Alter: 82; Haselbach riss 3 Häuser mit. Zimmermeisterhaus, Brückelerhaus, Bruckhaus. 12 Tote. Kleines Bächlein plötzlich zerstörerisch. Häuser wurden in die Ziller geschwemmt. Penzfamilie wollte sich vom Brückelerhaus ins Bruckhaus retten, das aber kurz danach ebenfalls zerstört wurde. Haus wurde wie ein Schiff mit den Opfern im Ziller getrieben. Einzig Aloisia Penz konnte gerettet werden. In Fügen wurde zur gleichen Zeit als Bewohner zum Bach eilten, ins Geschäft des Hutmachers Ritzl eingebrochen und einige Hüte zerschnitten. Katastrophe lockte zahlreiche Zaungäste auch aus dem Ausland an. Die Leiche von Anna Widner wurde anscheinend am 5.8. bei Radfeld aus dem Inn geborgen. (Radfeld); die von Josef Penz am 30.7. in Kramsach. (Voldöpp)
Alter: 20; Fabriksarbeiter aus Landeck. Geriet bei der Rückfahrt mit dem Rad über den Straßenrad und stürzte in die Rosanna.
Alter: 15; Wurde am Fuß des Kaisergebirges tot aufgefunden. Muss sich aus Unvorsichtigkeit selber in die Hüfte geschossen haben. Verblutete daran (Wilderer!).
Projekt Abwasserbeseitigungsanlage: Erweiterung Wolfen, Gleichstück D;
Ratshaus von Hall: Die Stadt Hall verkauft eine jährliche Gülte von 150 Gulden an die Erzherzogin Magdalena aus den Einnahmen und Vermögenswerten der Stadtkammer und hat dafür vom erzherzoglichen Küchen- und Pfennigmeister Michael Frannz 3000 Gulden erhalten.;
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel)
Alter: 43; Maurer, verunglückte tödlich in einem Steinbruch.
Originalnalbrief von Pater Haspinger, genannt 'Joachim Rothpart“ an einen Hauptmann.
Das Landgericht Ehrenberg gestattet dem Magistrat des Marktes Reutte einige Erleichterungen bei der Reuttener Getreideschranne, ähnlich wie sie bei der Schranne Bregenz bestehen. Zu den beiliegenden Akten (vgl. Nr. M 262) soll nach reiflicher Überlegung ein Gutachten abgegeben werden.
Beschlußprotokoll anläßlich der Versammlung der gesamten Bürger- und Nachbarschaft im Obermarkt Imst. 10 Personen werden als strafbar namentlich vermerkt, weil sie nicht bei versammelter Gemein erschienen. Für das Ewige Licht werden 150 Gulden bewilligt. Der Feierabend am Samstag und andere Festtage sollen, wie von den Voreltern gelobt, besser eingehalten werden, bei sonstiger Strafe zu Gunsten des Gotteshauses. Beim Putzen der Oberalm soll jeder Begüterte selbst oder durch einen Knecht mithelfen, denn nur dann soll er bei der Zulosung eines Mahdanteils für die nächsten 5 Jahre beteiligt werden. Sollte jemand einen fremden Mahdteil unerlaubt mähen, verfällt das Heu an den Berechtigten. Weiters wird die Aufteilung und Erhaltung des Feldzaunes neu beschlossen. Sollte jemand zum Schaden des Obermarktes im Untermarkt Holz kaufen, so macht er sich strafbar.
Alter: 23; Holzknecht. Seine Leiche wurde ohne Kopf neben dem Bahndamm gefunden. War stark alkoholisiert. Gerichtlich erkannt als Sebstmord. Ausführlich beschrieben in Salzburger Tageszeitungen!
Alter: 4; Sohn des Schönnerbauern, geriet dem Herdfeuer zu nahe. Kleider fingen Feuer. Starb nach 5 Tagen.
Alter: 51; Tischlermeister wurde auf der Hallerstraße bei Loretto vom Auto des Justizrates Schulz aus Berlin überfahren und getötet. Der Chauffeur Max Schmidt konnte anscheinend nicht ausweichen, Opfer war schwerhörig.
Alter: 35; Gruppe von Ausflüglern versuchte mit einem Kahn von Schwaz innabwärts zu fahren. Bei Brixlegg stieß das Boot an einen Brückenpfeiler der Eisenbahn und zerschellte. Alle 5 Insassen ertranken. Haslinger war Mitbesitzer der elektrotechnischen Fabrik, Lendmayr war dort Chemiker. Dazu Ehepaar Steinich mit Tochter (ihre Leiche am 7.9. in Oberaudorf angeschwemmt). Frau Steinich in Kirchbichl (7.8.), in Oberlangkampfen Herr Steinich, in Langkampfen Lendmayr. Haslinger am 19.9. bei Rosenheim. Tw
Alter: 53; Gruppe von Ausflüglern versuchte mit einem Kahn von Schwaz innabwärts zu fahren. Bei Brixlegg stieß das Boot an einen Brückenpfeiler der Eisenbahn und zerschellte. Alle 5 Insassen ertranken. Haslinger war Mitbesitzer der elektrotechnischen Fabrik, Lendmayr war dort Chemiker. Dazu Ehepaar Steinich mit Tochter (ihre Leiche am 7.9. in Oberaudorf angeschwemmt). Frau Steinich in Kirchbichl (7.8.), in Oberlangkampfen Herr Steinich, in Langkampfen Lendmayr. Haslinger am 19.9. bei Rosenheim. Tw
Alter: [unklar]; Gruppe von Ausflüglern versuchte mit einem Kahn von Schwaz innabwärts zu fahren. Bei Brixlegg stieß das Boot an einen Brückenpfeiler der Eisenbahn und zerschellte. Alle 5 Insassen ertranken. Haslinger war Mitbesitzer der elektrotechnischen Fabrik, Lendmayr war dort Chemiker. Dazu Ehepaar Steinich mit Tochter (ihre Leiche am 7.9. in Oberaudorf angeschwemmt). Frau Steinich in Kirchbichl (7.8.), in Oberlangkampfen Herr Steinich, in Langkampfen Lendmayr. Haslinger am 19.9. bei Rosenheim. Tw
Alter: 24; Gruppe von Ausflüglern versuchte mit einem Kahn von Schwaz innabwärts zu fahren. Bei Brixlegg stieß das Boot an einen Brückenpfeiler der Eisenbahn und zerschellte. Alle 5 Insassen ertranken. Haslinger war Mitbesitzer der elektrotechnischen Fabrik, Lendmayr war dort Chemiker. Dazu Ehepaar Steinich mit Tochter (ihre Leiche am 7.9. in Oberaudorf angeschwemmt). Frau Steinich in Kirchbichl (7.8.), in Oberlangkampfen Herr Steinich, in Langkampfen Lendmayr. Haslinger am 19.9. bei Rosenheim. Tw
Alter: [unklar]; Gruppe von Ausflüglern versuchte mit einem Kahn von Schwaz innabwärts zu fahren. Bei Brixlegg stieß das Boot an einen Brückenpfeiler der Eisenbahn und zerschellte. Alle 5 Insassen ertranken. Haslinger war Mitbesitzer der elektrotechnischen Fabrik, Lendmayr war dort Chemiker. Dazu Ehepaar Steinich mit Tochter (ihre Leiche am 7.9. in Oberaudorf angeschwemmt). Frau Steinich in Kirchbichl (7.8.), in Oberlangkampfen Herr Steinich, in Langkampfen Lendmayr. Haslinger am 19.9. bei Rosenheim. Tw
Alter: 37; Tourist aus Dresden, startete vom Hallerangerhaus zur Speckkarspitze. Kehrte nicht mehr zurück. Suchexpedition fand seine Leiche an einem Abhang des Bettelwurfes.
Alter: 17; Stürzte bei seiner Arbeitsstelle beim Neubau des Bahnhofpostamtes 10m in die Tiefe. Starb kurz darauf im Spital. Stammte aus Böhmen.
Projekt Ortskanalisation: Erweiterung Strang 6 (Zusatz), 8, 12b, 19 b, 19c; Gleichstück F Baulos 03;
Erläuterung der öffentlichen Bekanntmachung vom 6. Juni 1809 betreffend Staatsgefälle und Steuern.
Alter: 57; Schmied, starb nach einem Sturz.
Leonhard Haller von Mils und Marx Nock vom Volderwald als Gerhaben der Kinder des Sigmund Kessler von Absam verkaufen um 1088 Gulden der Erzherzogin Magdalena (Damenstift) etliche Grundstücke, genannt 'Gaisleer', im Haller Feld auf dem Aichach im Ausmaß von 4 Tagbauen. .;
Siegler: Georg Lederer, Stadtrichter von Hall, Leonhard Haller, Marx Nock
Der Zollamtsvorstand von Reutte legt der Kameralbezirksverwaltung Imst einen Bericht über die Einführung der Zollmanipulation für Getreide in der Schranne Reutte vor, welche sich an der Schrannenmanipulation von Bregenz orientiert und die Bestimmungen des Kameral-Bezirksverwaltungsdekretes vom 12. Nov. 1839 berücksichtigt. Behandelt werden die Zollverfahren an der Grenze, bei der Komschranne, bei der Zollegstätte und die Amtshandlungen der Finanzwache Reutte.
Der Schwager des verstorbenen Gerichtsinhabers Franz von Grienberg, der Herrschaft Imst, Hans Georg von Oppolz, nimmt zu den Entschädigungsforderungen der Stadt Imst bezüglich des zugemauerten Viehtriebs zwischen dem Schloß und der welshergischen Behausung Stellung. Durch die Errichtung eines Saales wurde der tägliche Vichtricb, sowie die Zuleitung von Wasser bei Feuersgefahr ohne Zustimmung der Bürgerschaft unterbunden. Oppolz beruft sich auf den Kaufbrief seines Schwagers vom 24. Okt. 1615, wonach Hans Selos, Martin Kapeller, Christan Hell und Eva Tagwercher mit Zustimmung des Spitalpflegers als Grundherrschaft, die strittige Behausung samt Grund verkauften. Oppolz beruft sich auf diesen Kauftitel und lehnt eine doppelte Abstattung der Duichlriebsrechie an die Bürgerschaft ab. Es sei verwunderlich, daß die Nachbarn ihre Rechte erst nach 31 Jahren geltend machen, die durch Brief und Siegel abgelöst bzw. ersessen seien. Ebenso werden eingeforderte Kirchenbeiträge nach mehr als 20 Jahren abgelehnt, zumal für eine Glocke ohnedies 100 Gulden gespendet wurden.
Alter: 26; Maschinist des Elektrizitätswerkes für die Olleschauer Papierfabrik. Öffnete das Ventil der Wasserleitung, um Turbine zu entlasten. Wurde durch die hervorquellenden Fluten getötet.
Alter: 74; Geriet unter einen Fuhrwagen und wurde überrollt. Starb an schweren Brustverletzungen.
Alter: [unklar]; Bäckerlehrling. Borgte sich eine Zille aus, um damit auf dem Inn zu fahren. Boot wurde allerdings leer aufgefunden, Opfer wurde nicht entdeckt. Stammte aus OÖ. Leiche am 3.8. in Oberaudorf gefunden.
Alter: 1.5; Bauernkind.
Alter: 74; Schmiedgehilfe, schwerhörig, wurde beim Bahnübergang in Vomp von einem Schnellzug überfahren.
Alter: 84; Lud Torfschollen auf einen Wagen. Der stürzte um und erschlug das Opfer.
Alter: crika 35; Vorerst unbekannte Leiche wurde in der Nähe von Zirl gefunden. Visitenkarte lautete auf diesen Namen. Schoss sich Kugel in die Brust und in den Kopf. Wurde hier am 27.7. bestattet.
Alter: 29; Schlosser. Am Weg zur Arbeit stürzte er vom Rad und fiel in eine Sense. Wurde ins Spital nach Imst überführt, wo er starb.
Alter: 23; Bauernsohn aus Umhausen. Ertrank beim Baden im Piburgersee.
Alter: 71; Doktorswitwe, Tochter des Bezirkshauptmannes in Schwaz. Wurde seit 2 Tagen vermisst. Wollte den neuen Weg nach Gramartboden begehen. Suchtrupp fand ihre Leiche unter einem Reisighaufen. Wurde Opfer eines Raumordes und wurde erschossen und erschlagen. Verdächtigt wurden 2 Italiener, die schon zuvor aufgefallen waren: Giori Riccardo, Piatesi Luigi (beide 17 Jahre). Tatwerkzeuge und geraubte Gegenstände in ihrer Unterkunft im Kirschental (Hötting) gefunden. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 16.9.1908, 8: Giori bekam 15 Jahre, Piatesi 12 Jahre schweren Kerker.
Alter: 31
Projekt Erweiterung Abwasserbeseitigungsanlage, generelles Projekt-Teil 2, Baulos 03: Gleichstück E;
Gerichtsanwalt Gfässer nimmt zur Beschwerde des Bürgermeisters und Rates von Imst an die Kommission in Vertretung des Pflegverwalters Dr. Georg Stöckls Stellung: Es ist bekannt, daß der verstorbene Gerichtsherr von Grienberg zwischen der Schloßmauer und der abgebrochenen Kapelisehen Behausung einen Saal und Garten errichten ließ, wodurch der alte Durchgang und Viehtrieb der Bürgerschaft unterbrochen wurde. Ob dafür eine Abgeltung erfolgte, ist nicht nachweisbar. Grienberg hat auch für die Liebfrauenkirehe gemeinsam mit vermögenden Bürgern eine Anlage gemacht, Handwerker bezahlt und den Eintreiber Leonhard Jeich mit der Verrechnung betraut. Dessen Unterlagen sind jedoch vernichtet Die Unkosten der Bürger dürften im Zehentvergleich beglichen worden sein. Es sei auch nicht bekannt, daß wegen des Zehents im Umermarkt von den Herrn Füeger oder Grienberg ein Schwüler (— Zuchteber) gehalten wurde. Auch Gfässer als Zehentbestandsmann kenne keine schriftliche Verpflichtung zur Haltung eines Ebers, doch habe er bisweilen junge Schweine gezüchtet. Bezüglich des Kornmaßes hat man den Untertanen seit Grünberg wegen des Mäusefraßes einen Nachlaß gewährt, um ihnen im Frühjahr mehr Saatgetreide zu lassen.
Peter Weinrad von Häusern in Ampaß als Gerhab der Ursula, Tochter seines verstorbenen Bruders Ruprecht Weinrad, stellt der Stadt Hall als Propst der Waldaufstiftung einen Revers über ein halbes Kammerland mit Haus und Mühle im Zimertal aus, welches aber stark überschuldet ist. Außerdem sind Haus und Mühle sehr baufällig.;
Siegler:
Zeugen: Mattheus Sumereisen, Stadtrichter von Hall Wolfgang Gartner, Diener des Stadtschreibers, Christof Auraeher, Diener des Stadtschreibers, Sigmund Ofner, Bürger von Hall, Georg Höperger von Thaur
Kriegsbericht von Paul Freiherr von Taxis, k.k. Oberstleutnant und Vorpostenkommandant, über die Lage Napoleons in Wien.
Alois Widemann zu Breitenwang quittiert für seine Gattin Anna geborene Schlux dem Thomas Kartner in Reutte den Erhalt eines Restbetrages für einen Realitätenkauf nach Maria Anna Retters Abhandlung vom 18. Okt. 1833.
Alter: 13; Sohn eines Maurermeisters aus Sterzing stürzte am Padaunerkogel beim Edelweißpflücken ab. War auf Sommerfrische dort.
Alter: 30; Lehrerin aus Berlin unternahm mit einem Führer Ausflüge in das Karwendelgebirge. Beim Abstieg von der Kaltwasserspitze, kurz vor dem Ziel, strauchelte das Opfer und fiel mit dem Kopf auf einen Stein.
Alter: 27; Arbeitete in der Tischlerei der barmherzigen Schwestern an der Kettenbrücke. Von einer Kreissäge sprang ein Stück Holz ab und verletzte ihn in der Bauchgegend. Starb trotz Operation im Krankenhaus. Stammte aus Fulpmes.