Alter: 16; Bauernsohn aus dem Weiler Höll, geriet der Gsottmaschine (Futterschneidemaschine) zu nahe und wurde von ihr erfasst.
Alter: 37; Angestellter der Nordkettenbahn. Stürzte bei Reparaturarbeiten von einer fahrenden Kabine und verletzte sich schwer. Starb nach einigen Stunden im Krankenhaus.
Alter: 37; Revierinspektor aus Ried/Landeck. Sollte von Alois Prechtl (66 Jahre) mehrere Ziegen beschlagnahmen. Dieser weigerte sich und gab 2 Schüsse auf Prechtl ab, die ihn tödlich verletzten. Der Täter wurde von anderen Gendarmen zuerst angeschossen, dann verhaftet.
Alter: 30; Studentin aus Vorarlberg. Machte mit einem Kollegen eine Skitour auf das Pfrimesköpfl, wo sich beide verirrten. Sie stürzte dabei ab und verletzte sich tödlich.
Alter: 57; Kunstmaler. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 17; Radfahrer wurde auf der Mühlauer Brücke von einem LKW angefahren. Starb bald nach der Einlieferung ins Innsbrucker Spital. War Schlosserlehrling.
Alter: 3; Kind eines Eisenbahnbediensteten. Fiel in den Werkskanal der Montanwerke und wurde fortgetrieben. Seine Leiche konnte nicht gefunden werden.
Alter: [unklar]; Ehepaar aus Innsbruck war abgängig. Ihre Leichen wurden in der Nähe des Nockhofes aufgefunden.
Alter: [unklar]; Ehepaar aus Innsbruck war abgängig. Ihre Leichen wurden in der Nähe des Nockhofes aufgefunden.
Alter: 41; Ihre Leiche wurde in der Gegend der Hungerburg gefunden. Identifiziert als Gattin eines Geschäftsführers in Pradl. Hatte gesundheitliche Probleme.
Alter: 6
Elisabeth Kirchmayr, verheiratet mit Dionysius Mayr von Axams, stellt der Waldaufstiftung einen Revers über ein halbes Lehen am Gatter im Dorf Axams aus.
Siegler: Franz Josef Plattner, Stadtrichter von Hall Siegelbitte:
Zeugen: Johann Lorenz Paris Reinhardt, Stadtschreiber von Hall Dr. Ignaz Balthasar Reinhardt; Michael Waldtsacher
Alter: 59; Wirtschafterin aus Arzl/Innsbruck, schwermütig, stürzte sich in den Inn. Ihre Leiche wurde bei Angath geborgen.
Alter: 15; Schüler fand eine italienische Granate und hantierte damit. Als diese explodierte, wurde der Bursche getötet.
Alter: 25; Probe-Wachmann. Wurde in der Nacht in der Maximilianstraße erstochen. Wurde unter großer Anteilnahme am 29.4. Im Friedhof Mariahilf beerdigt. Mit Hilfe von französischen Kriminalbeamten wurde ein Verdächtigter verhaftet. Es handelt sich um einen entlassenen französischen Soldaten, der sich unbefugt in Innsbruck aufhielt. Er wurde der französischen Militärjustiz übergeben.
Alter: 31; Wirtschafterin eines Gasthauses, schwermütig.
Alter: 0; Leiche eines neugeborenen Mädchens wurde am 10.6.1946 bei Kirchbichl aus dem Inn gefischt. Wurde von der Mutter ins Wasser geworfen. Die Frau konnte ausgeforscht und verhaftet werden. Verhandlung vor dem Obersten französischen Gericht am 28.8.1946 gegen Elisabeth Masson aus Schwaz (26J-Serviererin). Gab gegenüber Verwandten viele verschiedene Gründe des Verschwindens des Kindes an. Warf es beim Innsteg in Stans in den Fluss. Urteilsfindung wurde an ein österreichisches Gericht weitergeleitet. Elisabeth Masson wurde am 17.3.1948 vor ein Schwurgericht in Innsbruck zu 4 Jahre schweren Kerkers verurteilt.
Alter: 69; Schneidermeister aus Thaur. Fuhr mit seinem Fahrrad in ein Auto.
Alter: 86; Frau wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. War an ausströmendem Leuchtgas erstickt. Dürfte vergessen haben, den Hahn abzudrehen.
Alter: 5; Mehrere Burschen hatten sich unbemerkt auf einen Anhänger eines Abschleppautos gesetzt. Das Opfer fiel herunter und wurde anschließend überrollt.
Alter: 38; Wurde tot in einem Heustadel am Salvenberg aufgefunden. Hatte familiäre Probleme.
Alter: 35; Verunglückte beim Spannen eines Drahtseiles für eine Materialbahn. Wurde beim Bruch des Spannhebels tödlich verletzt.
Bürgermeister und Rat der Stadt Hall als Verwalter der Waldau fstiftung verleihen dem Lorenz Viertl zwei Anteile am großen Neurauth in Tulfes.
Siegler: Stadt Hall (großes Sekretsiegel von 1661)
Alter: 57
Alter: 5; Kinder fanden im Wald ein Gewehr und begannen, damit zu hantieren. Als ein Schuss losging wurde ein Bursche aus Wien getroffen. Er starb bald darauf im Zamser Spital.
Alter: 3; Bauernmädchen riss in einem unbewachten Augenblich einen Topf mit heißer Suppe vom Herd. Wurde dabei tödlich verbrüht.
Alter: [unklar]; Bei Aufräumarbeiten in der Nähe des Pulverturmes explodierte eine Handgranate und tötete das Opfer.
Alter: 36; Wurde bei einem Unfall getötet. Aus dem Anzeigenteil.
Alter: 21; Elektromonteur aus Buchberg, verletzte sich tödlich bei der Arbeit.
Alter: 56; Bauer verletzte sich tödlich bei Arbeiten an der Drehbank. Wurde von einem absplitternden Holzteil am Kopf getroffen.
Alter: 51; Pächterin, schwermütig.
Alter: 16; Handelslehrling. Fuhr mit seinem Motorrad in der Kranebitter Allee auf einen Baum. Starb an den Verletzungen kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
Alter: 57; Zimmermann, stürzte bei einem Umbau eines Hauses in Omes von der Leiter. Starb bald nach der Einlieferung ins Innsbrucker Krankenhaus.
Alter: [unklar]; Bahnangestellter, verließ sein Haus beim Gasthaus Wolf um angeblich Heu zu holen. Wurde vermisst. Suchtrupp fand ihn erschossen auf. Dürfte sich beim Versuch zu Wildern bei einem Sturz über einen Baumstrunk selber eine Kugel in den Kopf geschossen haben.
Pfleger Kaspar Joachim Tschusy beglaubigt die Kopie einer Kopie eines Grenzvertrages (vgl. Nr. 104) zwischen den Herrschaften Ehrenberg und Hochenschwangau, welcher unter Kaiser Leopold am 14. Okt. 1760 zu Kueffstain erstmals ausgestellt wurde. Siegler: Kaspar Joachim Tschusy, Pfleger der Herrschaft Ehmberg
Der Oberbürgermeister Johann Lob und der Unterbürgermeister Josef Wörle ersuchen das Gubemium namens des ganzen Gerichtes, dem hiesigen Chirurgen und Wundarzt Alban Stadelmeyr die Prüfung zu erlassen, damit er seine Kunst frei ausüben könne. Man wolle den Chirurgen vor der durch das Kreisamt angedrohten unangemessenen Zuchthausstrafe retten. Man könne auf diesen nützlichen Mann nicht verzichten und lasse sich keinen anderen Wundarzt aufdrängen. Er ist bereits seit 9 Jahren mit seiner Familie in Vils und versorgt die 96 Häuser. Er ist für die vorgeschriebene langwierige und kostspielige medizinische Ausbildung unabkömmlich. Auch das Gericht kann die überflüssige Ausbildung nicht bezahlen. Stadelmeyr ist ein Mann mit vortrefflichen Zeugnissen, der das Vertrauen aller Ortsbewohner habe. Er hat in Wien 2 'A Jahre den Vorlesungen und Übungen beigewohnt und in der Praxis seine Tauglichkeit mehrmals bewiesen. Stadelmeyr kann sich aus eigenem Vermögen erhalten und muß sich nicht nach Krankheiten und Unglücksfällen sehnen. Hingegen sind viele Barbiere aus Vils wieder abgezogen, weil der Ort zu klein ist, um deren Lebensunterhalt zu sichern. Die Vilser können es sich nicht leisten, einen teuren Wundarzt außerhalb des Ortes aufzusuchen. Das Kreisamt weist im Bescheid vom 7. Dez. neuerlich darauf hin, daß Stadelmeyr sich prüfen zu lassen habe, da er sonst als Pfuscher anzusehen sei und bestraft werde.
Gemeinderatsprotokolle von Perfuchs, teils Konzepte, alles Einzelblätter, hauptsächlich ab 1880; auch Vorladungen, Gemeindebeschlüsse des Kirchspiels Landeck, Versteigerungsprotokoll, Rechnung für Waldaufseher, Plan ei nes Bienenhauses, Verlassenschaftsabrechnung, Landgerichtsprotokolle, Rekurs an Landesausschuß, Almabrechnung, Lawinenschäden, Personal!-! 1877, Postmeisterin Anna Müller betr., Sammelakt 1875, Maikäfer, Purschikirche 1876 f, Organistenanstellung 1876.
Verschiedene Akten zur Regulierung der Rechte derg der Alpe Gampernun, beginnend 1866 mit der Regulierung der Servituten/Recht auf eine Ziegenweide der Gemeinden Perfuchs, Stanz, Grins, Pians, Strengen, Flirsch, Pettneu und Nasserein (St. Anton), weiters: Zusammenstellung der Kassengebahrung desverstorbenen Gerichtskassiers Josef Falch aus Grins (1909) sowie Erkenntnisse der k.k. Landeskommisson
Senza titoloFranz, Burggraf zu Lienz und zum Lueg, Erbmarschall zu Görz, bestätigt nach dem Tode seines Vaters, Gaspern Burggraf zu Lienz und zum Lueg, Erbmarschall zu Görz, dem Christian Primer sein Lehen, ein Wiesmahd, das eineinhalb Mader groß ist und am Gaimperg gelegen ist. Siegler: selbst
Schulstiftung der Ursula Tschuggmal
Korporal Tobias Singer quittiert, für sich und drei gemeine Soldaten in der Station Thanheim für eine Nacht Quartier bezogen zu haben.
Vor dem Pfleger Frölichsburg und dem Schreiber Michael Manßrieder vereinbaren genannte Vertreter der sechs Viertel die lt. allerhöchstem Befehl vorgeschriebenen trockenen und nassen Maße. Demnach werden der sog. Futterschütthafer und die sonst übliche gehäufte Kastenmaßerei nach dem neuen Wiener Maß festgelegt und protokolliert. Siegler: Pfleger Josef Maria von Frölichsburg
Sebastian Nickhinger, Bürger zu Ratenberg, verkauft dem Bürger Thomas Zellsperger für dessen Kinder Ursula und Barbara aus der Ehe mit Barbara Nickhinger sechs lb Berner und sechs Kreuzer Meraner Münz ewige Gült vom eigenen Haus in der Stadt Ratenberg, welches zwischen des Pogens und Stefan Blachers Häusern liegt. Es grenzt hinten an den Graben mit der Stadtringmauer und vorne an die Gemeinstraße. Siegler: Wilhelm Hackhl zu Fügen Zeugen: Hans Enntaler, Jakob Giesser und Bartlmä Anngst, alle zu Ratenberg