Alter: 65; Bäckergehilfe aus Innsbruck. Wurde lange vermisst. Seine Leiche wurde in der Nähe des Rauschbrunnens aufgefunden. Dürfte beim Blumenpflücken abgestürzt sein.
Alter: 24; Schrankenwärterin. Als sie von einem Seitenweg auf die Bundesstraße einbiegen wollte, wurde sie von einem PKW angefahren und getötet.
Alter: 30; Bauernsohn, sprang im Ortsteil Graf auf der Bundesstraße von einem fahrenden LKW ab und kam zu Sturz. Dabei wurde er vom Hinterrad überrollt und getötet.
Alter: [unklar]; Seilschaft des Alpenvereines stürzte am Taschach ab. Ein Mitglied wurde dabei getötet. Kritik, dass aus den Tälern von 18h bis 8h keine Telefonverbindung möglich ist, im Unterschied zu den Kriegszeiten.
Bürgermeister und Rat der Stadt Hall als Verwalter der Waldaufstiftung verleihen der Brigitta Kindl, vertreten durch ihren Gatten Thomas Tänzer, ein halbes wohlerbautes Haus am Glämerbach innerhalb von Milders (Gern. Neustift im Stubaital).
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel von 1661)
Alter: 1.5; Erstickte im Schlaf in seinem Bett, was nicht bemerkt wurde.
Alter: 44; Hoteldiener, in Tramin gebürtig.
Alter: 3; Sohn des Wirtes der Nafinghütte stürzte in einen Kessel mit heißem Wasser und erlitt tödliche Verbrühungen.
Alter: 3; Wurde im Dorf von einem Motorrad überfahren und war sofort tot.
Alter: 27; Am Kirchplatz kam es zu einem Zusammenstoß eines Motorrades und eines LKWs. Der Fahrer des Motorrades, ein Büroangestellter, wurde dabei getötet.
Alter: 75; Wanderte auf einem Steig Richtung Strengen. Verlor dabei das Gleichgewicht und stürzte auf die Straße ab. Verstarb kurz nach seiner Bergung.
Alter: 21; Student aus Salzburg. Wollte eine Bergtour auf die Nordkette machen, wurde aber später vermisst. Wurde von einem Suchtrupp am 2.10. unterhalb der Sattelspitze tot aufgefunden.
Alter: 46; Mehrere Personen waren mit dem Einbringen von Bergheu beschäftigt. Diese drohte außer Kontrolle zu geraten, wobei der Bauer sie zu stützen versuchte. Wurde aber zu Boden geschleudert und fiel anschließend 100m einen Abhang hinunter. Starb während des Transportes ins Reuttener Spital.
Alter: 7; Wurde in der Museumstraße von einem fallenden Ziegelstein getroffen. Erlag nach kurzer Zeit den schweren Kopfverletzungen.
Alter: 46; Bauer stürzte beim Mistführen in die Venter Ache und wurde fortgetrieben. Seine Leiche wurde zuerst nicht gefunden.
Alter: 12; Fuhr am Trittbrett der Trambahn mit. In einer Kurve streifte er einen LKW und wurde dabei auf die Straße geschleudert, wobei er tödlich verletzt wurde.
Johann Matt von Grinzens stellt der Waldaufstif tung einen Revers über eine Mühle mit zwei Steinen und vier Stampfen aus, die er von seinem Vater Johann Matt übernommen hat.
Siegler: Michael Engelhardt Haubtmann, Stadtrichter von Hall Siegelbitte: Johann Lorenz Paris Reinhardt, Stadtschreiber von Hall Zeuge: Thomas Ögg, Schreiber
Alter: 42; Wurde bei der Holzarbeit von einem Baum getroffen.
Alter: 51; Hebamme, wollte zu ihrem schwer kranken Mann nach Innsbruck fahren. Der Pfarrer von Bach war bereit, sie mit seinem Motorrad dorthin zu fahren. In Forchach musste er einem LKW ausweichen, wobei die Frau an eine Hausmauer gedrückt wurde. Sie erlitt schwere Oberkörperverletzungen, an denen sie im Krankenhaus Reutte bald verstarb.
Alter: [unklar]; Ein LKW mit französischen Soldaten stürzte über die Straßenböschung und überschlug sich mehrmals. 2 Mitfahrer wurden dabei getötet.
Alter: 54; Tischlermeister, wurde bei einem Verkehrsunfall am 19.10. schwer verletzt und starb später im Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: 51; Hallenwärter, stürzte ein paar Tage zuvor im Patscherkofelschutzhaus über eine Stiege und verletzte sich schwer. Stab später an den Kopfverletzungen.
Alter: [unklar]; Auf der Villerstraße stieß ein LKW und ein Auto zusammen. Die auf der Ladefläche des LKWs mitfahrenden Personen wurden über eine steile Böschung geschleudert. Der Lenker, ein deutscher Kriegsgefangener und eine Schneiderin aus Innsbruck wurden dabei tödlich verletzt.
Alter: 18; Auf der Villerstraße stieß ein LKW und ein Auto zusammen. Die auf der Ladefläche des LKWs mitfahrenden Personen wurden über eine steile Böschung geschleudert. Der Lenker, ein deutscher Kriegsgefangener und eine Schneiderin aus Innsbruck wurden dabei tödlich verletzt.
Alter: 40; Volksschullehrerin aus Wien, wurde seit knapp einem Monat vermisst. Ihre Leiche wurde unterhalb der Gratlspitze aufgefunden. Ursache dürfte ein Alpiner Unfall gewesen sein.
Alter: 50; Bauer wurde erschlagen in der Nähe seines Hofes aufgefunden. Als Täter wurde schnell der Knecht Franz Unterholzer (22 Jahre) ermittelt. Hatte den Bauern mit einer Zaunlatte erschlagen und seine Leiche über eine Böschung geworfen. Gab den Mord später zu, wobei er allerdings von der Frau des Bauern angestiftet worden sei (Tiroler Tageszeitung 27.11.46, 3) Gerichtsverhandlung am 21.3.1947. Der Tagelöhner wurde von der Frau des Bauern Maria Achrainer nach dem Kriege am Hof angestellt. Bald konnte sie dem Knecht den Mord an ihrem Gatten einreden. Der schlug ihn dann mit Holzpflöcken mehrmals auf den Kopf, bis er an den Verletzungen starb. Anstifterin leugnete zuerst die Tat. Urteil: lebenslänglich für beide.
Alter: 63; Professor, Dr., aus Wien. Stürzte sich vom Dachbodenbalkon auf das Hofpflaster.
Alter: 22; Vorerst unbekannte Leiche wurde am 26.11.46 bei Martinsbühel aus dem Inn geborgen. Später identifiziert als Knecht, der sich aus Furcht vor einer Strafe in den Fluss gestürzt hatte.
Johann Sigwcin hat in seinem Testament von 1750, gesiegelt von Franz Gotthard Högwein, Bürgermeister von Hall, der Nikolauskirche von Hall 100 Gulden gestiftet und diese dem Kirchenpropst Johann Paul Mayr, Wirt und Gastgeborener beim Weißen Rössl, tibergeborenen. Dafür soll am Allerseelentag eine gelbe halbpfündige Kerze auf seinem Grab brennen und am Tag nach Johannes Baptist um 9.00 Uhr ein Jahrtag gehalten werden.
Siegler: Stadt Hall; Stadtpfarrer von Hall; bischöfliches Konsistorium
Alter: 24
Alter: 39; Bauerntochter, nervliche Probleme.
Alter: 12; Am Weg zwischen Grinzens und Kematen geriet der Bauernsohn unter einen Traktor und einen Anhänger mit Schnittholz. Er war sofort tot.
Alter: [unklar]; Bauer arbeitete in einer Sandgrube, bei der eine Wand einbrach. Wurde vom Gestein verschüttet und konnte nicht mehr rechtzeitig gerettet werden.
Alter: 41; Hilfsarbeiter, geistig verwirrt.
Alter: 36; Durch eine beschädigte Rohrleitung strömte im Jenbacher Werk Gas für Schweißarbeiten aus, das sich entzündete. Die erfolgte Explosion zerstörte einen großen Teil der Werkhalle, wo sich 70 Arbeiter aufhielten. Ein Monteur und sein Gehilfe wurden dabei getötet und 5 weitere schwer verletzt. Die Opfer wurden in Rattenberg bzw. Wörgl beerdigt.
Alter: 17; Durch eine beschädigte Rohrleitung strömte im Jenbacher Werk Gas für Schweißarbeiten aus, das sich entzündete. Die erfolgte Explosion zerstörte einen großen Teil der Werkhalle, wo sich 70 Arbeiter aufhielten. Ein Monteur und sein Gehilfe wurden dabei getötet und 5 weitere schwer verletzt. Die Opfer wurden in Rattenberg bzw. Wörgl beerdigt.
Alter: 18; Durch einen Defekt kam ein PKW ins Schleudern und stürzte über eine Straßenböschung. Die Frau konnte nur mehr tot geborgen werden, die 3 weiteren Personen wurden schwer verletzt.
Alter: 33; Arzt an der Innsbrucker Klinik, finanzielle Probleme. Erschoss sich mit einem Revolver.
Alter: [unklar]; Der Schüler fuhr mit einer Rodel in ein Postauto hinein und verletzte sich dabei tödlich.
Alter: 59; Bauer aus Birgitz war mit der Sprengung von Baumstöcken beschäftigt. Verletzte sich dabei tödlich.
Anton Strelle als Vertreter der Strellischen Fabriks und Handelskompanie zu Imst beurkundet mit Rücksicht auf das derselben von der Regierung gewährte Privileg nach erfolgter Vergrößerung der Baulichkeiten sich mit Holz, aus der Hirn’schen Trift für das Pfannliaus in Hall zu Breubüchel versorgen zu dürfen, keinen Anspruch auf Holzversorgung aus der Gemeindewaldung zu Imst zu erheben und vereinbart steh mit den Vertretern des Obern Marktes Anton Ostrein, Bürgcmeister und Christian Miller der freien Kunst Maler und Baumeister, wegen Einhaltung einer Mauer von der Fabrik gegen das Schulhaus. Siegler: Nazari Leonhard Jais, Pfleger zu Imst Zeugen: Georg Simon Holler, Amtsbürgermeister, Michael Schuester
Anonymes Dankschreiben, verbunden mit der Bitte, dem Dekan bei Gelegenheit einen Brief zu übersenden.
Im Dechanthof reversieren Martin Meyrl, Dekan, Pfarrvikar und Oberregent über das Priesterhaus zu St. Johann in Leoggenthal, sowie Sebastian Tiefenbrunner, Unterregent im Priesterhaus, dass sie lt. Gubemialbefehl vom 30. März 1765 (in beglaubigter Kopie beiliegend) die Errichtung des Priesterhauses gegen die Versicherung gestatten, wenn dadurch die Pfarrpfründe keine Schmälerung erleidet. Dieser Revers dient als Erneuerung und Absicherung der Stiftung des verstorbenen Stifters Dekan Martin Riester, welcher für das Priesterhaus 10.000 Gulden und fünf Immobilien samt Zehent stiftete. Siegler: Die Aussteller
Simon Plafus, Bürger von Hall, bestätigt, daß sein verstorbener Vater Heinrich Plafus von Niklas Dächser, Zimmermann, eine jährliche Gülte von zwei Pfund Berner vom Haus in der Stadt auf dem 'Raen' beim Bach gekauft hat. Dieses Haus grenzt an das Haus des Ott Süzz, Fasser, und an das Haus des verstorbenen Fassers Kuonz. Weiters hat sein Vater vom verstorbenen Paul Schellenhamer eine jährliche Gülte von einem Pfund Berner von dessen Haus in der Schmiedgasse gekauft, welches an das Haus des Hans Nucz und an das des Hans Erlacher grenzt. Beide Gülten stiftet nun Simon Plafus für das ewige Licht in der Totengruft der U.lb.Fr. Kapelle am Nikolausfriedhof in Hall. 57 Diese Stiftung erfolgt auch im Andenken an seine Schwager Hans und Kristan Nesius, Brüder seiner Frau Sigaun.;
Siegler: Simon Plafus