Peter Wibmer am Ste(a)in übergibt dem Balthasar Stainer am Ste(a)in sein Drittel Lehensgerechtigkeit von zwei Bergmähdern, nämlich die Musiggen am Stainerberg und die Nasen am Bretterkogel (Preter-Kogl), beide Ausbrüche aus dem Gut Hinterauen und dem Erzstift Salzburg grundrechtbarSiegler: Amtssiegel der Hofkammer Unterschriften: Johann Kaspar Pichler, Hofmeistereiverwalter und Johann Thurner Zeugen: Josef Anton Hueber, Schreiber, Josef Franz Eder, Handelsmann und Christian Köfler, Webermeister, alle zu Windischmatrei
Christian Scholz und Susanna Khem (Anweiser Andrä Fiechtl), Bürger im Markt Reiti, übernehmen für ihren Sohn Franz Solani Scholz, Student der Philosophie, zur Erreichung des Weltpriesterstandes die Bürgschaft für den erforderlichen Mensaltitel. Hiemit verpfänden sie ihr gesamtes Vermögen an die Bürgerschaft Reiti gegen Kaution, falls ihr Sohn der Bürgerschaft Kosten verursachen sollte, um diese zu ersetzen. Siegler: Kaspar Joachim Tschusy, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Ehrenberg Zeugen der Siegelbitte: Matthias Wind, Büchsenmeister und Josef Benedikt Sterzinger, beide von der Gerichtsschreiberei
Alois Ferdinand Paur, Lebzelter und Wachszieher zu Reitti schreibt dem Pfleger und Salzfaktor als Landsmann und bezieht sich auf ein persönliches Gespräch. Er könne das Kirchenwachs für das dortige Gotteshaus etwas günstiger liefern, da er es aus erster Hand beziehe. Zum Einstand möchte er der gnädigen Ehefrau einen schönen Wachsstock verehren. Er legt ein Wachsmuster (fehlt) bei, das er selbst gebleicht hat.
Original Pergament 25,5 x 42 cm, Siegel anhangend, Rückvermerk ... und Presseibeschriftung: Lienhard Feldrers Haus, alte Signatur Nr. 13
Verschiedene Unterlagen und Schriftstücke zum Umbau/Neubau von Gebäuden in der Alpe Maroi, u.a. Plan für eine "Dobelhütte" und eine "Maishütte" durch den Zimmermann Alfons Huber aus Pians; dazu entsprechende Schreiben und Abrechnungen;
UntitledLawens-Alpe
Die Gemeinde Zams bittet das k.k. Kreisamt um Befürwortung eines Subventionsansuchens beim k.k. Landesgubernium für die Errichtung zweier Schulstuben, da durch das Ansteigen der Schüierzahl die alte Schulstube nicht mehr ausreicht. Auf Befehl des Schulkommissärs hat die Gemeinde einen geeigneten Platz ausfindig gemacht, wo man durch Ausbau eines vorhandenen Gebäudes zwei Schulstuben errichten kann. Durch Feuer- und Wasserunglücke sei das Dorf so mitgenommen, daß es die Kosten allein nicht tragen könne (s. beiliegende Bestätigung). Unterschriften: Franz Niklas Grissemann, Anwalt und andere.
Vaterschaftsbekenntnis des Bartholomäus Waibl
Bastian Schonnegkher, Burger zu Lienz, und seine Ehefrau Margret geben dem Andre Illinger 'dem teutschen Schullhalter' für ein Darlehen von 40 fl Rh., jeder Gulden zu 60 Kreuzer, als Pfand die halbe Schwaige am Yselperg, die Stregantz genannt. Bastian Schonnegkher und seine Frau verpflichten sich,das Geld in einem Jahr bar zurückzuzahlen. Lehen des Cristoff Freiherrn zu Wolckhenstein. Siegler: Cristoff Roeschn, Landrichter Zeugen: Hanns Gasser, Cristoff Ryemer, Stephann Winckler, alle drei Bürger zu Lienz
Empfangsausweis für den Steuerkassier aus den Kirchspielsrechnungen, Ilolzversteigerung, Frevelholz, Gemeinschaftsrechnung, Einkaufsgelder, Sitzgelder usw. 1876: Ausweis der Ausgaben für den Steuerkassier zu Brüggen 1877: Sommervieh-Versicherung mit Ausgaben für verunglücktes Vieh: 240 Gulden für 8 Stück verendetes Vieh und weitere Vergütungen, 123 genannte Mitglieder zahlen 306 Gulden Prämien 1879/80: Rechnungs-Einzugsliste für die Winter-Viehversicherung mit 220 Gulden Auslagen für verunglücktes Vieh und 225 Gulden Einnahmen laut Einzugsliste. Die Prämie beträgt 1% der Versicherungssumme 1879/80: Steuerbuch für die Gemeinde Perfuchs: Wustungssteuer, Erwerbssteuer und Einkommenssteuer mit insgesamt 1130 Gulden 1881 März 1: Steuerbuch für die Grundsteuer von Josef Platt 1882/83: Ausgaben der Gemeinde Perfuchs 1882: Empfangsausweis für den Steuerkassier wie oben (1874)
Alter: 75
Jakob Castner von Hötting verkauft um 431 Gulden seinem Vetter Johann Castner von Arzl ein Grundstück in Arzl, das er von seinem Bruder Michael Castner von Arzl geerbt hat.
Siegler: Johann Anton Mohr, Pfleger und Hauptmann von Thaur Siegelbitte: Anton Schändl, Gerichtsschreiber
Zeugen: Hans Höpperger von Arzl; Johann Anton Wallnö fer, Gerichtsschreibereibedienter
Alter: 9; Geriet mit ihrem Bruder in die Hochwasser-führende Isar. Wurden weit fortgetrieben. Umfangreiche Rettungsversuche konnten nur den Burschen lebend bergen.
Alter: 59; Wurde bewusstlos in ihrer Wohnung gefunden, starb kurze Zeit später im Spital. Die Ursache war Vergiftung mit Veronal.
Alter: 9; Kind benutzte den Gleiskörper als Fußweg zur Schule. Wurde von einem Triebwagen erfasst und zur Seite geschleudert. Starb an den schweren Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Hilfsarbeiter, stürzte von einem Baugerüst. Starb kurze Zeit danach im Krankenhaus von Hall.
Alter: 20; Zimmermann aus Alpbach war mit Ausbesserungsarbeiten am Schloss Lichtenwert beschäftig. Stürzte von einem Gerüst auf den Steinboden. Erlag den schweren Rückenverletzungen im Krankenhaus Innsbruck.
Alter: 37; Wollte in einer Werkstätte Messer schleifen. Dabei zerbrach die rotierende Schleifscheibe. Die Teile verletzten das Opfer am Kopf tödlich.
Alter: 54; Bahnschlosser aus Kärnten. Stieg in der Remise auf das Dach einer Lokomotive und erhielt einen tödlich Stromschlag.
Alter: 40; Justizinspektorin. Wurde in ihrer Wohnung in Hötting tot aufgefunden. Erstickte durch Leuchtgas.
Alter: 86; Witwe eines Oberstleutnants. Starb in ihrer Wohnung an Leuchtgasvergiftung.
Alter: 15; Verletzte sich tödlich bei einem Skiunfall auf der Nockhofwiese
Alter: 40; Ihr Lebensgefährte Georg Lang (41 Jahre) wollte bei der Frau eine Abtreibung vollziehen, bei der das Opfer aber starb. Die Besonderheit war, dass der Mann vollständig blind war. Wollte nach der Tat einen Selbstmordversuch machen, der aber misslang. Wurde von der Gendarmerie verhaftet.
Alter: 30; Verunglückte tödlich bei der Holzarbeit.
Bischof Ferdinand Josef Gabriel von Sarnthein gewährt allen einen 40-tägigen Ablaß, die am Kirchweihfest die vier Altäre des Franziskanerklosters in Hall besuchen. Die Altäre sind zu Ehren der Hl. Maria Regina mit Reliquien der Heiligen Artemis, Urban, Fortunatus, Innozenz, Wolfgang und Oswald, zu Ehren von Peter von Alcantara und zu Ehren des Anton von Padua, wöbe:' diese beiden Altäre Reliquien der Heiligen Benjamin, Romanus, Fortunatus, Urban und Pius aufweisen, sowie zu Ehren der Mutter Anna mit Reliquien der Heiligen Benjamin, Romanus, Fortunatus, Urban und Pius.
Siegler: Bischof Ferdinand Josef Gabriel von Sarnthein,
Alter: 24; Auf der Straße zwischen Thaur und Absam wurde der ledige Schlosser von der verheirateten Angela Haas (24 Jahre) erschossen. Hatten eine Beziehung, die Meßner beenden wollte. Die Täterin wurde von Gendarmen verhaftet. Schwurgerichtsverhandlung am 15.4.1947. Der Ehemann von Angela Haas wollte sie nicht freigeben, aber auch Franz Meßner riet ihr zu einer Umkehr. Nach einer Aussprache zu dritt, zog die Täterin plötzlich eine Pistole und schoss dem Opfer eine Kugel in den Kopf. Urteil: 12 Jahre schwerer Kerker (TT 16.4.47, 3)
Alter: 9; Tochter des Landeslehranstaltsverwalters. Wurde von einem LKW am Schulweg in einer Straßenenge an eine Hausmauer gedrückt und getötet.
Alter: 30; Der Pächter der Glungezerhütte wurde oberhalb des Meißner Hauses von einer Lawine verschüttet. Ein Rettungstrupp konnte ihn nur mehr tot bergen. Seine Leiche wurde mit dem neuen Schlitten „Akia“ ins Tal gebracht.
Alter: 53; Arbeiter aus Fließ. War mit Schneeräumen am Gelände der Firma Donau-Chemie beschäftigt. Wurde von einem Schneepflug geschleudert und erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen er im Krankenhaus Zams starb.
Alter: 48; Hausgehilfin, wurde von einem LKW angefahren und tödlich verletzt.
Alter: 38; Der russische Arzt stürzte aus unbekannter Ursache aus einem fahrenden Schnellzug. Starb einen Tag später im Krankenhaus Wörgl an den schweren inneren Verletzungen.
Alter: [unklar]; Eine ausländische Skigruppe wurde vermisst. Eine Kitzbühler Suchmannschaft konnte sie in einer Hütte auffinden. Eine zweite Suchmannschaft aus St. Johann wurde von einer Lawine erfasst, wobei ein französischer Soldat ums Leben kam. Er wurde in St. Johann bestattet.
Alter: 50; Arbeiter im Zementwerk Schretter. Bei Schweißarbeiten ereignete sich eine Explosion, die das Opfer tötete.
Alter: 25; Ein Skifahrer stürzte schwer auf der Seegrube. Starb noch am Transport zur Hungerburg an den schweren Kopfverletzungen. Aus dem Sterbeanzeiger
Alter: 78; Rentnerin, wurde tot in der Küche ihrer Wohnung in Mariahilf aufgefunden. Starb an Ersticken durch Leuchtgas.
Kaiserin Maria Theresia erläßt eine Handwerksord nung für das Schneiderhandwerk im Gericht Thaur.
Siegler: Kaiserin Maria Theresia (eigenhändige Unter schrift)
Alter: 51; Näherin, geistig verwirrt. Stürzte sich in den Inn.
Alter: 12; Ging mit Schulkollegen Richtung Kogelmoos zum Rodeln. Bei einem Sturz gegen Holzpfosten erlitt er schwere Kopfverletzungen, an denen er einen Tag später im Krankenhaus Schwaz erlag.
Alter: 40; Dipl. Kaufmann, wurde von einem LKW niedergestoßen. Er erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus Schwaz.
Alter: 53; Frau eines Tischlermeisters aus Kirchberg. Übersah am Bahnübergang einen Schnellzug, der sie erfasste und tötete.
Alter: [unklar]; Bei einer Ausbildungstour einer französischen Gebirgseinheit aus St. Johann wurde eine Gruppe von 26 Soldaten von einem Schneebrett verschüttet. Ein Soldat konnte nur mehr tot geborgen werden.