Watzla Colaus, Pfleger zu Neustar(c)kenberg beurkundet im Aufträge Kaiser Maximilians an Hans Dieperskircher, Jörg Pächter und Nikolaus Walzlcr, de dato Innsbruck 1503, Montag nach Simon und Juda, die Verpflichrungen der Gerichtsleute von Inist zur Zeit Erzherzog Sigmunds betreffend die Beistellung von Fuhrwerk zu allen Regierungs- und Hoflieferungen daselbst und über den Fern, sowie wegen des Wildbrets gegen Stams. Siegler: Watzla Colaus
Vergleichsprotokoll zwischen der Waldservituten-Ausgleichungskommission und der Gemeindefraktion Pflach mit genannten aerarischen Kommissionsmitgliedern und den Gemeindebevollmächtigten Thomas Kantner, Sebastian Wind, Johann Geisenhof, Josef Schifferer, Jakob Schletterer, Alois Bauer, Josef Mantl, Joachim Specht, Michl Wolf, Michl Schweisgut, Alois Dreer und Matthias Schweigl. Neben den öden Gründen gehen folgende Wälder in das Gemeindeeigentum über: der Dürrenberg, Lettich und Brandwald, der Bannwald, der Brunst- und Pürkwald, der Greisch- oder Alpeiewald, der Hafeggwald und der Steinebergwald.
Berichtigung für Nassereith auf Grubig; Weitere Servitutsrechte in kopialer Form liegen beim Obmann der Agrargemeinschaft Alois Perktold, sowie als Originale im Verfachbuch III des Bezirksgerichtes Reutte.
Sammelakt betr. Bürgerschmalz, Streitsache zwischen den sechs Vierteln wegen der Kostenkalkulation des sog. „Zuegemies“ 1709, Bürgerschmalzbeschreibung 1749, Schmalzeinhebung von Alpinhabem 1750, Schmalzkontingente aus Jochperg und Reith für die Armenwaage 1751, Schmalzzuteilung an die St. Andrä-Pfarre 1751, Abrechnung des Reither Viertels durch Hans Egger 1752/53, Abrechnung mit den sechs Vierteln 1752, Abrechnung des Reither Viertels 1755/56, quittierte Rechnung des Reither Viertels 1756, 5 undatierte Stücke betr. das Arme-Leute-Schmalz 1755 ca., Kostenaufstellung aus dem Schmalzvergleich der Viertel Reith und Jochberg kontra Kizbichl 1763, Aufteilung der Schmaldeputate zwischen Reith und Jochberg 1764, Nachvergleich zum Armenschmalz 1766, Abrechung der Bürgerschmalztaxe 1771/72, Weggeldbefreiung für Schmalzfuhren von Bauern 1779, Schmalzvergleich auf 12 Jahre 1781, Salzniederlag 1783, Abrechnung von Kössen 1806, Festsetzung des Schmalzpreises 1818, Bürgerschmalzbeschreibungen 1821 und 1842.
Josef Walpach vom Salzamt Hall erteilt dem Lermoßer Salzfaktor Franz Nikolaus Sterzinger den Befehl, daß im Streit um die Salzrodfuhr zwischen Lermoß, Biberwier und Untergarten mit der Gemeinde Ehrwaldt die Salzrodordnung vom 8. Okt. 1675 und insbesondere deren Vergleichspunkte § 1 und § 8 maßgeblich sind. Folglich haben die betreffenden Ehrwalder bei jeder Taufenlieferung beim Salzstadel zu Lermoß, wenn das Salz zu Nasreith überflüssig und dort schon tausend Faßln vorhanden sind, zu Lermoß abzuladen. Dieses abgeladene Salz steht den Lermoßern zum Weitertransport zu.
Christoph Adam von Pichl, Pfleger der Herrschaft Khropfsberg, bestätigt anlässlich der geplanten Wanderschaft dem Rotgerberlehrling Andrä Obwiser in Beistandschaft seines Vetters Peter Obwiser an der Hangleite und seines Lehrmeisters Andrä Obweeger, Rotgerber zu Rambsau, mit diesem Geburtsbrief seine eheliche Geburt und seine persönliche Freiheit in Gegenwartder Asessoren Georg Mall, Glasermeister, und Andrä Hackhofer, Sattlermeister, beide Zell. Siegler: Der Aussteller Zeugen: Hans Asamb, Schuhmachermeister zu Schwentau, Franz Grueber in der Au, und Matthäus Winkhl unterm Berg
Streitschlichtung zwischen Friedrich Payr, Gastgeber und Wirt in Ried, und der Gemeinde Ried (Dorfvogt Hans Plasg).
Die o.ö. Regierung bestätigt dem Georg Kancz, Pflegsverwalter zu Emberg, die zu Unterbinswang am Schwarzenberg abgegangenen und erneuerten Grenzmarken zwischen Emberg und Hochenschwangaw, welche mit dem alten Grenzvertrag von 1515 übereinstimmen. Davon soll eine Kopie, wie sie beiliegt, dem Sigmund Rothuet, Pfleger zu Hohenschwangaw, übersendet werden.
Obergefreiter; gestorben in einem Lazarett bei Lemberg
Ulrich Fassar, Bürger zu Ratenberg, und seine Frau Margret verkaufen um acht Mark Meraner Münz an Matheis dem Nolss, Bürger zu Ratenberg und seiner Frau eine Gült von vier lb Berner Geld auf ihren zwei Häusern, welche zwischen den Häusern des Kaspar Hochrain und Peter Puchlar liegen. Siegler: Heinrich Zerhoch, Richter zu Ratenberg Zeugen: Aprian Hincher, Heinrich Verg und Michel Distalar, alle drei Bürger zu Ratenberg
Alexander Josef Graf Kinigl verleiht als Oberstjägermeister des o.ö. Guberniums von Amts wegen der Gemeinde Kundl den bereits errichteten Brunnen samt Wasserleitung vom Kragenjoch und erlässt die Strafe wegen deren Unwissenheit und Eigenmächtigkeit. Das notwendige Holz ist aus den eigenen Waldteilen zu nehmen. Als Wasserleitungszins sind jährlich an das Urbaramt Rattenberg 6 kr zu entrichten. Siegler: Der Aussteller
Gubernialpräsident Gottfried Heister weist das Urbar amt Landeck an, dem Kreisamt Oberinntal die Verteilung der sog. Landecker Öde anzuzeigen. Gleichzeitig wird das Obristjägermeisteramt angewiesen, die Verleihung für die ganze Gemeinde ausfertigen zu lassen, was dem Urbaramt Landeck zur Vormerkung der Grundzinse angefügt wird.
Rudolf IV. befiehlt, daß der Pfleger und Salzmair zu Hall, Heinrich Snellmann, jährlich aus dem Pfannhaus zu Hall 3 Mark Berner an die Stadt Hall bezahlt, damit diese ihren Wächter auf dem Kirchturm bezahlen kann.;
Siegler: Rudolf IV.
Alter: 3.5; Starb an den Folgen von einer Sturzverletzung.
Ausgaben vom 1. Sept. 1824 bis 1. Sept. 1825, welche neben Nesselwängle, Haller, Schmitten, Getting und Rauth die Gemeinde Gaicht anteilsmäßig treffen. Die Kosten für Kurat Glätzle, Organist Johann Hengg, den ehemaligen Vorsteher Ludwig Peintner, Pulver für Fronleichnam, Versicherung und Kaminfegen für das Schulhaus, für Meßwein, für Wettermessen, für Johann Georg Zörrer von der Gaicht, für Stolgebühren an den Tannheimer Pfarrer, für Polizeidiener, Pfarrerdiener, Organisten, für die Hebamme, für die Verpflegung der Franziskaner usw. belaufen sich auf insgesamt 356 Gulden 44 kr, welche nach dem Schlüssel für die Grund- und Gewerbesteuer auf die obigen fünf Ortsteile aufzuteilen sind. Unterschrift: Josef Anton Gutheinz, Vorsteher
Georg Christoph Graf Arzt bekundet als Obristjägermeister von Amts wegen, daß die Untertanen der Pfarre Tanhaimb um das Gemsjagen mit Feuerrohren, wie es ihre Vorfahren seit Erzherzog Friedrich ausübten, angesucht haben. Unterm 8. Juli wurde den Bittstellern die fürstliche Genehmigung dazu erteilt, die Gemspirsch innerhalb ihrer Pfarre mit Feuerrohren weidmännisch auszuüben. Somit wird allen ansässigen Tannheimern, außer Tag- und Handwerkern, im Tannheimer Gebirge das Gemsjagen zur weidmännischen Zeit mit genannten Einschränkungen erlaubt. Dafür haben sie die 53 Gulden Küchensteuer jährlich auf St. Nikolai zu entrichten. Dieser Freiheitsbrief ist in Anwesenheit des Überreiters und des Tannheimer Forstknechtes alljährlich zu verlesen.
Das Landgericht Ehrenberg bemängelt die neue Steueranlage der Gemeinde Lähn und Wängle, weil diese nicht mehr wie bisher die Hälfte des Steueraufkommens der Pfarre Bichlbach ergibt und somit dem Vergleichsbrief von 1729 (vgl. Nr. 46 a, b) widerspricht. Sollten die belasteten Gemeinden einen anderen Standpunkt vertreten, so müßten sie binnen acht Tagen dem Kreisamt Imst die nötige Aufklärung zukommen lassen.
Abt Vigilius vom Stift Stams des Ordens der Zisterzienser beurkundet, daß er für die Kapelle in Ehrenbichel (!), Diözese Augsburg, zu Ehren der Jungfrau Maria eine Turmglocke von 100 Pfund geweiht habe, was er durch sein größeres Abteisiegel bestätigt.
Die Gemeindevorstehung zu Grähn verkauft an das Ärar den nötigen Baugrund zur Erbauung eines Zollhauses und einer Gartenanlage für das Amt Enge im Ausmaß von 75 1/2 Quadratklaftem zum freien Eigentum. Dieser Baugrund kann im sog. Wolfhaag in beliebiger Richtung gewählt werden, wofür 25 Gulden 10 kr. als Kaufpreis nach erfolgter Ratifikation dieses Kaufvertrages fällig werden. Il/Grän Die auf diesem Grund haftenden Lasten und Kauferrichtungskosten übernimmt das Ärar. Der Kaufvertrag ist vom k.k. Mautoberamt Reutte ausgestellt und trägt den Genehmigungsvermerk der k.k. Gefallenverwaltung in Innsbruck vom 6. Juli 1829. Unterschriften: Sebastian Pflauder, Vorsteher Zeugen: Johann Zobl, Johann Schefer
Eugen Schoch am Hechenbach verkauft dem Johann Georg Scharpf zwei Mezland Baugut bei den Ilmen, das Ilmen-Ackerle genannt, am Holzgauer Feld liegend um 300 Gulden zu genannten Zahlungsmodalitäten. Siegler: Christoph Jakob Sterzinger, Pfleger und Landrichter der Herrschaft Ehrenberg Siegelbitte an: Johann Georg Lumpper, Anwalt des oberen Lechtales Zeugen der Siegelbitte: Johannes Lumpper, Christian Kärle, Johann Georg Hermann, Johannes Hämerle, Josef Knitl, Ignaz Scharpf und Martin Osterrieder, alle zu Hechenbach, dann Christian Schoch auf der Spihlstuben und Johann Amann auf Thanheim
Durch das Generalkommissariat des Salzachkreises wird der Schmalzlieferungszwang der Kreuztrachten Hopfgarten und Westendorf an die Wochenmär6/Hopfgarten i.B. kte aufgehoben, weil er gegen die bayerische Gesetzgebung läuft, dem freien Verkehr widerspricht und eine Begünstigung des Marktes Hopfgarten darstellt.
Sebastian Unterrainer, Bergrichter und Waldmeister der Herrschaft Kizpichl, stellt für die Bevollmächtigten der 13 Güter namens Wolfgang Koidl, Daniel Seybald, Simon Oberhäuser, Sebastian Hechenperger und Wolf Oberhäuser ei8/'Jochberg nen Protokollauszug wegen einer Holzlieferung aus dem Jochberg aus. Demnach wurde mit der Stadt Kitzbühel unter Christian Länderer und dem Stadtschreiber Christian Milbacher am 25. März 1683 ein Ländholzvertrag geschlossen, worin auch die Schadensgutmachung für die Herausbringung des Ländholzes bis dato geregelt wird. Künftig sollen für erlittene Schäden zu jedem Klafter 2 kr vergütet werden. Siegler: Sebastian Unterrainer, Bergrichter und Waldmeister der Herrschaft Kizpichl
Einwendungen des Kirchpropstes von Kirchbichl an den Landrichter zu Kufstein wegen der neuen Besteuerung, wegen der Stolordnung und Frühmess. Er verwehrt sich, dass die Nachbarschaft in seine Steuertabelle Einsicht nehmen darf. Die Stolordnung wurde von Debarda, Verwalter zu Mariastein entworfen, welche sich derzeit bei Johann Georg Schröcker in Oberbuchberg befindet und daher von ihm eingefordert werden müsste. Die Frühmess soll durch einen eigenen Geistlichen von der ganzen Pfarrgemeinde und nicht aus Kirchenmitteln der Liebfrauenkirche finanziert werden.
Schreiben an die königlich bayrische Stadt- und Landgerichtsobrigkeit. Zum Jahrtag 1807 sind so viele Mitglieder gekommen, wie schon lange nicht mehr, sämtliche Anwesende haben bereitwillig ihre rückständigen Auflaggebühren bezahlt. Zudem wird Ausdruck verliehen, dass das Handwerk 'fortwährend so ordentlich, friedlich und gemeinschaftlich bestehen möchte'. Den Meistern, die nicht erschienen sind, wird mit Strafe gedroht, wenn sie nicht binnen 14 Tagen ihre Schulden bezahlen.
Nachvertrag mit Einantwortung zur Verlassabhandlung nach Jakob Thumer vom 11. Mai 1822, wobei eine Schuld von 250 fl des Jakob Astner anlässlich des Kaufes vom 20. Okt. 1795 an Theres Unterberger nicht verlacht wurde. Dieses Vermögen wird den Kindern des Michael Moser (Michael, Peter und Rosina Moser), sowie den Kindern der Maria Moser (Anna, Katharina, Matthias und Josef Hausberger) zu gleichen Teilen eingeantwortet. Siegler: Amtssiegel des Landrichters und Unterschrift
Zeugen: keine
Der Generalvikar Ferdinand Josef teilt dem Dekan von Imst Graf Troyer mit, daß das Konsistorium von Brixen aus besonderer Ursache einen einmaligen Beitrag des Spitals von Pruz in der Höhe von 100 Gulden bewilligt habe, doch dürfe dieser Milde Ort bei der Gemeinde Pruz künftig weder für Pfarrkirchen- noch für Widumsreparaturen herangezogen werden. Sollten die vier Kuratien Kauns, Ried, Vendls und Kaltenprun mit dem 1667 erfolgten Vergleich und der dazu am 7. Juli 1739 getroffenen Rechtsmeinung nicht einverstanden sein, bleibt ihnen der Rechtsweg offen.
Die Augsburger Stadt Füessen verpflichtet sich, zur Erhaltung der von Vilsem neu erbauten Brücke auf der Vilser Alpe jährlich 20 kr beizutragen, welche am Tag der Alpfahrt fällig werden. Das Brückengeld wird so lange bezahlt, als die Galtalpe im Besitz der Stadt Füssen ist. Dafür muß Vils die Brücke selbständig erhalten und den Füessenem jederzeit den Viehtrieb ihres Galtviehs gestatten.
Nach dem Ableben des Wolfgang Jäger am 12. März in Pitlham am Niedemdorferberg erbt die Witwe Margarethe Hupf dessen Hälfteanteil aus dem Gesamtvermögen von 3182 fl. Erbberechtigt sind die drei Kinder Barbara, Christina und Maria. Die Witwe übereignet das ganze Gut ihrer ältesten Tochter Barbara Jäger, welche für das Ausgedinge der Mutter und die Entrichtgelder an die Weichenden aufzukommen hat. Die Abfertigung von je 700 fl ist mit 3 % zu verzinsen. Überdies hat die Anerbin den weichenden Schwestern genannte Ausstattung und Zufluchtsrechte einzuräumen und der Mutter 509 fl als Freigeld zu überlassen. Siegler: Urbarrichter Josef Alois Leis von Baumburg Zeugen: Josef Matthias Steiner, Amtsschreiber und Johann Enk
Rechnung des Zimmernieisters Josef Auer
Melchior Mayr zu Mayrheim, o.ö. Regimentsrat wird mit Regimentsdekret vom 23. Juni 1666 als Kommissar im Instanzenprozeß zwischen Jakob Gslirr, Georg und Christian Gstirr und den Erben nach Hans Gstirr, alle zu Rifenal (Rufenal) als Kläger und Jakob Jörg, Bevollmächtigter für Zams, als Beklagter bestimmt. Nach Einsicht aller Unterlagen betreffend die Weide auf Gallugg. Anreit und Patscheid wird iestgestellt, daß der Kläger Jakob Gstirr und Konsorten dem Urteil von 1664 weder rechtlich noch inhaltlich etwas Neues hinzufügen können. Daher werden die Zammer von der Klage freigesprochen und mit Kommissionsurteil vom 23. Juni 1666 wird die Gerichtskostenaufteilung wie bisher mit 3/4 für Gstirr und mit 1/4 für Zams festgesetzt. Siegler: Melchior Mayr
Vor dem Obristen Leutnant und Pfleger zu Ernnberg, Franz Karl von Rosst, Peter Pachter, Richteramtsverwalter, Johann Pfaundler, Gerichtsschreiber, und den Beisitzern Hans Linder, Martin Mesmer und Matthias Prunhueber begehren die Gewalthaber Georg Falger, Peter Kapeler und Christian Egger zu Elbigenalb 30 IStanzach als Kläger gegen die Steeger Drittelsleut die am 24. Nov. 1678 bei Gericht zurückgestellte Exeptionsschrift, um sie zu verlesen und ad acta zu legen. Die Gegenseite unter Andreas Klotz, Hans Schueller zu Hägerau als Bevollmächtigte von Steeg, sowie Christian Waldener hinter Ellepogen bestreiten als Beklagte die Legitimation der Kläger und ersuchen um Terminerstreckung und Kostenabweisung. Im Verfahrensstreit geht es um die Weiderechte auf dem Schafberg, wozu Andreas Winkler als Stanzacher Abgeordneter betont, daß man sich auf keinen Rechtsstreit einlassen, jedoch auf die Weiderechte am Schafberg keineswegs verzichten wolle. Das Gericht anerkennt die von Elbigenalp am 13. Okt. beigebrachten Vollmachten und fordert die beklagten Steeger auf, unabhängig von der Kostenfrage ihre Einwände in der Hauptsache termingerecht vorzubringen.
Wegen der Verpflegungskosten von 5442 Gulden 47 kr für die Graf Archischen Truppen wird vom Steuereinnehmer Frölich bei der Abrechnung ein Abgang von 300 Gulden festgestellt, wovon die Stadt Kizpühl 100 Gulden und das Landgericht 200 Gulden bei der nächsten Steuer verrechnen sollen.
Alter: 7; Haselbach riss 3 Häuser mit. Zimmermeisterhaus, Brückelerhaus, Bruckhaus. 12 Tote. Kleines Bächlein plötzlich zerstörerisch. Häuser wurden in die Ziller geschwemmt. Penzfamilie wollte sich vom Brückelerhaus ins Bruckhaus retten, das aber kurz danach ebenfalls zerstört wurde. Haus wurde wie ein Schiff mit den Opfern im Ziller getrieben. Einzig Aloisia Penz konnte gerettet werden. In Fügen wurde zur gleichen Zeit als Bewohner zum Bach eilten, ins Geschäft des Hutmachers Ritzl eingebrochen und einige Hüte zerschnitten. Katastrophe lockte zahlreiche Zaungäste auch aus dem Ausland an. Die Leiche von Anna Widner wurde anscheinend am 5.8. bei Radfeld aus dem Inn geborgen. (Radfeld); die von Josef Penz am 30.7. in Kramsach. (Voldöpp)
Alter: 1; Haselbach riss 3 Häuser mit. Zimmermeisterhaus, Brückelerhaus, Bruckhaus. 12 Tote. Kleines Bächlein plötzlich zerstörerisch. Häuser wurden in die Ziller geschwemmt. Penzfamilie wollte sich vom Brückelerhaus ins Bruckhaus retten, das aber kurz danach ebenfalls zerstört wurde. Haus wurde wie ein Schiff mit den Opfern im Ziller getrieben. Einzig Aloisia Penz konnte gerettet werden. In Fügen wurde zur gleichen Zeit als Bewohner zum Bach eilten, ins Geschäft des Hutmachers Ritzl eingebrochen und einige Hüte zerschnitten. Katastrophe lockte zahlreiche Zaungäste auch aus dem Ausland an. Die Leiche von Anna Widner wurde anscheinend am 5.8. bei Radfeld aus dem Inn geborgen. (Radfeld); die von Josef Penz am 30.7. in Kramsach. (Voldöpp)
Alter: 2; Haselbach riss 3 Häuser mit. Zimmermeisterhaus, Brückelerhaus, Bruckhaus. 12 Tote. Kleines Bächlein plötzlich zerstörerisch. Häuser wurden in die Ziller geschwemmt. Penzfamilie wollte sich vom Brückelerhaus ins Bruckhaus retten, das aber kurz danach ebenfalls zerstört wurde. Haus wurde wie ein Schiff mit den Opfern im Ziller getrieben. Einzig Aloisia Penz konnte gerettet werden. In Fügen wurde zur gleichen Zeit als Bewohner zum Bach eilten, ins Geschäft des Hutmachers Ritzl eingebrochen und einige Hüte zerschnitten. Katastrophe lockte zahlreiche Zaungäste auch aus dem Ausland an. Die Leiche von Anna Widner wurde anscheinend am 5.8. bei Radfeld aus dem Inn geborgen. (Radfeld); die von Josef Penz am 30.7. in Kramsach. (Voldöpp)
Alter: 10; Haselbach riss 3 Häuser mit. Zimmermeisterhaus, Brückelerhaus, Bruckhaus. 12 Tote. Kleines Bächlein plötzlich zerstörerisch. Häuser wurden in die Ziller geschwemmt. Penzfamilie wollte sich vom Brückelerhaus ins Bruckhaus retten, das aber kurz danach ebenfalls zerstört wurde. Haus wurde wie ein Schiff mit den Opfern im Ziller getrieben. Einzig Aloisia Penz konnte gerettet werden. In Fügen wurde zur gleichen Zeit als Bewohner zum Bach eilten, ins Geschäft des Hutmachers Ritzl eingebrochen und einige Hüte zerschnitten. Katastrophe lockte zahlreiche Zaungäste auch aus dem Ausland an. Die Leiche von Anna Widner wurde anscheinend am 5.8. bei Radfeld aus dem Inn geborgen. (Radfeld); die von Josef Penz am 30.7. in Kramsach. (Voldöpp)
Alter: 63; Haselbach riss 3 Häuser mit. Zimmermeisterhaus, Brückelerhaus, Bruckhaus. 12 Tote. Kleines Bächlein plötzlich zerstörerisch. Häuser wurden in die Ziller geschwemmt. Penzfamilie wollte sich vom Brückelerhaus ins Bruckhaus retten, das aber kurz danach ebenfalls zerstört wurde. Haus wurde wie ein Schiff mit den Opfern im Ziller getrieben. Einzig Aloisia Penz konnte gerettet werden. In Fügen wurde zur gleichen Zeit als Bewohner zum Bach eilten, ins Geschäft des Hutmachers Ritzl eingebrochen und einige Hüte zerschnitten. Katastrophe lockte zahlreiche Zaungäste auch aus dem Ausland an. Die Leiche von Anna Widner wurde anscheinend am 5.8. bei Radfeld aus dem Inn geborgen. (Radfeld); die von Josef Penz am 30.7. in Kramsach. (Voldöpp)
Alter: 78; Haselbach riss 3 Häuser mit. Zimmermeisterhaus, Brückelerhaus, Bruckhaus. 12 Tote. Kleines Bächlein plötzlich zerstörerisch. Häuser wurden in die Ziller geschwemmt. Penzfamilie wollte sich vom Brückelerhaus ins Bruckhaus retten, das aber kurz danach ebenfalls zerstört wurde. Haus wurde wie ein Schiff mit den Opfern im Ziller getrieben. Einzig Aloisia Penz konnte gerettet werden. In Fügen wurde zur gleichen Zeit als Bewohner zum Bach eilten, ins Geschäft des Hutmachers Ritzl eingebrochen und einige Hüte zerschnitten. Katastrophe lockte zahlreiche Zaungäste auch aus dem Ausland an. Die Leiche von Anna Widner wurde anscheinend am 5.8. bei Radfeld aus dem Inn geborgen. (Radfeld); die von Josef Penz am 30.7. in Kramsach. (Voldöpp)
Alter: 52; Haselbach riss 3 Häuser mit. Zimmermeisterhaus, Brückelerhaus, Bruckhaus. 12 Tote. Kleines Bächlein plötzlich zerstörerisch. Häuser wurden in die Ziller geschwemmt. Penzfamilie wollte sich vom Brückelerhaus ins Bruckhaus retten, das aber kurz danach ebenfalls zerstört wurde. Haus wurde wie ein Schiff mit den Opfern im Ziller getrieben. Einzig Aloisia Penz konnte gerettet werden. In Fügen wurde zur gleichen Zeit als Bewohner zum Bach eilten, ins Geschäft des Hutmachers Ritzl eingebrochen und einige Hüte zerschnitten. Katastrophe lockte zahlreiche Zaungäste auch aus dem Ausland an. Die Leiche von Anna Widner wurde anscheinend am 5.8. bei Radfeld aus dem Inn geborgen. (Radfeld); die von Josef Penz am 30.7. in Kramsach. (Voldöpp)