aus Jugoslawien, wurde bei Sprengarbeiten schwer verletzt und starb noch am gleichen Tag daran im Krankenhaus Innsbruck.
Alter: 12; Tödlicher Unfall beim Skispringen. Bursche stürzte am Landehügel einer kleinen Schanze und ein nachfolgender Schulkamerad traf ihn mit seinen Skiern am Kopf. Starb nach einem schweren Schädelbruch.
Alter: [unklar]; Wurde wegen eines Nervenzusammenbruchs ins Krankenhaus Kufstein eingeliefert. Erhielt einen Ausgang, den sie nutzte, um sich in den Inn zu stürzen.
Alter: 30; 2 Bauernburschen wollten knapp vor einem einfahrenden Zug die Geleise überqueren. Einer wurde von der Lok erfasst und auf der Stelle getötet. Anscheinend schon der 4. Fall in der Umgebung von Hall (Greil-Innsbruck, ein Vorfall bei der Weißenbachbrücke, ein Vorfall bei Vomp – im Matrikenbuch nicht nachweisbar).
Josef Unterstainer als Propst der Waldaufkapelle bestätigt den Erhalt von 2000 Gulden für die Stiftung eines täglichen Abendrosenkranzes mit je vier Heilige Segen durch Jakob Christof Waldreich.
Alter: 34; Eine Gruppe von 6 Tourengeher aus Innsbruck wollten auf die Kraspesspitze steigen. Dabei lösten sie eine Lawine aus, die 3 Mitglieder verschüttete. Die beiden Frauen konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 43; Eine Gruppe von 6 Tourengeher aus Innsbruck wollten auf die Kraspesspitze steigen. Dabei lösten sie eine Lawine aus, die 3 Mitglieder verschüttete. Die beiden Frauen konnten nur mehr tot geborgen werden.
Alter: [unklar]; Bei einem Hausbrand breitete sich das Feuer auf einen Raum aus, wo Sprengkapseln gelagert waren. Durch die Explosion wurde das ganze Haus zerstört. Durch die einstürzenden Mauerteile wurde 2 Feuerwehrmänner getötet. Verhandlung vor einem Militärgericht gegen den Bauern Andreas Stöckl. Hatte die Sprengkörper unsachgemäß gelagert. Behauptete, sie für Anschläge gegen NS-Einrichtungen gehortet zu haben. Vom Gericht wegen des Besitzes verbotener Sprengkörper zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt, aber noch eine Verhandlung wegen der Tötungen vor einem österreichischen Gericht. Diese fand am 18.11.1949 statt. Stöckl wurde zu 2 Monaten strengen Arrests verurteilt.
Alter: 5; Tochter eines Postenkommandanten der Gendarmerie. Berührte am Dach eine Starkstromleitung und verletzte sich tödlich.
Alter: 4; Wurde beim Fangenspielen von einem LKW niedergestoßen und tödlich verletzt.
Alter: 45; Mitinhaber der Glockengießerei. Wollte mit einem Linienbus nach Rinn fahren. Als er seinen Rucksack am Dach des Busses deponierte, fuhr dieser los. Bei einer Bahnunterführung wurde das Opfer heruntergeschleudert und verstarb bald darauf in der Klinik an den schweren Verletzungen.
Alter: 52; Autounternehmer, geriet bei der Fahrt nach St. Johann aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn und prallte gegen einen Telegrafenmast. Er starb noch am gleichen Tag im dortigen Krankenhaus.
Alter: 7; Stürzte in die Schnannerklamm ab und konnte nur mehr tot geborgen werden.
Alter: 70; Am Heimweg von Graf stürzte der Bauer in den Kanal des E-Werkes und ertrank.
Alter: 25; Hilfsarbeiter Aus Volders. Stürzte beim Plateniglsuchen im Gebiet des Walder Kammes über einen 30m hohen Felsen ab. Starb im Krankenhaus von Hall.
Alter: 38; Tagelöhner, stürzte bei der Arbeit in einem Steinbruch tödlich ab.
Kaiserin Maria Theresia erläßt eine Handwerksordnung für die Schuhmachermeister von Hall und erteilt die Erlaubnis zur Errichtung einer Hauptlade.
Siegler: Kaiserin Maria Theresia (eigenhändige Unter schrift)
Alter: 8; Sohn eines französischen Offiziers. Hantierte mit 2 weiteren Kindern mit einer gefundenen Handgranate, die explodierte.
Alter: 37; Gutsbesitzer und Frächter. Wollte einen Anhänger bei seinem Traktor ankoppeln. Bei dem versagten aber die Bremsen und rollte in den Stall hinein. Dabei wurde das Opfer zwischen 2 Holzpfosten erdrückt.
Alter: 68; Bauer, geistig verwirrt.
Alter: 53; Hilfsarbeiter, schwerhörig. Betrat in der Nähe der Eisenbahnbrücke die Gleisanlagen und bemerkte nicht einen Zug. Wurde von der Lok erfasst und auf der Stelle getötet.
Alter: 53; Witwe, gesundheitliche Probleme, stürzte sich in den Inn.
Alter: [unklar]; Architekt, war mit 2 Bauernburschen und einem Aufsichtsjäger am Weg zur Hahnenbalz bei der Brunnhofalm. Stolperte in der Nacht, das Gewehr fiel auf einen Stein und ein Schuss löste sich. Einer der beiden Burschen wurde dabei tödlich verletzt.
Alter: 60; Jüdischer Insasse des Flüchtlingslagers Saalfelden. Stürzte beim Einsteigen in den Zug und wurde überrollt.
Alter: 27; Am 11.12.1946 wurde Walch wegen Mordes vom 8.1.1946 zum Tode verurteilt. Ein Gnadengesuch wurde vom Bundespräsidenten abgelehnt. Dennoch Aufschub, weil er behauptete, Daten von Kriegsverbrechern zu besitzen, was sich aber als Nichtigkeit herausstellte. Wurde um 6 Uhr am Hofe des Landesgerichtsgefängnisses gehenkt. Wollte zuvor noch Selbstmord begehen. War die 1. Hinrichtung nach dem Kriege. Davor am 9.2.1938 an Raubmörder Eibl, zuvor noch an Wurnig. Bei den Nazi 30 Todesurteile, 9 vollstreckt, aber in Stadelheim.
Alter: 81; Hofbesitzer, gesundheitliche Probleme.
Alter: 62; Bauer, wollte sein Hausdach mit Schindeln neu bedecken. Rutschte dabei und stürzte in die Tiefe.