Vergleich zwischen der Bürgerschaft des Obermark tes Imst und Jakob Tyaler, Bürger zu Imst wegen der Aufteilung des Ebnig (Ebnach). Jakob Tyaler ist befugt aus dem sogenannten Ebnach drei Joch innezuhaben und zu nutzen. Das Grundstück grenzt im Osten an den Gemeinen Weg im Süden an Michael Pföfferl und den Vierling, im Westen und Norden an die Gemeindewaldung. Der Grund soll demnächst mit Grenzsteinen versehen werden. Er ist mit den anderen Gemeindsleuten berechtigt, gemeinsam Streu zu machen und zu holzen. Diesen Vergleich einzuhalten geloben für den Markt Imst Josef Singer, Baumeister, Georg und Abraham Gstrein, Hans Witwer, Anton Umhauser, Hans Mages, Kaspar Gstrein, Josef Wörl, und Lorenz Vischer, alle Bürger zu Imst, dem Ferdinad Dominicus Mayr, Schreibdiener. Siegler: Dr. Franz Anton Reinhart, Pfleger der Herrschaft Imst Zeugen: Georg Würz, Bürgermeister und Gastgeborene sowie und Faul Dori, Bürger und Gerichtsveipflichteter, beide zu Imst
Alter: 56; Brand eines Hauses im Weiler Bichl. Die Besitzerin des Hauses wollte noch Habseligkeiten retten, konnte aber nicht mehr ins Freie gelangen. Erstickte an den CO-Gasen.
Hans Dellinger, herzoglich-bayerischer Landrichter zu Ehmg, stellt dem Chnstof Kherstorffer einen Sippsalbrief aus, damit dieser seinen Vetter Leonhard Perghaimer, Lederer und Bürger von Hall, beerben könne . .;
Siegler: Hans Dellinger
Alter: 5; War mit anderen Kindern beim Viehhüten am Feld. Zündeten sich ein Feuer an, das die Kleider des Opfers entflammten.
Alter: 61; Opfer wurde in einer Holzfällerhütte erfroren aufgefunden.
Alter: 57; Hebamme.
Alter: 19; Sohn eines bekannten Frächters. Wollte mit 3 Kollegen am Stockerberg ein vermisstes Schaf suchen. Stürzte in eine Schlucht ab.
Alter: 63; Schuster, wollte bei Perfuchs Geleise überqueren und wurde von einer Lok überfahren. Alkoholeinfluss wahrscheinlich.
Alter: 58; Knecht verunglückte bei der Heimfahrt. Pferd begann zu scheuen, Fahrer versuchte abzuspringen, landete dabei aber mit der Schläfe auf einem Stein. Starb sofort.
Alter: 19; Fuhrknecht aus Bayern, in Pfronten beschäftigt. Beim Abladen geriet ein Holzblock ins Rutschen, der das Opfer erdrückte.
Alter: 61; Tagelöhner und Pächter einer Wiese. Wollte schweren Heuwagen leiten. Geriet aber unter die Räder und wurde überfahren.
Alter: 25; Bauernsohn aus Natters geriet im GH Klarerhof mit den Bahnarbeitern Johann (19 Jahre) und Andrä Jagodic (22 Jahre) aus Krain in Streit. Bei einer Rauferei kam ein Messer ins Spiel, wobei Span einen Stich in den Hals erhielt, an dem er noch an Ort und Stelle verstarb. Beide Täter wurden von Gendarmen verhaftet. Schwurgerichtsverhandlung gegen die Täter am 17.12.1908 in Innsbruck: Beteiligt war auch Alois Span, der Bruder des Opfers, der auf der Straße auf Johann Jagodic einschlug. Franz Span kehrte mit einer letztendlich tödlichen Verletzung zu seinem Bruder zurück, die ihm Andrä Jagodic beigebracht hatte. Es wurde auf Überschreitung der Notwehr erkannt, daher nur 4 Monate Arrest für Andrä Jagodic.
Alter: 51; Altvorsteher, wurde vermisst. Nach Suche fand man ihn erschossen am Joch. Ursachen noch völlig ungeklärt. Täter scheint mit Josef Gant gefunden worden sein. Gab vor, wegen Kurzsichtigkeit Opfer mit einem Wild verwechselt zu haben. Wurde auch wieder in die Freiheit entlassen.
Hans Witiber verpflichtet sich durch Unterschrift gegenüber der Gemein (Obermarkt) wegen Einhaltung eines Zaunes. Auf sein erfolgtes Ansuchen soll der neuumgebrochene Acker auf dem Bergl eingezäunt werden, weil vorher kein Zaun vorhanden war. Mit diesem Brief wird dem Herrn Witiber gestattet, den alten Zaun stehen zu lassen, doch wenn dieser verkommt, nur mit Erlaubnis des Waldmeisters und der Gemein einen neuen zu errichten.
Die Stadt Hall verkauft eine jährliche Gülte von 150 Gulden an Erzherzogin Magdalena aus den Einnahmen und Vermögenswerten der Stadtkammer (Kämmerer Christof Grundtner) und hat dafür vom Küchen- und Pfennigmeister Michael Frannz 3000 Gulden erhalten.;
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel)
Niederschriften, Protokolle, Ansuchen, Einladungen zum Regionalbeirat und andere Schriften über die Raumordnung zwischen 1971 und 1987;
Steuervorschreibung der Gemeinde Lienz für Johann Plaikner
Xaver Frieholz und seine Ehefrau Johanna geborene Recht quittieren dem Anton Ruepp und der Elisabeth Mayr den Erhalt von 140 Gulden und beziehen sich auf den Schuldbrief des Vaters Kaspar Ruepp und dessen Ehefrau Anastasia Schmid von Pflach vom 8. Jän. 1822.
Alter: 17; Steinmetz,
Alter: 52; Spengler aus Hall. Wurde von einem Nachtzug über den Damm geschleudert und tödlich verletzt.
Alter: 3; Kinder von Fabriksarbeitern in Pflach.
Alter: 2.5; Kinder von Fabriksarbeitern in Pflach.
Alter: 20; Ihre Leiche wurde am 28.9. am Inn bei Hall aufgefunden und im Stadtfriedhof begraben. Stammte aus Ampass.
Alter: 3; Sohn eines Müllers fiel in den Mühlbach und konnte nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Alter: 55; Holzarbeiter, stürzte im angeheiterten Zustand in den Werkskanal. Trotz schneller Bergung im Spital gestorben.
Alter: 58; Hilfsarbeiter aus Zaunhof (Pitztal). Arbeitete an einem Zubau der Braunschweiger Hütte. Mauer stürzte ein und begrub das Opfer. Ein anderer Arbeiter verletzt.
Alter: 33; Fabriksarbeiter im Zementwerk. Wollte aus dem Bach in der Nähe seines Hauses Wasser schöpfen. Stürzte wegen eines epileptischen Anfalls in den Fluss und ertrank.
Alter: 42; Angestellter bei der königlichen bayrischen Staatsbahn. Wurde von einem Rangierzug erfasst und überfahren.
Alter: 72; Pflegling, wurde tot aus dem Inn geborgen.
Frau Agnes Fieger, geborene Freiin von Puech quittiert dem Kaspar Ostrein, Baumeister des Marktes Imst, den Zins von den Neurauten des Obermarktes und vom Majötzbichl (Mayetzpichl), welcher zu Martini fällig ist, 25 lb Berner und für 2 Kapaun 2 lb Berner 8 kr erhalten zu haben. Weiters erhält sie von der Maldon (Maldau) namens der ganzen Bürgerschaft Imst den fälligen Zins von 9 lb Berner bar.
Valtin Drockher, Bäckermeister und Bürger von Klausen, stellt der Stadt Hall als oberstem Pfleger des Stadtspitals einen Revers über das Baurecht, den Weingarten, genannt 'Pirchegg', und die Torggel aus, die er von Andreas Albegger, Bürger von Klausen, gekauft hat. Der Besitz liegt in Klausen oberhalb des SpItals im Verdinger Gericht.;
Siegler:
Zeugen: Valtin Dockher Wolfgang Garttner, Stadtschreiber und Bürger von Hall, Christof Waldner, Bürger von Hall, Hans Löchl, Bürger von Hall, Michael Sämer von Klausen
Preisspiegel zum Projekt Kanalisation, Baulos 01 bis 04;
Steuerextrakt aus der Fassion des Anton Pfeiffer, Schustermeister im Obermarkt Reutte, welcher sich auf ein Grundstückl im Weidenfeld bezieht. Das Grundstück mit 346 Quadratklafter grenzt an Matthias Singer, Sebastian Schaller und Ignaz Geisenhof. Quittungsvermerk von 1878 vom Kirchpropst der Pfarrkirche Breitenwang über 40 Gulden
Alter: 3; Sohn einer Musikantin aus Gsies/Pustertal.
Johann Nepomuk Maria Reichsgraf zu Pötting und Persing, Freiherr zu Oberfalkenstein, Erbburggraf zu Lienz, stellt dem Johann Miller, Müllermeister zu Leisach, einen Lehensbrief über ein Grundstück von zwei Mähder aus, genannt Auen Anger, der zum Auengrund gehört, der Baurecht von Schloß Bruck ist, grenzt an die Drau und an den Nunburger Anger. Siegler: Johann Nepomuk Maria Graf von Pötting und Persing, Unterschrift: Franz Hepperger, Lehenverwa1ter
Alter: 26; Arbeiter aus Tolmein. Starb an schweren Kopfverletzungen.
Alter: 20; Angestellter im Elektrizitätswerk. Tod durch Erschießen.
Alter: 47; Arbeiter aus Rovereto. War im Steinbruch in Martinsbühel beschäftigt. Nach einer Sprengung wollte er Wirkung erheben, stürzte aber an die 25m ab.
Alter: 12; Arbeitete beim Neubau des Egger-Hauses. Fiel von einem Gerüst 4 Stockwerke in die Tiefe. Stammte aus Udine.
Alter: 24; Schmiedegehilfe aus Württemberg. Geriet mit dem Kopf ins automatische Getriebe und wurde auf der Stelle getötet.
Alter: 16; War Treiber bei einer Hochjagd auf Gämsen. Stürzte dabei ab.
Alter: 0; Katharina Maaß (20 Jahre) wurde verhaftet, nachdem sie in einer Prozession in der Jungfrauenabteilung mitging, obwohl frühere Schwangerschaft bemerkt wurde. Ertränkte ihr neugeborenes Kind gleich nach der Geburt. Vater (Tischlergehilfe Franz Auer) sollte Leiche im Friedhof begraben, wurde aber ertappt. Behauptete Totgeburt. Obduktion ergab Gegenteil. Schwurgerichtsverhandlung in Innsbrucker Nachrichten 15.9.1908, 7: Trotz mildernder Umstände 3 Jahre schweren Kerker.
Alter: 24; Angehöriger einer Pioniertruppe. War mit Aufräumungsarbeiten im Zillertal beschäftigt. Erschoss sich mit seinem Dienstgewehr. Stammte aus Ampezzo.
Alter: [unklar]; Arbeiter im Messingwerk in Achenrain. Geriet vor einigen Tagen in den Starkstrom. Erlag nun den Verletzungen.